Tag-Archiv | Ermordung

mexikanisches Militär für Verschwinden der 42 Studenten verantwortlich?

Rolle der mexikanischen Armee wird immer undurchsichtiger. Angehörige der verschwundenen Studenten versuchen, sie auf Militärgelände zu finden

Eltern der verschwundenen Studenten suchen ihre Kinder in den Kasernen der mexikanischen Armee

Eltern der verschwundenen Studenten suchen ihre Kinder in den Kasernen der mexikanischen Armee – Quelle: tlachinollan.org

Mexiko-Stadt 14.01.2015 – amerika21/

Im Zuge der fortgesetzten Suche nach den verschwundenen Studenten haben Eltern, Kommilitonen und Mitglieder verschiedener politischer Organisationen am Montag erneut vor mehreren mexikanischen Militärstützpunkten protestiert.

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demokratischer Genozid in Honduras – führende soziale Aktivisten ermordet

Juan Miralda

Juan Miralda – Quelle: hondurasresists.blogspot.de

Tegucigalpa 27.12.2014 – amerika21

Im Norden von Honduras ist nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) erneut ein führender sozialer Aktivist ermordet worden. Juan Ángel López Miralda war Sprecher einer kleinbäuerlichen Gemeinschaft und Mitglied eines Kleinbauernverbands, heißt es in einer Eilaktion von AI. Dieser Vorfall ist nun schon der zweite dieser Art in kurzer Zeit – erst im August war eine Sprecherin einer kleinbäuerlichen Gemeinschaft im Nordwesten des Landes getötet worden“, heißt es in dem Text weiter.

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CIA-Handbuch beschreibt gezielte Tötung als ineffizient, aber am Beispiel Mandelas, besser als Gefangennahme

Eine interne Studie der CIA evaluiert die Pro- und Kontra-Argumente für gezielte Tötungen. Das zentrale Pro-Argument beruht auf der Hypothese, dass „Führungspersönlichkeiten“ besser getötet werden sollten, wenn die Gefahr besteht, dass diese im Gefängnis weiter ihren Einfluss ausüben. Als „Negativ-Beispiel“ nennt der CIA keinen anderen als Nelson Mandela.

Quelle: Screenshot Wikileaks

22. Dezember 2014 – RT deutsch – Bild: Screenshot Wikileaks

Die Analyse mit dem noch recht unverdächtig klingenden Titel “Beste CIA-Praktiken in der Aufstandsbekämpfung“ wurde Ende letzte Woche von Wikileaks veröffentlicht.

Allerdings zeigt schon der Untertitel, trotz seines bürokratischen Duktus, die wahre Zielrichtung des Dokumentes an:

“Wie man Operationen mit hochwertiger Zielauswahl zu einem effektiven Instrument der Aufstandsbekämpfung macht.”

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Israelische Siedler hängen palästinensischen Busfahrer

Hassan Yousef RammouniHassan Yousef Rammouni

Al-Quds 17. November 2014 (IRIB)

Israelische Siedler haben einen palästinensischen Mann in Ost-al-Quds (Jerusalem) in Folge der Brutalität gegen Palästinenser in den besetzten Gebieten gehängt, berichten örtliche Quellen.

Hassan Yousef Rammouni, 32, ein palästinensischer Busfahrer wurde auf seinem Weg von der Arbeit am Sonntag von Israelis in der Nähe von Ras al-Amud entführt und dann gehängt. Berichten zufolge waren Zeichen der Strangulation auf Rammounis Hals, sowie Anzeichen von Gewalt an seinem Körper erkennbar. Die Bewohner protestierten gegen die Ermordung, welches zu Auseinandersetzungen zwischen israelischen Streitkräften und palästinensischen Demonstranten führte. Die Spannungen spitzten sich in Ost al-Quds zu, nachdem israelische Truppen einen jungen Palästinenser in der vergangenen Woche erschossen.

