Tag-Archiv | Bürger

Streik in Portugal: Bürger kippen Banken den Müll vor die Tür

Garbage collection services strike in LisbonDie Bürger von Lissabon sehen in den Banken die Schuldigen für die Krise – und blockieren deren Eingänge mit Müll. (Foto: dpa)

In Lissabon sind die Bürger dazu übergegangen, ihren Müll vor den Filialen der Banken abzuwerfen. Grund ist ein Streik, bei dem die städtische Müllabfuhr gegen ihre Privatisierung kämpft. Aktivisten in anderen Städten finden die Aktion nachahmenswert.

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In Lissabon stapelt sich der Müll nun vor den Filialen der Banken. (Foto: Attica Nea)

Quelle :http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Colorado wird Cannabis-Paradies

HashishImmer dekantenter werden die Vereinigten Staaten von Amerika. Während der Nikotinkonsum geradezu mit biblischem Hass verfolgt wird, gibt man sich bei gefährlichen Drogen immer liberaler. Im US-Bundesstaat Colorado wurde nun per 1. Jänner 2014 der Cannabis-Konsum legalisiert. Alle Bürger und Touristen, die das 21. Lebensjahr vollendet haben, können ab sofort Marihuana legal kaufen und auch in der Öffentlichkeit konsumieren. Der Ankauf einer Unze Cannabis (28 Gramm) für Bürger und einer Viertel Unze (7 Gramm) für Touristen ist nun erlaubt.

Bereits der Jahreswechsel wurde mit sogenannten „Pot-Partys“ in der Hauptstadt Denver oder im Skiort Aspen gefeiert. Die nationale US-Drogenbehörde DEA hat den US-Bundesstaat unter „gesundheitspolitische Beobachtung“ gestellt. Man befürchtet „Nachahmer“ in anderen US-Bundesstaaten und nachfolgend eine globale „Liberalisierungsstrategie“. Hinter dem Lobbying für Cannabis und Co. steht eine mächtige Drogenindustrie

Experten sehen Start eines globalen Marihuanaexperiments

Experten sehen in dieser „Pionier-Funktion“ von Colorado den Start eines „globalen Marihuanaexperiments“, mit dem man den Kampf gegen Drogen international zu Fall bringen möchte. Vorerst möchte die US-Drogenbehörde nicht eingreifen und beschränkt sich darauf zu kontrollieren, ob die Altersschranke für den Drogenkonsum eingehalten wird und wie sich der Haschtourismus in den USA entwickelt. Bleibt Colorado nämlich vorerst das Eldorado für Cannabis, dann wird es beim Grenzübertritt von diesem Bundesstaat in andere Teilen der USA zwangsläufig zu illegalem Drogentransfer kommen, der dann wiederum nach verschärften Kontrollen verlangt.

Quelle: www.unzensiert.at

Monsanto: Gentechnik-Industrie bläst zum General-Angriff auf Europa

Die große Schlacht um den europäischen Lebensmittelmarkt steht bevor.Monsanto und die Gentechnik-Industrie sind bestens gerüstet - und hoffen auf die Zermürbung der müden Kämpfer in Europa. (Foto: dpa)Die große Schlacht um den europäischen Lebensmittelmarkt steht bevor.Monsanto und die Gentechnik-Industrie sind bestens gerüstet – und hoffen auf die Zermürbung der müden Kämpfer in Europa. (Foto: dpa)

Lebensmittel Die große Schlacht naht

Die Lobbyisten haben in Brüssel ihren Druck auf die EU verstärkt: In einer konzertierten Aktion fordern verschiedene Verbände einen bedingungslos positiven Umgang mit den Produkten von Monsanto & Co. Einen ersten Erfolg können sie bereits mit der Zulassung einer neuen Gen-Mais-Sorte von Monsanto vermelden. Die aktuellen Schlachten sind die Vorbereitungen auf eine Groß-Offensive in der EU.

  | , 12:54 Uhr

EU investiert 1,6 Milliarden Euro in Tunnel-Projekt am Bosporus

Eine Milliarde Euro zahlt die EU für den unterirdischen Tunnel am Bosporus. Der Tunnel Marmaray soll den europäischen Teil der Stadt mit dem in Asien liegenden verbinden. (Foto: dpa)Eine Milliarde Euro zahlt die EU für den unterirdischen Tunnel am Bosporus. Der Tunnel Marmaray soll den europäischen Teil der Stadt mit dem in Asien liegenden verbinden. (Foto: dpa)

Steuergelder – Steuergeld für Istanbul

Unter dem Marmara-Meer in Istanbul gibt es seit heute einen Tunnel, der den europäischen mit dem asiatischen Teil der Stadt verbindet. Die EU hat der Türkei für das Projekt Kredite in der Höhe von 1,6 Milliarden Euro gewährt.

  | , 12:16 Uhr

Island kann überall sein, wenn die Menschen es wollen!

island-proteste-artikel-410Island kann überall sein!

