Tag-Archiv | BIP

Lebensgefühl: Europäer spüren Schere zwischen Arm und Reich

Laut einer Umfrage sind Skandinavier, Österreicher, Niederländer und Spanier in der EU am zufriedensten. (Grafik: Eurofound)Laut einer Umfrage sind Skandinavier, Österreicher, Niederländer und Spanier in der EU am zufriedensten. (Grafik: Eurofound)

Eurokrise – Vertrauen in Politik schwindet

Die Euro-Krise hat Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Europäer. Vor allem in Osteuropa wächst der Frust. Das Vertrauen in die Institutionen hat deutlich nachgelassen. Auch die Deutschen sind ernüchtert.

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US-Amt behauptet: Deutsche sind fauler als Italiener

 |  20.08.13, 02:59

Das amerikanische Amt für Arbeitsstatistiken will ermittelt haben, dass die Deutschen weniger arbeiten und unproduktiver sind als die Italiener und Franzosen. Bisher ist das Amt vor allem durch manipulierte US-Arbeitslosenstatistiken aufgefallen.

Deutschland hat mit Abstand die geringsten Arbeitsstunden, die ein Vollzeitbeschäftigter im Jahr arbeiten muss (Grafik: DWN).

Deutschland hat mit Abstand die geringsten Arbeitsstunden, die ein Vollzeitbeschäftigter im Jahr arbeiten muss (Grafik: DWN).

Das US-Amt für Arbeits-Statistiken (BLS) überrascht mit neuen Ergebnissen. Das Amt, bisher zuständig für die wiederholte Manipulation der US-Arbeitlosenzahlen, hat sich die Deutschen vorgeknöpft.

Obowohl das eigentlich nicht die Aufgabe des BLS ist, hat das Amt die Daten 20 verschiedener Länder aus mehreren Jahren zusammengefasst – darunter auch Deutschland. Die Daten zu den durchschnittlich, jährlichen Arbeitsstunden eines Vollzeitbeschäftigten zeigen, dass Deutschland unter den 20 Ländern die Nation mit den geringsten Arbeitsstunden ist: 2011 waren das 1.411 Stunden. Im Vergleich dazu werden in den USA 1.758 Stunden, in Frankreich 1.476, in Italien 1.774 Stunden. Selbst in Spanien (1.692h) und in Tschechien (1.775h) wird jährlich gemessen an den Arbeitsstunden mehr gearbeitet als in Deutschland. In Griechenland werden sogar mehr als 2.000 gearbeitet (hier).

Die Deutschen sind also faul im Vergleich zu den Südeuropäern, sagen die Amis. – Zum Weiterlesen –

Mehrheit gegen neue Währung: Lettland muss trotzdem in den Euro

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung Lettlands ist gegen die Einführung des Euro. Trotzdem wird das Land zum ersten Januar 2014 den Euro als neue Landeswährung einführen. Die EU-Finanzminister stimmten dem Vorhaben der lettischen Regierung zu.

EU-Währungskommissar Olli Rehn und Euro-Gruppenführer Jeroen Dijsselbloem zeigten sich sichtlich begeistert vom Euro-Beitritt Lettlands (Foto: consilium)EU-Währungskommissar Olli Rehn und Euro-Gruppenführer Jeroen Dijsselbloem zeigten sich sichtlich begeistert vom Euro-Beitritt Lettlands (Foto: consilium)

Lettland wird als 18. Staat der EU den Euro einführen. Schon zu Beginn des Jahres 2014 kann Lettland die neue Währung übernehmen. Das genehmigten die EU-Finanzminister in einem Beschluss am Dienstag.

Dass 53 Prozent der Letten gegen die neue Währung sind, ist der Regierung egal. 10.07.13, 01:48