Tag-Archiv | DDR

Fingerabdruck unnötig: System erkennt Menschen am Geruch

menschlicher GeruchJeder hat einen spezifischen Körpergeruch. Das kann bald zur Identifizierung von Personen im Alltag genutzt werden. (Foto: dpa)

Zukünftig könnte der eigene Körpergeruch Personalausweis und Reisepass ersetzen. Jeder Mensch hat seinen eigenen, individuellen Körpergeruch. Spanische Forscher haben nun ein System entwickelt, mit dem die Erfolgsquote bei der Identifizierung über den Geruch schon bei mehr als 85 Prozent liegt.

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Bürger von Burgos zwingen Bürgermeister in die Knie

Die Stadtverwaltung von Burgos gibt auf und zieht nach schweren Ausschreitungen ein umstrittenes Bauprojekt zurück. (Foto: dpa)

Die Stadtverwaltung von Burgos gibt auf und zieht nach schweren Ausschreitungen ein umstrittenes Bauprojekt zurück. (Foto: dpa)

Die Massendemonstrationen in Burgos haben zum Erfolg geführt: Am Freitag gab der Bürgermeister dem Druck der Straße nach – ein umstrittenes Bauprojekt ist gestoppt, „um des sozialen Friedens willen“, wie der Bürgermeister sagt.

17. Januar 2014 –

Revision zur Interprätation einer Umfrage zum Antisemitismus

Nach neuerlicher redaktioneller Rücksprache sind wir zu der Meinung gelangt das die hier von & der Seite http://brd-schwindel.org übernommene Interprätation der Umfrage zum Antisemitismus der EU-Agentur für Grundrechte doch ein wenig zu provokant erscheint, haben diese daher entfernt und hiermit durch diesen Kommentar und den Link zur Umfrage selbst ersetzt. Am besten jeder interprätiert selbst, gerade bei so heiklen Sachverhalten.

EUDSSR-Außenstaaten: Mauerbau gegen Flüchtlingsströme

Die EU kritisiert, dass die bulgarische Grenze kontrolliert wird. Die EU-Kommissarin für Inneres lässt ausrichten, jeder Flüchtling müsse aufgenommen werden. (Foto: dpa)Die EU kritisiert, dass die bulgarische Grenze kontrolliert wird. Die EU-Kommissarin für Inneres lässt ausrichten, jeder Flüchtling müsse aufgenommen werden. (Foto: dpa)

Schengen-RaumMauerbau an der Grenze

Brüssel zwingt Bulgarien zur Aufnahme von Syrien-Flüchtlingen

Die EU verlangt, dass Bulgarien alle Flüchtlinge aufnimmt, die es aus Syrien bis zur Grenze schaffen. Über die Türkei strömen syrische Flüchtlinge Richtung Bulgarien. Bulgarien hat Soldaten an die Grenze geschickt – weil das Land den Ansturm nicht zu bewältigen glaubt.

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Fukushima: „Die Wahrscheinlichkeit, dass die Rettung gelingt, geht gegen Null“

Das Kernkraftwerk von Fukushima: Viele Lügen, und wenig Aussicht auf Erfolg bei der Verhinderung einer Katastrophe. (Foto: TBS News)Das Kernkraftwerk von Fukushima: Viele Lügen, und wenig Aussicht auf Erfolg bei der Verhinderung einer Katastrophe. (Foto: TBS News)

Atom-Katastrophe Folgen für die Menschheit

Der deutsche Physiker Sebastian Pfugbeil ist äußerst pessimistisch, dass eine elementare Katastrophe in Fukushima abgewendet werden kann. Die Folgen würden die gesamte Nordhalbkugel der Erde zu spüren bekommen. Pflugbeil: „Die Menschheit könnte bei Scheitern der Versuche, die gebrauchten Brennelemente des KKW Fukushima zu bergen, in einer bisher nicht gekannten Weise durch Strahlen geschädigt werden.“

  | , 03:37 Uhr

Snowden-Papiere: Britische Regierung zwingt Guardian, Computer zu zerstören

 |  Veröffentlicht: 20.08.13, 06:08  |  Aktualisiert: 20.08.13, 06:09  |  86 Kommentare

Der britische Guardian wurde nach der Veröffentlichung der Snowden-Papiere gezwungen, Computer im Beisein von Regierungs-Vertretern zu zerstören. Diese glaubten allen Ernstes, dass damit die Dokumente vernichtet worden seien. Die Zeitung kündigte an, weiter zu berichten. Noch befände man sich nicht in einer Diktatur.

Dumm und doch gefährlich: Vertreter der britischen Regierung glaubten, dass brisante Dokumente am sichersten vernichtet werden, wenn der Computer zerstört wird. (Foto: Flickr/rust.bucket)

Dumm und doch gefährlich: Vertreter der britischen Regierung glaubten, dass brisante Dokumente am sichersten vernichtet werden, wenn der Computer zerstört wird. (Foto: Flickr/rust.bucket)

Der Chefredakteur des Guardian, Alan Rusbridger, berichtet, dass vor einem Monat britische Offizielle in der Redaktion aufgetaucht seien und die Herausgabe der Dokumente von Edward Snowden verlangt hätten. Sie hätten gesagt: „Ich habt euren Spaß gehabt, jetzt wollen wir das Zeug haben.“ Nach mehreren Drohungen gingen die Redakteure mit den Regierungsbeamten in den Keller des Verlagsgebäudes, wo vor den Augen der Beamten mehrere Computer vernichtet werden mussten. Die Regierungsvertreter waren der Meinung, dass damit die Dokumente, die Snowden an den Guardian weitergereicht hatte, vernichtet worden seien: „Nun können wir die schwarzen Hubschrauber wieder abblasen“, soll einer der Beamten gesagt haben.

Die Schergen von Davin Cameron können offenbar nicht zwischen Hardware und Software unterscheiden. Sie haben, wie Rusbridger schreibt, keine Ahnung von der digitalen Welt. Das macht sie allerdings umso gefährlicher: Rusbridger berichtet, dass dem am Sonntag am Flughafen Heathrow neun Stunden lang festgehaltenen Mitarbeiter alle Computer und Unterlagen abgenommen worden war.

Das britische Recht erlaubt es den Sicherheits-Behörden, bei „Terror-Verdacht“ jeden Bürger ohne Haftbefehl jederzeit festzusetzen. Dem Bürger steht keinerlei Recht auf Verteidigung zu, er muss den Behörden alles aushändigen, was diese von ihm verlangen.

Die Unterschiede zu den Diktaturen verwischen, wie Rusbridger feststellt. Seine Zeitung werde sich der Regierung nicht beugen und weiter berichten. Doch es steht fest: Die Systeme werden einander immer ähnlicher. Die Szene mit den zerhackten Computern hätte auch in der DDR spielen können.

Müssen wir nun 40 Jahre warten, bis der nächste Spuk vorüber ist?