Tag-Archiv | Erpressung

Ukraine isoliert Krim & lässt CIA Geheimgefängnis betreiben

Ostukraine: Austausch von Gefangenen zwischen Militär und Volkswehr abgeschlossen

– © Sputnik/ Alexei Kudenko

Der in der weißrussischen Hauptstadt Minsk vereinbarte Austausch von Gefangenen zwischen der ukrainischen Armee und der Volkswehr nach der Formel „alle gegen alle“ ist wenige Stunden nach Beginn am Freitagabend abgeschlossen worden. Das berichtete ein RIA-Novosti-Korrespondent vor Ort.

© REUTERS/ Marko Djurica – „Alle gegen alle“: Donbass hofft auf Gefangenenaustausch mit Kiew

35 Kilometer nördlich von Donezk ließ die ukrainische Armee 222 und die Volkswehr 145 Gefangene frei. Ein ukrainischer Soldat wollte im Donbass bleiben. Noch fünf Ukrainer werden am Samstag aus Lugansk gebracht.

„Im Zeichen des Unglücks“: Menschenrechtler berichten über Tragödie von Donezk

zur Spionage gezwungen: Lettischer Spion in Russland enttarnt

Lettischer Spion in Russland entlarvt

STIMME RUSSLANDS In Russland ist ein Agent der lettischen Geheimdienste entlarvt worden, teilte der russische Fernsehkanal NTV mit. Es handelt sich um Alexej Cholostow, einen einstigen Parlamentsabgeordneten von der größten oppositionellen Vereinigung „Zentrum des Einvernehmens“, welche die Rechte der russischsprachigen Einwohner Lettlands wahrnimmt.

Der Politiker teilte mit, dass er von der lettischen Sicherheitspolizei vor sieben bis acht Jahren angeworben worden sei. Dabei versichert er, dass ihn Mitarbeiter des Geheimdienstes erpresst und die Mitglieder seiner Familie bedroht hätten.

Cholostows Worten zufolge, hat er in Russland unter anderem Informationen über die Unzufriedenheit der Bevölkerung und der höher gestellten Beamten mit den Handlungen der Machthaber des Landes gesammelt.

CIA-Dschihad: IS kauft oder tötet syrische Geistliche / Türkei im Boot

Quelle: Mohamed Elsayed

12. November 2014 – RT deutsch – Quelle: Mohamed Elsayed

Aleppo, die älteste Stadt der Menschheit und Weltkulturerbe, gilt als nächstes strategisches Ziel des Islamischen Staates. RT sammelte Zeugnisse der IS-Verbrechen in den Nachbarregionen Aleppos. Selbst sunnitische Geistliche werden mittlerweile Opfer der Miliz.

Al-CIA-da sabotiert Regierungsumbildung im Jemen

Al-Qaida übernimmt Verantwortung für Bombenlegung vor Haus des jemenitischen Präsidenten

 Abed Rabbo Mansur Hadi Abed Rabbo Mansur Hadi

Sanaa 8. November 2014 (IRNA/IRIB)

Die Terrorgruppe al-Qaida hat die Verantwortung für die Bombenlegung vor dem Haus des jemenitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi übernommen.

Dem Nachrichtenportal „Yemen24News“ zufolge gab die der al-Qaida unterstehende Terrorgruppe Ansar al-Shari’a am heutigen Samstag in einer Erklärung bekannt, sie habe am vergangenen Donnerstag zwei Bomben vor dem Haus von Mansur Hadi gelegt. Sie hätten beabsichtigt, diese Sprengsätze beim Verlassen des Hauses durch den US-Botschafter im Jemen Matthew Tueller, zur Explosion zu bringen, hieß es in dieser Erklärung weiter. Die jemenitischen Sicherheitskräfte entdeckten die Sprengsätze am Donnerstag  jedoch einige Minuten bevor der US-Botschafter das Haus des jemenitischen Präsidenten verlies und entschärften sie.

