Tag-Archiv | Bahrain

internationale Unterdrückung und Jagd auf Schiiten

Protestierende in Sitra erneut von Bahrains Sicherheitskräften angegriffen

Manama 10. Januar 2015 – (Press TV/IRIB)

Die Streitkräfte Bahrains haben sich erneut mit pro-demokratischen Demonstranten Auseinandersetzungen geliefert als diese die Freilassung des Generalsekretärs der al-Wefaq-Bewegung forderten.

Tausende Protestierende sind am Freitag auf sie Straßen von Sitra, südlich von Manama, gegangen, und dabei ihren Zorn angesichts der fortdauernden Inhaftierung von Scheich Ali Salman, dem Generalsekretär der al-Wefaq-Bewegung, zum Ausdruck gebracht. Sie forderten dessen sofortige Freilassung. Daraufhin griffen Soldaten die Demonstranten mit Tränengas, Plastikgeschossen und Schrotkugeln an.

Der ranghohe schiitische Geistliche Bahrains, Ayatollah Scheich Issa Ahmad Ghassem, kündigte am Dienstag an, dass die Proteste weitergehen werden bis Scheich Salman aus dem Gefängnis entlassen wird.

Der bahrainische Staatsanwalt, Nayef Mahmud begründete die Inhaftierung von Scheich Ali Salman damit, dass dieser durch Dohungen, Aufrufe zur Gewalt und sonstige illegale Aktivitäten zum Sturz der Regierung angestiftet und öffentlich das Innenministerium verunglimpft zu habe.

Anschlag auf eine Moschee in Pakistan mit Toten

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Bahrain: landesfremde Sicherheitskräfte schlagen friedliche Proteste gewaltsam nieder

Manama 7. Januar 2015 – (al-Alam/Press TV/IRIB)

Sicherheitskräfte Bahrains haben am Dienstag die Reihen der  Demonstranten, die  gegen die Verhaftung des Generalsekretärs der al-Wefaq-Bewegung, Scheich Ali Salman, im Bezirk Belad al-Qadim nahe bei der bahrainischen Hauptstadt  Manama protestierten, angegriffen.

Dabei setzten sie Tränengas und Plastikgeschosse ein. Dutzende Protestierende wurden verletzt. Die al-Wefaq-Bewegung bestätigte in einer Mitteilung die Verletzung eines Mitglieds dieser Bewegung und gab bekannt, Handlanger des ale-Khalifah-Regimes, die zumeist Nicht-Bahrainer waren, seien  auf  bestialische Weise gegen die Demonstranten vorgegangen.

Der Generalsekretär der al-Wefaq-Bewegung wurde vor kurzem unter der Anschuldigung, die bahrainische Regierung stürzen zu wollen, verhaftet. Seine Verhaftung wurde am Montag um weitere 15 Tage verlängert.

Seit dem Volksaufstand am 14. Februar 2011 ist Bahrain Schauplatz täglicher Demonstrationen und Proteste gegen das Regime. Die Demonstranten fordern Freiheit, Gerechtigkeit und Wahlen für eine neue Regierung.

Bahrain: 37 Menschenrechtsorganisationen verurteilen Verhaftung des Schiiten-Führers

Bahrain:Festnahme von Generalsekretär der Islamischen al-Wefaq-Bewegung
Scheich Ali SalmanScheich Ali Salman Manama 28. Dezember 2014 (IRIB)

In Bahrain ist am Sonntag  der Generalsekretär der islamischen al-Wefagh-Bewegung, Scheich Ali Salman, verhaftet und an die Generalstaatsanwaltschaft überwiesen worden.

Diesem Bericht zufolge forderten Beamten  des bahrainischen Innenministeriums Rechtsanwälte von  Scheich Ali Salmans auf, das Gebäude der Kriminalpolizei im Gebiet Adliya in Manama zu verlassen. Die Sicherheitskräfte  belagerten am Samstag das Haus von Scheich Ali Salman und übergaben ihm eine Vorladung. Einige bahrainische Gefangene traten aus Protest gegen die Einzelhaft eines politischen Gefangenen in den Hungerstreik. Das Komitee der Gefangenen im Distrikt Bani Jomre bekundete  in einer Erklärung seine Solidarität mit den Gefangenen  und verkündete, dass auch die Gefangenen in diesem Distrikt Nahrungsaufnahme verweigern.

