Tag-Archiv | Betrug

Wahlmanipulationen zugunsten von pro-EU-Parteien in Osteuropa

Frank-Walter Steinmeier kann aufatmen: Die moldawische Regierungspartei von Premier Iurie Leanca konnte sich erst nach Mitternacht gegen die Opposition durchsetzen. Die Partei will eine EU-Annäherung und hatte vor der Wahl eine starke pro-russische Partei ausgeschlossen. (Foto: dpa)Frank-Walter Steinmeier kann aufatmen: Die moldawische Regierungspartei von Premier Iurie Leanca konnte sich erst nach Mitternacht gegen die Opposition durchsetzen. Die Partei will eine EU-Annäherung und hatte vor der Wahl eine starke pro-russische Partei ausgeschlossen. (Foto: dpa)

Wahlergebnis kippt in Moldawien: Plötzlich liegen EU-Parteien vorne

In Moldawien haben sich bei der Parlamentswahl die EU-freundlichen Parteien durchgesetzt. Die Wende kam, nachdem der Wahlleiter um Mitternach verkündet hatte, die pro-russischen Parteien lägen bei Auszählung von etwa 40 Prozent vorne. Der Sieg der Regierung war nur möglich, weil eine starke pro-russische Partei knapp vor dem Urnengang von der Wahl ausgeschlossen worden war.

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Obergrenzen bei Bargeldabhebungen in Europa insgeheim bereits in Kraft

Mark Kempton 10.06.2014 – Kopp OnlineLogo Kopp

Einige von Ihnen erinnern sich vielleicht noch daran, dass die Bank Hongkong & Shanghai Banking Corporation (HSBC) im Januar dieses Jahres versucht hatte, Obergrenzen bei Bargeldabhebungen einzuführen. Nun zeigte sich, dass es sich dabei nur um einen Testballon gehandelt hatte, mit dem man herausfinden wollte, wie die Öffentlichkeit auf die Begrenzung von Bargeldauszahlungen reagieren würde, wenn dies öffentlich bekannt wäre. Jetzt ist klar, dass diese Begrenzungen bereits in Kraft sind.

 

Immer wieder erhalte ich Berichte von meinen Kontakten, in denen sie mir schildern, sie hätten versucht, größere Mengen Bargeld bei einer Bank abzuheben. Dabei sei ihnen mit bestimmtem Ton klargemacht worden, dass ihnen »eine solche große Summe an Bargeld nicht ausgezahlt wird«. Auf die Frage, ob sie einen Termin ausmachen könnten, an dem sie das Geld abholen könnten, erhielten sie nur die knappe Antwort »Nein«. Weiterlesen

„EU-Wahl ist kompletter Betrug“ Londons Bürgermeister will EU-Wahl abblasen

Johnsons Vorschlag: Man sollte eine Delegation aus aktuellen Abgeordneten des britischen Parlaments nach Brüssel pendeln lassen. Dies sichere eine engere Verbindung zum Wähler in der Heimat. (Foto: dpa)Johnsons Vorschlag: Man sollte eine Delegation aus aktuellen Abgeordneten des britischen Parlaments nach Brüssel pendeln lassen. Dies sichere eine engere Verbindung zum Wähler in der Heimat. (Foto: dpa)

Demokratur – Statt die britischen EU-Abgeordneten wählen zu lassen, sollten sie aus dem britischen Parlament ausgelost werden, fordert Londons Bürgermeister Johnson. Diese 73 Abgeordneten könnten dann nach Brüssel pendeln. So wären sie enger mit ihrer Heimat verbunden und würden die Macht der EU nicht immer mehr ausweiten.

