Tag-Archiv | Drogenanbau

ISAF-Besatzungstruppen beherbergen Großteil der ausufernden afghanischen Opiumproduktion

Kabul 25. Dezember 2014 – (IRIB)

Der stellvertretende Minister für Drogenbekämpfung in Afghanistan, Mohammad Ibrahim Azhar, gab am Donnerstag bekannt, dass die Drogenproduktion in Afghanistan, trotz Behauptungen der USA und Großbritanniens, außer Kontrolle geraten sei.

Für diese Katastrophe würden neue Strategien benötigt. In diesem Jahr wurden 224.000 Hektar Ackerland für den Anbau von Mohn genutzt. Diese Flächen stünden zum Großteil unter Kontrolle der ISAF-Truppen, so Azhar. Der afghanische Vize-Minister für Drogenbekämpfung gab die Zahl der Drogensüchtigen in diesem Land mit 1.600.000 an.

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300.000 afghanische Kinder drogensüchtig

14. Dez. 2013 – Kabul (Fars News)

Aufgrund der neuen Untersuchung der afghanischen Menschenrechtskommission sind 300.000 afghanische Kinder drogensüchtig geworden.

Die neue Untersuchung dieser Kommission zeigt, dass  seit Beginn des Jahres 1391 (März 2013) etwa 300.000 afghanische Kinder drogensüchtig geworden sind. Das sagte die Leiterin der unabhängigen afghanischen Menschenrechtskommission Sima Sahar am heutigen Samstag in einer Pressekonferenz und bezeichnete die Situation der afghanischen Kinder als prekär. Diese Statistik wurde unter 4000 Kinder in 27 afghanischen Provinzen angefertigt, sagte sie. Sima Sahar meinte die Hauptfaktoren dieses Phänomens seien Armut, und fehlende Ausbildung. Sie forderte die afghanischen Regierungsvertreter auf, so bald wie möglich sich mit der Lebenssituation der Kinder in diesem Land zu befassen.

Afghanen demonstrieren gegen Sicherheitsabkommen mit USA

19. Nov. 2013 – Kabul (Press TV)

Hunderte Afghanen u.a. auch Studenten haben in Kabul und Jalalabad im Westen des Landes gegen das Sicherheitsabkommen mit Amerika demonstriert.

Die Demonstranten riefen Parolen gegen die USA und blockierten aus Protest gegen das so genannte bilaterale Sicherheitsabkommen die Hauptstraße von Kabul nach Jalalabad. Am Donnerstag soll sich der Weisenrat, die Loya Djerga, über dieses Abkommen beraten. Das besagte Abkommen sieht vor, dass US-Truppen auch nach 2014 im kriegsgebeutelten Afghanistan bleiben.

Die Demonstranten warnten den Weisenrat vor eine Annahme des Abkommens, dieser Rat repräsentiere nicht das afghanische Volk.

Am Montag hat es ähnliche Demonstrationen in der Hauptstadt Kabul gegeben. Zurzeit sind bis zu 43.000 US-Soldaten in Afghanistan stationiert.