37 Menschenrechtsorganisationen verurteilen die Verhaftung des Generalsekretärs der al-Wefaq-Bewegung

Manama 29. Dezember 2014 (IRIB)

37 Menschenrechtsorganisationen haben die sofortige und bedingungslose Freilassung des Generalsekretärs der Islamischen al-Wefaq-Bewegung in Bahrain, Scheich Ali Salman, gefordert.

Laut einem Bericht  des arabischsprachigen Fernsehsenders  al-Alam vom Montag verurteilten diese Menschenrechtsorganisation  die Verhaftung  des Generalsekretärs der al-Wefaq-Bewegung  wegen Meinungsäußerung. Sicherheitsdienste erhoben  neun  Vorwürfe gegen Salman, obwohl die meisten Vorwürfe zuvor vom hohen Kommissariat für Menschenrechte als ungerecht bezeichnet wurden. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (ai) bezeichnete ihrerseits diese Vorwürfe als „falsche Gerechtigkeit“.

Diese politische und nationale Persönlichkeit ist für ihre stets friedlichen Aufrufe, wie etwa Aufruf  zum Dialog, zu friedlichen Aktionen sowie  zur Vermeidung von Gewalt  auf der Grundlage der internationalen Konventionen  bekannt.

Die al-Wefaq-Bewegung gab am Sonntagabend in einer Mitteilung bekannt, dass Scheich Ali Salman seit 10 Stunden in dem Gebäude der Kriminalpolizei verhört wird.

In diesem Zusammenhang forderte die 14. Februar-Bewegung die Bevölkerung auf, aus Solidarität zu Scheich Salman, sich an seinem Geburtsort zu versammeln.

britischer Botschafter lobt menschenrechtliche Entwicklung Bahrains

Bahrain: Oppositionsbündnis 14. Februar fordert die Ausweisung des britischen Botschafters

Ian Lindsey  Foto: Ian Lindsey – Manama 15. Dezember 2014 – (Fars News/IRIB)

Das Oppositionsbündnis  „14. Februar“  in Bahrain hat in einem Statement die Äußerungen des britischen Botschafters in Manama Ian Lindsey  gegenüber Königshaus  verurteilt, und dessen Ausweisung gefordert.

Lindseybehauptete vor kurzem in einer Rede, dass in Bahrain bezüglich der Menschenrechte große Fortschritte erzielt worden seien. Laut dem Nachrichtensender „al-Bahrain al-Youm“ hieß es in dieser Erklärung, dass die Stellungnahme des britischen Botschafters die Tatsachen bezüglich der Menschenrechte  verdreht und ein falsches Bild über die Menschenrechtslage in Bahrain vermittelt. Eine Vertuschung der Menschenrechtsverletzungen in Bahrain. Der britische Botschafter müsse sich entweder beim Volk entschuldigen, oder das Land verlassen. An einer anderen Stelle beschuldigte das  14. Februar-Bündnis die Regierung Bahrains, Untersuchungen bezüglich der Menschenrechtsverletzungen zu verhindern.

Bahrainische Aktivistin Zeinab al-Khawaja erneut zu 16 Monaten Haft verurteilt

Zeinab al-Khawaja Zeinab al-Khawaja

Manama 10. Dezember 2014 – (IRNA/IRIB)

Ein bahrainisches Gericht hat am Dienstag die Aktivistin Zeinab al-Khawaja wegen Beleidigung eines bahrainischen Beamten und Zerstörung von öffentlichem Eigentum erneut zu 16 Monaten Haft verurteilt.

Wie die Nachrichtenwebseite worldbulletin berichtet, wurde Al Khawaja in den letzten Tagen bereits wegen des Zerreißens von einem Bild des bahrainischen Herrschers Hamad Bin Isa Ale Khalifa  zu drei Jahren Haft und einer Geldstrafe von 3000 Dinar (7960 US-Dollar) verurteilt.

Zeinab al-Khawaja ist die Schwester der Menschenrechtsaktivistin Maryam al-Khawaja , die am 1. Dezember wegen eines Angriffs auf zwei Politzistin  in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt worden ist.

Die bahrainische Oppositionen  sowie schiitischen Aktivisten fordern zivile und politische Rechte in diesem Land.