Island, der Staat, der nicht seine Banken, sondern seine Bürger rettet. Diese Lektion darf in Europa nicht ungehört bleiben. Island kürzt die Sozialleistungen nicht, sondern stärkt sie, baut nicht Demokratie ab, sondern baut die Beteiligung der BürgerInnen aus. Andere Staaten gaben ihren Banken Milliarden-summen und ließen sie weiter zocken. Island unterstellte seine Banken der Finanzmarktaufsicht, wickelte sie kontrolliert ab und sorgte durch Kapitalverkehrskontrollen dafür, dass eine Kapitalflucht vermieden werden konnte. Die leitenden Bankmanager der großen Pleite-banken bekamen keine millionenschweren Abfindungen, sondern einen Haftbefehl zugestellt.Man kürzte die hohen Pensionen und Renten der Oberschicht und erhöhte parallel die Mindestrenten für die ärmere Bevölkerung. Es macht das Gegenteil der deutschen Politik und der vor allem von Deutschland in Europa durchgesetzten Politik – und hat Erfolg!

 

http://occupydenkfabrikwannfrieden.wordpress.com/

So grausam war Gaddafi

gaddafiWas der Diktator und Tyrann Gaddafi seinem Volk alles antat, wird jetzt täglich Stück für Stück bekannt. Hier eine Aufzählung seiner Grausamkeiten unter denen die Libyer 4 Jahrzehnte leiden mussten.

1. Es gab keine Stromrechnung in Libyen. Strom war kostenlos für alle Bürger.

2. Es gab keine Zinsen auf Kredite. Die staatlichen Banken vergaben Darlehen an alle Bürger zu null Prozent Zinsen per Gesetz.

3. Ein Heim/Zuhause zu haben galt als ein Menschenrecht in Libyen.

4. Alle Frischvermählten in Libyen erhielten 50.000 US-Dollar. Dieses Geld sollte den Menschen ermöglichen ihre erste Wohnung zu kaufen. Die Regierung wollte so zum Start einer Familie beitragen.

5. Bildung und medizinische Behandlungen waren frei in Libyen. Bevor Gaddafi an die Macht kam konnten nur 25 Prozent der Libyer lesen. Heute liegt die Zahl bei 83 Prozent.

6. Wollten Libyer in der Landwirtschaft Karriere machen, erhielten sie Ackerland, eine Bauernhaus, Geräte, Saatgut und Vieh als Schnellstart für ihre Farmen und das alles kostenlos.

7. Wenn Libyer keine Ausbildung oder medizinische Einrichtungen finden konnten die sie benötigten, hatten sie die Möglichkeit mit der Hilfe staatlicher Gelder ins Ausland zu gehen. Sie bekamen 2.300 USD im Monat für Unterkunft und Auto gezahlt.

8. Wenn ein Libyer ein Auto kaufte, subventionierte die Regierung 50 Prozent des Preises.

9. Der Preis für Benzin in Libyen betrug 0,14 $ (12 Rappen oder ca. 0,10 Euro) pro Liter.

10. Wenn ein Libyer keine Arbeit bekam nach dem Studium, zahlte der Staat das durchschnittliche Gehalt des Berufs in dem er eine Arbeit suchte, bis eine fachlich adäquate Beschäftigung gefunden wurde..

11. Libyen hat keine Auslandsschulden und ihre Reserven in Höhe von 150.000.000.000 $ haben die Okkupationsmächte unter sich aufgeteilt.

12. Ein Teil jeden libyschen Öl-Verkaufs wurde direkt auf die Konten aller libyschen Bürger gutgeschrieben.

13. Mütter, die ein Kind gebaren, erhielten 5.000 US-Dollar.

14. 25 Prozent der Libyer haben einen Hochschulabschluss.

15. Gaddafi startete Das “Great-Man-Made-River-Projekt” (GMMRP oder GMMR, dt. Großer menschengemachter Fluss-Projekt) in Libyen Es ist das weltweit größte Trinkwasser-Pipeline-Projekt für eine bessere Wasserversorgung von Bevölkerung und Landwirtschaft.

Gott sei Dank haben Nato und Rebellen das libysche Volk davon befreit.

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/

G20-Gipfel beschließt weltweiten Zugriff auf die Vermögen der Bürger

7. September 2013beim Honigmann zu lesen

Im Schatten des Kriegsgetöses hat der G 20-Gipfel eine weitreichende Entscheidung getroffen: In Zukunft werden die Steuer-Daten jedes einzelnen Bürgers weltweit verfügbar gemacht. Vordergründig geht es um Steuerflucht. Tatsächlich geht es darum, dass die Staaten-Gemeinschaft die lückenlose Kontrolle über die finanziellen Verhältnisse jedes einzelnen Bürgers übernehmen wird. Der Gipfel markiert einen Meilenstein auf dem Weg zur umfassenden Enteignung der Bürger.

merkel-G20-1024x743Bei genauem Hinsehen entpuppt sich die weltweite Kriegs-Hysterie um Syrien als ein geschicktes Ablenkungsmanöver. Die öffentliche Meinung bezeichnete den G 20-Gipfel in Sankt Petersburg als Flop.

Die allgemeine Enttäuschung darüber, dass sich Obama und Putin nicht noch massiveren Militärschlag gegen das Assad-Regime geeinigt haben, färbte auch auf das zweite Thema ab, mit dem der Gipfel sind befasste: Der Entwicklung einen neuen Weltwirtschaftsordnung.

Der Deutschlandfunk beklagt: „Auch bei wichtigen Wirtschaftsproblemen – den eigentlichen Themen des Treffens – sind die Ergebnisse eher enttäuschend.“

Die Begründung für dieses angebliche Scheiterns, die der DLF liefert, ist interessant. Sie zeigt, dass die Tragweite der Entscheidungen nicht erfasst wurde.

So heißt es im DLF:

„Wirtschaftspolitisch wird dieser Gipfel also nicht in die Geschichtsbücher eingehen. Da helfen auch die von Bundeskanzlerin Angela Merkel als Erfolg verkauften Fortschritte im Kampf gegen die Steuerhinterziehung wenig. Dass man nun einen internationalen Standard entwickeln will, um Steuerdaten über Ländergrenzen hinweg automatisiert auszutauschen, ist zwar zu begrüßen. Google, Apple und Co. stärker zur Kasse bitten zu wollen, grenzt hingegen mehr an Populismus als an große Weltpolitik. Denn bei G20 sitzen die größten Wirtschaftsnationen der Erde alle im selben Boot: Sie stehen für 90 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Hier verdienen die großen multinationalen Konzerne ihr Geld. Dass sie hier auch Steuern zahlen sollen, ist also keine Sensation, sondern eine Selbstverständlichkeit.“

Hier irrt der DLF. Dieser Gipfel wird sehr wohl in die Geschichtsbücher eingehen, jedoch aus einem sehr unerfreulichen Grund.

Es ist erstaunlich: Dieselben Medien, die faktisch rund um die Uhr gegen die nun ins allgemeine Bewusstsein gerückte, flächendeckende Überwachung durch die internationalen Geheimdienste Protest-Sendungen ausstrahlen, erkennen nicht, dass hier erstmals ein praktischer Anwendungsfall eben dieser umfassenden Überwachung beschlossen wurde.

Genau auf diese Naivität und Oberflächlichkeit setzten die Zentralplaner der neuen Weltwirtschaftsordnung.

Es ist nämlich ganz und gar nicht „zu begrüßen“, dass die Finanz-Eliten beschlossen haben, die Steuerdaten der Bürger künftig „über Ländergrenzen hinweg automatisiert auszutauschen“.

Dieser scheinbar harmlose Beschluss ist der Beschluss, den globalen, gläsernen Bürger zu schaffen.

Automatisiert und über Ländergrenzen hinweg.

Ohne Transparenz, ohne demokratische Kontrolle.

Der einzige, der in Zukunft kontrolliert wird, ist der Bürger.

Das Schlussdokument des Gipfels lässt erkennen, dass die Vorbereitungen zum Zugriff auf die Geld-Angelegenheiten offenbar schon weit gediehen sind.

So heißt es unter Punkt 51 des Dokuments: