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Britische HSBC schließt überraschend Bank-Konten von mehreren Staaten

Die britische Großbank HSBC hat in einem ungewöhnlichen Schritt zahlreiche Staaten aufgefordert, ihre Konten bei der Bank aufzulösen. Offiziell will sich die Bank von jeder Art von Geldwäsche-Verdacht befreien. Tatsächlich könnten es auch Maßnahmen sein, die auf einen Banken-Crash irgendwo im Weltfinanz-System hindeuten.

Die Botschaften müssen die vergangenen Skandale der HSBC ausbaden. (Foto: Flickr/Michael Fleshman)Die Botschaften müssen die vergangenen Skandale der HSBC ausbaden. (Foto: Flickr/Michael Fleshman)Die britische Großbank HSBC sorgt mit einer ungewöhnlichen Maßnahme für Irritationen in der internationalen Diplomatie.

Diplomaten verschiedener Länder müssen ihre Konten bei der HSBC per Zwangsbeschluss schließen. Damit will sich die Bank vor erhöhten Geschäftsrisiken absichern, berichtet die BBC. Unter den Kunden der HSBC, die jetzt ihre Konten schließen müssen, ist auch das Büro der Botschaft des Vatikans.

Veröffentlicht: 05.08.13, 09:56 Zum Weiterlesen:

Das Angstszenario: EU-Finanzdiktatur und Überwachung

finanzdiktatur

Die demokratischen Defizite der Europäischen Union existieren nicht erst seit PRISM und ESM. Bereits Mitte der 90er Jahre offenbarten politische Akteure das wahre europäische Unionsgesicht; nach außen den Völkern stets ein friedliches Wohlstandseuropa suggeriert, wurde hinter einem fragwürdigen scheindemokratischen Nebelschleier Massenarmut implementiert, Überwachungspläne explizit ausgearbeitet.

Damit die EU-Finanzdiktatur sich festigen konnte, vergaben Banken von 1995 bis 2005 fleißig bürgerliche Kredite. Wer Arbeit hatte oder über entsprechende Bilanzen verfügte, erhielt in diesem Zeitraum äußerst schnell entsprechende Darlehen, meistens zwecks Befriedigung konsumorientierter Reputationsaufwertung. Ganz gleich ob für Urlaub, neues Auto, Hausfinanzierung – Kredite, der Mentalität angepasst, ermöglichten europäischen Bürgern kurzweilige Wohlstandshochgefühle. Demzufolge enorm geblendet, im Wohlstand suhlend, merkte indes kaum jemand, dass jene Kredite dazu dienten, Bürger von lobbyistischen Organen abhängig zu machen.

Realwirtschaft ausgebeutet zum Wohle des Finanzmarktlobbyismus