Tag-Archiv | Ausschreitungen

Belgien: Generalstreik gegen EU-auferlegte Sozialkürzungen legt Brüssel lahm

Gesamtnationaler Streik in Belgien

STIMME RUSSLANDS In Belgien beginnt der größte Streik der letzten Jahren. Die Gewerkschaften protestieren gegen das Regierungsprogramm zur Kürzung der Budgetausgaben.

Viele Flüge wurden gestrichen, mehrere Unternehmen und Schulen bleiben laut Meldungen am Montag geschlossen.

Die Gewerkschaften sind gegen die Pläne der neuen rechtszentristischen Koalition, die automatische Inflationszulage abzuschaffen und das Rentenalter zu erhöhen.

Frankreich/Gazagenozid: Massenproteste – Verbot, Bestrafung & Übergriffe

Antisemitische Krawalle in Sarcelles: Die Regierung in Paris ist besorgtAntisemitische Krawalle in Sarcelles: Die Regierung in Paris ist besorgt

Paris 24. Juli 2014 (IRIB)

Französisches Gericht verurteilt anti-israelische Demonstranten Weiterlesen

Italien: wütender Mob zieht durch Rom – Touristen flüchten in Geschäfte – Spezialeinheit verhindert Besetzung des Arbeitsministeriums

13. April 2014 – Rom (IRIB) – Foto © APA

In Rom toben Proteste gegen die Wirtschaftspolitik und die sozialen Ungleichheiten.

Gestern marschierte eine wütende Menge zum Arbeitsministerium in Rom, um es zu besetzen. Mit dem Einschreiten der Polizei wurden dann Apfelsinen, Eier und Tomaten geworfen. Es kam zum Handgemenge, Spezialeinheiten griffen ein. Über 30 Verletzte und sechs Verhaftungen waren das Ergebnis. Viele Straßen Roms wurden daraufhin für Stunden gesperrt. Ausländische Touristen mussten vor möglichen  Angriffen im Stadtzentrum in Geschäfte flüchten.

Türkei: Ausschreitungen wegen Unregelmäßigkeiten bei Kommunalwahl

Ein Unterstützer der größten Oppositionspartei, der Republikanische Volkspartei (CHP), bei einer Wahlveranstaltung am Wochenende in IstanbulEin Unterstützer der größten Oppositionspartei, der Republikanische Volkspartei (CHP), bei einer Wahlveranstaltung am Wochenende in Istanbul

1. April 2014Ankara (orf.at/dpa/Irib)

Die Polizei ist heute in der türkischen Hauptstadt Ankara mit Wasserwerfern gegen Tausende Anhänger der Opposition vorgegangen.
Nach Angaben türkischer Medien protestierten die Anhänger der sozialdemokratisch-kemalistischen Oppositionspartei CHP vor dem Gebäude der Wahlbehörde im Zentrum der Hauptstadt den Ablauf jüngsten der Kommunalwahl.
Anhänger der Opposition werfen der Regierungspartei AKP Betrug bei den Kommunalwahlen am Sonntag vor. Sie haben eine Überprüfung von Unregelmäßigkeiten verlangt.
Trotz Korruptionsvorwürfen kam die türkische Regierungspartei AKP nach Auszählung fast aller Stimmen landesweit auf mehr als 45 Prozent. Die oppositionelle CHP kam dagegen nur auf knapp 28 Prozent.

Bürger von Burgos zwingen Bürgermeister in die Knie

Die Stadtverwaltung von Burgos gibt auf und zieht nach schweren Ausschreitungen ein umstrittenes Bauprojekt zurück. (Foto: dpa)

Die Stadtverwaltung von Burgos gibt auf und zieht nach schweren Ausschreitungen ein umstrittenes Bauprojekt zurück. (Foto: dpa)

Die Massendemonstrationen in Burgos haben zum Erfolg geführt: Am Freitag gab der Bürgermeister dem Druck der Straße nach – ein umstrittenes Bauprojekt ist gestoppt, „um des sozialen Friedens willen“, wie der Bürgermeister sagt.

