Tag-Archiv | Batterie

Forscher entwickeln Batterien aus organischem Material

Erneuerbare Energien benötigen effiziente Speicher, um Wind- und Sonnen-arme Phasen zu überbrücken. (Foto: dpa)

Erneuerbare Energien benötigen effiziente Speicher, um Wind- und Sonnen-arme Phasen zu überbrücken. (Foto: dpa)

Wissenschaftler haben Batterien entwickelt, die auf organischem Material statt auf Metallen basieren. Die organischen Moleküle sind günstiger, ergiebiger und effizienter im Speichern von Energie. So ließen sich die Kosten für Energie-Speicher drastisch senken.

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Nostalgische Gaslaternen erscheinen wieder in Moskau

Nostalgische Gaslaternen erscheinen wieder in Moskau

5. Dez. 2013 – Foto: STIMME RUSSLANDS

STIMME RUSSLANDS Nostalgische Gaslaternen erleuchten nach 81 Jahren Pause wieder in Moskau. Die letzte Gaslaterne war 1932 durch eine elektrische Leuchte ersetzt worden.

Der Beschluss, ein Ensemble aus Gaslaternen zu schaffen und dadurch die Geschichte der hauptstädtischen Gaswirtschaft zu erhalten, war 2012 getroffen worden.

Die neuen Laternen bekamen moderne elektrische Zündvorrichtung. Sie funktioniert autonom dank einer eingebauten Batterie. Tagsüber speichert sie die Sonnenenergie und nachts die Energie der Gasleuchte selbst. Die eingebauten Sensoren lassen die neuen Gaslaternen ausschließlich in der dunklen Tageszeit erleuchten.

15-Jährige entwickelt von Körpertemperatur gespeiste Taschenlampe

hollow-flashlight-annPubliziert am 15 Juli, 2013 Gute Nachrichten

Vom Schlafsack, der Elektrogeräte über Nacht auflädt, bis hin zu Gebäuden, die durch Körperwärme beheizt werden, möchten Forscher in Zukunft die Körperwärme der Menschen als erneuerbare Energiequelle nutzen. Aber die neueste Entwicklung der thermoelektrischen Energiegewinnung kommt nicht etwa aus einem Hochtechnologie-Labor des Massachusetts Institut of Technology (MIT) in Boston, sondern sie kommt von Ann Makosinski, einer 15 Jahre alte Kanadierin. Sie entwickelte eine Taschenlampe, die durch die Temperatur der menschlichen Hand mit Strom versorgt wird.

Ann Makosinski hatte sich zum Ziel gesetzt, den Verbrauch von Batterien zu reduzieren, die nach dem Gebrauch auf Mülldeponien landen. Da die Taschenlampe billig entwickelt werden kann, eignet sie sich somit für Menschen, die sich keine Elektrizität leisten können, um ihre Wohnungen zu beleuchten.

Um die thermoelektrischen Lampe zu entwickeln, benützte Makosinski so genannte Peltierplatten, die Elektrizität produzieren, wenn zwischen beiden Seiten der Platten ein Temperaturunterschied besteht. Der konstruktive Aufbau der Lampe sieht folgendermaßen aus: eine Aluminiumröhre befindet sich innerhalb einer PVC-Röhre, die eine Öffnung hat, damit die Hand des Benutzers in Kontakt mit den Peltierplatten kommen kann. Die Kanadierin erklärt: “Mein Design ist ergonomisch, thermodynamisch effizient und man braucht nur einen Temperaturunterschied von fünf Grad um zu funktionieren und um bis zu 5,4 Milliwatt Leistung zu erzeugen.”

Die Peltierplatten wandeln Körperwärme in Leistung um, damit eine LED-Lampe hell genug leuchtet, um in einer Taschenlampe verwendet zu werden. Da der Peltier-Effekt auf Temperaturunterschiede basiert, leuchtet die Lampe umso heller, je kälter die Außentemperatur ist.

Ann Makosinski sieht in ihrer Entwicklung nicht nur einen interessante Neuigkeit, sondern auch eine Möglichkeit, Batterien zu sparen, die Probleme bei der Entsorgung machen können und Menschen mit Elektrizität zu versorgen, die bisher keinen Zugang dazu haben.

Die 15-Jährige war kürzlich unter den 15 Finalisten bei der Google Science Fair. Belohnt dafür wurde sie mit einem Besuch im Hauptquartier von Google in Mountain View in Kalifornien.

Ann Makosinski ist ein weiterer junger Mensch, der das, was er im Physikunterricht hört, konsequent in die Praxis umsetzt und dabei die Mensch und Umwelt im Vordergrund hat. Stark! 🙂

 

Quelle: inhabitat.comGute Nachrichten