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UNO bittet um mehr Hilfen für Flüchtlinge aus Syrien

Kinder aus Syrien in einem jordanischen Flüchtlingslager.Foto: epdKinder aus Syrien in einem jordanischen Flüchtlingslager.Foto: epd

Genf 10. Dezember 2014 – (dpa/IRIB)

Der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge dringt auf mehr Hilfe der Staatengemeinschaft für syrische Flüchtlinge.

 «Der Konflikt in Syrien hat die größte humanitäre Krise ausgelöst, der die Welt seit langem gegenüberstand», sagte der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, António Guterres bei einer internationalen Ministerkonferenz des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) am Dienstag in Genf.

Seit Beginn des Krieges in Syrien im Jahre 2011 sind  mehr als 3,2 Millionen Menschen nach UN-Angaben in die Länder Libanon, Jordanien, Türkei, Irak und Ägypten geflohen. Lediglich 250. 000 Syrer seien hingegen in Industriestaaten untergekommen.

Die Staatssekretärin im  deutschen Innenministerium, Emily Haber, sagte gestern in Genf, Deutschland dringe auf eine gemeinsame internationale Aufnahmeaktion zugunsten besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge. Deutschland  habe bislang rund 80.000 Menschen aus Syrien aufgenommen.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) hatte der internationalen Gemeinschaft in der vergangenen Woche Versagen vorgeworfen. Unter den EU-Staaten seien lediglich Deutschland und Schweden eine Ausnahme.

Kurz vor Beginn der Genfer Konferenz wurde bekannt, dass die Vereinten Nationen die Nahrungsmittelhilfen für syrische Flüchtlinge wieder aufnehmen können. Laut Welternährungsprogramm (WFP) gingen nach einem Spendenaufruf bis Dienstag rund 80 Millionen Dollar ein, größtenteils von staatlichen Unterstützern.

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Iran besorgt wegen Spionage bei der IAEO

Reza Najafi, Irans diplomatischer Vertreter bei der Internationalen Atomenergie-Organisaition IAEOReza Najafi, Irans diplomatischer Vertreter bei der Internationalen Atomenergie-Organisaition IAEO

Teheran 7. Oktober 2014 (Iran Daily/Press TV/IRIB)

Reza Najafi, Irans diplomatischer Vertreter bei der Internationalen Atomenergie-Organisaition IAEO, hat sich besorgt über das Durchsickern geheimer Informationen geäußert.

„Es ist höchst bedauerlich, dass als geheim klassifizierte Informationen durch die IAEO erneut nicht geschützt wurden und noch während die Vorbereitungen zur Verhandlung zwischen Iran und der IAEO liefen von westlichen Medien vertrauliches Material veröffentlicht wurde“, sagte Najafi im Gespräch mit dem Sender Press TV. „Dieser Vorfall bestätigt wieder einmal Irans Verdacht, dass es innerhalb der IAEO Spione gibt.“

Dieser Verdacht resultiert vor allem daraus, dass vor wenigen Jahren mehrere iranische Atomexperten ermordet wurden, wobei einiges darauf hindeutet, dass Informationen über die Anschlagsopfer aus IAEO-Quellen stammten.

Najafi forderte den IAEO-Direktor Yukiya Amano und andere Verantwortliche auf, hinsichtlich der Vertraulichkeit von Informationen aus dem Iran ihren Pflichten nachzukommen.

Gegenwärtig hält sich eine IAEO-Delegation zu Gesprächen über das iranische Atomprogramm in Teheran auf. Diese Gespräche laufen parallel zu den Atomverhandlungen zwischen Iran und der G5+1 – den ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats plus Deutschland.

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