17. Januar 2014 –

Spanien: Schwere Ausschreitungen bei Demonstration in Madrid

In Burgos toben seit einigen Tagen Straßenschlachten gegen ein umstrittenes Bauprojekt. (Foto: dpa)

In Burgos toben seit einigen Tagen Straßenschlachten gegen ein umstrittenes Bauprojekt. (Foto: dpa)

In Madrid ist es am Donnerstag zu schweren Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstranten gekommen. Die Proteste richteten sich gegen ein umstrittenes Bauprojekt in Burgos. In 46 Städten kam es zu Solidaritäts-Kundgebungen mit den seit einer Woche demonstrierenden Bürgern von Burgos.

17. Januar 2014 –

Neujahrsfest auf französische Art: 1067 Fahrzeuge in Brand gesetzt

2. Jan. 2014Paris (IRNA)

Die Franzosen haben das neue Jahr mit hunderten brennenden Fahrzeugen begonnen.

Seit Jahren scheint sich eine besondere französische Sitte am ersten Januar breit zu machen. Innenminister Manuel Valls sagte, in diesem Jahr seien 1067 Fahrzeuge angezündet worden, was 10.6% weniger ist als am vergangenen Neujahrsfest. Mittwochnachmittag und am ersten Tag von 2014 hat Valls in einem Interview betont, dass am Neujahr 2013 insgesamt 1193 Fahrzeuge brannten. Über die Gewalttaten mit Stichwaffen am Neujahrsabend sagte er: Ein Jugendlicher wurde in einem Viertel in der Nähe des Eiffelturms erstochen, im Elsass wurde ein Familienvater ermordet.

Ausschreitungen in Mailand: Studenten gegen Schulsystem

Hunderte Mailänder Studenten lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. (Foto: dpa)Hunderte Mailänder Studenten lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. (Foto: dpa)

Studenten der Mailänder Universität lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. Sie protestieren gegen Kürzungen an den staatlichen Universitäten. Als einige Studenten in den Regierungssitz der Lombardei eindrangen, musste eine Sitzung des Regionalrates unterbrochen werden.

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Italien: Polizisten nehmen Helme ab und folgen Demonstranten

In Italien ist ein spektakuläres Video aufgetaucht: Demnach haben Polizisten bei einer Forconi-Demonstration die Helme abgenommen und sich den Demonstranten angeschlossen. Die Regierung zweifelt an der Echtheit des Videos.

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Ethnischer Konflikt: Schwere Ausschreitungen in Moskau

In Moskau kam es wegen eine Mordes zu massiven Unruhen. (Foto: dpa)

In Moskau kam es wegen eines Mordes zu massiven Unruhen. (Foto: dpa)

Putsch-Gefahr: Griechisches Militär fordert Rücktritt der Regierung

Bürgerkriegsähnliche Zustände in Athen: Am Mittwoch kam es zu einer Straßenschlacht zwischen linken Demonstranten und der Polizei. Erstmals droht nun auch ein Militär-Putsch. (Foto: dpa)Bürgerkriegsähnliche Zustände in Athen: Am Mittwoch kam es zu einer Straßenschlacht zwischen linken Demonstranten und der Polizei. Erstmals droht nun auch ein Militär-Putsch. (Foto: dpa)

Schuldenkrise – Die Lage außer Kontrolle

Die Unruhen in Griechenland haben nun erstmals das Militär auf den Plan gerufen: Die Gewerkschaft der Reservisten der Spezial-Streitkräfte fordert eine Regierung der nationalen Einheit sowie die sofortige Konfiszierung des Vermögens von deutschen Unternehmen. Die Reservisten haben die Bevölkerung zu einer Groß-Demo am Samstag aufgerufen. Premier Samaras spricht von einem Putsch-Versuch. Die Lage ist brandgefährlich.

  | , 02:47 Uhr

Nach Tod eines Aktivisten: Erneuter Ausbruch von Gewalt in der Türkei

TÜRKEI – Weitere Proteste angekündigt

Nationalfeiertag: In Brasilien flammen die Unruhen wieder auf

Bürger fordern soziale Gerechtigkeit

In Rio de Janeiro haben Demonstranten die Militärparade zur Unabhängigkeit-Feier mit einer Protest-Aktion gestört. Die Polizei antwortete mit Tränengas. Zum Nationalfeiertag wurden Proteste in über 150 brasilianischen Städten abgehalten. Die meisten verliefen friedlich. Die Bürger fordern soziale Gerechtigkeit und ein Ende der Korruption.

  | , 02:58 Uhr

Ägypten: „Freitag der Märtyrer“ steht bevor

egypt123. August 2013, 09:04

Unterstützer von Ex-Präsident Mubarak und Armeechef al-Sisi warten vor dem Tora-Gefängnis.
foto: ap/nabil
Unterstützer von Ex-Präsident Mubarak und Armeechef al-Sisi warten vor dem Tora-Gefängnis.

Freilassung von Ex-Präsident Mubarak heizt lang angekündigte Proteste von islamistischen Gruppen zusätzlich an
Kairo – Die Haftentlassung von Ägyptens Ex-Präsidenten Mubarak könnte die Lage in Ägypten weiter anheizen. Mehrere Gruppen rufen ihre Anhänger und Mitglieder auf, am Freitag gegen die Freilassung des 85-Jährigen aus dem Gefängnis zu demonstrieren. Darunter sind auch Anhänger der unter Mubarak unterdrückten Muslimbruderschaft und andere Islamisten-Gruppen die auf die Straße gehen wollen, um gegen den Tod von 36 Demonstranten in Polizeigewahrsam zu protestieren.

Der aus diesem Grund ausgerufene „Freitag der Märtyrer“ ist seit längerem geplant. Experten befürchten neue Ausschreitungen in dem zerrütteten Land.
http://derstandard.at/1376534388966/Freitag-der-Maertyrer-steht-bevor

 

Ägypten: Muslimbruderschaft als Terrororganisation eingestuft

Schlacht um Moschee, Regierung will Muslim-Brüder verbieten

 |  Veröffentlicht: 18.08.13, 12:32  |  Aktualisiert: 18.08.13, 12:34  |  33 Kommentare

Am Samstag haben ägyptische Sicherheitskräfte eine von Muslim-Brüdern besetzte Moschee gestürmt und geräumt. Sie sollen das Gotteshaus seit Freitag als Lazarett und Leichenhalle benutzt haben. Mehrere Menschen wurden festgenommen. Die Übergangsregierung möchte die Muslimbruderschaft verbieten lassen. Ein Präsidentensprecher sagt, dass sich Ägypten im „Kampf gegen den Terrorismus“ befände.

Hunderte Anhänger der ägyptischen Muslim-Bruderschaft hielten am Samstag die Al Fatih-Moschee in Kairo besetzt. Doch die Sicherheitskräfte führten eine Räumung des Gotteshauses durch.

Beim Polizeieinsatz soll es zu Schüssen auf beiden Seiten gekommen sein. Zahlreiche Menschen wurden festgenommen. Doch eine genaue Anzahl der Inhaftierten liegt bisher nicht vor. Die Mursi-Anhänger hatten die Moschee seit Freitag als Leichenhalle und Lazarett benutzt, berichtet FT.

Omaima Halawa, eine Mursi-Anhängerin aus Irland, die sich in der Moschee befand, sagte Al Jazeera, dass sich innerhalb der Moschee 700 Menschen aufhielten.

Sicherheitskräfte nahmen am Samstag auch den Bruder von Al-Kaida-Chef Ayman Al-Zawahiri, Mohammed Al-Zawahiri, fest. Er soll die Mursi-Anhänger unterstützt haben. Die Staatsanwaltschaft in Kairo hat gegen 250 Muslim-Brüder Ermittlungen eingeleitet. Ihnen wird Mord, Mordversuch und terroristische Aktivitäten vorgeworfen, berichtet Sky News.