Amnesty International verurteilt Folter in Bahrains Gefängnissen

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weniger als 30% Beteiligung an Bahrainer Scheinwahlen

Al-Wefagh: Beteiligung der Bahrainer an Scheinwahlen weniger als 30%

Manama 30. November 2014 (IRNA/IRIB)

Die Islamische Al-Wefagh-Bewegung hat mitgeteilt, dass die Wahlbeteiligung in Bahrain bei der Stichwahl trotz der umfangreichen Einschüchterungen seitens des Regimes unter 30% lag.

Laut Al-Ahed unter Berufung auf Al-Wefagh zwang das Regime das Militär mit zehntausenden Personal zur Stimmabgabe, doch die Stichwahl war nach den ersten Scheinwahlen ebenfalls nur eine Farce. Das Regime zwang die Bevölkerung durch seine Einschüchterungspolitik zur Wahlteilnahme. Al-Wefagh betonte, der breite Wahlboykott in ganz Bahrain galt als großer Erfolg für die Bahrainer.

99,1% der Bahrainer fordern Systemwechsel

Laut Meinungsumfrage in Bahrain: 99,1% der Bevölkerung fordern neues politisches System

Manama 25. November 2014 (Tasnim/IRIB)

99,1 Prozent der Bahrainer fordern die Bestimmung ihres eigenen Schicksals durch die Wahl eines neuen politischen Systems unter der Aufsicht der Vereinten Nationen.

Das unabhängige Umfragekomitee von Bahrain würdigte am Montag die umfangreiche Teilnahme der Bevölkerung an diesem Befragungsprojekt und gab bekannt, dass  250.000 Personen  zur Teilnahme an diesem Projekt aufgerufen wurden. Davon hätten  178.625 teilgenommen, d.h. insgesamt   beteiligten sich  71,4 Prozent.

Dieses Komitee betonte: 177.118 Personen stimmten für eine neues politisches System, was 99,1 % der Stimmen ausmacht.

Dabei wies dieses Komitee darauf hin, dass dieses nationale Projekt allen internationalen Konventionen entspricht- Es verurteilte die Angriffe des Ale Khalifa-Regimes auf die Teilnehmer an dieser Befragung.

Zeitgleich mit den staatlichen Formalitätswahlen des Ale Khalifa-Regimes am 22. November 2014, führten  Aktivisten und Regierungsgegner eine Meinungsumfrage über das Recht zur Mitbestimmung über das  Schicksal durch.

erste Zivile Opfer durch US-Luftangriffe in Syrien – neue Welle europäischer Terrorrekruten

US-Armee setzt ihre Angriffe auf syrische Städte fort

Amerikanische F/A-18 vor dem Angriff auf IS-Stellungen. Bild: EPA/US NAVY Amerikanische F/A-18 vor dem Angriff auf IS-Stellungen. Bild: EPA/US NAVY

Washington/London 23. September 2014 (dpa/IRIB)

Im Kampf gegen die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) haben die USA gemeinsam mit arabischen Verbündeten eine neue Front eröffnet: Mit Unterstützung Bahrains, Jordaniens, Katars, Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate flog die US-Armee erstmals Angriffe auf IS-Stellungen in Syrien und griff auch vom Meer aus an, wie das US-Verteidigungsministerium mitteilte.

Dabei wurden mindestens 70 Extremisten getötet. Etwa 300 Terroristen seien verletzt worden, berichtete die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag. Die Attacken erfolgten dem Pentagon zufolge mit Kampfjets, Bombern und Tomahawk-Raketen. Insgesamt habe es 14 Angriffe gegeben. Die Ziele lagen demnach in den nordsyrischen Stadt Al-Rakka (IS-Hochburgen) und entlang der Grenze zum Irak sowie in den Grenzstädten Tel Abiad und al-Bukamal. Zudem wurden Checkpoints der Miliz in der Provinz Deir Essor getroffen. Die vom IS eroberten syrischen Militärbasen in Ain Issa und Tabaka wurden beschossen, um die dort erbeuteten Waffen – Dutzende Panzer, gepanzerte Fahrzeuge, Haubitzen und Panzerabwehrkanonen – zu zerstören. Es habe sich etwa um Ausbildungslager, Kommandozentralen und gepanzerte Fahrzeuge gehandelt. Aus dem Weißen Haus hieß es, US-Präsident Barack Obama werde sich noch am Dienstag zu den Angriffen äußern.

