Tag-Archiv | Bestechung

EU will russischspachige Propaganda finanzieren / Westen schmiert ukrainische NATO-Junta

Westen finanziert ukrainische Politiker mit Schwarzgeld-Millionen

© Fotolia/ Irochka

Riesige Bargeldsummen werden aus Europa in die Ukraine geschmuggelt, behauptet Jerry Collins, Ex-Mitarbeiter der US-Denkfabrik RAND Corporation, unter Verweis auf „Insiderinformationen“. Der Analyst mutmaßt, dass das Schwarzgeld an bestimmte ukrainische Politiker direkt fließt.

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Skandal: Bestechung bei griechischer Präsidentschaftswahl soll neoliberale Koalition retten

Auch zweiter Präsidenten-Wahlgang scheitert
Auch zweiter Präsidenten-Wahlgang scheitert

STIMME RUSSLANDS Die Regierung hat erneut für ihren Kandidaten keine Mehrheit erreicht. Neuwahlen werden wahrscheinlicher. Die Opposition wirft Premier Samaras Bestechungsversuche vor.

Im griechischen Parlament ist ein zweiter Anlauf zur Wahl eines neuen Staatsoberhauptes gescheitert. Einziger Kandidat ist der ehemalige EU-Kommissar Stavros Dimas. Er verfehlte die nötige Mehrheit von 200 Stimmen klar, lediglich 168 Abgeordnete votierten für ihn. Es waren aber sechs Stimmen mehr als im ersten Wahlgang. Die Regierungsparteien, die Dimas nominiert haben, sind mit zusammen 155 Abgeordneten im Parlament vertreten und daher auf Stimmen aus der Opposition angewiesen.

Beobachter gehen davon aus, dass Dimas erst in der dritten Runde eine Chance haben könnte, die für den 29. Dezember angesetzt ist. Dann liegt die nötige Mehrheit, die er braucht, bei 180 Stimmen. Für den Fall, dass er auch dann scheitert, schreibt die Verfassung die Auflösung des Parlaments und Neuwahlen vor. Die oppositionelle Linkspartei Syriza hofft, dass genau dieser Fall eintritt. Sie liegt gerade in den Umfragen vorne und verspricht ein Ende der Sparpolitik.

Unterdessen hat die Athener Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen wegen Bestechungsvorwürfen, welche die Opposition gegen Premierminister Antonis Samaras erhoben hat. Vor der zweiten Runde der Abstimmung sagte der Abgeordnete der Partei Unabhängige Griechen, Pavlos Haikalis, jemand habe ihm 700.000 Euro in bar, die Rückzahlung von Kreditschulden und Werbeverträge angeboten, wenn er bei der Abstimmung im Parlament für den Kandidaten der Regierungskoalition votiere.

Ton- und Videoaufzeichnungen

Haikalis sei von einem Mittelsmann angerufen worden, der mehr als eine Stunde lang versucht habe, den Abgeordneten zur Stimmabgabe für Dimas zu überreden. Er habe eine Uhr mit versteckter Kamera getragen und vor etwa zwei Wochen den Staatsanwalt informiert und ihm Ton- und Videoaufzeichnungen übergeben, sagte Haikalis. Bereits im November hatte eine Abgeordnetenkollegin der gleichen Fraktion behauptet, ein Mann habe ihr Geld angeboten, damit sie für Dimas stimme.

Regierungssprecherin Sofia Voultepsi sagte: „Es ist offensichtlich, welches Ziel diese lächerlichen Auftritte haben: Die Präsidentenwahl soll scheitern, damit das Land vorgezogene Neuwahlen bekommt“. Die Zeit

Israels Außenminister Liebermann will Palästinenser mittels Bestechung los werden

Italienischer Aktivist von israelischen Soldaten angeschossen

Palästinenser bringen den verletzten Italiener in Sicherheit. Palästinenser bringen den verletzten Italiener in Sicherheit.

Nablus 29. November 2014 (IRNA/IRIB)

Ein pro-palästinensischer Aktivist mit italienischer Staatsangehörigkeit ist am Freitag durch Schüsse israelischer Soldaten schwer verletzt worden.

Einem Bericht von afp zufolge sagten Vertreter der palästinensischen Sicherheitskräfte, dass der 30-jährige Patrick Corsi, Mitglied der pro-palästinensischen Organisation International Solidarity Movement (ISM), am Freitag während einer wöchentlichen Protestaktion bei Kafr Kaddum nahe Nablus von israelischen Soldaten angeschossen worden sei. Laut Augenzeugenberichten filmte Corsi für einen Dokumentarfilm die Proteste bei Kafr Kaddum, bei der Palästinenser gegen die israelische Enteignung palästinensischen Landes protestieren. Er wurde in ein Krankenhaus in Ramallah verlegt, so palästinensische Ärzte. In einer Erklärung teilte die ISM mit, das der Italiener in die Brust getroffen worden sei. Sein Zustand habe sich aber stabilisiert.

In Gaza wurde der Notstand ausgerufen

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Machenschaften der EU-Mafia im Kosovo aufgeflogen

Der Premierminister des Kosovo ist Hashim Thaçi. Er gilt als einer der Schlüsselfiguren zwischen organisierter Kriminalität und Politik. In den vergangenen Jahren hat es die Rechtsstaatlichkeits-Mission der EU (EULEX) immer wieder unterlassen, Untersuchungen gegen den 46-Jährigen zu veranlassen. (Foto: dpa)Der Premierminister des Kosovo ist Hashim Thaçi. Er gilt als einer der Schlüsselfiguren zwischen organisierter Kriminalität und Politik. In den vergangenen Jahren hat es die Rechtsstaatlichkeits-Mission der EU (EULEX) immer wieder unterlassen, Untersuchungen gegen den 46-Jährigen zu veranlassen. (Foto: dpa)

Europa – Ein potenzieller Beitrittskandidat

Einige Beamte der Rechtsstaatlichkeits-Mission der EU sollen im Kosovo Bestechungsgelder von strafverdächtigen Kosovaren erhalten haben. Im Gegenzug sollen die EU-Beamten laufende Strafverfahren gegen die Verdächtigen fallen gelassen haben.

Zensur: 360 Verstöße bei Präsidentschaftswahl in Ukraine registriert

360 Verstöße bei Präsidentschaftswahl in Ukraine registriert

STIMME RUSSLANDS Etwa 360 Verstöße sind bereits bei den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine registriert worden, meldet die Agentur UNN.

Im Gebiet Kiew wurden 49 Verstöße fixiert, die sich unter anderem auf die Regeln der Wahlkampagne beziehen. Im Gebiet Wolyn wurden mehrere Wahlkampagnen torpediert. Im Gebiet Rowno wurde Bestechung nachgewiesen.

Lukaschenko nennt Ursachen von Zerfall der Ukraine

Lukaschenko nennt Ursachen von Zerfall der Ukraine

STIMME RUSSLANDS Der weißrussische Präsident Aleksander Lukaschenko hat die Abgeordneten vor Bestechung gewarnt, weil ihm zufolge nur ein Idiot aus den Geschehnissen in der Ukraine nicht klug wird.

„Dem Zerfall des Landes liegen der Zerfall der Wirtschaft und entsetzliche Korruption zugrunde“, sagte Lukaschenko. Er verglich die Korruption mit Verrostung, die alles durchfrisst.

Der weißrussische Außenminister Wladimir Makei erklärte seinerseits, dass es in Weißrussland zu keinen derartigen Geschehnissen kommen könne, weil sich die Situation in den beiden Ländern grundsätzlich unterscheide: der Präsident habe keine Kontos im Ausland und seine Söhne seien keine Geschäftsleute.

 

Sohn des frz. Außenministers steht Mittelpunkt eines Betrugsskandals und verliert 700.000 Euro im Casino

18. September 2013Politaia

Französische Ermittlungsrichter überprüfen den Verdacht, laut welchem Thomas Fabius, der Sohn von Außenminister Laurent Fabius, im Kasino 700.000 Euro verspielt hat, aber diesen Betrag nicht bezahlen musste.

thomas fabius Thomas Fabius: Ein Mann aus gutem Hause

Photo: RFI

Laut Medienberichten wollen die Ermittlungsrichter durchsetzen, dass die Polizei in Monaco eine Erlaubnis für die Durchsuchung des Finanzministeriums in dem Fürstentum bekommt. Zudem bestehen sie auf der Durchsuchung der Firma SBM, die das Kasino besitzt, in dem Fabius gespielt hat.

Die Ermittlungsrichter wollen herausfinden, unter welchen Umständen es das Kasino im vergangenen Frühjahr zulassen konnte, dass die Schulden des Sohnes des französischen Außenministers widerrufen wurden. Sie wollten ihm auf solche Weise offenbar einen Skandal ersparen.

Aber das zweitgeborene Früchtchen des Laurent Fabius hat noch mehr auf dem Kerbholz:

Sohn des Französischen Außenministers im Mittelpunkt eines Betrugsskandals

17. July 2013

Der Sohn von Laurent Fabius steht im Mittelpunkt einer Untersuchung wegen Betrugs und Geldwäsche. Die Untersuchung befasst sich hauptsächlich mit dem Kauf eines 7 Millionen-Appartements, das Thomas Fabius 2012 kaufte. Die Transaktion wurde den Behörden gemeldet, weil die Quelle des Geldes für den Kauf verdächtig ist.

“Wir haben alle Dokumente über den Kauf des Appartements vorgelegt, die beweisen, dass der Kauf  unter normalen Umständen stattfand,” sagte Fabius’ Rechtsanwalt Cyril Bonan zu RFI.

Bonan besteht darauf, dass Fabius einen Teil des Geldes für den Kauf des Appartements beim Spielen gewonnen hat.

Der Papa wird’s schon richten.

Quelle:

http://www.english.rfi.fr/france/20130717-french-foreign-ministers-son-targeted-fraud-investigation

http://german.ruvr.ru/news/2013_09_18/Sohn-des-franzosischen-Au-enministers-musste-Schuld-in-Hohe-von-700000-Euro-nicht-bezahlen-0253/

US-Studie: Ärzte sind käuflich

 |  19.08.13, 11:14  |  2 Kommentare

Ärzte, die Geld von den Pharmakonzernen erhalten, verschreiben auch doppelt so oft deren Produkte. Schon geringere finanzielle Leistungen wie Einladungen zum Essen oder zu Vorträgen zeigen Wirkung.

BU: Wenn Ärzte von den Pharmakonzernen Zuwendungen erhalten, dann verschreiben sie viel mehr von deren Medikamenten. (Foto: Flickr/e-MagineArt.com)

BU: Wenn Ärzte von den Pharmakonzernen Zuwendungen erhalten, dann verschreiben sie viel mehr von deren Medikamenten. (Foto: Flickr/e-MagineArt.com)

Wenn Ärzte von Pharmaunternehmen Geld oder andere Leistungen erhalten werden, dann verschreiben sie deutlich öfter auch deren Produkte.

Ein typischer Arzt in der Studie verschrieb die Medikamente zwölf führender Pharmakonzerne mit einer Wahrscheinlichkeit von 13 Prozent. Diese Wahrscheinlichkeit stieg jedoch auf 30 Prozent, wenn der Arzt Einladungen zum Essen oder zu Vorträgen, Beratung oder andere Leistungen von den Konzernen erhielt.

Die Studie der Universität von Kalifornien und der Universität von Washington zeigt, dass auch äußerliche Einflüsse eine Rolle spielen, wenn man zum Arzt geht. Die Forscher analysierten die öffentlichen Daten über von Ärzten angenommene Leistungen. Diese verglichen sie mit den Verschreibungen derselben Ärzte, die sie beim staatlichen Gesundheitssystem Medicare einreichten.

Pharmakonzerne geben jedes Jahr Milliarden Dollar für Marketing aus. So laden sie Ärzte zum Essen ein, um ihnen dabei Informationen über ihre Medikamente zu geben. Sie bezahlen sie für Vorträge und finanzieren Forschungsprojekte. Einige medizinische Spezialisten, sogenannte entscheidende Meinungsführer, erhalten jährlich hunderttausende Dollar.

Der durchschnittliche Arzt erhält zwar nur 1.700 Dollar im Jahr. Doch schon diese bescheideneren Leistungen können offenkundig die Entscheidungen von Ärzten beeinflussen. In der Studie verschrieben sie die Produkte der zwölf untersuchten Pharmakonzerne um 7 bis 9 Prozent häufiger.

Die Forscher fanden außerdem heraus, dass männliche Ärzte empfänglicher für den Einfluss der Pharmakonzerne sind als weibliche.