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USA will keinen Cyberfrieden / US-Hackerarmee kann Staaten lähmen/ruinieren

NSA-Pläne für Cyber-Kriege: „Amerika setzt auf die Stärke“

Moskau plädiert für einheitliche internationale Spielregeln, um Konflikte im Cyberspace zu verhindern, doch die USA sind davon nicht begeistert. Die russische Presse kommentiert die neuen Daten von Edward Snowden, wonach die USA „Schlachten im Internet“ planen.

Die russische Tageszeitung „Kommersant“ beschäftigt sich am Montag mit den neuen Dokumenten aus dem Archiv des US-Whistleblowers Edward Snowden, die soeben vom „Spiegel“ veröffentlicht wurden. Demnach planen die USA und ihre Verbündeten „Schlachten im Internet, um Computernetzwerke lahmlegen zu können“. In diesem Zusammenhang fordert Snowden einen „neuen internationalen Verhaltenskodex“.

Kampf gegen Cyber-Attacken

© Imago Sport and News – USA und Großbritannien wollen sich gemeinsam gegen Hackerangriffe rüsten

Ein Kreml-Beamter sagte dem russischen Blatt, Moskau fordere seit Jahren solche internationalen Standards: „Die Länder sollten sich möglichst schnell auf Verhaltensregeln im Netz verständigen. Nur auf diese Weise kann man Konflikte im Cyberraum verhindern und die Souveränität der Länder sichern. Doch die USA wollen vorerst keine Vereinbarungen, indem sie auf die Stärke setzen. Dieser Ansatz könnte gefährliche Folgen haben.“Wie der „Spiegel“ unter Berufung auf Snowdens Dokumente berichtet, beschränkt sich der US-Geheimdienst NSA nicht auf die totale Überwachung der Kommunikation im Internet und hat eine Truppe für maßgeschneiderte Computereinbrüche (Tailored Access Operations) aufgestellt.

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