Ein Berater des Präsidenten, Mohammed Hegasi, sagt, dass sich Ägypten im „Kampf gegen den Terrorismus“ befände, berichtet Al Jazeera. Das ägyptische Volk sei gegen „theologischen und religiösen Faschismus.“

Die ägyptische Übergangsregierung ist offenbar auch entschlossen, den Kampf gegen die Muslim-Brüder aufzunehmen. Ein Regierungssprecher sagte am Freitag in einer Erklärung, dass Übergangspremierminister Hazem al-Biblawi die Muslim-Bruderschaft verbieten lassen wolle. Allerdings wurde eine endgültige Entscheidung noch nicht getroffen.

Seit Freitag kamen bei den Gewaltausbrüchen insgesamt 172 Menschen ums Leben. Etwa weitere tausend Personen wurden verletzt.

Krise greift über: Schwere Ausschreitungen in Bahrain

  |  Veröffentlicht: 17.08.13, 01:27  |  Aktualisiert: 17.08.13, 01:28  | 2 Kommentare

In Bahrain ist es zu Zusammenstößen zwischen Gegnern des Königshauses und Sicherheitskräften gekommen. Bei den Demonstranten handelt es sich um Mitglieder der schiitischen Mehrheit des Landes. Sie fühlen sich von der sunnitischen Führung des Landes diskriminiert.

In der Nacht zum Freitag ist es in Bahrain zu schweren Ausschreitungen zwischen Anhängern der schiitischen Mehrheit des Landes und den Sicherheitskräften des sunnitischen Königshauses gekommen. Die Demonstranten griffen die Polizei mit Steinen und Brandsätzen an. Die wiederum setzte Schrotkugeln und Tränengas ein.

Bisher wurden im Zuge der Proteste 20 Personen verhaftet, berichtet Khaleej Times.

Auslöser der Zusammenstöße soll ein gewaltsames Durchgreifen von Polizisten gegen mehrheitlich 100 schiitische Inhaftierte in einem Gefängnis gewesen sein. Sie protestierten gegen die schlechten Bedingungen im Gefängnis.

„Sie haben versucht, die Türen einzuschlagen und zu entkommen“, zitiert die libanesische Zeitung Al Akhbar das Innenministerium von Bahrain aus einem Twitter-Auszug.

Sayed al-Muhafada vom Bahrain Zentrum für Menschenrechte sagt, dass 40 Gefängnisinsassen verletzt wurden. „Einige der Inhaftierten verteidigten sich gegen die Sicherheitskräfte. Doch das führte zu noch mehr Gewaltanwendung“, zitiertPress TV al-Muhafada.

Im Verlauf des Arabischen Frühlings kam es erstmals im Jahr 2011 zu Aufständen gegen die politische Führung im Königreich Bahrain. Insgesamt 65 Prozent der Bevölkerung sind Schiiten. Die schiitische Bevölkerungsmehrheit in Bahrain fühlt sich von der sunnitischen Führungsschicht diskriminiert.

Die größte Oppositionsbewegung des Landes, Al-Wefak , fordert die Freilassung von 450 inhaftierten Aktivisten und religiösen Anführern, berichtet die AG Friedensforschung.

ägyptischer Vizepräsident El Baradei zurückgetreten – US-Finanzierung des ägyptischen Militärs kritisiert

ägyptenUnruhen: USA sollen Zahlungen an ägyptische Armee stoppen

Aufgrund der bürgerkriegsähnlichen Zustände in Ägypten werden Stimmen lauter, die eine Einstellung von US-Hilfen für das ägyptische Militär fordern. Doch Washington zögert und die milliardenschweren Beträge fließen weiter. Für US-Wissenschaftler Marc Lynch steht fest, dass die USA in ihrer Unterstützung für eine demokratische Übergangsphase versagt haben.

Ohne US-Finanzhilfen würde es schlecht um das ägyptische Militär stehen. Jährlich stellt Washington Hilfen im Wert von 1,3 Milliarden US-Dollar bereit.

Sie unterteilen sich in drei Kategorien. Eine Teilsumme fließt in neue Anschaffungen. Der Rest dient der Nachrüstung des bestehenden Waffenarsenals und der Bezahlung von Instandhaltungsverträgen, berichtet die Recherchestelle des US-Repräsentantenhauses. Etwa 80 Prozent der jährlichen Rüstungsausgaben Ägyptens werden durch jene US-Hilfen gedeckt.

15.08.13, 03:42Zum Weiterlesen:

Krise verschärft sich: Arbeitslosigkeit in Frankreich steigt auf Rekord-Hoch

 |  25.07.13, 08:27  |  1 Kommentar

Ein neuer Rekordwert bei der Arbeitslosigkeit setzt Frankreichs Präsident Hollande weiter unter Druck. Das Arbeitsministerium meldete einen erneuten Anstieg der Zahlen. Hollande hatte die Krise zuvor für beendet erklärt.

Die Krise ist alles andere als vorbei. Hollandes Wirtschaftspolitik bleibt wirkungslos. (Foto: Consilium)

Die Krise ist alles andere als vorbei. Hollandes Wirtschaftspolitik bleibt wirkungslos. (Foto: Consilium)

Die Zahl der Arbeitslosen in Frankreich ist im Juni erneut gestiegen. Insgesamt sind 3,279 Millionen Franzosen ohne Arbeit. Das entspricht einem Anstieg von 0,5 Prozent, berichtet das französische Arbeitsministerium am Mittwoch. Das Ziel der französischen Regierung, die Arbeitslosigkeit bis zum Ende des Jahres zu reduzieren, rückt damit in weite Ferne.

François Hollande hat noch immer kein Gespür für die Krise entwickelt. In den vergangenen Tagen hatte er immer wieder bekräftigt, die Krise sei überstanden. Die neuen Zahlen werden die Stimmung in Frankreich erneut drücken, nachdem der Einkaufsmanager-Index für Juli einen leichten Anstieg angezeigt hatte.

Auch die Daten der Industrie Frankreichs stimmten Hollande zunächst optimistisch. Die Staatsschulden steigen jedoch nach wie vor. Die Steuererhöhungen der Sozialisten haben in diesem Bereich noch keine Entlastung gebracht.

Indes versucht Hollande in seiner EU-Politik die Mittel des ESM für die Rettung der griechischen Banken verfügbar zu machen. Denn wenn Griechenlands Banken zusammenbrechen sollten, wird es Ansteckungseffekte in Frankreich geben. Den französischen Banken ist es nämlich noch nicht gelungen, sich aus dem griechischen Pleitemarkt zurückzuziehen (hier).

Im Gegenteil: Die Bürger in den Pariser Vororten kam es am vergangenen Wochenende zu Ausschreitungen (mehr hier).

Offener Bürgerkrieg in Ägypten: Mindestens 17 Tote und 200 Verletzte

 |  06.07.13, 00:43  |  1 Kommentar

Nun ist eine Situation in Ägypten eingetreten, die befürchtet wurde. Bei Zusammenstößen zwischen den Anhängern und Gegnern Mursis sind mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Hunderte wurden verletzt. Zuvor hatten Sicherheitskräfte im Zuge der Massenproteste das Feuer auf Mursi-Anhänger eröffnet. Dabei starben drei Menschen.

Bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Mursi-Anhängern und Gegnern an der „6. Oktober-Brücke“ in Kairo wurden mindestens 17 Menschen getötet und 200 verletzt.

In acht Vierteln Kairos toben Kämpfe zwischen den verfeindeten Gruppen, berichtet RT. Die Situation erreicht damit eine neue Eskalationsstufe. Das ägyptische Militär kann die Situation offenbar nicht unter Kontrolle bringen.

Zum Weiterlesen:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/07/06/offener-buergerkrieg-in-aegypten-mindestens-17-tote-und-200-verletzte/