Verflechtung paraguayanischer Politik mit Drogenkriminalität aufgedeckt – Journalist bezahlt mit seinem Leben

Politiker in Paraguay in Drogenhandel verwickelt

Titelseite der Website von Última Hora (Screenshot)

Titelseite der Website von Última Hora (Screenshot) – Quelle: ultimahora.com

Asunción 21.10.2014 – Amerika21.de

Senatoren und Parlamentsabgeordnete der traditionellen politischen Parteien Paraguays sind in einem Bericht der Zeitung Última Hora (UH) am Sonntag direkter Verbindungen zu Drogenkartellen beschuldigt worden.

Mit Fotos und Hintergrundinformationen der namentlich genannten Personen auf ihrer Titelseite publizierte UH einen investigativen Bericht, in dem Parlamentariern und Politikern der regierenden Colorado-Partei und der Liberalen Partei vorgeworfen wird, direkt oder indirekt am Kokain- und Marihuana-Handel beteiligt zu sein. Es handelt sich um fünf Abgeordnete und eine Ex-Parlamentarierin der Colorado-Partei sowie um einen Senator und einen Provinzgouverneur der Liberalen Partei.

In dem Bericht wird unter anderem darauf hingewiesen, dass der Colorado-Abgeordnete Marcial Lezcano als seinen Stellvertreter auf der Liste der Parlamentarier den Drogenbaron Carlos Rubén Sánchez hatte, der in Brasilien gesucht wird. Der Bruder von Lezcano sei außerdem dieses Jahr sieben Monate im Gefängnis gewesen, weil er im Besitz von flüssigem Kokain für den Versand nach Europa war.

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Ex-Polizist deckt Vorgehen von Todeschwadronen in Honduras auf

Tegucigalpa 27.09.2014 – amerika21.de

Der Ex-Mitarbeiter der Nationalpolizei von Honduras, Romero Ellner, hat die Arbeitsweisen von Todesschwadronen innerhalb dieser Sicherheitsbehörde offengelegt. Dies gab der Direktor des Rundfunksenders Radio Globo, David Romero bekannt. Er bezog sich auf ihm vorliegende Dokumente, die hohe Funktionäre verschiedener Sicherheitsbehörden belasten.

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Ukraine zapft EU wiederholt Gas ab – Massengrab misshandelter Zivilisten entdeckt

Grausames Massengrab bei Donezk: Duma-Abgeordneter fordert internationale Ermittlung

Grausames Massengrab bei Donezk: Duma-Abgeordneter fordert internationale Ermittlung

STIMME RUSSLANDS Nach dem Fund der Leichen misshandelter Zivilisten bei Donezk hat der russische Parlamentsabgeordnete Wjatscheslaw Nikonow eine internationale Ermittlung zu Kriegsverbrechen in der Ukraine gefordert.

„Es gibt einen konkreten Fall und der muss von einer internationalen Kommission untersucht werden“, sagte Nikonow, Vorsitzender des Bildungsausschusses, am Mittwoch in der Duma. Er forderte das Parlament dazu auf, die Bildung einer internationalen Kommission für die Untersuchung der Kriegsverbrechen zu bewirken.

Am Dienstag hatten die Volksmilizen in der Nähe der Siedlung Kommunar, 60 Kilometer östlich von Donezk, in einem Bergwerk ein Massengrab entdeckt. Mehrere Leichen wurden bereits exhumiert.

„Die Exhumierung der ersten Leichen – größtenteils junger Frauen – hat gezeigt, dass diese Frauen vergewaltigt, gefoltert, gefesselt und erschossen wurden. Eine von ihnen war schwanger“, sagte Nikonow. Der Abgeordnete machte die Kiewer Führung und die USA für das grausame Verbrechen verantwortlich. Deshalb sei es sinnlos, an diese Staaten zu appellieren. „Wir müssen internationale Menschenrechtsorganisationen, den Europarat und die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zu einer umfassenden und unvoreingenommenen Ermittlung aufrufen.“

Kiew: 500 Tote in Donbass-Region nicht identifiziert

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Isis-Chef jüdischer Schauspieler & Mossadagent / 600.000 Iraker auf der Flucht

Das Weiße Haus bestätigt die Enthauptung des US-Journalisten Foley

 James Foley James Foley – Martha’s Vineyard /Damaskus 20. August 2014 (dpa/IRIB)

Aus Rache für die amerikanischen Luftschläge im Irak hat die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) nach eigenen Angaben einen US-Journalisten enthauptet.

Die Gruppe veröffentlichte am Dienstag ein Video im Internet, das die Ermordung des Fotografen James Foley zeigen soll. Die US-Regierung hält das Video mit der Enthauptung eines US-Reporters durch IS-Terroristen für echt.

Britische Geheimdienste fahnden nun nach der Identität des Täters, der mit britischem Akzent gesprochen haben soll. Foley wurde seit November 2012 in Syrien vermisst.

US-Präsident Barack Obama hat die Enthauptung eines amerikanischen Journalisten durch islamistische Terroristen mit ungewöhnlich scharfen Worten verurteilt. Der Tod von James Foley „schockiert das Bewusstsein der gesamten Welt“, sagte Obama am Mittwoch an seinem Urlaubsort Martha’s Vineyard in Massachussetts. Es habe sich um eine feige Tat gehandelt.

Der Präsident kündigte eine Fortsetzung der Luftschläge gegen die Terroristen im Irak an. Die USA würden weiterhin alles tun, um ihre Bürger zu beschützen. Die Terrormiliz hat nach eigenen Angaben noch einen zweiten US-Journalisten in ihrer Gewalt. „Wir werden wachsam sein. Wir werden unnachgiebig sein“, erklärte Obama.

4000 Gefangene der IS-Terrormiliz in Syrien

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Narrenfreiheit: kein Auftragsmordprozess gegen Nestle in der Schweiz

Lausanne 05. August 2014 – amerika21.de

Schweizer Bundesgericht lehnt Mordklage gegen Nestlé ab

Das Schweizer Bundesgericht hat eine Klage gegen den Nahrungsmittelkonzern Nestlé im Zusammenhang mit der Tötung des kolumbianischen Gewerkschafters Luciano Romero Molina abgelehnt.

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IAEA liefert iranische Atomanlagen und Wissenschaftler ans Messer

Hussein Naghawi Husseini Hussein Naghawi Husseini – Teheran 6. Juli 2014 (IRIB)

Der Sprecher des Parlamentsausschusses für nationale Sicherheit und Außenpolitik hat die Veröffentlichung von iranischen Atominformationen als klaren Verstoß der IAEA bezeichnet.

Hussein Naghawi Husseini kritisierte die Veröffentlichung iranischer Atomverhandlungen in dem neuesten Bericht des IAEA-Generalsekretärs und betonte: Wenn die Berichte Irans nicht über den nötigen Datenschutz verfügen, werden man die Zusammenarbeit mit der IAEA nochmals überdenken. In den Berichten seien Namen iranischer Atomwissenschaftler veröffentlicht worden. Leider sind immer wieder nach den Geheimberichten Irans, die an die IAEA gerichtet waren, die Informationen bei zionistischen Geheimdiensten gelandet; Iran musste dafür teuer bezahlen, wie die Ermordung iranischer Atomwissenschaftler zeigte. Husseini nannte diesen Vertrauensbruch einen klaren Regelverstoß: Dieses Vorgehen widerspricht den Grundsätzen und Zielen der IAEA; es zeigt, dass sie nicht fähig ist, die Daten zu managen und zu schützen. Dem letzten Bericht des IAEA-Generalsekretärs, Yukiya Amano, vom 23.05. 2014 über das iranische Atomprogramm beinhaltet Geheiminformationen über dieses Programm; aus diesem Grunde beantragte Irans unverzügliche Untersuchungen der IAEA über die Veröffentlichung dieser Daten.

Al-CIA-da: russisches Gericht erlässt Haftbefehl gegen ukrainischen Oligarchen

Russisches Gericht verhaftet ukrainischen Oligarchen

2. Juli 2014 – © Foto: RIA Novosti/Mikhail Markiv

STIMME RUSSLANDS Ein Moskauer Gericht hat den Gouverneur der Gebiets Dnjepropetrowsk in der Ukraine, den Oligarchen Igor Kolomaiski, in Abwesenheit verhaftet. Dies berichtet RIA Novosti.

Gegen den Geschäftsmann wurden in Russland Klagen wegen der Organisierung von Morden und der Anwendung von verbotenen Mitteln der Kriegsführung erhoben.

Kolomoiski war kategorisch gegen eine Feuerpause und jedwede Kontakte mit den Bürgermilizen im Südosten der Ukraine.

Er gehört zu den reichsten Männern der Ukraine, Forbes schätzt sein Vermögen auf 1,8 Milliarden Dollar. Kolomoiski finanziert mehrere Militärformationen, die an der Sonderoperation im Südosten beteiligt sind.

Libyen im Widerstand gegen die terroristische NATO-Besatzung!

(Die Meldungen ohne Autoren- oder Quellenangabe verfasste Kay Hanisch)

Mehrere Botschaften in Libyen geschlossen

Mehrere  Botschaften in Libyen geschlossen

19. April 2014 – Tripolis (Pars News/Irib)

Mehrere  Botschaften unter anderem die der arabischen Länder haben  diplomatischen Kreisen zufolge ihre Dienste in Tripolis  wegen der mangelnden Sicherheit eingestellt.
 Ausländische Diplomaten in Libyen verließen  wegen des Anstiegs der Gewalt und der mangelnden  Sicherheit die Hauptstadt  Tripolis, hieß es dazu weiter.  Angriff  Bewaffneten auf die portugiesische Botschaft  am  Freitag und Verletzung eines Sicherheitspolizisten sowie Entführung des jordanischen Botschafters waren offenbar Grund für diese Entscheidung. Bewaffnete entführten einen Mitarbeiter der tunesischen Botschaft in Libyen. Bislang liegt kein Bericht über sein Schicksal vor.

Rebellen besetzen Großbritanniens und Kanadas Konsulate in Libyen

Tripolis29. Nov. 2013 – Tripolis – Foto: Flickr.com/Bryn Pinzgauer/cc-by

STIMME RUSSLANDS Die Botschaften von Großbritannien und Kanada in Tripolis haben ihre Arbeit aus Sicherheitsgründen eingestellt.

Das Gebäude in der libyschen Hauptstadt, in dem sich die Konsulatsabteilungen zweier Länder befinden, wird Medien zufolge zurzeit von illegitimen bewaffneten Gruppierungen kontrolliert.

Am Donnerstag forderte die einflussreiche Bewegung „Einsatzzentrale libyscher Revolutionäre“ den Rücktritt der Regierung mit Ali Seidan an der Spitze und die Bildung eines Krisenübergangskabinetts.

Neun Tote bei Gefecht zwischen Armee und Miliz in Bengasi

Ein Armee-Anhänger am Montag in Benghazi. 25. Nov. 2013 – Ein Armee-Anhänger am Montag in Benghazi – Bengasi (dpa/IRIB)

Bei einem mehrstündigen Gefecht zwischen Soldaten und Milizen sind in Libyen neun Menschen getötet worden.

Das berichteten lokale Medien unter Berufung auf das Innenministerium. Die Zahl der Verletzten wurde mit 49 angegeben. Die Sicherheitskräfte forderten die Bewohner der östlichen Hafenstadt Bengasi am Montagmorgen auf, ihre Häuser nicht zu verlassen. Die staatliche Nachrichtenagentur Lana meldete, mehrere «Revolutionäre» aus Bengasi hätten zu den Waffen gegriffen, um die Armee zu unterstützen. Bis zum Mittag hatte sich die Lage wieder beruhigt. In Tripolis hieß es, die Kämpfe zwischen Angehörigen einer Spezialeinheit der Armee und Kämpfern der Miliz Ansar al-Scharia hätten in der Nacht begonnen, nachdem sich die Miliz geweigert habe, ihre Stützpunkte den regulären Truppen zu übergeben. Die Miliz war während des Aufstandes gegen Ex-Diktator Muammar al-Gaddafi als Revolutionsbrigade 2011 gegründet worden. Die Entwaffnung der Milizen ist bislang die größte Hürde für die Übergangsregierung von Ministerpräsident Ali Seidan.

Vier Verletzte bei Explosion in Tripoli Weiterlesen

Palästinenserin durch israelischen Terror getötet

15. April 2014Betlehem (Sama/Fars News/IRIB)

Die Militärs des israelischen Regimes haben das Lager Ayedeh im Westen Bait-ul Lahams (Betlehems) gestürmt und die Einwohner mit Tränengas beworfen, wobei eine 44-jährige Palästinenserin erstickte.