Ansarullah-Bewegung lehnt neues Kabinett in Jemen ab

Weiterlesen

Saudi Arabien und IS drücken Ölpreis um Russland und Iran wirtschaftlich zu schwächen

Warum fällt der Ölpreis? Deal USA mit Saudi-Arabien gegen Russland und Iran

Warum fällt der Ölpreis? Deal USA mit Saudi-Arabien gegen Russland und Iran

13.Oktober 2014 – IRIB/http://finanzmarktwelt.de

Unsere Neigung zu Verschwörungstheorien ist nur sehr begrenzt ausgeprägt, aber eine in sich schlüssige Indizienkette deutet darauf hin, dass ein Deal zwischen den USA und Saudi-Arabien die Hauptursache für den fallenden Ölpreis ist. Weiterlesen

Israel nutzt amerikanische Geheimdienstdaten zur Erpressung von palästinensischer Kollaboration

Snowden: Die USA stellen Israel Geheimdaten von US-Bürgern zur Verfügung

Snowden: Die USA stellen Israel Geheimdaten von US-Bürgern zur Verfügung

Moskau 19. September 2014 (IRIB)

Der Ex-NSA-Mitarbeiter Edward Snowden hat Washington beschuldigt, dem israelischen Regime Geheimdaten von US-Bürger zur Verfügung gestellt zu haben.

Bei einem Interview mit James Bamford von der New York Times sagte Snowden, dass diese Daten unter anderem Aufzeichnungen privater Telefongespräche von arabisch- und palästinastämmigen US-Bürgern beinhalten, durch die deren Verwandte in den besetzten palästinensischen Gebieten gefährdet werden könnten.

Unter den von Snowden veröffentlichten unbearbeiteten Dokumenten befinden sich Faxe, Telexe, Tonaufnahmen und iCloud-Dateien. In der Regel wurden sie der Einheit 8200 des israelischen Geheimdienstes zur Verfügung gestellt. Unter anderem wurden sie dazu genutz, um Palästinenser zur Kooperation zu erpressen.

Diese Spionagekooperation basiert auf einem Vertrag zwischen den US-Geheimdiensten und dem israelischen Nachrichtendienst von 2009.

34 Leopard-Panzer in Ukraine gesichtet / Kiew droht mit Kernwaffen bei ausbleibender Waffenhilfe

OSZE-Beobachter bei Donezk angegriffen

OSZE-Beobachter bei Donezk angegriffen

STIMME RUSSLANDS Eine Gruppe aus fünf OSZE-Beobachtern ist im Gebiet Donezk einem Granatenbeschuss seitens der ukrainischen Armee ausgesetzt worden.

Wie in der Organisation berichtet wird, explodierten dabei 19 Granaten. Niemand wurde verletzt, lediglich das Auto der Menschenrechtler wurde beschädigt.

Das Militär beschießt die Stadt aus Raketensystemen „Grad“ und Granatenwerfern. Nach vorläufigen Angaben kamen dadurch mindestens 20 Zivilisten ums Leben.

Weiterlesen

USA ignoriert Genfer Vereinbarung – neue Sanktionen gegen Iran verhängt / Freilassung von CIA-Agenten gefordert

Kerry fordert von Iran die Freilassung von drei US-Bürgern

Kerry fordert von Iran die Freilassung von drei US-BürgernWashington 30. August 2014 (Press-TV/IRIB)

In einer Erklärung fordert US-Außenminister John Kerry die iranische Regierung auf, die drei festgenommenen US-Bürger freilzulassen und bei der Suche nach dem verschwundenen Amerikaner mit der US-Regierung zusammenzuarbeiten.

In der am Freitag veröffentlichten Erklärung fordert Kerry von Iran, bei der Sucher des seit 2007 verschwundenen US-Bürgers Robert Levinson mit den USA zu kooperieren. Außerdem wird darin die Freilassung von Amir Hekmati, Saeed Abedini und Jason Rezaian betont. Iran wirft den Festgenommenen Spionageaktivitäten für CIA vor. Die USA haben dies strikt zurückgewiesen.

Guter Wille nach amerikanischer Art: USA ziehen Sanktionsschraube gegen den Iran weiter an

Weiterlesen

Kiew will an Hilfskonvoi verdienen / 500 gefallene Söldner / Pressezensurgesetz beschlossen

Ostukraine: Volkswehr meldet schwere Kämpfe mit Armee

Ostukraine: Volkswehr meldet schwere Kämpfe mit Armee

STIMME RUSSLANDS In der ostukrainischen Industrie-Region Donbass liefern sich Militär und Volkswehr weiter schwere Gefechte. In Ilowajsk versuchen die Milizen, den Vormarsch der Regierungstruppen auf die rund 35 km östlich liegende Bergbaumetropole Donezk zu stoppen.

Weiterlesen

Gazprom: Ukrainische Gasschulden erreichen Ende Mai 5,2 Milliarden US-Dollar

Alexej Miller

STIMME RUSSLANDS Der russische Gaskonzern Gazprom wird im Mai insgesamt 3,5 Milliarden Kubikmeter Gas im Wert von 1,7 Milliarden US-Dollar an die Ukraine pumpen.