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Korruption & Terror: 13 Haftbefehle gegen irakische Parlamentsabgeordnete

14. April 2014Bagdad (IRIB) – Bild: Alieh Nasif

Die irakische Parlamentsabgeordnete Alieh Nasif hat heute Sumeria News zufolge über die Ausstellung von Haftbefehlen gegen 13 Parlamentsabgeordnete berichtet.
Sie werden unter anderem des Terrorismus, des Betrugs und der Korruption beschuldigt.
Aliye Nasif sagte, dass die Haftbefehle erst nach Aufhebung der Immunität dieser Abgeordneten ausgeführt werden können. Dies werde nach einer Mitteilung der irakischen Justiz erst im Juni der Fall sein.

Österreicher planen Sammelklage gegen Kredit-System der Banken

Die Österreicher sind nicht mehr gut auf die Banken zu sprechen und wollen nun gegen das Kredit-System vorgehen. Im Bild drei Manger der Skandal-Bank Hypo Alpe Adria vor Gericht. (Foto: dpa)

Die Österreicher sind nicht mehr gut auf die Banken zu sprechen und wollen nun gegen das Kredit-System vorgehen. Im Bild drei Manger der Skandal-Bank Hypo Alpe Adria vor Gericht. (Foto: dpa)

EU-Regeln aufgeweicht: Banker-Boni erreichen neue Höhen

Die Londoner Investment-Banker feiern. Sie werden für 2013 deutlich höhere Boni einstreichen als für 2012. (Foto: dpa)

Die Londoner Investment-Banker feiern. Sie werden für 2013 deutlich höhere Boni einstreichen als für 2012. (Foto: dpa)

Für das Jahr 2013 schütten die Banken erneut extrem hohe Boni an ihre Manager aus. Eigentlich hatte die EU Deckelungen für Banker-Boni beschlossen. Doch der Druck der Finanz-Lobby hat die Regelungen aufgeweicht.

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Steuerzahler müssen Großbanken mit Billionen Euro am Leben halten

Seit dem Ausbruch der Finanzkrise haben die größten Banken Europas, auch im Frankfurter Bankenviertel, mehr als eine Billion Euro an Staatshilfen erhalten. (Foto: dpa)

Seit dem Ausbruch der Finanzkrise haben die größten Banken Europas, auch im Frankfurter Bankenviertel, mehr als eine Billion Euro an Staatshilfen erhalten. (Foto: dpa)

Banken – Verzerrung des Wettbewerbs

Seit dem Ausbruch der Finanzkrise haben die größten Banken mehr als eine Billion Euro an Staatshilfen erhalten. Das sorgt für einen Wettbewerbsvorteil für große Banken, die deutlich stärker als kleine Banken von den Subventionen profitieren.

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EU-Milliarden versickern bei der Mafia – Agenten und Polizisten verhaftet

Der Italiener Giovanni Kessler ist Chef der Anti-Betrugs-Behörde OLAF. Er muss sich erneut mit Subventionsbetrug in Millionenhöhe durch die Mafia befassen. (Foto: dpa)Der Italiener Giovanni Kessler ist Chef der Anti-Betrugs-Behörde OLAF. Er muss sich erneut mit Subventionsbetrug in Millionenhöhe durch die Mafia befassen. (Foto: dpa)

Bürger-Initiativen fordern den sofortigen Stopp von EU-Subventionen an die italienische Mafia. Diese leitet seit Jahren Steuergelder aus EU-Projekten ab. Die anfänglichen Kosten für ein Straßenbau-Projekt in Nord-Italien verdoppelten sich so auf 1,3 Milliarden Euro.