Russland kritisiert US-Luftangriffe in Syrien

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politische Verfolgung und Folter in Bahrain – dutzende Minderjährge betroffen

4.000 politische Gefangene in Bahrain

Nabeel Rajab Nabeel Rajab

Genf 17. September 2014 (IRIB/al-Alam)

In den Gefängnissen von Bahrain sitzen nach Angaben des Menschenrechtsaktivisten Nabeel Rajab 4.000 politische Gefangene ein.

Im Genfer UN-Menschenrechtsrat äußerte er seine Sorge über die Inhaftierung von vielen Menschenrechtsverteidigern, die wegen Meinungsäußerung oder Teilnahme an Kundgebungen und Demonstrationen in den Gefängnissen der Ale Khalifa sitzen. Er forderte von die  47 Mitglieder des UN-Menschenrechtsrates und vom UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte (UNHCHR) auf, sich für Freilassung von Desidenten sowie den Stopp der staatlichen Gewalt  einzusetzen.

Junger Häftling in Bahrain bittet die UNO um Hilfe

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Proteste gegen Ausbürgerung und Bevölkerungsaustausch in Bahrain

Bahrainer protestieren gegen Al-Khalifa-Dynastie

Sitra 10. August 2014 (IRIB)

Bahrainer protestieren gegen Al-Khalifa-Dynastie

Berichten zufolge hielten die Bürger Bahrains aus Protest gegen die Verletzung der Menschenrechte durch das Al-Khalifa-Regime eine Demonstration ab.

Laut Press TV äußerten die Demonstranten auf der Insel Sitra, 12 Kilometer (7 Meilen) südöstlich von der Hauptstadt Manama, ihre Empörung über die jüngsten Maßnahmen des bahrainischen Regimes zur Erteilung der Staatsbürgerschaft an ausländische Staatsangehörige. Letzte Woche hat ein Gericht in Bahrain die Staatsangehörigkeit 13 Bahrainern wegen Beteiligung an „terroristischen“ Aktivitäten entzogen. Oppositionellen Quellen zufolge hat die Zahl der Ausländer, die die bahrainische Staatsangehörigkeit erhalten haben, zugenommen. Die Demonstranten sagten, dass die Al-Khalifa-Dynastie mit dieser Taktik vor hat, ihre Herrschaft über das Land zu festigen.

Bahrain: 4000 politische Gefangene – unter ihnen Frauen & Kinder

13. April 2014Manama (Tasnim/Irib)

In Bahrain werden zurzeit nach Angaben der Bewegung „Islamische Loyalität“ rund 4000 politische Gefangene in den Gefängnissen Bahrains festgehalten.

Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die Internetseite Merat al-Bahrain erklärte die Bewegung, dass etwa 3500 bis 4000 politische Gefangene in Bahrain inhaftiert sind, darunter befinden sich Frauen, Kinder und Senioren. Sie werden gefoltert und willkürlich und unter fingierten Vorwänden verurteilt. Die Geständnisse der Verantwortlichen bezüglich ausländischer Sicherheitskräfte u.a. aus Jordanien und den VAE und ihre Militär- und Sicherheitseinsätze kommen einem Geständnis des Gesetzbruches nach Menschenrechten und internationalen Gesetzen gleich. Der UN-Sondergesandter für Folterfälle Juan E. Mendez hatte berichtet, dass aus Bahrain nach wie vor Berichte über neue Verhaftungen, Misshandlungen in Gefängnissen, Folter und unverhältnismäßige Gewaltanwendung eingehen.

gewaltsame Niederschlagung der wiederaufgeflammten Proteste in Bahrain

12. April 2014Manama (ISNA/Al-Mayadeen/Irib)

Bahrainische Sicherheitskräfte haben erneut Anti-Regierungsproteste in verschiedenen Regionen des Landes gewaltsam niedergeschlagen.

Am gestrigen Freitag gab es in den Regionen Abu Siba, Al Qadam und Al-Moqsha Demonstrationen. Die Demonstranten riefen Parolen gegen das herrschende Ale Khalifa Regime und forderten politische Reformen und ein Ende des autoritären Vorgehens der Regierung. Die Demonstranten in Manama forderten die Freilassung von politischen Gefangenen, insbesondere des Oppositionellen Hassan Al-Mashima, der sich in einer gesundheitlich kritischen Lage befindet. Die bahrainische Oppositionsgruppe Al-Wifaq verurteilte die Niederschlagung der Proteste durch die Regierung.

Zensur: bahrainische Ärzte werden durch jordanische ersetzt

6. März 2014Manama (IRIB)

Die Regierung Bahrains, die unter haltlosen Vorwänden die einheimischen Ärzte verdrängt, versucht jetzt, sie durch jordanische Staatsbürger zu ersetzen.

Laut al-Alam sind in jüngster Zeit viele bahrainische Ärzte und Krankenpfleger wegen politischer Aktivitäten oder der Behandlung von verletzten Demonstranten entweder entlassen oder verhaftet worden. Gleichzeitig erscheinen in den bahrainischen Medien Stellenanzeigen, mit denen  jordanische Ärzte angeworben werden. Insgesamt werden 280 Arbeitsplätze für jordanische Staatsbürger in einem Krankenhaus in Bahrain angeboten.

Auf diese Weise soll verhindert werden, dass verletzte Demonstranten in Krankenhäusern behandelt werden. Außerdem erhofft die Regierung Informationen über in Krankenhäuser eingelieferte Oppositionelle und erleichterte Bedingungen für deren Verhaftung.

Bahrain – 13 Demonstranten zu Haftstrafen verurteilt

Bahrain - 13 Demonstranten zu Haftstrafen verurteilt 25. Nov. 2013 – Manama (Press TV)

Während die Niederschlagung  der Opposition durch das Ale Khalifa-Regime weiter geht, wurden 13 Demonstranten wegen des Verdachtes  in einem Ort in der Nähe der Hauptstadt Manama  einen Polizisten töten zu wollen, zu Gefängnisstrafen verurteilt.

Am gestrigen Sonntag hat das Gericht 12 dieser Personen  zu 10 Jahren Haft und einen anderen zu 3 Jahren Haft verurteilt. Diese Bahrainer haben an Anti-Regime-Protesten teilgenommen.

Ein weiteres Gericht in Manama hat einen Polizisten, der letztes Jahr  wegen der Tötung eines Demonstranten verurteilt worden war, aus Mangel an Beweisen freigesprochen.

Laut der al-Wefaq Gesellschaft, der wichtigsten Oppositionspartei in Bahrain, hat das Ale Khalifa-Regime das gewaltsame Vorgehen gegenüber den Pro-Demokratie-Aktivisten verschärft.

Bahrain ist seit Mitte Februar 2011 Schauplatz massiver Proteste. Die Bahrainer forderten zunächst politische Reformen und die Achtung der Grundgesetze, eine Forderung die sich später aufgrund der weit verbreiteten Unterdrückung der Proteste, in die Forderung nach einem Sturz der Ale Khalifa-Dynastie wandelte.

Vieltausendköpfige Demo der Opposition in Bahrain stattgefunden

Vieltausendköpfige Demo der Opposition in Bahrain stattgefunden

22. Nov. 2013 – Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Bei Manama, Bahrains Hauptstadt, hat am Freitag eine Großdemonstration stattgefunden, deren Teilnehmer gegen die politische Verfolgung von Aktivisten der Oppositionsbewegung durch die Behörden protestiert haben.

Die Aktion wurde auf Aufforderung der schiitischen Koalition „Al Wifak“ abgehalten.

In Bahrain kommt es zu sporadischen Ausschreitungen. Schiiten, die die Mehrheit der Bevölkerung des Königreichs bilden, sind nicht mit der Herrschaft einer sunnitischen Dynastie zufrieden. Im Februar und März 2011 waren Unruhen mit Hilfe von Saudi Arabien und den Arabischen Emiraten unterdrückt worden.

Bahrains Lage wird kritisch

Bahrains Lage wird kritisch12 Nov. 2013 – Manama (IRIB)

Der Rat der Geistlichen in Bahrain hat am Montag in einer Mitteilung bekannt gegeben, dass die Lage im Land sich rückwärts entwickle und kritischer werde, denn immer noch ignorierten die Machthaber des ale-Kahlifa-Regimes die legitimen Forderungen des Volkes nach Demokratie und politische Reformen.

Bezüglich der Gerichtsurteile gegen die Bürger Bahrains zu lebenslänglichen oder schweren Haftstrafen betonten die Mitglieder dieses Rates: „Die Nachforschungen des bahrainischen Innenministeriums sind nicht unparteiisch, und in Anbetracht der Tatsache, dass die Gefangenen gefoltert werden und unter Folter zu Geständnissen gezwungen werden, sind die Rechtssprüche illegitim.“

Der Rat der Geistlichen verurteilte jegliche Gewaltanwendung im Land und erklärte: „Die friedliche Protestaktion des Volkes Bahrains wird bis zur Erlangung aller ihrer Forderungen fortgesetzt.“

Baqir Darvisch, ein Mitglied der bahrainischen Menschenrechtsorganisation, bezeichnete bei einem Gespräch mit IRIB die Registrierung von tausend Verstößen gegen die Menschenrechte  im vergangenen Monat in Bahrain und kollektive Bestrafung, wie Aberkennung der Staatsbürgerschaft von 30 Personen, als  klare Zeichen für die zunehmende Menschenrechtsverletzung in diesem Land.

Seit Februar 2011 ist Bahrain Schauplatz friedlicher Demonstrationen der Bürger, die Reformen und soziale Gerechtigkeit fordern. Die bewaffneten Kräfte Bahrain haben bislang gewaltsam diese Proteste unterdrückt.

Krise greift über: Schwere Ausschreitungen in Bahrain

  |  Veröffentlicht: 17.08.13, 01:27  |  Aktualisiert: 17.08.13, 01:28  | 2 Kommentare

In Bahrain ist es zu Zusammenstößen zwischen Gegnern des Königshauses und Sicherheitskräften gekommen. Bei den Demonstranten handelt es sich um Mitglieder der schiitischen Mehrheit des Landes. Sie fühlen sich von der sunnitischen Führung des Landes diskriminiert.

In der Nacht zum Freitag ist es in Bahrain zu schweren Ausschreitungen zwischen Anhängern der schiitischen Mehrheit des Landes und den Sicherheitskräften des sunnitischen Königshauses gekommen. Die Demonstranten griffen die Polizei mit Steinen und Brandsätzen an. Die wiederum setzte Schrotkugeln und Tränengas ein.

Bisher wurden im Zuge der Proteste 20 Personen verhaftet, berichtet Khaleej Times.

Auslöser der Zusammenstöße soll ein gewaltsames Durchgreifen von Polizisten gegen mehrheitlich 100 schiitische Inhaftierte in einem Gefängnis gewesen sein. Sie protestierten gegen die schlechten Bedingungen im Gefängnis.

„Sie haben versucht, die Türen einzuschlagen und zu entkommen“, zitiert die libanesische Zeitung Al Akhbar das Innenministerium von Bahrain aus einem Twitter-Auszug.

Sayed al-Muhafada vom Bahrain Zentrum für Menschenrechte sagt, dass 40 Gefängnisinsassen verletzt wurden. „Einige der Inhaftierten verteidigten sich gegen die Sicherheitskräfte. Doch das führte zu noch mehr Gewaltanwendung“, zitiertPress TV al-Muhafada.

Im Verlauf des Arabischen Frühlings kam es erstmals im Jahr 2011 zu Aufständen gegen die politische Führung im Königreich Bahrain. Insgesamt 65 Prozent der Bevölkerung sind Schiiten. Die schiitische Bevölkerungsmehrheit in Bahrain fühlt sich von der sunnitischen Führungsschicht diskriminiert.

Die größte Oppositionsbewegung des Landes, Al-Wefak , fordert die Freilassung von 450 inhaftierten Aktivisten und religiösen Anführern, berichtet die AG Friedensforschung.

Verdeckte Operationen oder militärische Unterstützung in Afrika, wo die USA militärische Beziehungen zu 54 Staaten unterhält.

12. Juli 2013 von beim Honigmann zu lesen

US Armee kämpft in 74 Staaten – inkl. Videos

So etwas ist in der Weltgeschichte einzigartig! Ein einziges Land führt direkt oder indirekt Krieg in 74 Staaten der Welt und hat Stützpunkte auf allen fünf Kontinenten. Damit sind nicht bloss die offenen Schauplätze wie Afghanistan gemeint, sondern auch verdeckte Operationen oder militärische Unterstützung in Afrika, wo die USA militärische Beziehungen zu 54 Staaten unterhält.

Spätere Generationen werden uns fragen: „Wie war es möglich, dass der Präsident eines Landes den Friedensnobelpreis bekommt, während er in insgesamt 74 Staaten dieser Welt Krieg führt.“ Die passende Antwort wäre natürlich: „Wir wussten von nichts.“

Wer die Präsenz der US-Armee lapidar als „Weltpolizist“ abtut, ignoriert die Tatsache, dass auch ein Polizist nur seine Arbeit tut, wenn er dafür bezahlt wird. Von wem? In den wenigsten Fällen sind es internationale Mandate, ja nicht mal vom US-Kongress abgesegnete Missionen. Dass die USA nicht der freundliche Dorfpolizist ist, der kleinen Kindern ein Bonbon schenkt und alten Frauen über die Strasse hilft, zeigen die Schreckenstaten, die in den letzten Jahren aufgedeckt wurden. Abu Ghraib und Guantanamo sind ja nur die Spitze des Eisberges.

Die USA ist heute auf allen fünf Kontinenten militärisch präsent. Die US-Armee hat riesige Stützpunkte nicht nur in Europa, sondern auch im Nahen Osten. In Bahrain wurde grade eben ein Stützpunkt ausgebaut, um Platz für 10’000 Soldaten und 120 Flugzeuge zu schaffen. Auch in Afrika ist die USA via US Africa Command in 54 Staaten präsent. Offiziell ist das Militär unter anderem in „Hilfsoperationen“ involviert – jedoch ohne internationales Mandat, sondern einfach so. Zum Plausch? Weiterlesen

Unruhen und ein drohender Militärputsch in Ägypten – Meinungsbildung im Würgegriff des Dollars

Erst vor einem Jahr kam es in Ägypten nach 32 Jahren militärischen Ausnahmezustand unter der Ägide Mubaraks zu freien Wahlen infolge eines Volksaufstandes. Gestern nun stand die Zentrale der gewählten regierenden Partei der Muslimbruderschaft in Flammen. Ein tosender Mob brandschatzte im Namen der Demokratie und das Militär stellt dem amtierenden Ministerpräsidenten Mursi ein Ultimatum: Binnen 48 Stunden sollte Mursi Neuwahlen ankündigen oder das Militär würde diese erzwingen.

Militärputsch in Ägypten droht: General stellt Regierung Ultimatum

Verfassung & Demokratie erkämpft und doch nichts gewonnen?

Zu dieser Einschätzung könnte man gelangen, wenn man die Bilder sieht und den massenmedialen Ergüssen folgt. Doch warum glänzt unsere Scheiße während ägyptische unter der Nase lodert?

Tja, Mursi ist halt ein böser Moslem und kein guter Islamist, so wie wir eben nur aufrechte Christen in unseren Regierungen haben. Das machten uns die Medien schon vor seiner Wahl deutlich. Ihrer Berichterstattung folgend könnte es seiner Zeit keinen schlechteren als Mursi und seine Muslimbruderschaft für die Regierung geben. Wie man sich ehrenwerte internationale Kooperationspartner vorstellt, kann man in Saudi-Arabien, Katar, Bahrain, neuerdings in Libyen und, ginge es nach dem Geschmack „westlicher Werte“, auch bald in Syrien ablesen. Auch Mubarak war ein treuer und anschmiegsamer Weggefährte den vor allem Israel dem Volkswillen der Ägypter lange nicht preisgeben wollte. Die USA erkannten hingegen frühzeitiger die nicht mehr zu kontrollierende Situation und reagierten nebst den stetig verfügbaren Mitteln und Wegen (Stiftungen & NGOs) auch mit einer international angestrengten Initiative auf die Gegebenheiten.

G8: 20 Milliarden Dollar für den arabischen (demokratischen) Frühling

Und so ist nach der Wahl wieder vor der Wahl und am Ende kein Wahl. Damit das auch immer so bleibt finanziert der große Bruder auch weiterhin großspurig das ägyptische Militär. Getreu dem Motto schlage nie die Hand die dich füttert, funktioniert die übliche Seilschaft und wenn irgend wann doch nicht mehr innerhalb des Machtapparates, dann wird eben umgeschichtet.

USA drohen Ägypten mit Stopp der Militärhilfe

viel Erkenntnis wünscht Euer Norman Knuth