„Somit werden Kiews Verbindlichkeiten für das bezogene russische Gas auf 5,2 Milliarden Dollar wachsen“, teilte Gazprom-Vorstandschef Alexej Miller am Mittwoch in Moskau mit.

Wegen hoher Gasschulden Kiews, die Ende April 3,508 Milliarden Dollar betrugen, stellt Gazprom die Verrechnungen mit der Ukraine auf Vorkasse um. Sollte Kiew die Juni-Rechnung nicht rechtzeitig bezahlen, wird Gazprom den Gashahn für das Nachbarland zum 3. Juni zudrehen. Das könnte auch den Gastransit für europäische Kunden beeinträchtigen. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Lukaschenko nennt Ursachen von Zerfall der Ukraine

Lukaschenko nennt Ursachen von Zerfall der Ukraine

STIMME RUSSLANDS Der weißrussische Präsident Aleksander Lukaschenko hat die Abgeordneten vor Bestechung gewarnt, weil ihm zufolge nur ein Idiot aus den Geschehnissen in der Ukraine nicht klug wird.

„Dem Zerfall des Landes liegen der Zerfall der Wirtschaft und entsetzliche Korruption zugrunde“, sagte Lukaschenko. Er verglich die Korruption mit Verrostung, die alles durchfrisst.

Der weißrussische Außenminister Wladimir Makei erklärte seinerseits, dass es in Weißrussland zu keinen derartigen Geschehnissen kommen könne, weil sich die Situation in den beiden Ländern grundsätzlich unterscheide: der Präsident habe keine Kontos im Ausland und seine Söhne seien keine Geschäftsleute.

 

Ukrainische Paramilitärs bereit, gegen die Regierung vorzugehen

4. Feb. 2014Kiew (IRIBnews)

Mitglieder des Rechten Sektors (Pravi Sektor), haben nach drei Monaten anti-Regierungsdemonstrationen in der Ukraine gesagt, wenn die Proteste weiterhin in einer Sackgasse steckenbleiben, seien sie zur die Wiederaufnahme der Gewalttaten bereit

Die Anti-Regierungsdemonstrationen begannen im vergangenen November friedlich, eskalierten jedoch Mitte Januar zu Gewaltausbrüchen. Urheber der Gewalt waren die extremistischen Gruppen unter den Protestierenden, die wegen der vergeblich gestellten  Forderungen und  Verabschiedung des harten Demonstrationsverbotsgesetzes in Aufruhr gerieten.

Ein Mitglied des Pravi Sektors, Pawlow Kowaltschuk, sagte: „In Kiew gibt es 400.000 registrierte Waffen, und wenn die Regierung denkt, sie könne Gewalt anwenden, dann wird es ein Blutbad geben.“

Obwohl diese Gruppen mit den politischen Anführern der Opposition zusammenarbeiten, sind sie jedoch in den meisten Punkten anderer Ansicht als diese.

Russland: Beamter mit rekordhoher Strafe wegen Bestechung belegt

Russland: Beamter mit rekordhoher Strafe wegen Bestechung belegt

17. Dez. 2013 – Foto: RIA Novosti

STIMME RUSSLANDS Ein ehemaliger Beamter ist erstmals in Russland wegen versuchter Annahme einer Bestechung mit einer Geldstrafe in Höhe von 950 Millionen Rubel (umgerechnet rund 29 Millionen US-Dollar) belegt worden.

Das Gericht sprach den ehemaligen ranghohen Beamten des Gebiets Moskau Lew Lwow wegen versuchter Annahme eines besonders hohen Schmiergeldes schuldig, das Urteil trat bereits in Kraft.

„Das Gericht belegte ihn mit einer Geldstrafe von 950 Millionen Rubel. Der Komplize von Lwow, Igor Komarow, soll 500 Millionen Rubel an den Staat zahlen“, teilte das russische Innenministerium mit.

Nach Ermittlungsangaben hatte Lwow von einem Bauunternehmen eine Million US-Dollar für die Genehmigung für die Inbetriebnahme eines Wohnhauses erpresst.

Ausbeutung in Katar: Zwangsarbeit für Fußball-Show

Sepp Blatter und Franz Beckenbauer: Die Lichtgestalten der internationalen Fußball-Geschäfts zeigen wenig Interesse an den verheerenden Zuständen auf den Baustellen in Katar. (Foto: dpa)Sepp Blatter und Franz Beckenbauer: Die Lichtgestalten der internationalen Fußball-Geschäfts zeigen wenig Interesse an den verheerenden Zuständen auf den Baustellen in Katar. (Foto: dpa)

Globalisierung – Die Zukunft der Arbeit

Unter menschenunwürdigen Bedingungen müssen Arbeiter in Katar die Voraussetzung für das Spektakel einer Fußball-WM schaffen. Erpressung, Ausbeutung und Betrug gehören zum Alltag. Der internationale Fußballverband Fifa schaut einfach weg.

  |

Elf Fälle illegaler Auslieferung von Russen in die USA registriert – Russlands Außenamt

Elf Fälle illegaler Auslieferung von Russen in die USA registriert – Russlands Außenamt

8.Nov. – © Foto: STIMME RUSSLANDS

STIMME RUSSLANDS Russische Bürger, die auf dem Territorium dritter Länder wegen Beschuldigungen seitens der USA angehalten werden, liefert man oft in die USA aus, wo sie selten ein gerechtes Urteil erwartet. Das erklärte der Menschenrechtsbeauftragte des russischen Außenministeriums Konstantin Dolgow bei der Sitzung des Staatsduma-Ressorts für Medien.

Ihm zufolge enden solche Fälle meistens mit schweren politisierten Beschuldigungen und langjährigen Haftstrafen. Als Beispiel nannte er die Fälle von Viktor Bout und Konstantin Jaroschenko.

Das russische Außenamt spricht von elf Fällen des „Schmuggels“ russischer Bürger in die USA, fügte Dolgow hinzu.

Israel zieht die Fäden bei der NSA – James Fetzer

3. November 2013Politaia

NSA-Israel_Spionagevon Jim Fetzer und Press TV

Press TV führte mit James Fetzer, emiritierter Professor an der Universität von Minnesota, ein Interview über die Spionageaktivitäten der US-Regierung gegen die amerikanischen Bürger und die Abhörmaßnahmen gegen einige Weltführer.

Im folgenden ein Transskript des Interviews:

Press TV: Ich würde gerne von Ihnen wissen, was Sie von den jüngsten Maßnahmen des Geheimdienstkomitees des US-Senates halten, welche die Fortsetzung der Massen-Überwachungsaktivitäten der Regierung erlauben. Zeigt das nicht die totale Mißachtung seitens der USA gegenüber den Enthüllungen über ihre Spionagetätigkeiten? – Zum Weiterlesen

Obama: White House Down

Obama: White House Down

von Jürgen Elsässer 28. September 2013

aus: COMPACT 10/2013

 Ein Hoffnungsträger an der Spitze der USA will Friedenspolitik betreiben – und wird von Putschisten aus seiner eigenen Administration bedroht. Ein Film von Roland Emmerich? Eine Fantasie über Barack Obama? Nein: die Geschichte von George W. Bush.

Ein schwarzer Präsident will Frieden mit dem Iran schließen. Kurz vor der Vertragsunterzeichnung wird das Weiße Haus von Terroristen besetzt. Der Hoffnungsträger soll beseitigt werden, damit die Spannungen im Nahen Osten weitergehen, auf dass der Militärisch-industrielle Komplex weiter Waffen verkaufen und Kasse machen kann. Das ist der Rahmen von Roland Emmerichs neuen Film White House Down, in dem der „Spielbergle“ aus dem Schwabenland wieder einmal die schönsten Gebäude Washingtons in Schutt und Asche legt. Der Wahlamerikaner ist bekennender Anhänger von Barack Obama, das Ganze ist als verlängerter Werbeclip geraten. Bloß Pech, dass Obama gleichzeitig einen Krieg mit Syrien vorbereitet – das passt so gar nicht zum Drehbuch.

Emmerich hätte besser einen Film über George W. Bush drehen sollen. Der war nämlich, was in den Feldzügen nach 9/11 schnell vergessen wurde, ursprünglich ähnlich entspannungswillig gestartet wie Obama und wurde dann höchstwahrscheinlich mit einer Putschdrohung auf Kurs gebracht. Da Sie das sicherlich noch nie gehört haben, will ich von Anfang an erzählen: Bush ging in den Wahlkampf des Jahres 2000 als außenpolitische Taube. Im Fernsehduell mit seinem demokratischen Rivalen, Bill Clintons Stellvertreter Al Gore, kritisierte den offensiven Einsatz US-amerikanischer Militärgewalt auf dem Balkan in den 1990er Jahren: „Der Vizepräsident [Al Gore] und ich haben eine Meinungsverschiedenheit über den Einsatz von Truppen. Er glaubt an Nation Building. Ich wäre sehr vorsichtig über den Einsatz unserer Truppen als Nation Builder.“ Er wurde noch pointierter: „Ich möchte nicht der Weltpolizist sein.“ Oder: „Ich denke eigentlich nicht, dass es die Rolle der Vereinigten Staaten ist, in ein Land hinein zu spazieren und zu sagen: ‘Wir machen das auf diese Art, und so solltet ihr es auch machen.’“ Wie sollte man mit so einem Präsidenten einen Regime Change in Irak, Iran und Syrien bewerkstelligen? – Zum Weiterlesen –

