Tag-Archiv | ESM

Die große Plünderung: Europa auf dem Weg zur Feudal-Herrschaft

Die Politik in Europa - hier ein deutsch-französischer Gipfel unter Beteiligung von José Manuel Barroso - hat sich von den Bürgern verabschiedet. Das gilt für die Nationalstaaten wie für die EU. Es droht das Entstehen eines bürokratischen Feudalsystems. (Foto: dpa)

Die Politik der fortgesetzten Plünderung der Bürger durch die Regierungen und die Finanz-Eliten hat die Demokratie in Europa in beispielloser Weise ausgehöhlt. Wir befinden uns auf dem Weg in ein neues Feudalsystem. Diese Entwicklung ist sehr gefährlich: Radikale politische Bewegungen werden nämlich dann stark, wenn demokratisch gewählte Regierungen die ihnen verliehene Macht zum Schaden der Bürger missbrauchen.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  | 

Spanien: Drakonische Strafen für Demonstrationen und Beamten-Beleidigung

Die spanische Regierung will verhindern, dass die Proteste gegen die Sparpolitik sich ausweiten. (Foto: dpa)

Die spanische Regierung will verhindern, dass die Proteste gegen die Sparpolitik sich ausweiten. (Foto: dpa)

Bürgerrechte – Rückkehr der Franco-Gesetze

Wer spontan vor dem spanischen Parlament demonstriert, muss künftig mit einer Geldstrafe von 600.000 Euro rechnen. Harte Strafen drohen auch, wenn man Polizisten bei ihrer Arbeit filmt oder Fotos des Königs verbrennt. Das gegen Politik und Banken aufgebrachte Volk soll eingeschüchtert werden.

  |

IWF-Zwangsabgabe: Der Plan zur großen Enteignung geht auf

Beste Freundinnen Angela Merkel und IWF-Chefin Christine Lagarde. Es wäre naiv, wenn die Deutschen glauben, dass ausgerechnet sie von einer Zwangsabgabe zum Schulden-Abbau ausgenommen werden. Sie sind die besten Sparer. (Foto: dpa)Beste Freundinnen Angela Merkel und IWF-Chefin Christine Lagarde. Es wäre naiv, wenn die Deutschen glauben, dass ausgerechnet sie von einer Zwangsabgabe zum Schulden-Abbau ausgenommen werden. Sie sind die besten Sparer. (Foto: dpa)

Schulden-Krise 10 Prozent auf Spar-Guthaben

Die Strategie des IWF zur großen Enteignung geht auf: Mit dem Vorschlag, auf die Vermögen aller europäischen Haushalte eine Schulden-Steuer von 10 Prozent zu erheben, wurde ein Stein ins Wasser geworfen – um auszuloten, wie groß der Widerstand der Bürger sein wird. Experten behaupten, das Ganze werde nicht so heiß gegessen. Doch Vorsicht: Die giftige Suppe kocht bereits auf dem Herd. Wird sie ausgeschenkt, werden die Deutschen ebenfalls zur Kasse gebeten.

  |

Der brutalste Raubzug aller Zeiten: Wie die Banken den Crash planen

Vor jedem Crash gibt es ein vermeintlich unvorhergesehenes Ereignis. Man spricht dann vom Schwarzen Schwan. Im Welt-Finanzsystem wird er auf Befehl erscheinen. Und einige werden unvorstellbare Profite machen. (Foto: dpa)

Vor jedem Crash gibt es ein vermeintlich unvorhergesehenes Ereignis. Man spricht dann vom Schwarzen Schwan. Im Welt-Finanzsystem wird er auf Befehl erscheinen. Und einige werden unvorstellbare Profite machen. (Foto: dpa)

DIE GROSSE KRISE – Der schwarze Schwan

Am Dienstag werden die EU-Finanzminister die nächsten Schritte für eine Banken-Union beschließen. Damit ist der Weg frei für die große Selbstzerstörung des Welt-Finanzsystems. Die internationalen Großbanken werden in unvorstellbarer Weise vom Crash profitieren. Bezahlt wird alles von den Bank-Kunden und den Steuerzahlern. Das Unglaubliche dabei: Die weitreichende Enteignung wird vollständig legal erfolgen.

EU plant neuen Banken-Rettungsfonds

Neues Planspiel: Die EU will einen weiteren Milliarden-Fonds als Sicherheit für die Banken. (Foto: EU-Kommission)Neues Planspiel: Die EU will einen weiteren Milliarden-Fonds als Sicherheit für die Banken. (Foto: EU-Kommission)

EU – Für Nicht-Euro-Banken

Der neue Rettungsfonds soll über Finanzmittel in Höhe von 50 Milliarden Euro verfügen. Die EU rechnet mit weiteren Staatshilfen, wenn die Stresstests abgeschlossen sind. Banken aus EU-Ländern, die nicht dem Euro angehören, sollen zukünftig den neuen Fonds anzapfen können.

  | , 01:42 Uhr

Putsch-Gefahr: Griechisches Militär fordert Rücktritt der Regierung

Bürgerkriegsähnliche Zustände in Athen: Am Mittwoch kam es zu einer Straßenschlacht zwischen linken Demonstranten und der Polizei. Erstmals droht nun auch ein Militär-Putsch. (Foto: dpa)Bürgerkriegsähnliche Zustände in Athen: Am Mittwoch kam es zu einer Straßenschlacht zwischen linken Demonstranten und der Polizei. Erstmals droht nun auch ein Militär-Putsch. (Foto: dpa)

Schuldenkrise – Die Lage außer Kontrolle

Die Unruhen in Griechenland haben nun erstmals das Militär auf den Plan gerufen: Die Gewerkschaft der Reservisten der Spezial-Streitkräfte fordert eine Regierung der nationalen Einheit sowie die sofortige Konfiszierung des Vermögens von deutschen Unternehmen. Die Reservisten haben die Bevölkerung zu einer Groß-Demo am Samstag aufgerufen. Premier Samaras spricht von einem Putsch-Versuch. Die Lage ist brandgefährlich.

  | , 02:47 Uhr

Banken-Rettung: Der große Zugriff auf die Sparer wird konkret

Wolfgang Schäuble und sein ehemaliger Mitarbeiter Jörg Asmussen in Vilnius: Jeder spielt sein Rolle im großen Enteignungs-Theater. (Foto: dpa)

Wolfgang Schäuble und sein ehemaliger Mitarbeiter Jörg Asmussen in Vilnius: Jeder spielt sein Rolle im großen Enteignungs-Theater. (Foto: dpa)

Die Schlinge zieht sich zu

In Vilnius konkretisieren die Finanzminister der Euro-Zone den Modus, wie die Sparer und Steuerzahler künftig Pleite-Banken retten werden. Die Beteiligung von Gläubigern und Einlegern ist fix – darüber wird im Grundsatz nicht einmal mehr debattiert. Klar ist ebenfalls, dass die Banken Beiträge zu einem Rettungs-Fonds einzahlen müssen. Diese werden sie sich von den Bank-Kunden über höhere Gebühren zurückholen. Offen ist lediglich die Frage, in welcher Form die Steuerzahler zu Kasse gebeten werden sollen.

Der Weg ist frei: Steuerzahler müssen Europas Banken retten

Jetzt ist's passiert: Mario Draghi darf mit dem Geld der deutschen Steuerzahler die maroden Euro-Banken retten, Kanzlerin Merkel kann nur noch zusehen. (Foto: dpa)Jetzt ist’s passiert: Mario Draghi darf mit dem Geld der deutschen Steuerzahler die maroden Euro-Banken retten, Kanzlerin Merkel kann nur noch zusehen. (Foto: dpa)

Banken-Krise – Was die Bankenaufsicht bedeutet

Die vom EU-Parlament beschlossene Bankenaufsicht ist ein historischer Schritt: Nun ist der Weg frei für die direkte Banken-Rettung aus dem ESM. Der Deutsche Bundestag hatte bei seiner Zustimmung noch darauf vertraut, dass der ESM dafür nicht verwendet werden darf. Aber so ist das, wenn man die Souveränität leichtfertig aus den Händen gibt. Der deutsche Steuerzahler sollte sich warm anziehen.

  | , 01:03 Uhr

EU beschließt strenge Geheimhaltung der Banken-Aufsicht

Banken-Rettung – Ein Grabstein, Aufschrift: SSM

Herman Van Rompuy und Martin Schulz mit einem süßen Geheimnis. Die Banken-Rettung in Europa erfolgt künftig nach dem Motto: „Ich weiß etwas, was Du nicht weißt, und das ist geheim!“ (Foto: consilium)Herman Van Rompuy und Martin Schulz mit einem süßen Geheimnis. Die Banken-Rettung in Europa erfolgt künftig nach dem Motto: „Ich weiß etwas, was Du nicht weißt, und das ist geheim!“ (Foto: consilium)

EZB und EU-Parlament haben sich auf eine neue Transparenz-Regel für die Banken-Aufsicht geeinigt. Die Regel ist eine Farce: Exakt zwei (!) EU-Parlamentarier werden von der EZB über Details der Banken-Rettung informiert – und sind zu strengster Geheimhaltung verpflichtet. Jeder Maler-Betrieb muss mehr Auskunft über sein Geschäft geben als die Banken, die das Geld der Bürger ins Kasino tragen.

  | , 11:57 Uhr

Honigmann Nachrichten vom 4. Sept. 2013 – Nr. 171

Themen:

Schon Babys zeigen Mitgefühl für Opfer von Angriffen

Ein sich selbst aufblähendes Schuldensystem

Dem Aktienmarkt droht ein Desaster

Edelgasmotor kurz vor Fertigstellung vom FBI beschlagnahmt!

Quebec will Bürgern Tragen religiöser Symbole in öffentlichen Einrichtungen verbieten

Noam Chomsky: Ein möglicher Angriff auf Syrien wäre Kriegsverbrechen

Den Krieg verkaufen: Weißes Haus sagt, daß der Angriff ‘Israel schützen’ wird

Sprecher beider Kammern des US-Kongresses befürworten Schläge gegen Syrien

Nicolás Maduro: Friedensbrief an Obama (kl. Ausschnitt)

Rußland entsendet Docklandungsschiff “Nowotscherkassk” in’s Mittelmeer

USA verletzten offenbar Österreichs Luftraum für Vorbereitung der Syrien-Intervention

Syrien-Konflikt – Frankreich: Sozialisten wollen Abstimmung über Syrien unterbinden

Italien – Beppe Grillo: “Unsere Schulden fressen uns auf”

Slowenien – Banken-Misere nimmt kein Ende

Streik gegen Tagelöhnerei

Schäuble zu Griechenland: “Wir haben ein Problem”

Brüderle: “ESM hat Deutschland 22 Milliarden in Cash gekostet”

Konzentrationslagergeld

Duden zum “Sprachpanscher” erklärt

Kinder WEGGENOMMEN in schockierendem Sondereinsatz

Philosophieren mit Kindern ist ein spannendes Abenteuer

 

EU will Griechenland die Verwaltung der Immobilien entziehen

ESM-Chef Klaus Regling und der Chef der Eurogruppe Jeroen Dijsselbloem wagen den nächsten Schritt: Die Privatisierung griechischen Staatsvermögens soll künftig in Luxemburg gemanagt werden. (Foto: Consilium)ESM-Chef Klaus Regling und der Chef der Eurogruppe Jeroen Dijsselbloem wagen den nächsten Schritt: Die Privatisierung griechischen Staatsvermögens soll künftig in Luxemburg gemanagt werden. (Foto: Consilium)

Schuldenkrise – Zwangsvollstreckung durch Brüssel

Die Privatisierungen in Griechenland kommen nicht voran. Daher plant der ESM die Errichtung einer Holding in Brüssel, die die zum Verkauf bestimmten Immobilien verwalten soll. Der griechischen Regierung entgleitet Schritt für Schritt die Kontrolle über das griechische Staatsvermögen.

  | , 04:04 Uhr

Staatsvermögen sollen ESM übertragen werden

Deutsche Industrie fordert Zwangsvollstreckung für Schulden-Staaten

Der Bundesverband der Deutschen Industrie will eine Lösung der Euro-Krise durch den Zugriff auf die nationalen Vermögen erreichen. Die Vermögen sollen gegen einen Erlass der Schulden in einen Super-ESM eingebracht werden. Dieses „Euro-Schatzamt“ soll dann die Staatsvermögen unabhängig von der Politik privatisieren. Der Vorschlag zeigt: Die Politik in Europa steht kurz davor, von der Finanz-Industrie entmündigt zu werden.

BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber will, dass in der Euro-Zone Schulden gegen Volksvermögen eingetauscht werden: „Staatsvermögen gibt es in allen Not leidenden Staaten im dreistelligen Milliardenbereich.“ (Foto: DWN/Jakob Reinhardt)

BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber will, dass in der Euro-Zone Schulden gegen Volksvermögen eingetauscht werden: „Staatsvermögen gibt es in allen Not leidenden Staaten im dreistelligen Milliardenbereich.“ (Foto: DWN/Jakob Reinhardt)

Nach der Bundestagswahl wird es vermutlich zu weitreichenden Maßnahmen kommen, um die Schulden-Krise in Europa zu beenden. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat mit seinem Haushalt zunächst die Weichen gestellt, um über Steuererhöhungen etwas Zeit zu gewinnen (hier).

Offenbar gibt es jedoch Überlegungen, die Schuldenmacherei der Staaten noch viel grundsätzlicher zu beenden. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Markus Kerber, hat, von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, einen Vorschlag auf den Tisch gelegt, der die Finanz-Architektur in Europa vollständig verändern würde.

Kerber präzisiert in einer Email an die Deutschen Wirtschafts Nachrichten seine Idee, die er am Mittwoch in Berlin erstmals vorgetragen hat.

Kerber:

„Meine Idee wäre: Wenn Privatisierungen auf nationaler Ebene so langsam vorangehen wegen der politischen Ökonomie in Nationalstaaten: Warum übertragen wir nicht nationales Staatsvermögen auf den ESM und machen den ESM dann zu einem Euro-Schatzamt? Und dann kann man schuldrechtliche Ansprüche dagegen verrechnen. Staatsvermögen gibt es in allen Not leidenden Staaten im dreistelligen Milliardenbereich. Das ist für die nationalen Regierungen nicht so einfach, aber das ist ein Ausweg für die Länder, die vielleicht geben wollen oder geben müssen.“

18.08.13, 02:44Zum Weiterlesen:

Freundschaft, Liebe und Vertrauen im elitären Alltagsgrau

freundschaft-liebe

Vor Kälte erstarrt sanftmütiges Tageslicht im nächtlichen Schatten düsterer Gelüste. Nein, keineswegs aus dem Nichts gekommen, bestimmen eigens erschaffene Dämonen das Leben von Millionen Menschen, denn sie haben sich mit ihrer Ellenbogenmentalität selbst belogen. Voller Intrigen streben Gesellen Reputationsmächten entgegen. Mehr sein als der andere, doch tatsächlich unlängst ins bedeutungslose, oberflächliche Nichts gefallen.

Stille Sehnsüchte treiben schleichend weiter voran; was Gattung Mensch unterdrückt, findet dennoch stets seinen freien Weg, da Freundschaft, Liebe und Vertrauen humanes Einerlei ganz gut übersteht. Wo das Gewissen längst ertrunken, erinnert wahrhaftige Liebe an schöne Momente, welche niemals gänzlich verfliegen. Glauben hier, Fakten dort – Elitenmärchen erschaffen zwar Alltagsgrau, dennoch wächst vertrauensvolle Freundschaft aus dem Herzen heraus.

Querdenker, revolutionärer Arbeiter, doppeldeutiger Humanist oder braver Systembürger: Mensch bleibt Mensch, ob nun quergedacht oder nicht. Willst Du mit mir gehen ins Tal voller Freude? Frohlockt manch seltsame Melodie, erinnert an das Erdenparadies, festgehalten im erstrahlenden Aquarell. Gefühlvoll geborene Phantasiewesen freudig farbige Welten konstruieren: Einhörner, Elfen, Kobolde sowie andere magische Wesen, täglich real an Menschens Seite lebend.

Wird diesen Wesen Leid angetan, zieht ein Wolfsrudel umher, zeigt dem Menschen geduldig wahren Frieden. Raubtier Geld beinhaltet pure Zerstörungswut, wäre da nicht der Wolf, liebevoll kämpfend, vor allen Träumen stehend. Sorgenvoll erklingen weiterhin orkanartige Triebmotoren, hinter welchen lachend gierige Politiker und Banker über ihre Sklaven wachen.

Wahre Werte – wenn Herzen sprechen

Zwischenmenschliches Vertrauen ermöglicht überhaupt erst Liebe und Freundschaft. Dem Zeitgeist huldigend, wachsen gegenwärtig leider enorme gesellschaftliche Hasskonstrukte heran, weshalb Lyrik manchmal unabkömmlich. PRISM, ESM sowie diverse weitere Mechanismen säen Hoffnungslosigkeit, Trauer, Schmerz und Wut – da Mensch es zulässt.

Die Menschheit sollte destruktive Kritik ablegen, mitnichten Politiker beschimpfen, sondern lieber kontinuierlich, gemeinschaftlich wahre Werte kreativ entsprechend eigener Fähigkeiten ausleben. Systemherrscher bestimmen Abläufe lediglich aufgrund normgerechter Vorgaben. Setzen Millionen Menschen jeden Tag ihre Träume um, unterstützen sich gegenseitig, beachten keineswegs diese Normen, brechen machthungrige Kapitalsysteme sofort zusammen. Gegenseitige Erniedrigung aus dem Reputationszwang hervorgehend, verhindert globales Wohlergehen. Mensch muss wieder lernen, fernab gesteuerter Geldsysteme mit eigenen Tauschmitteln zu arbeiten.

Ich schließe mit einem eigenen Zitat:

Ein gemeinschaftlicher umgesetzter Traum fern industrieller Zwänge beinhaltet weitaus nachhaltigere positive Veränderungen, als jede neue, augenscheinlich kritische, politische Alternative, welche letztlich auch dem System entsprungen. Wir brauchen keine neuen Politiker, sondern ein Leben ohne elitärpolitischen Einfluss.

Ihr Joachim Sondern – http://www.buergerstimme.com/

Artikelbildquelle: Christiane Fengler  / www.pixelio.de

Das Angstszenario: EU-Finanzdiktatur und Überwachung

finanzdiktatur

Die demokratischen Defizite der Europäischen Union existieren nicht erst seit PRISM und ESM. Bereits Mitte der 90er Jahre offenbarten politische Akteure das wahre europäische Unionsgesicht; nach außen den Völkern stets ein friedliches Wohlstandseuropa suggeriert, wurde hinter einem fragwürdigen scheindemokratischen Nebelschleier Massenarmut implementiert, Überwachungspläne explizit ausgearbeitet.

Damit die EU-Finanzdiktatur sich festigen konnte, vergaben Banken von 1995 bis 2005 fleißig bürgerliche Kredite. Wer Arbeit hatte oder über entsprechende Bilanzen verfügte, erhielt in diesem Zeitraum äußerst schnell entsprechende Darlehen, meistens zwecks Befriedigung konsumorientierter Reputationsaufwertung. Ganz gleich ob für Urlaub, neues Auto, Hausfinanzierung – Kredite, der Mentalität angepasst, ermöglichten europäischen Bürgern kurzweilige Wohlstandshochgefühle. Demzufolge enorm geblendet, im Wohlstand suhlend, merkte indes kaum jemand, dass jene Kredite dazu dienten, Bürger von lobbyistischen Organen abhängig zu machen.

Realwirtschaft ausgebeutet zum Wohle des Finanzmarktlobbyismus

Bürger-Enteignung kommt!

Zwangsabgabe: Ab 1. August steigt das Risiko für Bank-Kunden erheblich

Veröffentlicht: 14.07.13, 01:52 auf DWN

Vielen Banken in Europa spekulieren auf Teufel komm raus mit dem Geld der Sparer und weigern sich, die Risiken offenzulegen. Alle hoffen unverändert auf die Rettung durch den Steuerzahler. Doch die EU hat nun still und leise ein Gesetz beschlossen, demnach ab 1. August die Bank-Kunden als erste enteignet werden müssen, wenn eine Bank in die Krise gerät.

José Manuel Barroso, Martin Schulz, Herman Van Rompuy und ein unbekanntner EU-Mitarbeiter Studium ihrer Konto-Auszüge im EU-Privat-Jet. Sie prüfen, ob am Montag noch alles drauf ist, was am Freitag auf dem Konto gewesen ist. (Foto: consilium)

José Manuel Barroso, Martin Schulz, Herman Van Rompuy und ein unbekanntner EU-Mitarbeiter beim Studium ihrer Konto-Auszüge im EU-Privat-Jet. Sie prüfen, ob am Montag noch alles drauf ist, was am Freitag auf dem Konto gewesen ist. (Foto: consilium)

Allein im Euroraum gibt es 6.400 Banken. Viele davon sind Großbanken, die durch das Prädikat „too big to fail“ vom Steuerzahler geschützt werden. Durch immer mehr Zusammenschlüsse und gegenseitige Aufkäufe wuchsen die sogenannten „systemrelevanten“ Banken zu immer größeren, unüberschaubaren Konglomeraten. Stets im Bewusstsein, dass bei möglichen Schieflagen der Staat oder der Steuerzahler einspringen würde.

Die gesamten Verbindlichkeiten der Banken der Eurozone betragen 250 Prozent des BIP der Eurozone.

250 Prozent all dessen, was die Euro-Bürger in einem Jahr schaffen, ist von den Banken bereits verwettet.

Das sind unerfreuliche Zahlen.

Daher hat die EU-Kommission nun in aller Stille eine Verordnung erlassen, die für die Steuerzahler einen gewissen Schutz bieten sollen – die aber in voller Härte den Bank-Kunden treffen können.

Diese Verordnung ist deshalb von Bedeutung, weil für Inkrafttreten nicht mehr die Zustimmung der nationalen Parlamente erforderlich ist, in denen die Banken über Lobbying die Regelung noch weiter verwässern könnten.

Es handelt sich um eine Vorschrift, die am 1. August 2013 in Kraft tritt.

Mit diesem Tage sollten sich Bank-Kunden genau überlegen, welcher Bank sie ihr Geld anvertrauen.

Die EU-Kommission verlangt zu diesem Zeitpunkt:

Gold – Geld – Macht

417669_original_R_by_Rike_pixelio.de_-560x392 Seit die Menschheit schreiben kann – und das sind über 5000 Jahre – lesen wir von Gold als Zahlungsmittel und damit gibt es offenbar Geld. Rein rechtlich gab es nie einen Tauschhandel unter den Menschen, sondern immer nur eine gegenseitige Verschuldung die sich durch Geld schon immer leichter aufrechnen lies. Bargeld kann nie durch Banken, sondern nur durch Noten- oder auch Zentralbanken genannt, erstellt werden. Diese unterstehen aber nie dem Staat, sondern den Spielregeln eines Kartells, welches sich seit Bretton Woods hinter dem Anonym IMF/IWF verbirgt und diese über verschiedene Organisation wie dem Clearing House BIS oder der WTO durchsetzt. Das war nicht immer so.

Gold – das Geld der Mächtigen

indexZu Zeiten des Goldstandards konnte jeder der Gold fand oder schürfte, dieses bei der Notenbank gegen Bargeld eintauschen. Heute gehören alle Goldminen der Hochfinanz und diese hat den Goldstandard längst wieder abgesetzt. Über die letzten 5000 Jahre war Gold immer im Besitz der Hochfinanz und diente in Friedenszeiten als Schatzstandard und in Kriegszeiten dem Waffenkauf.

Das Volk bekam das Gold selten zu sehen und man kannte es mehr im Vergleich zur Kaufkraft mit anderen Edelmetallen. Es diente in erster Linie dazu, die großen Herrscherhäuser zu verschulden. Es ist unwahrscheinlich, dass auch die Herrscher das Gold je komplett sahen. Die Hochfinanz rückte immer nur gerade das nötigste heraus was erforderlich war um den (angeblichen) Goldstandard zu unterlegen. In der Regel war Gold nur das Referenzmetall für die anderen Edelmetalle (Münzen) und Noten. Weiterlesen

EU: Griechenland und Irland bekommen neue Milliarden-Kredite

Eurogruppen-Chef Dijsselbloem erwartet, dass Griechenland weitere Milliarden-Kredite und einen Schuldenschnitt benötigt. Damit ist klar: Nach der Bundestagswahl muss sich der Steuerzahler auf Überraschungen einstellen.

Euro-Gruppenführer Jeroen Dijsselbloem bleibt der Fahne und der Münze treu. Das kann die Deutschen einiges kosten. (Foto: consilium)

Euro-Gruppenführer Jeroen Dijsselbloem bleibt der Fahne und der Münze treu. Das kann die Deutschen einiges kosten. (Foto: consilium)

Noch kurz vor der Bundestagswahl könnte die Bundesregierung mit ihrer aktuellen Hinhalte-Taktik in Sachen Eurokrise böse hinfallen. Nach dem Affront der EU-Kommission hinsichtlich eines neuen Bankenfonds nimmt nun auch der Chef der Eurogruppe Dijsselbloem keine Rücksicht mehr. Er stellte weitere Milliardenhilfen für angeschlagene Länder in Aussicht.

So wird beispielsweise Griechenland nun doch bald weitere finanzielle Unterstützung erhalten. „Wir versuchen die ganze Zeit, den Schuldenberg erträglich zu machen“, so Dijsselbloem. Aber Griechenland werde lange brauchen, um sich zu erholen. Nächstes Jahr im April werde man deshalb prüfen, „wo wir stehen, ob die griechische Regierung alle Verpflichtungen erfüllt, ob sie einen Nettoüberschuss erwirtschaftet hat“ und wie das griechische Bankensystem aufgestellt ist. „Wir sind bereit für weitere Hilfen“, sagte Dijsselbloem in einem Interview mit der SZ.

Veröffentlicht: 11.07.13, 02:33 Zum Weiterlesen:

IWF drängt EZB zur Lockerung der Geldpolitik

Der IWF fordert die EZB zu einem energischeren Eingreifen auf. Es müsse etwa der Leitzins noch weiter gesenkt werden. Denn nur so könne das dringend benötigte Wachstum wieder hergestellt werden.

IWF-Chefin Christine Lagarde fordert extreme Maßnahmen von der EZB. Nur so könne die Wirtschaft der Eurozone noch gerettet werden. (Foto: Consilium)

IWF-Chefin Christine Lagarde fordert extreme Maßnahmen von der EZB. Nur so könne die Wirtschaft der Eurozone noch gerettet werden. (Foto: Consilium)

Der Internationale Währungsfonds (IWF) forderte die EZB am Montag dazu auf, den schon jetzt historisch niedrigen Leitzins weiter zu senken. Wenn die Führer der Eurozone nicht entsprechend auf die anhaltende Rezession reagierten, drohten sich die finanziellen und wirtschaftlichen Spannungen wieder zu verstärken.

Der IWF sagte, die EZB solle die Nachfrage durch eine zusätzliche Lockerung der Geldpolitik verstärken. „Weitere Zinssenkungen, darunter negative Einlagensätze, würden die Nachfrage in der Eurozone stützen und dem Deflationsdruck entgegenwirken“, zitiert ihn das WSJ.

veröffentlicht am 09.07.13, 08:57 – Zum Weiterlesen: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/07/09/iwf-draengt-ezb-zur-lockerung-der-geldpolitik/