Unterdessen gab der offizielle Rundfunk des israelischen Regimes bekannt, die israelischen Kräfte seien wegen  Abschusses eines Granatgeschosses aus dem Gazastreifen am gestrigen Montag  in Alarmbereitschaft versetzt. Das Geschoss schlug in der Nähe der so genannten Sicherheitsmauer ein.

Stellvertretender Industrieminister erschossen

11 Nov. 2013 – Teheran (IRIB) – German.irib

Der stellvertretende Industrieminister ist am Sonntagabend bei einem Attentat auf einem Platz im Osten Teherans ermordet worden.

Laut IRNA wurde Safdar Rahmatabadi in seinem Privatauto auf dem Sabalan Platz, im Osten Teherans von Unbekannten angegriffen. Untersuchungen zufolge wurde er von zwei Kugeln, eine in der Brust und eine am Kopf getroffen. Die Polizei begab sich sofort nach der Benachrichtigung mit der Spurensuche zum Tatort. Ein Polizeibeamter vor Ort sagte dem Reporter der IRNA: Die Kugel wurde im Auto abgefeuert, es gibt keine Hinweise auf einen Kampf.

Chef des iranischen Dienstes für Cyber-Kriege ermordet

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© Collage: STIMME RUSSLANDS

Der Mord am Chef des iranischen Dienstes für Cyber-Kriege, Mojtaba Ahmadi, hat neue Anschuldigungen gegen äußere Kräfte hervorgebracht, die nach Meinung Teherans die punktuelle Beseitigung der Schlüsselfiguren im iranischen Sicherheitsapparat durchführen, schreibt die britische Zeitung „Daily Telegraph“ am Donnerstag.

Seine Leiche wurde vor wenigen Tagen in einem Wald nördlich von Teheran entdeckt. Die Zeitung bringt in Erinnerung, dass fünf weitere iranische Atomforscher und der Leiter des Programms der Entwicklung ballistischer Raketen getötet worden waren. Die iranischen Behörden werfen dem israelischen Geheimdienst Mossad diese Verbrechen vor.

http://german.ruvr.ru/news/2013_10_03/Iran-Chef-von-Dienst-fur-Cyber-Kriege-getotet-7854/

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Am 11.08.2011 schrieb der SPIEGEL zu dem Thema:

Israels mörderische Sabotage-Strategie

Ein Nuklearforscher nach dem anderen fällt in Iran einer Mordserie zum Opfer. Will der Mossad so den Bau einer iranischen Atombombe sabotieren? Israel dementiert das nicht. Noch rigoroser wollen israelische Generäle vorgehen: Sie fordern immer vehementer einen Luftangriff.

Unschuld beteuert man anders: “Israel antwortet nicht”, sagte Israels Verteidigungsminister Ehud Barak, als er Anfang vergangener Woche gefragt wurde, ob sein Land in den jüngsten Mord an einem iranischen Atomwissenschaftler verwickelt sei. Das Lächeln, das dabei seine Lippen umspielte, dürfte wohlkalkuliert gewesen sein. Israel lässt den Verdacht, es stecke hinter einer Mordserie an Physikern des umstrittenen iranischen Atomprogramms, gern im Raum stehen.

Dass Israel hinter dem Anschlag auf Dariusch Rezaie in Teheran steckt, wird in der Schattenwelt der Geheimdienste kaum bezweifelt: “Das war die erste laute Aktion des neuen Mossad-Chefs Tamir Pardo“, sagte ein Informant aus israelischen Geheimdienstkreisen zu SPIEGEL ONLINE.

Am vorvergangenen Samstag wurde Rezaie zum vorerst letzten Opfer einer mysteriösen Anschlagserie, mit der Unbekannte seit nunmehr 20 Monaten die Physiker-Elite der Islamischen Republik dezimieren. Der 35-Jährige wurde vor dem Kindergarten seiner Tochter im Osten Teherans von tödlichen Schüssen in den Hals getroffen. Iranische Medien sprachen von zwei Tätern, die auf einem Motorrad entkommen konnten…………………http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,777197,00.html