Tag-Archiv | Drohnen

ukrainische NATO-Junta verschleiert wahre Opferzahlen & rüstet sich zur finalen Schlacht

Kohlekrise in der Ukraine – 30 Wärmekraftwerke lahmgelegt

Kiew 23. Dezember 2014 (IRIB/IRNA/RIA Novosti)

Wegen des Steinkohlemangels in der Ukraine sind etwa 30 Wärmekraftwerke stillgelegt worden.

Die Wärmekraftwerke haben gegenwärtig nur noch 1,5 Millionen Tonnen Kohle in Reserve, wie der ukrainische Vize-Energieminister Alexander Swetelik am Montag in Kiew mitteilte. Das sei um zwei Drittel weniger als normal. Nach Angaben des staatlichen Energiekonzerns Ukrenergo reichen die Reserven für höchstens zehn Tage aus.

„Uns mangelt es an Kohle. Normalerweise starten wir mit vier bis fünf Millionen Tonnen in den Winter“, so der Minister weiter.

Die meisten ukrainischen Kohlengruben befinden sich in den östlichen Provinzen Donezk und Lugansk, die nun unter Kontrolle der Separatisten stehen. Die selbsternannte Donezker Volksrepublik teilte am Montag mit, sie sei bereit, Kohle an die Ukraine gegen Vorkasse zu liefern. Unterdessen haben  die ukrainischen Banken ihre Tätigkeit in diesen beiden Provinzen eingestellt.

Seit dem 1. Dezember kommt es in der Ukraine regelmäßig zu Stromabschaltungen. In einigen Gebieten gibt es sogar einen 8-stündigen Stromausfall am Tag, was für öffentliche Proteste gesorgt hat.

Laut russischen Medien hat die Ukraine im November Russland 700 Tausend Tonnen Steinkohle abgekauft. Aus politischen Gründen hat sie jedoch auf den weiteren Kauf verzichtet.

Ukrainisches Weihnachts-Shopping: Panzer aus England, Drohnen & panzerbrechende Waffen aus den USA

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CIA-Handbuch beschreibt gezielte Tötung als ineffizient, aber am Beispiel Mandelas, besser als Gefangennahme

Eine interne Studie der CIA evaluiert die Pro- und Kontra-Argumente für gezielte Tötungen. Das zentrale Pro-Argument beruht auf der Hypothese, dass „Führungspersönlichkeiten“ besser getötet werden sollten, wenn die Gefahr besteht, dass diese im Gefängnis weiter ihren Einfluss ausüben. Als „Negativ-Beispiel“ nennt der CIA keinen anderen als Nelson Mandela.

Quelle: Screenshot Wikileaks

22. Dezember 2014 – RT deutsch – Bild: Screenshot Wikileaks

Die Analyse mit dem noch recht unverdächtig klingenden Titel “Beste CIA-Praktiken in der Aufstandsbekämpfung“ wurde Ende letzte Woche von Wikileaks veröffentlicht.

Allerdings zeigt schon der Untertitel, trotz seines bürokratischen Duktus, die wahre Zielrichtung des Dokumentes an:

“Wie man Operationen mit hochwertiger Zielauswahl zu einem effektiven Instrument der Aufstandsbekämpfung macht.”

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Krim: US-Drohne gekapert, israelische zerstört – Tschechien löst US-Raketenschildbasis auf

Jazenjuk: Ukraine kämpft ums Überleben

Jazenjuk: Ukraine kämpft ums Überleben

STIMME RUSSLANDS Trotz milliardenhohen Finanzspritzen von der EU und dem IWF sieht der Premierminister der Ukraine, Arseni Jazenjuk, sein finanziell angeschlagenes Land im kommenden Jahr weiter vor der Überlebensaufgabe. Von einem Wachstum kann laut ihm noch immer keine Rede sein.

„Die Aufgabe für 2015 lautet überleben“, sagte Jazenjuk am Donnerstag in einer Regierungssitzung in Kiew. Er wolle keine populistischen Versprechungen abgeben; im kommenden Jahr „werden alle sozialen Schichten es schwer haben“.

Obwohl die Ukraine in diesem Jahr Finanzhilfen in Höhe von 8,2 Milliarden US-Dollar bekommen hat, erwartet die Regierung einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um fünf bis sieben Prozent. Die Staatsschulden haben sich seit 2010 auf 70 Milliarden US-Dollar vervierfacht. Am heutigen Donnerstag forderte Premier Jazenjuk eine internationale Geberkonferenz, um den drohenden Staatsbankrott abzuwenden.

In der Ukraine war es im Februar 2014 zu einem Umsturz gekommen, bei dem die Opposition die Macht übernahm. Im März teilte Jazenjuk, der neue Regierungschef, in Kiew mit, dass die Ukraine in ihrer tiefsten Krise seit 20 Jahren stecke: Die Staatskasse sei leer und die Gold- und Devisenreserven würden kaum für zwei Monate ausreichen. Dennoch schickte Kiew im April die Armee gegen die östlichen Regionen Donezk und Lugansk, weil diese den Februar-Umsturz und die neue, nationalistisch geprägte Regierung nicht anerkannt hatten. Der Militäreinsatz im Osten kostet die Staatskasse knapp 130 Millionen Dollar im Monat.

Poroschenko will die Grenzübergänge zu Russland schließen

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ukrainischer Flüchtlingskonvoi zerstört / Al-CIA-da regiert die Ukraine

Kiew meldet zahlreiche Tote bei Beschuss ziviler Kolonne durch Milizen

Kiew meldet zahlreiche Tote bei Beschuss ziviler Kolonne durch Milizen

STIMME RUSSLANDS Zahlreiche Tote, darunter auch Frauen und Kinder, soll es nach Angaben des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrats am Montagmorgen gegeben haben, als eine zivile Kolonne nahe unweit des ostukrainischen Lugansk aus Minenwerfern und Grad-Mehrfachraketenwerfern beschossen wurde.

Beim Verlassen der Kampfzone sei die zivile Kolonne am Montag um 09.40 Uhr Ortszeit an einem Streckenabschnitt der Landstraße zwischen den Dörfern Chrjaschtschewatoje und Nowoswetlowka von Bürgermilizen unter Beschuss genommen worden, heißt es in einer Mitteilung des Gremiums.

„Viele Menschen, darunter Frauen und Kinder, sind ums Leben gekommen. Die Zahl der Toten wird präzisiert“, hieß es. Informationen aus anderen Quellen zu diesem Vorfall liegen vorerst nicht vor. RIA Novosti/ STIMME RUSSLANDS

Andrej Purgin

Israel und die USA entwickeln Insektendrohnen mit Kamera und Todesspritze

Der Drohnenterror entwickelt sich technisch weiter, und zwar diesmal ins Mikroformat. Das Militär von Israel und den USA haben erste Prototypen insektengrosser Drohnen gebaut, die kaum von ihren natürlichen Vorbildern unterscheidbar sind. Diese Mini – Kampfroboter haben einen Ortungschip, eine 0,15 gr leichte Digitalkamera und als Waffe ein Mikrokanüle mit deren Hilfe sie gegnerischen Soldaten Gift unter die Haut spritzen können. Eine logische Weiterentwicklung besteht in Zukunft in der Vernetzung ganzer Mikro – Drohnen Schwärme. Jede einzelne Einheit kann autonom agieren oder sich zusammen mit einer Vielzahl anderer Drohnen gleicher Bauart zu grösseren Waffen zusammenschliessen. So könnten zum Beispiel Mikrowellenstrahler aufgebaut werden, die ihre Energie von einem weiter entfernten gerichteten Emitter beziehen und auf die Gegner abfeuert. Angedacht, wenn auch technisch noch nicht entgültig praktikabel sind auch noch kleinere Bots, deren Größe sich im Nanobereich bewegen: Nanobots oder Naniden werden sie genannt.

File photo shows an insect-sized spy drone.

Was früher nur in der Science Fiction Literatur denkbar war, wird heute schon produziert. Die Drohnen sind in der Lage in urbanen Ballungszentren großflächige Überwachungsnetze zu bilden. Mit den Injektoren können Trace chips zum Aufspüren des Gegners unter dessen Haut gespritzt werden, oder wahlweise gleich einen Giftcocktail. Übrigens können auch DNA Proben zur eindeutigen Identifizierung entnommen werden. Die Bilder der hochauflösenden Kamera werden auf einen Micro RAM Chip gespeichert. Gesteuert werden kann der kleine Killer mittels Helm mit inline Display, oder dem kleineren Okkular-Display, das die Bilder direkt in die Linse des menschlichen Auges projeziert.

Tja, was sagt man zu dieser wunderbar neuen Welt? Ist 1984 Big brother nicht schon längst überholt?

so long – und vergesst nicht die Mückenklatsche oder wahlweise eine Mikro – Flugabwehrrakete, wenn ihr in Israel Urlaub machen wollt.

Ukraine: demokratischer Genozid durch Präzisionswaffen / EU lockert Sanktionen

Nach EU-Exportlockerung: Einsatz von Präzisionswaffen durch Kiew möglich

Nach EU-Exportlockerung: Einsatz von Präzisionswaffen durch Kiew möglich

STIMME RUSSLANDS Die Aufhebung von Einschränkungen für den Export von Militärtechnologien und –ausrüstungen an Kiew durch die EU können in umkämpften ostukrainischen Gebieten nach Expertenansicht Präzisionswaffen eingesetzt werden.

„Die EU wird alles nur Mögliche tun, um Spannungen in der Ukraine zu schüren“, sagte Valeri Schnjakin, Mitglied des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses des russischen Föderationsrates, am Samstag in Moskau.

„Die Konfrontation in der Ukraine geht in eine neue Phase über. Zu Spionagezwecken werden bereits Drohnen eingesetzt. Die ukrainische Armee aktiviert ihre Handlungen gegen die Volkswehr. Dabei werden die Europäer verbal ihre Treue zum Friedensprozess bekunden, in Wirklichkeit aber ihre eigenen und US-amerikanische Interessen in der Region durchsetzen“, betonte der Militär.

Präzisionswaffen in der Ukraine könnten nach seiner Meinung auch gegen Russland zum Einsatz kommen. In diesem Fall wäre ein Gegenschlag angemessen. „Wir müssen härter antworten, Sanktionen gegen uns sind bereits verhängt“, sagte Schnjakin.

Zuvor hatte Russlands Außenminister Sergej Lawrow den Einsatz von Präzisionswaffen gegen Stellungen in der Ukraine nicht ausgeschlossen, von denen das russische Territorium unter Beschuss genommen wird. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Russisches Außenamt: Verantwortung der EU für Ukraine-Krise nimmt zu

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Al-CIA-da Terror in Syrien

(die Meldungen ohne Quellen- oder Autorenangabe verfasste Kay Hanisch)

UNO: Bewaffnete Extremisten in Syrien attackieren verstärkt die Infrastruktur

Valerie Amos Valerie Amos – New York 27. Juni 2014 (dpa/IRIB)

Nach Angaben der Vereinten Nationen gelten die die Angriffe der bewaffneten Extremisten verstärkt der Infrastruktur in den Städten.

«In den vergangenen Wochen haben die Angriffe der bewaffneten Opposition auf die zivile Infrastruktur zugenommen», sagte die UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos am Donnerstag vor dem UN-Sicherheitsrat in New York. «Das hat zu erheblichen Schäden geführt, etwa zur Unterbrechung der Wasserversorgung, der Abwasserleitungen und der Elektrizität.» Allein in Aleppo hätten eine Million Menschen kein sauberes Wasser.

Trotz einer im Februar einstimmig vom Sicherheitsrat verabschiedeten Resolution, die den Schutz von Zivilisten und freien Zugang für Helfer fordert, habe sich die Lage in dem Land nicht gebessert. «Es gibt zahllose Beispiele für gezielte Attacken auf Zivilisten in dicht besiedelten Gegenden, und das unter Missachtung der grundlegendsten Prinzipien des Völkerrechts.» Der Grad der Zerstörung «ist unmenschlich und fern jeder menschlichen Würde».

241 000 Menschen würden noch immer in belagerten Gebieten leben. Nur ein Prozent habe in den vergangenen Wochen mit dem Nötigsten versorgt werden können. Insgesamt würden 10,8 Millionen Syrer Hilfe von außen brauchen, 1,5 Millionen mehr als vor einem halben Jahr. Bislang seien etwa 60 Helfer getötet worden.

150 syrische Schülerinnen und Schüler durch ISIS-Terroristen entführt

3. Juni 2014 Aleppo (al-Alam/IRIB)

Die terroristischen Elemente des Islamischen Staates im Irak und Syriens(ISIS, auch   ISIL) haben 150 kurdische Schülerinnen und Schüler, die sich zur Teilnahme an der Abschlussprüfung aus der Region Ain al-Arab nach Aleppo begeben hatten, entführt.

Al-Alam zufolge gab Human Rights Watch in Syrien unter Berufung auf zuverlässige kurdische Quellen bekannt, die Elemente der ISIS-Terrorgruppe hätten am Donnerstag diese Schüler verschleppt.

Diese Terrorgruppe  bringt die entführten Schüler in Häusern und Militärstützpunkten in der Stadt Manbaj unter, um sie dann in Militärschulen 10 Tage lang Zwangsausbildungen zu unterziehen. Ain al-Arab steht gegenwärtig unter der Kontrolle der syrischen Kurden und da in dieser Stadt keine Abschlussprüfungen abgehalten werden können, legen 1500 Schülerinnen und Schüler ihre Prüfung in anderen Städten ab.

Bislang liegen keine Nachrichten über die Lage der 150 entführten Schüler und Schülerinnen vor.

Syrische Rebellen beschießen Aleppo – 50 Tote Weiterlesen

US-Drohnen über der Krim abgeschossen / NATO-Land Rumänien versorgt Ukraine mit Militärinformationen

Medien: US-Drohnen über der Krim abgeschossen / NATO-Land Rumänien versorgt Ukraine mit Militärinformationen
AWACS-Aufklärer beim Start / Mate 3rd Class Jason T. Poplin

Die Kriegsgefahr in der Schwarzmeerregion wächst weiter. Offenbar seit Dienstag überwachen NATO-Aufklärungsmaschinen das Krisengebiet rund um die Krim. Deren Daten könnten über den Umweg Rumänien an die Kiewer Machthaber weitergeleitet werden – NATO und Washington behaupten anschließend, sie wüssten von nichts. Unbestätigten Meldungen zu Folge sollen sogar Drohnen über der Krim abgeschossen worden sein. Das NATO-Land Polen bereitet sich auf ein Luftmanöver in der Ukraine vor – außerhalb des Bündnisgebietes und unmittelbar an der Konfliktzone.

+++ 16.3.: Ukraine-Veranstaltung von COMPACT auf der Leipziger Buchmesse +++

Sollten sich diese Meldungen als zutreffend erweisen, wären es die erste Schüsse zwischen Russland und den USA in der Krimkrise. Zwei US-Drohnen seien über der Krim abgeschossen worden, meldet die Onlinezeitung Krim Nachrichten unter Berufung auf Kosaken auf der Halbinsel. Demnach wurden die unbemannten Flugobjekte entweder von den Krim-Selbstverteidigungseinheiten – hinter denen Beobachter die russische Armee vermuten – oder Berkut-Spezialeinheiten unter Feuer genommen. Aufgegriffen wurde die Meldung bislang unter anderem durch die Belgrader Nachrichtenseite in Serbia und die iranische Nachrichtenagentur FARS. Eine offizielle Reaktion gab es dagegen von keiner der möglicherweise beteiligten Seiten. – zum Weiterlesen

Globale Polizei: Google kauft die schnellsten Killer-Katzen der Welt

Wildcat: Wenn es Google gelingt, seine neuen Militärroboter mit den Daten seiner Nutzer zu füttern, dann wird die Suchmaschine zu einem großen Player in der Rüstungsindustrie. (Foto: Boston Dynamics)Wildcat: Wenn es Google gelingt, seine neuen Militärroboter mit den Daten seiner Nutzer zu füttern, dann wird die Suchmaschine zu einem großen Player in der Rüstungsindustrie. (Foto: Boston Dynamics)

Rüstungsindustrie – Google im Reich des Bösen

Google baut seine Rüstungs-Sparte weiter aus. Die Suchmaschine hat den schnellsten Militär-Roboter der Welt gekauft. Das Ziel: Google will private Spionage-Unternehmen wie Stratfor aus dem Markt drängen. Die Kombination aus Daten-Sätzen und Robotern macht Google in diesem Segment unschlagbar. Google kann so mit dem Kampf der US-Regierung gegen die „Achse des Bösen“ gewaltige Profite erwirtschaften.

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Obama lockert Vorschriften zur Tötung von Zivilisten mit Drohnen

US-Präsident Barack Obama ist eine große Enttäuschung für Bürgerrechtler und Menschenrechts-Organisationen: Er hat den heimlichen Krieg mit Drohnen zum Regelfall gemacht. (Foto: dpa)US-Präsident Barack Obama ist eine große Enttäuschung für Bürgerrechtler und Menschenrechts-Organisationen: Er hat den heimlichen Krieg mit Drohnen zum Regelfall gemacht. (Foto: dpa)

Heimliche Kriege – Zivilisten werden Freiwild

US-Präsident Barack Obama hat die Vorschriften für gezielte Tötungen mit Drohnen gelockert: War es früher für die US-Armee Pflicht, beim Einsatz von Drohnen gegen Terroristen „sicherzustellen“, dass es keine zivilen Toten gibt, heißt es nun, dass zivile Opfer möglichst zu „vermeiden“ sind. Ein feiner, für viele möglicherweise tödlicher Unterschied.

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Experten warnen vor US-Drohnen in Lateinamerika

Washington. Angesichts des schwindenden politischen und militärischen Einflusses der USA in Lateinamerika sowie der Karibik mehren sich die Anzeichen für eine versteckte Remilitarisierung durch das Pentagon. Rüstungsexperten verweisen auf Pläne, militärische Drohnen in Lateinamerika und der Karibik einzusetzen.

Zurzeit sind die rund 7.500 militärischen Drohnen der US-Armee fast ausschließlich im Mittleren und Nahen Osten in Verwendung, schrieb unlängst Patricio Barnuevo vom Council on Hemispheric Affairs, einem Washingtoner Think-Tank aus dem Umfeld der Demokratischen Partei. Es sei aber davon auszugehen, „dass das Südkommando der US-Armee einer extremen Steigerung seiner militärischen Drohnenflotte in Lateinamerika entgegensieht“.

Dieses Südkommando, kurz: SOUTHCOM, ist das regionale Kommandozentrum für die Koordination und Führung aller militärischen Operationen der USA in Süd- und Mittelamerika. In dem Maße, wie die Ressourcen im Mittleren und Nahen Osten sowie in Zentralasien frei werden, könnten die unbemannten Flugkörper zur Überwachung sowie für etwaige Militäroperationen in Ländern südlich des Rio Grande eingesetzt werden. Laut Aussagen von Militärexperten existieren die entsprechenden Kontrollzentren bereits.

Nach Angaben von Barnuevo waren zuletzt lediglich neun Drohnen zur Überwachung der US-mexikanischen Grenze im Einsatz. In Mexiko habe das dort zuständige „Nordkommando“ der US-Armee bereits seit 2009 unbemannte Flugobjekte eingesetzt.

Allerdings fielen die Ergebnisse bescheiden aus: Gerade einmal zwei Prozent der festgesetzten Einwanderer ohne Papiere seien mit Hilfe von Überwachungsdrohnen aufgespürt worden. Dennoch haben das US-Heimatschutzministerium und das Südkommando der US-Streitkräfte nach einem Bericht der Los Angeles Times 2011 und 2012 binnen 18 Monaten Drohnen im Gebiet der Bahamas getestet. Die Ergebnisse waren auch hier wenig zufriedenstellend, die Kosten mit 3.000 US-Dollar pro Stunde hoch. Dessen ungeachtet halten die US-Militärs an der Ausweitung des Einsatzes fest, vordergründig zur Bekämpfung des Drogenhandels.

Doch die traditionelle Militärpräsenz der USA in Lateinamerika ist – vor allem vor dem Hintergrund zahlreicher Interventionen – zuletzt auf zunehmenden Widerstand gestoßen. Vor allem linksregierte Staaten wie Venezuela, Bolivien und Ecuador haben das US-Militär in den vergangenen Jahren ihrer Länder verwiesen. Der Einsatz militärischer Drohnen könnte diesen verlorenen Spielraum wieder wettmachen, meinen Barnuevo und andere Beobachter. Tatsächlich können die unbemannten Flugkörper weite Strecken zurücklegen, ohne auf lokale Militärstützpunkte angewiesen zu sein. Auf diese Weise blieben die US-Streitkräfte in Aufklärung und Aktion handlungsfähig. Als Ausgangsbasis reichen die Stützpunkte in den wenigen verbliebenen Partnerstaaten wie Kolumbien, Panama oder Honduras aus. Auch die Reaktivierung der 4. Flotte der US-Marine passt in dieses Schema, zumal der Drohnen-Einsatz von US-Flugzeugträgern intensiv erprobt wird.

Im Fall der USA sorgt die mögliche Entsendung der Drohnen derzeit für Aufsehen, weil sich ein solcher Schritt in die ohnehin laufende Remilitarisierung einreihen würde. Unter Präsident Obama wurden Lateinamerika und die Karibik von den US-Militärstrategen wieder stärker in den Fokus genommen. Und vor wenigen Wochen erst warnte die Menschenrechtsorganisation „Washington Office on Latin America“ vor der Verlegung US-amerikanischer Elitesoldaten der „U.S. Navy Seals“ von Irak und Afghanistan nach Lateinamerika. (Amerika21.de hat den Text hier auf Deutsch dokumentiert.)

Der neue Schuldenschnitt in Island und Amazon testet Drohnen

Amazon-Prime-AirDirk Müller

Amazon testet Paketversand mittels Drohnen

Amazon will Pakete künftig auch mittels Drohnen versenden, das ist ja lustig, oder? Bestellungen können die innerhalb von 30 Minuten ausliefern. Der neue Lieferdienst soll Amazon Prime Air heißen !
Na das ist ja dann für die Überwacher ein Geschenk. Ein Schelm wer böses dabei denkt!
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Demonstrationen in Pakistan gegen US-Drohnenangriffe

Archivbild25. Nov. 2013 – Archivbild – Islamabad (IRIB)

Tausende Pakistaner haben im Süden des Landes gegen die Drohnenangriffe der USA demonstriert.

In der südpakistanischen Stadt Karadschi haben am Sonntag tausende Pakistaner gegen die Angriffe unbemannter US-Flugzeuge, die sie als Gewalt gegen ihr Land ansehen, demonsriert. Diese Demonstration wurde von der Dschamaate Eslami JL, der größten politisch-religiösen Partei des Landes organisiert. Auch in Nordpakistan, in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa haben am Samastag rund 10.000 Bürger eine Straße blockiert, die die Nato benutzt, um unter Führung der USA ihren Drohnenkrieg in den pakistanischen Bergen an der Grenze zu Afghanistan zu führen. Tausende Zivilisten sind bislang in Pakistan, Jemen, dem Irak und Afghanistan durch die US-Drohnenangriffe ums Leben gekommen. Diese Protestdemonstration wurde von dem ehemaligen Cricketstar Imran Khan organisiert.  Die Teilnehmer der Demonstrationen drohten, falls die die USA ihren Drohnenangriffen kein Ende setzen sollten, würden die Routen für denTransport von Brennstoff und Lebensmittel für ausländische Soldaten in Afghanistan gesperrt.

Bei einem US-Drohnenangriff auf eine Theologieschule in Hengu in der Provinz Khyber-Pakhtunkhwa wurden 6 Menschen getötet.

EU will Bürger mit Drohnen rund um die Uhr überwachen

Im Dezember startet das europäische Überwachungsprogramm Eurosur. Dabei sollen auch Drohnen eingesetzt werden, um illegale Grenzgänger aufzuspüren. (Foto: dpa)Im Dezember startet das europäische Überwachungsprogramm Eurosur. Dabei sollen auch Drohnen eingesetzt werden, um illegale Grenzgänger aufzuspüren. (Foto: dpa)

Politik und Rüstungskonzerne treiben das EU-Drohnenprojekt voran. Es gehe ihnen dabei um den Schutz der Bürger vor Katastrophen und Afrikanern. Tatsächlich sollen die Steuergelder in Milliardenhöhe vor allem dazu eingesetzt werden, die Bürger zu überwachen wie nie zuvor.

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Obama ermordet Großmutter

dronebamaMomina Bibi, eine 67-jährige Großmutter und Hebamme, starb im pakistanischen Wasiristan durch einen Drohnenangriff, während sie im Garten arbeitete und während Präsident Obama behauptet, Drohnen zielten nur auf Terroristen

Von Rafiq ur Rehman

Lebend sah ich meine Mutter Momina Bibi zum letzten Mal am Abend vor dem Opferfest. Sie richtete die Kleidung meiner Kinder und zeigte ihnen, wie man “Sewaiyaan”, eine traditionelle Süßspeise aus Milch (und Reis) macht. Sie pflegte immer zu sagen: “Das Schönste am Opferfest ist die Freude der Kinder.” Im letzten Jahr durfte sie diese Freude nicht mehr erleben. Am 24. Oktober 2012, dem ersten Tag des Opferfestes, wurde sie von einer US- Drohne, die Feuer auf sie herabregnen ließ, bei der Arbeit in ihrem Garten getötet.

http://denkbonus.wordpress.com/

USA: Gezielte Tötung in fremden Staaten ist längst blutige Routine

Der Taliban-Führer Hakimullah Mehsud wurde durch eine US-Drohne getötet. Die Tailban kündigten weitere Selbstmord-Attentate an. Der Krieg des Terrors geht weiter. (Foto: dpa)Der Taliban-Führer Hakimullah Mehsud wurde durch eine US-Drohne getötet. Die Tailban kündigten weitere Selbstmord-Attentate an. Der Krieg des Terrors geht weiter. (Foto: dpa)

Terror – Das Völkerrecht ausgehebelt

Nach der Ermordung eines Taliban-Führers durch eine Drohne haben die Rebellen neue Selbstmord-Anschläge angekündigt. Die Amerikaner agieren in Pakistan ohne jegliche Rechtsgrundlage – und zwar schon seit Jahren. Sollten bei den Angriffen Zivilisten getötet worden sein, wäre das ein Kriegsverbrechen. Eine Verfolgung ist jedoch unmöglich: Offiziell existiert das US-Programm der gezielten Tötung überhaupt nicht.

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Drohnen über Arizona

Die Aufrüstung gegen Einwanderer verwandelt das Grenzland

zwischen den USA und Mexiko in eine Kriegszone

von Todd Miller

Die Border Security Expo, die alljährliche Fachmesse der Sicherheits- und Überwachungsbranche, fand dieses Jahr in Phoenix, Arizona, statt. In der Mitte der riesigen Messehalle stand ein zehn Meter hoher brauner Turm, der als „explosionsresistent“ angepriesen wurde. Von seiner drei Meter breiten Beobachtungsplattform, gedacht für die Grenzpolizei, blickte ich auf das Gewirr der Firmenstände herunter: eine irre Vielfalt von Geräten zur Überwachung, Verfolgung, Ergreifung oder Tötung von Menschen, mit modernsten Kameras und Sensoren; dazu gepanzerte Jeeps, neueste Schusswaffen  und Überwachungsballons.

Die Medien im Südwesten der USA hatte Besorgnis geäußert, die Obama-Regierung könnte im Zuge des im Kongress beantragten Ausgabenstopps die Gelder für den geplanten Ausbau der Grenzsicherungsanlagen kürzen. Aber in dieser Halle, wo zahlreiche Unternehmen der globalen Grenzsicherheitsindustrie dem Department of Homeland Security (DHS, Ministerium für Innere Sicherheit) und den Polizeibehörden des Bundes sowie der einzelnen Staaten ihre Produkte andienten, hatte man eher den Eindruck, die herumwuselnden Manager, Regierungsvertreter und Grenzschutzleute rechneten dank der in Washington diskutierten „Einwanderungsreform“ mit einem wahren Geldsegen. Wobei es eigentlich egal ist, welche Version dieses Gesetzes vom Kongress am Ende beschlossen wird.

weiter unter: http://monde-diplomatique.de/pm/2013/10/11.mondeText1.artikel,a0062.idx,13

Angriffs-Krieg: Großbritannien baut Cyber-Armee auf

Der britische Verteidigungsminister Philip Hanmond: „Die Kriege der Zukunft werden von Computerfreaks geführt.“ (Foto: dpa)Der britische Verteidigungsminister Philip Hanmond: „Die Kriege der Zukunft werden von Computerfreaks geführt.“ (Foto: dpa)

Internet – Hacker, Viren, Angriffe

Großbritannien rüstet sich für den Cyber-Krieg. 600 Millionen Euro ist dem Land die Aufrüstung mit IT-Waffen wert. Geplant ist ein offensiver Krieg: Das Verteidigungsministerium spricht offen davon, dass London seine Feinde angreifen könnte.

  | , 00:34 Uhr

Nato: EU-Staaten müssen Rüstungs-Ausgaben steigern

Nato-Chef Rasmussen fordert die EU-Staaten dazu auf, mehr Geld für Rüstung auszugeben. Sie müssten mehr Verantwortung für Europa und die Nachbarschaft übernehmen. (Foto: dpa)Nato-Chef Rasmussen fordert die EU-Staaten dazu auf, mehr Geld für Rüstung auszugeben. Sie müssten mehr Verantwortung für Europa und die Nachbarschaft übernehmen. (Foto: dpa)

Mehr Verantwortung übernehmen – Die europäischen Verbündeten sollten mehr Drohnen, Flugzeuge und Radaranlagen erwerben, so Nato-Chef Rasmussen. Die EU-Staaten müssten künftig mehr Verantwortung für Europa und dessen Nachbarschaft übernehmen. Die USA würden sich zunehmend auf Asien konzentrieren.

  | , 11:49 Uhr

Hoheitsrechte ignoriert: Apple schickt Drohnen über europäische Städte

 |  13.08.13, 23:41  |  22 Kommentare

Apple fotografiert mit Drohnen europäische Städte, um einen Konkurrenz-Dienst zu Google Street View aufzubauen. Norwegen ist verärgert und hat Luftbild-Aufnahmen von Oslo gestoppt. Detaillierte Fotos von Regierungs- und Geheimdienst-Einrichtungen seien eine Gefahr für die Sicherheit. Die US-Regierung intervenierte umgehend: Die Apple-Aktion erfolge im nationalen Interesse.

Apples 3D-Karten für iPad und iPhone sind auch für die US-Behörden höchst interessant. (Foto: Flickr/knster)

Apples 3D-Karten für iPad und iPhone sind auch für die US-Behörden höchst interessant. (Foto: Flickr/knster)

Multimedia-Riese Apple ist gerade dabei, ein Konkurrenz-Produkt zu Googles dreidimensionalem Karten-Programm aufzubauen. Dazu wurden bereits in vielen Städten ferngesteuerte Drohnen zum Einsatz gebracht – auch in europäischen Metropolen.

Auch in Oslo wollte das Unternehmen für seine 3D-Grafiken fotografieren. Die norwegischen Sicherheitsbehörden haben dies aber untersagt, wie die norwegische Zeitung Aftenposten berichtet. „Wir wollen keine so hochdetaillierten Aufnahmen, die zur Identifikation von Arealen mit speziellem Schutzbedürfnis benutzt werden können“, sagte Oyvind Mandt, Direktor der Nationalen Sicherheitsbehörde (NSM) der Zeitung.

Bei den gefährdeten Objekten handle es sich um militärische Einrichtungen, die speziellen Einschränkungen des Abbildungsrechtes unterlägen, so Mandt. Unter anderem betrifft dies nach Informationen der Aftenposten das in Oslo beherbergte Hauptquartier seiner eigenen Organisation, der NSM. Detaillierte Fotos der Gebäude könnten Hinweise darauf liefern, welche Ausstattung und welche Kapazitäten darin beherbergt sind.

Mit dem Verbot Norwegens auf seinem eigenen Hoheitsgebiet ist es aber noch nicht getan. Mittlerweile beschäftigt die Causa die höchsten diplomatischen Kreise. Die US-Botschaft in Oslo hat sich umgehend auf Seiten Apples in den Streit eingemischt. In einer Stellungnahme heißt es, die Botschaft habe den Auftrag, „US-Wirtschaftsinteressen zu vertreten“, daher würden „natürlich in Norwegen aktive US-Firmen“ unterstützt.

Offenbar kontaktierte die Botschaft den Bürgermeister von Oslo, Fabian Stang, der daraufhin einen Brief an Verteidigungsministerin Anne-Grete Strom-Erichsen schickte. Darin bat er um ein Überdenken der Verbots-Entscheidung, schließlich wären die digitalen Karten-Tools wichtig für den städtischen Tourismus.

Die Intervention der US-Botschaft nach der autonomen Entscheidung der norwegischen Sicherheitsbehörden zeigt einmal mehr die enge Zusammenarbeit zwischen Technologie-Unternehmen und der Regierung der Vereinigten Staaten. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Apple in den USA weder die Regierungsgebäude in Washington DC noch das Pentagon noch das CIA-Hauptquartier in Langley in detaillierten 3D-Bildern abbildet.

Vier Tote bei Drohnenangriff im Jemen

 US-Staatsbürger werden mit Militärflugzeugen außer Landes gebracht

drohnen usaWashington/Sanaa – Eine US-Drohne hat im Zentral-Jemen vier mutmaßliche Extremisten mit Verbindung zum Terrornetz Al-Kaida getötet. Kurz darauf forderten die USA ihre Staatsbürger auf, das Land  im Süden der arabischen Halbinsel umgehend zu verlassen, zwei Militärtransportflugzeuge brachten am Dienstag US-Staatsbürger in Sicheheit. Fünf  von dem unbemannten Flugkörper abgeschossene Raketen trafen ein Fahrzeug, in dem die vier Männer in der Provinz Marib unterwegs waren. Das Auto brannte völlig aus, berichtete das jemenitische Webportal „Mareb Press“ am Dienstag. Die staatliche Nachrichtenagentur Saba meldete wenig später, dass vier Al-Kaida-Kämpfer im Wadi Adiba in Marib getötet worden seien,
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Geheimbericht: US-Drohnen töteten 94 Kinder in Pakistan

Einem geleakten Bericht der pakistanischen Regierung zufolge starben bei US-amerikanischen Drohnen-Angriffen innerhalb von drei Jahren 94 Kinder. Schon vor der Ausweitung der Angriffe unter Friedensnobelpreisträger Obama kamen hunderte Zivilisten ums Leben.

Bei US-amerikanischen Drohnenangriffen in Pakistan kamen seit 2004 hunderte Zivilisten ums Leben. (Foto: US Air Force)

Bei US-amerikanischen Drohnenangriffen in Pakistan kamen seit 2004 hunderte Zivilisten ums Leben. (Foto: US Air Force)

Zwischen Januar 2006 und Oktober 2009 starben in Pakistan 94 Kinder bei Drohnen-Angriffen der US-Regierung. Insgesamt kamen 746 Menschen ums Leben, davon mindestens 147 Zivilisten.

Das geht aus einem ursprünglich unter Verschluss gehaltenen Bericht der pakistanischen Regierung hervor. Das Papier mit dem Titel „Details of Attacks by NATO Forces/Predators in FATA“ wurde vom Bureau of Investigative Journalism veröffentlicht.

Die darin enthaltenen Opferzahlen basieren auf offiziellen Statistiken der regionalen Verwaltungsbehörden. Von den insgesamt 746 durch Drohnen-Angriffe getöteten Personen werden 147 als Zivilisten geführt. Schockierend ist vor allem, dass sich unter ihnen 94 Kinder befunden haben sollen.

 24.07.13, 00:21 Zum Weiterlesen: