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USA verzögern Staatsbankrott: Der 3. Weltkrieg naht

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Welch Déjà-vu: Am 1. August 2011 stimmte das US-Repräsentantenhaus mit 269 zu 161 Stimmen für einen Schuldenkompromiss, anno 16. Oktober 2013 wiederholte sich das gesamte Prozedere, obgleich 285 Abgeordnete zustimmten, 144 jenen Haushaltkompromiss ablehnten. Ein Schauspiel sondergleichen nimmt seit Jahren seinen Lauf und wird fatalerweise im 3. Weltkrieg münden. Die Entwicklung der nächsten Monate zeigt auf, wie dieser aussehen wird.

De facto führt die erneute Anhebung der US-Schuldenobergrenze gerade europäische Mitgliedsstaaten in eine noch größere Dollarabhängigkeit hinein, wodurch Europa letztendlich keine andere Wahl hat, als sämtliche Angriffskriege der USA zu billigen. Keinesfalls unproblematisch, denn Millionen westeuropäische Bürger genießen ihren trügerischen Wohlstand, akzeptieren stillschweigend seit Jahrzehnten Kriege fernab eigener Haustüren, solange sie ihre Konsum- sowie Geltungssucht annährend befriedigt sehen.

Weltwirtschaftskollaps – Eurokrise eine Farce par excellence

Demzufolge konnten die USA mittels europäischer „Freunde“ bereits im Irak, Libyen, Kosovo und Afghanistan Brandspuren hinterlassen, Chaos verursachen. Börsen, andere Währungen haben keinerlei Bedeutung ohne einen starken Dollar, was just der US-Haushaltsstreit verdeutlichte; kaum begonnen, waren sämtliche Börsenwerte abgerutscht, passend zur kalkulierten „Rettung in letzter Minute“ erreichte der Dax zwischenzeitlich ein Rekordhoch von 8800 Punkten, woraufhin konträr dazu kurz nach erzielter Einigung betreffend des US-Hauhaltes wieder Börsen-Rutschgefahr erkennbar.

Ergo scheint die Eurokrise eine Farce par excellance. Europas Währung darf lediglich ihre Existenz fortsetzen, weil sie quasi den Dollar stützt, wann immer nötig. Generell erfolgen Welthandelsgeschäfte fortlaufend im Währungssystem US-Dollar. Infolgedessen mussten Handelseliten die Weltwirtschaftskrise 2008 zur Eurokrise deklarieren. Würden diverse Welthandelsgeschäfte zusammenbrechen, wäre nämlich weltweites Chaos vorprogrammiert, hinsichtlich des Wohlstandssuchtverhaltens westlicher Bevölkerungsschichten. Selbstversorgungsstrukturen legten Industrienationen unlängst ad acta, einzig zum Dollarwohlergehen.

3. Weltkrieg – Mut zum Risiko, Autarkie erarbeiten

Mehrere Bürgerkriege scheinen weitaus lukrativer, übersichtlicher, als weltweit Panzer, Bomben oder Kampfflieger einzusetzen. Ein klassischer Weltkrieg birgt Risiken wie plötzliche Einigkeit sämtlicher Völker, enorme Kapitalverluste, wohingegen mittelstarke Bürgerkriege Völker verschiedener Kulturen gegeneinander ausspielen, was wiederum neue Kapitalgewinne ermöglicht.

Autarke europäische Strukturen unterbinden weltweite US-Macht, schaffen zweifelsohne friedliche Fundamente. So komisch es klingen mag, aber an einem Staatsbankrott der USA gesunden etliche Staaten, vor allem einfache Bürger fernab vorgefertigter korrumpierter politischer Machtwerke. Regionale Selbstversorgung ist unerlässlich, will man Bürgerkriege tatsächlich verhindern.

Ich schließe mit einem eigenen Zitat:

Wer unabhängig, gemeinschaftlich handelt, entzieht machtbesessenen Staatsherren ihr wichtigstes Kriegswerkzeug: zwischenmenschlichen Neid.

Ihr

Joachim Sondern
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Dank an die Bürgerstimme

http://www.buergerstimme.com/Design2/2013-10/usa-verzoegern-staatsbankrott-der-3-weltkrieg-naht/