Tag-Archiv | Bangkok

thailändische Armee verhängt Kriegsrecht

In Bangkok patrouillieren Soldaten. Die Armee sichert die Fernsehsender. (Foto: Reuters)In Bangkok patrouillieren Soldaten. Die Armee sichert die Fernsehsender. (Foto: Reuters)

Thailand hat die Armee nach monatelangen Protesten am Dienstag den Ausnahmezustand verhängt. Ein Putsch sei es aber nicht, erklärten Militär und Regierung. Die Gruppe der Rothemden, die die Regierung unterstützt, begrüßen das Kriegsrecht.

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Massenprotest: Thailands Regierungschefin muss vor Demonstranten fliehen

Zehntausende Thailänder fordern den Rücktritt von Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. (Fotos: dpa)Zehntausende Thailänder fordern den Rücktritt von Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. (Fotos: dpa)

Thailands Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra musste vor Demonstranten in Sicherheit gebracht werden. Diese stürmten das Gelände, auf dem sich Yingluck aufhielt. Bei den Protesten gegen die Regierung wurden bereits zwei Menschen getötet und Dutzende verletzt. Die Ausschreitungen sind die schwersten seit drei Jahren.

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Protestbewegung in Thailand umzingelt Armeestab und startet Marsch auf US-Botschaft und die Zentrale der Regierungspartei

Protestler in Thailand attackieren Armeestab

29. Nov. 2013 – Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Nach einer Attacke auf das Stabquartier der thailändischen Armee haben sich Tausende Protestler zu der US-Botschaft in Bangkok und dem Büro der regierenden Partei begeben.

Sie marschierten durch eine der Hauptstraßen Bangkoks und riefen Antiregierungsslogans aus. Der Ex-Premier und heutige Spitzenpolitiker der Opposition, Abhisit Vejjajiva, schloss sich der Protestaktion an.

Früher war es den Protestlern gelungen, zu dem Stabquartier der thailändischen Armee durchzudringen und es zu umzingeln: Sie wollten wissen, auf wessen Seite das Militär sei. Die Armeeführung hatte daraufhin angekündigt, die Armee werde keine der beiden Seiten unterstützen.

Hunderttausende Oppositionelle protestieren in Bangkok

Hunderttausende Oppositionelle protestieren in Bangkok

24. Nov. 2013 – Foto: Christophe Archambault / AFP

STIMME RUSSLANDS Mehr als 400.000 Menschen haben sich zu einer regierungsfeindlichen Aktion in der thailändischen Hauptstadt Bangkok versammelt. Sie fordern den Rücktritt von Premierminister Yingluck Shinawatra.

Das ist der größte Oppositionsprotest seit drei Jahren, als das Leben von Bangkok wegen politischer Instabilität lahmgelegt wurde.

Demonstranten behaupten, dass die Geschicke des Landes inoffiziell nach wie vor von Ex-Premier Thaksan Shinawatra, dem aus dem Land geflüchteten älteren Bruder des amtierenden Premiers, geleitet werden. Er war 2006 durch einen Militärputsch abgestürzt und später wegen Korruptionsvorwürfe verurteilt worden.

Monsanto-Herbizid Roundup -Glyphosat – kann bei Frauen nach den Wechseljahren das Wachstum von Krebszellen auslösen

29/10/2013 von beim Honigmann zu lesen

Roundup wirkt in extremer Verdünnung endokrin-disruptiv und krebsverursachend; auch Gensoja wird mit Krebsentwicklung in Verbindung gebracht

Ethan A. Huff

Die Fachzeitschrift Food and Chemical Toxicology (FCT) hat eine neue Studie zur Veröffentlichung angenommen, in welcher der Kontakt mit dem Monsanto-Herbizid Roundup und dessen aktivem Bestandteil Glyphosat mit schwerer Störung des Hormonhaushalts und Brustkrebs in Verbindung gebracht wird.

monsanto hormoneDamit nicht genug: Wie sich bei der Studie zeigte, entfaltet die Substanz diese Wirkung auch bei praktisch kaum noch nachweisbaren Werten von Teilen pro Billion. Das ist ein viel niedrigerer Wert, als er in der Umwelt und in der Nahrungskette normalerweise, das heißt infolge schlechter landwirtschaftlicher Praxis, vorkommt.Forscher des Chulabhorn Graduate Institute in Bangkok, Thailand, konstatierten die extreme Toxizität von Glyphosat nach Überprüfung einer Kohortenstudie und der anschließenden Bewertung ihrer eigenen Untersuchung mit unabhängigen Tests. Schon vorher war bekannt, dass Glyphosat tendenziell eine östrogene Wirkung entfaltet, und dass der Kontakt über das Essen oder das Wasser das Wachstum von Brustkrebszellen fördern kann. Allerdings war bislang nicht völlig verstanden, in welcher Konzentration der Giftstoff solche Probleme hervorruft.