Whistleblowerin: Geheime Machenschaften der Finanz-Eliten zerstören die Welt

Interview Erpressung, Korruption, Raub

Die Eliten des Weltfinanz-Systems - hier beim gemeinsamen Familienfoto von Weltbank und IWF im Jahr 2010 - arbeiten mit allen Mitteln, um die Kontrolle über die Vermögen der Welt zu erlangen. Die Weltbank-Whistleblowerin Karen Hudes sagt: Sie müssen gestoppt werden. (Foto: dpa)Die Eliten des Weltfinanz-Systems – hier beim gemeinsamen Familienfoto von Weltbank und IWF im Jahr 2010 – arbeiten mit allen Mitteln, um die Kontrolle über die Vermögen der Welt zu erlangen. Die Weltbank-Whistleblowerin Karen Hudes sagt: Sie müssen gestoppt werden. (Foto: dpa)

Karen Hudes war Juristin bei der Weltbank. Als sie die USA darauf hinwies, dass die Weltbank ihre Bilanzen manipuliert, wurde sie gefeuert. Als Whistleblowerin beschreibt sie, wie die Eliten einander erpressen. Sie vertritt die Ansicht, dass die gigantische Korruption im Finanzsystem die Welt in den Abgrund reißen wird. Die rätselhaften Entwicklungen des Goldpreises sind für Hudes ein Beleg, dass das System bereits im Crash-Modus läuft.

  | , 00:22 Uhr

Studie enthüllt: Banken haben Politik bei Euro-Rettung erpresst

Die Banken haben bei den Rettungs-Aktionen in Griechenland, Spanien und Zypern die Regierungen und die EU offenbar knallhart erpresst. Der Steuerzahler wurde über Gebühr geschröpft, weil die Regierungen zu hohe Kredit-Kosten für weitere Schulden fürchteten. Sehr unangenehm: Der deutsche Steuerzahler ist bis 2018 in keiner Weise vor weiteren Milliarden-Opfern geschützt.

Angela Merkel mit den Goldman Sachs-Bankern Mario Monti (Italien) und Mario Draghi (EZB): Freundlich im Umgang - knallhart, wenn es ans Zahlen geht. (Foto: consilium)Angela Merkel mit den Goldman Sachs-Bankern Mario Monti (Italien) und Mario Draghi (EZB): Freundlich im Umgang – knallhart, wenn es ans Zahlen geht. (Foto: consilium)

Eine von den Grünen Abgeordneten Gerhard Schick und Sven Giegold bei der Finanzberatung Finpolconsult in Auftrag gegebene Studie kommt zu einem bemerkenswerten Ergebnis: Die Banken haben die Regierungen in Europa bei den Banken-Rettungen in Griechenland, Spanien und Zypern offenkundig mit der Drohung erpresst, dass Staatsanleihen und damit Staats-Schulden noch teurer würden, wenn die Banken nicht gerettet würden.

Nachdem es das Bestreben der meisten Regierungen ist, lieber mehr Schulden zu machen als den Bürger zu sagen, dass man sich bestimmte Dinge nicht mehr leisten könne, sind die Regierungen in Athen, Madrid und Nikosia vor den Banken in die Knie gegangen: Sie haben es den Bank-Eigentümern ermöglicht, sich aus dem Staub zu machen, durch seltsame Transfers weiter Geld zu kassieren und ganz offiziell Schulden, die insolvente Banken hatten, vom Steuerzahler an die Bank-Investoren ausbezahlt zu bekommen.

Besonders krass war die Aktion in Griechenland: Hier wurden die Bank-Eigentümer, also die Investoren, bis zu 70 Prozent schadlos gehalten. Der öffentlich gepriesene „Schuldenschnitt“ war eine Farce: Die Banken haben angeblich auf 28 Milliarden Euro verzichtet. Tatsächlich haben sie 20 Milliarden Euro durch den Steuerzahler „rückvergütet“ bekommen, schreibt die Studie. Eine Beteiligung der Investoren wurde nicht einmal im Ansatz in Erwägung gezogen.

18.07.13, 02:19 Zum Weiterlesen: