Tag-Archiv | Bedrohung

Brasilien: Vertreibung der Guarani – Kinder sterben, Anführer werden ermordet

Indianer7. November 2014 – Netzfrauen

Wir Netzfrauen sind in tiefer Trauer. Wie wir von unseren Freunden Survival erfahren haben, wurde die 27-jährige Marinalva Manoel tot auf gefunden. Sie hat sich für die Rückgabe des angestammten Landes ihres Volkes eingesetzt.

“Alle Flüsse, alle Wasservorkommen sind tot. Dort, wo früher Wälder wuchsen, gibt es heute
nur noch Soja-Plantagen. Alles ist vergiftet, was überwiegend auf den massiven Einsatz von Agrochemikalien zurückzuführen ist. Zugleich wurden die indigenen Gemeinschaften, die seit jeher in den Atlantischen Regenwäldern gelebt haben, vertrieben. Besonders betroffen sind die Guarani’I m’gba’.”
Elias Diaz Pena, Sobrevivencia, Paraguay. Aus unserem Beitag: Vergiftetes Südamerika – Soja-Anbau für Europa.

Brasilien: Verzweiflung über Mord an Guarani-Anführerin

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UFOs bedrohen Russland

Moscow_Kremlin_EmbankmentWährend UFOs hierzulande noch immer als Science Fiction behandelt werden, reden russische Militärs jetzt offen von UFOs als Bedrohung der nationalen Sicherheit.

Von Norbert Fleischer

Die Nachricht schlug gestern morgen ein wie eine Bombe: Unter der dezenten Überschrift „18 Sicherheitsbedrohungen“ warnte das renommierte russische Wissenschaftsmagazin vpk-news.ru (WPK) vor nichts Geringerem als einer „außerirdischen Bedrohung“. Die Meldung, die Wissenschaftler der ganzen Welt wohl in den kommenden Wochen beschäftigen wird, warnt vor „äußerst beklagenswerten“ Übergriffen von Außerirdischen auf Menschen.

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Ukraine: Swoboda-Abgeordnete zwangen TV-Intendant zum Rücktritt

Der Senderchef wird von mehreren Männern attackiert. Foto: Screenshot YoutubeDer Senderchef wird von mehreren Männern attackiert. Foto: Screenshot Youtube

20. März 2014 – Kiew (APA/IRIB)

Drei Abgeordnete der ukrainischen Partei Swoboda („Freiheit“) haben den Chef eines staatlichen TV-Senders attackiert und zum Rücktritt gezwungen. Weiterlesen

Die USA wollen ihr Nukleararsenal auf den neuesten Stand bringen

9. Jan. 2014Washington (Press TV)

70 Jahre nach Bombardierung von Hiroshima und Nagasaki wollen die USA für 1 Trillionen Dollar in den nächsten 30 Jahren ihr Nukleararsenal aktualisieren.

In einem am Dienstag veröffentlichten Bericht des Zentrums zur Bekämpfung der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen (CNS) steht: In den kommenden 30 Jahren planen die USA, mit einem 1 Trillionen Dollar-Budget ihr derzeitiges Waffenarsenal zu erhalten, Ersatzsysteme zu kaufen, und die Bomben und Nuklearsprengköpfe zu aktualisieren.

Die Modernisierungsfinanzierung des US-Nukleararsenals gleicht der Investierung der Ronald Reagan-Ära zur Zeit des Rüstungswettlaufs mit der UdSSR in den 1980er Jahren.

Das Budget-Office des US-Kongresses prognostizierte im Dezember, dass die USA in den nächsten 10 Jahren 335 Milliarden Dollar für ihr Nuklearwaffenarsenal ausgeben werden.

Die USA sind eines der Länder mit den meisten Nuklearwaffen und bisher das einzige Land, das diese Waffen gegen ein anderes Land eingesetzt haben.

Derzeit besitzen die USA 4.650 Nuklearsprengköpfe. Weitere 2.700 ausrangierte Nuklearsprengköpfe müssen noch vernichtet werden.

Freihandelsabkommen bedroht kolumbianische Kleinbauern

freihanBogotá. Eine neue Studie der Hilfs- und Entwicklungsorganisation Oxfam warnt vor der Bedrohung der Bauernschaft in Kolumbien durch das Freihandelsabkommen mit den USA (TLC). Dies berichtet der kolumbianische Radiosender Caracol.

 

„Molke, Reis, weißer Mais, Milchpulver und Schweinefleisch sind diejenigen landwirtschaftlichen Erzeugnisse, die nach dem Inkrafttreten des Freihandelsabkommens mit den USA dem größten Risiko ausgesetzt sind“, heißt es in der Studie, die eine Bilanz nach dem ersten Jahr seines Bestehens zieht.

Allgemein hätten die Importe aus den USA um ein Vielfaches mehr zugenommen, als die Ausfuhren kolumbianischer Produkte in die USA. Adriana Rodríguez, Leiterin von Oxfam in Kolumbien sagte gegenüber Radio Caracol: „Obwohl Kolumbiens Regierung die Vorteile eines verbesserten Zugangs zum US-Markt angepriesen hat, sieht die Realität nicht so rosig aus.“ Die kolumbianischen Bauern seien gezwungen, aus einer ungleichen Position mit großen subventionierten US-Produzenten zu konkurrieren. Dies habe zu niedrigeren Einnahmen und der Schwächung der lokalen Landwirtschaft geführt, so Rodríguez weiter.

Der Oxfam- Bericht stellt fest, dass Produkte wie Reis ein wesentliches Grundnahrungsmittel in Kolumbien und von entscheidender Bedeutung für die kleinbäuerliche Agrarwirtschaft seien. Laut der Studie ist der Gesamtwert der Einfuhren von Reis nach Kolumbien in den ersten neun Monaten des Freihandelsabkommens fast um das Achtfache gestiegen, „der Preis für die Einfuhr fiel um fast 85 Prozent, während die US-Produkte einen Anteil von etwa 80 Prozent des kolumbianischen Marktes einnehmen.“

Andererseits erlaube der Vertrag den Einzug von US-Milchprodukten in den kolumbianischen Markt „mit einem besseren Preis als die Konkurrenz, was zu einer deutlich stärkeren Beteiligung des Nordens auf dem heimischen Markt führt“. So sei zum Beispiel der Anteil von Milchpulver von einem auf 27 Prozent angestiegen.  „Die Folgen dieses ungleichen Handelsabkommens materialisieren sich schnell“, betonte Rodríguez. Oxfam fordert daher die Regierung Kolumbiens dringend auf, rasch ein Überwachungssystem einzuführen, um „die negativen Auswirkungen des Freihandelsabkommens auf die Produktion und die Kleinproduzenten zu lindern“.

Quelle:

amerika21.de