Dank der neuen Analyse wissen wir jetzt, dass reines Glyphosat auf die Östrogenrezeptoren im Körper wirkt und das Wachstum östrogenabhängiger Brustkrebszellen bereits bei Konzentrationen fördert, die weit unter dem Wert liegen, dem Menschen tagtäglich durch die Nahrungsmittelversorgung ausgesetzt sind. Der Kontakt mit Glyphosat zeigte schon bei Werten von eins zu einer Billion oder 10-12 eine eindeutig xenoöstrogene Wirkung, die Wachstum und Ausbreitung von Brustkrebszellen fördert.

»Diese Wirkung weist darauf hin, dass es sich bei Glyphosat um ein ›Xenoöstrogen‹ handelt, das ein Östrogen-Response-Element (ERE, östrogenempfindlicher Bereich) auslöst, in leicht abgeschwächter, aber funktional ähnlicher Weise wie das stärkste menschliche Östrogen Estradiol

(E2)«, schreibt Sayer Ji von GreenMedInfo.com über die Erkenntnisse der Studie.

Die Ergebnisse der Studie legen den Schluss nahe, dass auch Roundup-Ready-Gensoja für die Brustkrebsepidemie verantwortlich ist

Letzteres ist besonders besorgniserregend, denn Glyphosat wurde laut früheren Studien in menschlichen Urinproben in Konzentrationen von bis zu 233 Teilen pro Milliarde nachgewiesen, das ist 233 000 Mal höher als die durchschnittliche Menge Glyphosat, die nach der neuesten Studie Brustkrebs auslösen kann. Aber es kommt noch schlimmer. Die neue Studie ergab nämlich auch, dass auch Roundup-Ready-Gensojabohnen, die ebenfalls hochgradig östrogen wirken, zu dem Problem beitragen.

Nach den neuesten Daten wirkt auch das Genistein, das wichtigste Phytoöstrogen in unfermentierter Soja und Sojaprodukten, deutlich brustkrebsverursachend. Zusammen mit Glyphosat scheint der Kontakt mit bzw. Verzehr von Sojabohnen und Sojaprodukten, insbesondere aus gentechnisch veränderter Soja, eine der Hauptursachen für die sich immer weiter ausdehnende Brustkrebsepidemie zu sein, die wir heute erleben.

»Diese Studie impliziert, dass die additive Wirkung von Glyphosat (Roundup) und Genistein (Roundup-Ready GV-Sojabohnen) bei Frauen nach den Wechseljahren das Wachstum von Krebszellen auslösen kann«, schrieben die Autoren der Studie in ihrem Abstract. »Darüber hinaus belegte diese Studie die additive östrogene Wirkung von Glyphosat und Genistein, was darauf hindeutet, dass die Verwendung von Glyphosat-belasteten Sojaprodukten als Nahrungsergänzungsmittel wegen ihrer potenziellen additiven Östrogenizität ein Brustkrebsrisiko darstellen kann.«

Zusatzstoffe auf Sojabasis finden sich praktisch in allen industriell verarbeiteten Lebensmitteln, die heute auf dem Markt sind. Und fast alle Soja ist gentechnisch verändert und somit auch mit Glyphosat besprüht – und das schon seit über zehn Jahren. Das entspricht genau dem steilen Anstieg der Brustkrebshäufigkeit, der im selben Zeitraum beobachtet wurde. Zufall? Dieser und ähnlichen Studien zufolge eher nicht.

[….]

gefunden bei: http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/ethan-a-huff/roundup-wirkt-in-extremer-verduennung-endokrin-disruptiv-und-krebsverursachend-auch-gensoja-wird-mi.html

…danke an TA KI und Kopp ( Ethan A. Huff)

Gruß an das Endokrinesystem – Der Honigmann