Tag-Archiv | Destabilisierung

Jemen: Huthi-Rebellen wollen gemeinsam mit Russland US-Aggression widerstehen

Jemen: Huthi-Rebellen wollen gemeinsam mit Russland US-Aggression widerstehen

STIMME RUSSLANDS Die Rebellenbewegung Ansar Allah (die Huthis), die weite Teile des Jemen kontrolliert, will laut ihrem Politbürochef Saleh al-Samad gemeinsam mit Russland der aggressiven Politik der USA widerstehen.

„Wir schätzen die Rolle Russlands in der Widerstandsachse gegen das US-amerikanische Projekt, das nach dem Zerfall der Sowjetunion Gesetzlosigkeit mit sich bringt“, sagte as-Sammad in einem Interview für RIA Novosti. Moskau spiele in Syrien, im Libanon und bei der Lösung des palästinensischen Problems eine konstruktive Rolle, lobte as-Sammad, der dem jemenitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi als Berater beisteht. Russlands Handlungen hätten die Situation in der Region stabilisiert. „Wir wollen gemeinsam mit den Russen den USA widerstehen, die die ganze Welt kontrollieren wollen.“

Die schiitische Bewegung Ansar Allah hatte in diesem Jahr Massenproteste gegen die Regierung organisiert und konnte binnen kurzer Zeit fast kampflos die Hauptstadt Sanaa, die Hafenmetropole Hudeida sowie nordwestliche Provinzen des Landes unter ihre Kontrolle bringen. Staatschef Abed Rabbo Mansur Hadi und die Huthi-Rebellen einigten sich unter UN-Vermittlung auf die Bildung einer neuen Regierung und eine Lösung der Krise.

Boko Haram CIA-Geheimoperation (Nigeria)

Original: Boko Haram Is A CIA Covert Operation – Wikileaks – Übersetzt von Einar Schlereth – Herausgegeben von Hamid Beheschti. Erstveröffentlicht bei tlaxcala-int.org

Einleitend konstatiert der Autor, dass dank Wikileaks die US-Botschaft in Nigeria bereits als Basis für weitreichende Subversionsakte im Lande identifiziert worden ist, was natürlich das Abhören der nigerianischen Regierungsmitglieder einschließt und auch Finanz-Spionage führender Nigerianer sowie die Unterstützung und Finanzierung subversiver Gruppen und Erpressung führender Politiker, damit sie im Interesse der USA handeln.

Maria Lourdes 14. Mai 2014

Laut Wikileaks wurde von den USA die ACRI als Gegengewicht zur von Nigeria beherrschten ECOMOG gegründet. [ACRI ist ein Akronym für Africa Crisis Response Initiative ; ECOMOG bedeutet Economic Community of West African States Monitoring Group, die allerdings weniger mit Ökonomie zu tun hat als mit Krieg, d. h. Krieg für Frieden führen.

In dem Wikileaks-Dokument wird auch nicht unerwähnt gelassen, dass Nigeria den südafrikanischen Ländern in den 70-er und 80-er Jahren bei der Befreiung beistand. Daher gründeten die USA die ACRI, die sich die wachsenden sektiererischen Spannungen in Nigeria zunutze machte und mit Hilfe der CIA arbeitslose junge islamistische Jugendliche anheuerte und sie auf speziellen Basen zu Terrorgruppen ausbildete. 

Ein US-Kabel vom 29. Juni 2009 sagte den verheerenden Anschlag der Boko Haram voraus, der dann auch zwei Monate später eintraf. Saudi Arabien hatte libysche ‚Rebellen‘ ausgebildet, die wiederum malische ‚Rebellen‘ und diese wiederum Boko Haram-Rebellen ausbildeten.

Ein anderes Wiki-Dokument enthüllte, dass das Spionage -Unternehmen SS8 einen Trojaner entwickelte, der in Computer und Telefone (iPhone, Blackberry, Android etc) eindringen kann, wodurch sowohl die Terroristen als auch die nigerianische Regierung minutiös kontrolliert werden kann. Dadurch konnte man etwa persönliche Informationen, Adressen, Bankinformationen, Telefonnummern im Web von nigerianischen Politikern und sogar Geheimdienstleuten veröffentlichen, was natürlich ein wertvolles Instrument in den Händen von Boko Haram wurde.

Von ACRI zu AFRICOM Weiterlesen

Holocaust: US-Sanktionsgesetz soll Hisbollah finanziell austrocknen

8. April 2014Beirut (Daily Star/IRIB)

Mit einem Gesetz, das der Hisbollah und ihrem Fernsehsender Al Manar weitere Sanktionen auferlegt, wollen amerikanische Abgeordnete die Organisation von ihren finanziellen Quellen abschneiden. Das Komitee für auswärtige Angelegenheiten des Repräsentantenhauses hat am 3. April eine entsprechende Gesetzesvorlage eingereicht. Weiterlesen

Venezuela: Generäle wegen Putschversuches verhaftet

26. März 2014/Caracas – amerika21.de

Drei führende Militärs der Luftwaffe sollen Sturz der Regierung geplant haben. Außenminister des Staatenbundes Unasur in Venezuela

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat am gestrigen Dienstag die Verhaftung von drei Generälen der Luftwaffe bekanntgegeben. Die Männer sollen angeblich Pläne für einen Staatsstreich verfolgt und dafür innerhalb der Streitkräfte geworben haben. Dies gab Maduro anlässlich einer Sitzung der Außenminister der Union Südamerikanischer Nationen (Unasur) bekannt, die in Caracas weilen, um den von der Regierung vorgeschlagenen Dialog für den Frieden angesichts fortwährender Proteste im Land zu begleiten. Weiterlesen

Gewaltaktionen der Opposition in Venezuela

Die Gewaltaktionen eskalierten am vergangenen Dienstag in San Cristóbal im westlichen Bundesstaat Táchira, nachdem zwei Studenten wegen „Landfriedensbruch“ während einer Demonstration vorübergehend festgenommen wurden. Gruppen pro-oppositioneller Studenten der Universidad de los Andes (ULA) in den Bundesstaaten Táchira und Mérida begannen, Straßen mit brennenden Reifen zu blockieren, Passanten mit Steinen zu bewerfen und Polizisten anzugreifen. Wie das Nachrichtenportal Venezuelanalysis von vor Ort berichtete, seien die Protestierenden meist maskiert und tragen Kapuzen. Transparente oder Plakate, aus denen die Gründe für ihren Protest ersichtlich würden, seien nicht zu sehen. Weiterlesen

Russland und China lernen gemeinsame Kriegführung

czpputin-73-1000x297x1Die neuen russisch-chinesischen Übungen, die im Japanischen Meer und auf dem Übungsgelände Tschebarkul (Südural) stattfinden sollen, werden den nächsten Schritt bei der Vorbereitung der russischen und der chinesischen Streitkräfte auf ein reales Zusammenwirken im Gefecht manifestieren. Das gemeinsame Training wird ohne Rücksicht auf den „humanitären“ oder „konterterroristischen“ Charakter der eventuellen Operationen verlaufen.
Schon die Übungen der vergangenen Jahre sind offenkundig über den Rahmen des Kampfes gegen den Terrorismus hinausgegangen: Währen der russisch-chinesischen Übung im Gelben Meer wurden im Jahre 2012 solche Fragen wie gemeinsamer Kampf gegen U-Boote und gemeinsame Abwehr eines Luftangriffes durchgearbeitet.
Zur Übung „Zusammenwirken auf hoher See – 2013“ wird China sechs größere Kampfschiffe, darunter vier Zerstörer und zwei Fregatten, sowie ein Versorgungsschiff aufbieten. Zum Bestand des chinesischen Schiffsverbandes gehört der Zerstörer „Shenyang“ des Projektes 051S, der mit einem leistungsstarken Fla-Raketenkomplex S-300FM aus russischer Fertigung ausgestattet ist, sowie Fregatten des Projektes 054A. Es darf angenommen werden, dass im Verlauf der neuen Übung solchen hochtechnologischen Aspekten des Krieges auf hoher See wie der Luft- und der U-Boot-Abwehr noch größere Beachtung geschenkt wird. Die gemeinsame Übung wird sich für die chinesische Flotte als besonders nützlich erweisen, denn sie hat erst vor einigen Jahren Zugang zu neuzeitlichen Schiffsfunkmessstationen und einigen anderen Arten von Waffen erhalten. Doch von den Möglichkeiten für gemeinsame Kriegshandlungen auf hoher See kann in der nächsten Zeit wohl kaum die Rede sein.
Andererseits bezweckt die Übung der Landstreitkräfte „Friedensmission“, die jedes Jahr im Rahmen der SOZ durchgeführt wird, die Vorbereitung auf gemeinsame Handlungen im Falle einer groß dimensionierten Destabilisierung der Situation in der Zentralasiatischen Region. Gegenwärtig sehen die Vorbereitungen auf ein solches negatives Szenarium besonders aktuell aus. Es naht das Jahr 2014, da die USA und die Nato ihre Präsenz in Afghanistan drastisch abbauen werden. Unabhängig von der Situation in Afghanistan bleibt das Risiko einer Zuspitzung der Lage in Kirgisien hoch, das schon jetzt am Rande des Zerfalls in Nord- und Südgebiete schwankt. Usbekistan kann sich ebenfalls an der Schwelle einer Krise erweisen, falls sein hoch betagter Präsident, Islam Karimow, die Kontrolle über die Situation zu verlieren beginnt.

Gefunden beim Honigmann