24. Januar 2014 –

Crash: Hypo Alpe Adria kann Österreich 26 Milliarden Euro kosten

Das Bank-Desaster hat mittlerweile Folgen für die gesamte Republik Österreich. Der volkswirtschaftliche Schaden einer Hypo-Pleite wäre immens. (Foto: dpa)Das Bank-Desaster hat mittlerweile Folgen für die gesamte Republik Österreich. Der volkswirtschaftliche Schaden einer Hypo-Pleite wäre immens. (Foto: dpa) Der Krimi um die marode Kärntner Hypo Alpe Adria geht weiter: Die EU genehmigte nun milliardenschwere Hilfen vom Staat. An anderer Front kämpft die Bank noch immer gegen ihre einstige Mutter BayernLB. EPA/BARBARA GINDL (zu dpa-Text «EU genehmigt milliardenschwere Staatshilfen für Hypo Alpe Adria» vom 03.09.2013) +++(c) dpa – Bildfunk+++

Banken-Rettung – Hypo-Desaster schadet Volkswirtschaft

Der Chef der Oesterreichischen Nationalbank warnt in einer geheimen Mail die Regierung vor den Folgekosten einer möglichen Hypo-Pleite. 26 Milliarden Euro Schaden entspricht den gesamten österreichischen Lohnsteuer-Einnahmen eines Jahres. Wenige Tage nach dem Schreiben stellte die Politik der Bank erneut Staatshilfen in Höhe von einer Milliarde Euro zur Verfügung.

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us-amerikanisches Rechtsverständnis: Betrüger am System, schlimmer als Mörder

USA: Umweltschützer ließ sich Dienstreisen als CIA-Agent bezahlen

17. Dez. 2013 – Foto: SXC.hu

USA: Umweltschützer ließ sich Dienstreisen als CIA-Agent bezahlen

STIMME RUSSLANDS Am Mittwoch wird ein Mitarbeiter der US-Umweltschutzbehörde vor Gericht in Washington verantworten. 13 Jahre lang gab der 64-Jährige an, für die CIA zu arbeiten.

Unter diesem Deckmantel ließ sich John C. Beale zahlreiche „Dienstreisen“ genehmigen. Während dieser „Sonderoperationen“ las er Bücher, fuhr Fahrrad und wohnte in seinem Haus im benachbarten Bundesstaat, teilte Philly.com mit.

Trotz der monatelangen Abwesenheit erhielt der angebliche Geheimdienstler regelmäßig Gehalt. Sein Jahreseinkommen machte über 206.000 Dollar aus, während sein Betrug den Staat fast 900.000 Dollar gekostet haben soll, berichten Experten.

Dem Mann wird vorgeworfen, nicht nur einen großen finanziellen Schaden dem Staat zugefügt, sondern auch die wirklichen CIA-Mitarbeiter beleidigt zu haben. Der Staatsanwaltschaft zufolge könnte John C. Beale mit mindestens 30 Monaten Haft rechnen.

Anmerkung der Redaktion: Vor kurzem wurde ein 16 jähriger „Sohn“ nach einer Amokfahrt mit 4 Toten zu 10 Monaten auf Bewährung und einem Aufenthalt in einer 500.000 US-Dollar teuren Besserungsanstalt verdonnert

Rumänien: Bande ergaunerte EU-Subventionen für Kühe, die nur bei Farmville existieren

[Bild: Rumänien: Bande ergaunerte EU-Subventionen für Kühe, die nur bei Farmville existieren]5. Dez. 2013shortnews

Eine rumänische Bande hat in den letzten drei Jahren 500.000 Euro an EU-Subventionen aus dem Ressort Landwirtschaft erhalten. Sie erhielten das Geld für Kühe, die nur virtuell im Facebook-Spiel „Farmville“ existierten.

Die Bandenmitglieder beantragten die Subventionen für 1.860 virtuelle Kühe und erhielten diese auch. Pro Kuh erhielten sie auf diese Weise einen Betrag umgerechnet zwischen 100 und 150 Euro.

Die Subventionen wurden inzwischen gestoppt, aber die Betrüger klagen nun vor Gericht. Sie begründen die Klage mit der Tatsache, dass nirgends stehen würde, dass es sich um echte Kühe handeln muss.

Keine Krise bei Gehältern: Zahl der Millionäre unter Bank-Managern steigt

Fast drei Viertel der Millionen-Verdiener sind Investmentbanker. Sie arbeiten vor allem bei britischen Banken. (Foto: dpa)Fast drei Viertel der Millionen-Verdiener sind Investmentbanker. Sie arbeiten vor allem bei britischen Banken. (Foto: dpa)

Die Zahl der Einkommens-Millionäre unter den europäischen Bankern ist 2012 um elf Prozent gestiegen. 3.529 Banker verdienten mehr als eine Million Euro, der Großteil von ihnen arbeitet bei britischen Banken. Bei den deutschen Instituten erhielten 212 Banker mehr als eine Million Euro nach nur 170 im Jahr zuvor.

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Russlands Strandfußball-Nationalmannschaft deckt „Schiedsrichter-Komplott“ auf

Russlands Strandfußball-Nationalmannschaft deckt "Schiedsrichter-Komplott" auf

25.11. 2013 – Foto: RIA Novosti

STIMME RUSSLANDS Der Kapitän der russischen Strandfußball-Nationalelf, Ilja Leonow, erklärte, dass die Schiedsrichter und Organisatoren des Interkontinentalen Pokals alles Mögliche getan haben sollen, damit die Russen das Turnier nicht gewinnen.

Leonow zufolge habe man den russischen Spielern vor dem Wettbewerb zu verstehen gegeben, dass sie die Gruppenphase nicht durchkommen würden. Leonow sagte, dass in vier von fünf Turnierspielen die Schiedsrichter gegenüber den Russen voreingenommen gewesen seien. Jedoch gelang es diesen, das Finale zu erreichen und den zweiten Platz zu gewinnen.

Auf die Frage, worauf solche Haltung gegenüber Russland zurückzuführen sei, antwortete Leonow, dass ständige Siege der Russen weltweit lästig geworden seien.

Der Weltpokal hatte vom 19. bis zum 23. November in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattgefunden.

Ausbeutung in Katar: Zwangsarbeit für Fußball-Show

Sepp Blatter und Franz Beckenbauer: Die Lichtgestalten der internationalen Fußball-Geschäfts zeigen wenig Interesse an den verheerenden Zuständen auf den Baustellen in Katar. (Foto: dpa)Sepp Blatter und Franz Beckenbauer: Die Lichtgestalten der internationalen Fußball-Geschäfts zeigen wenig Interesse an den verheerenden Zuständen auf den Baustellen in Katar. (Foto: dpa)

Globalisierung – Die Zukunft der Arbeit

Unter menschenunwürdigen Bedingungen müssen Arbeiter in Katar die Voraussetzung für das Spektakel einer Fußball-WM schaffen. Erpressung, Ausbeutung und Betrug gehören zum Alltag. Der internationale Fußballverband Fifa schaut einfach weg.

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Vietnam führt Todes-Strafe für Banker ein

Ein vietnamesischer Banker, der Staatsbesitz im Umfang von 532 Milliarden Dong (19 Millionen Euro) veruntreut haben soll, ist am Freitag zum Tode verurteilt worden. (Foto: dpa)Ein vietnamesischer Banker, der Staatsbesitz im Umfang von 532 Milliarden Dong (19 Millionen Euro) veruntreut haben soll, ist am Freitag zum Tode verurteilt worden. (Foto: dpa)

Banken – Harte Linie der Regierung

Der Volksgerichtshof in Ho-Chi-Minh-Stadt hat zwei hochrangige Manager wegen Veruntreuung zum Tode verurteilt. Neun weitere Personen müssen hinter Gitter. Die Regierung Vietnams will bei Verbrechen im Finanz-Sektor keine Toleranz walten lassen.

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Steuerbetrug: EU-Kommissar De Gucht muss vor Gericht

EU-Kommissionspräsident Barroso hat seinem Kommissar bereits das Vertrauen ausgesprochen. De Gucht habe ihm versichert, nichts falsch gemacht zu haben. (Foto: dpa)EU-Kommissionspräsident Barroso hat seinem Kommissar bereits das Vertrauen ausgesprochen. De Gucht habe ihm versichert, nichts falsch gemacht zu haben. (Foto: dpa)

Korruption – Am Fiskus vorbei

Der mächtige EU-Handelskommissar soll Börsengewinne in Höhe von 1,2 Millionen Euro nicht versteuert haben. Der Fiskus spricht von Steuerbetrug. Mitte November muss De Gucht vor einem belgischen Gericht erscheinen.

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Falsche Zahlen vom IWF: Troika gesteht falsche Prognosen

Die Fehlprognosen der Troika haben zu katastrophalen Entscheidungen beigetragen, unter denen die Griechen leiden. Die Polizei muss die Men in Black am Dienstag vor der wütenden Bevölkerung schützen. (Foto: dpa)Die Fehlprognosen der Troika haben zu katastrophalen Entscheidungen beigetragen, unter denen die Griechen leiden. Die Polizei muss die Men in Black am Dienstag vor der wütenden Bevölkerung schützen. (Foto: dpa)

Euro-Rettung – Oops!

Die Troika räumt erstmals ein, falsche Prognosen für Griechenland erstellt zu haben. Man habe sich auf die Angaben des IWF verlassen, aber auch die Griechen hätten falsche Zahlen geliefert. Das ist sehr peinlich für die Spar-Kommissare.

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EU: Erdbeben-Hilfe wurde irrtümlich an Mafia überwiesen

2009 fand der G-8-Gipfel medienwirksam in L’Aquila statt. Berlusconi zeigte seinen Kollegen die Verwüstung, die das Beben hinterlassen hat. (Foto: dpa)2009 fand der G-8-Gipfel medienwirksam in L’Aquila statt. Berlusconi zeigte seinen Kollegen die Verwüstung, die das Beben hinterlassen hat. (Foto: dpa)

Korruption – EU-Kommission als „Komplize“

Ein Bericht des EU-Parlaments hegt den Verdacht von Missbrauch beim Auszahlen von EU-Hilfsgeldern. Die für den Wiederaufbau L’Aquilas gedachten Millionen dürften in die Hände der Mafia geraten sein. In Brüssel ist man erstaunt: Mit der Mafia habe man wohl wirklich nichts zu tun.

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Explosion im iranischen Forschungsreaktor Arak?

arak_nuclear_reactor4. November 2013 – Politaia

Laut der israelischen Webseite DebkaFile wird die Explosion im iranischen Schwerwasserreaktor in Arak die Baumaßnahmen zur Fertigstellung des Komplexes wesentlich verzögern. DebkaFile hat enge Kontakte zum Mossad und anderen Geheimdiensten in Israel.

Der Atomreaktor, der unter dem Kürzel IR-40 bekannt ist und eine Leistung von 40 Megawatt erbringen soll, verursacht angeblich in Israel große Bedenken, weil er Plutonium für den Einsatz in Nuklearspengkörpern liefern könnte.

Ungleich größere Sorgen dürfte man sich weltweit über das riesige Massenvernichtungswaffenarsenal Israels machen, das laut Veterans Today derzeit auf Kosten der amerikanischen Steuerzahlerkosten tief in den Untergrund verlegt wird. – zum Weiterlesen

Zentralstaat: Barroso installiert Staatsanwaltschaft für die EU

Kommissions-Chef José Manuel Barroso fordert mehr Macht. Nur eine eigene Brüsseler Staatsanwaltschaft könne verhindern, dass die EU jedes Jahr um Milliarden Euro betrogen werde. (Foto: Consilium)Kommissions-Chef José Manuel Barroso fordert mehr Macht. Nur eine eigene Brüsseler Staatsanwaltschaft könne verhindern, dass die EU jedes Jahr um Milliarden Euro betrogen werde. (Foto: Consilium)

Eurovisionen – Brüssel bekommt eigene Staatsanwaltschaft

Das EU-Parlament arbeitet an der Einführung einer Europäischen Staatsanwaltschaft. Ab 2015 soll die neue Behörde verhindern, dass die EU betrogen wird. Später soll ihre Rolle auch auf andere Bereiche ausgeweitet werden.

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EU leitete europäische Steuergelder an die italienische Mafia

Mafia-Bosse, wie hier Michele Zagaria, werden immer wieder verhaftet. Doch die Milliarden aus europäischen Steuergeldern, die über die EU nach Italien geflossen sind, bleiben verschollen. (Foto: dpa)Mafia-Bosse, wie hier Michele Zagaria, werden immer wieder verhaftet. Doch die Milliarden aus europäischen Steuergeldern, die über die EU nach Italien geflossen sind, bleiben verschollen. (Foto: dpa)

Umverteilung – 363 Millionen Euro sind weg

Im Süden Italiens wurden EU-Gelder in Millionenhöhe verschwendet. Die für Straßenprojekte vorgesehen Gelder landeten bei der Mafia. Dies ist einer der größten bekannt gewordenen Betrugsfälle in der Geschichte der EU-Fördergelder. Aber auch die Erneuerbaren Energien bieten der Mafia günstige Möglichkeiten zur Geldwäsche.

  | , 03:23 Uhr

Studie enthüllt: Banken haben Politik bei Euro-Rettung erpresst

Die Banken haben bei den Rettungs-Aktionen in Griechenland, Spanien und Zypern die Regierungen und die EU offenbar knallhart erpresst. Der Steuerzahler wurde über Gebühr geschröpft, weil die Regierungen zu hohe Kredit-Kosten für weitere Schulden fürchteten. Sehr unangenehm: Der deutsche Steuerzahler ist bis 2018 in keiner Weise vor weiteren Milliarden-Opfern geschützt.

Angela Merkel mit den Goldman Sachs-Bankern Mario Monti (Italien) und Mario Draghi (EZB): Freundlich im Umgang - knallhart, wenn es ans Zahlen geht. (Foto: consilium)Angela Merkel mit den Goldman Sachs-Bankern Mario Monti (Italien) und Mario Draghi (EZB): Freundlich im Umgang – knallhart, wenn es ans Zahlen geht. (Foto: consilium)

Eine von den Grünen Abgeordneten Gerhard Schick und Sven Giegold bei der Finanzberatung Finpolconsult in Auftrag gegebene Studie kommt zu einem bemerkenswerten Ergebnis: Die Banken haben die Regierungen in Europa bei den Banken-Rettungen in Griechenland, Spanien und Zypern offenkundig mit der Drohung erpresst, dass Staatsanleihen und damit Staats-Schulden noch teurer würden, wenn die Banken nicht gerettet würden.

Nachdem es das Bestreben der meisten Regierungen ist, lieber mehr Schulden zu machen als den Bürger zu sagen, dass man sich bestimmte Dinge nicht mehr leisten könne, sind die Regierungen in Athen, Madrid und Nikosia vor den Banken in die Knie gegangen: Sie haben es den Bank-Eigentümern ermöglicht, sich aus dem Staub zu machen, durch seltsame Transfers weiter Geld zu kassieren und ganz offiziell Schulden, die insolvente Banken hatten, vom Steuerzahler an die Bank-Investoren ausbezahlt zu bekommen.

Besonders krass war die Aktion in Griechenland: Hier wurden die Bank-Eigentümer, also die Investoren, bis zu 70 Prozent schadlos gehalten. Der öffentlich gepriesene „Schuldenschnitt“ war eine Farce: Die Banken haben angeblich auf 28 Milliarden Euro verzichtet. Tatsächlich haben sie 20 Milliarden Euro durch den Steuerzahler „rückvergütet“ bekommen, schreibt die Studie. Eine Beteiligung der Investoren wurde nicht einmal im Ansatz in Erwägung gezogen.

18.07.13, 02:19 Zum Weiterlesen: