Tag-Archiv | FARC

Kolumbien: kolonialistische Unterdrückung zählt bereits 6,8 Millionen Opfer

Traurige Bürgerkriegsbilanz in Kolumbien: Vertreibungen, Entführungen und Morde: Bewaffneter Konflikt in Kolumbien forderte 6,8 Millionen Opfer. Menschenrechtsaktivisten weiter bedroht

Vertriebene bei einer Demonstration "Für Land, das Leben und den Frieden"

Vertriebene bei einer Demonstration „Für Land, das Leben und den Frieden“ – Quelle: flickr.com – Lizenz: CC by-nc-sa 2.0

Bogotá 1. Januar 2015 – amerika21

6,8 Millionen Menschen sind Opfer des internen bewaffneten Konflikts in Kolumbien geworden. Dies geht aus einem jüngst veröffentlichen Bericht der Regierung hervor. Demnach wurden 86 Prozent der Betroffenen aus ihren Gemeinden vertrieben. Die übrigen 14 Prozent wurden Opfer von Morden, Entführungen, gewaltsamem Verschwindenlassen, Folter und Vergewaltigung.

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politische Verfolgung in Kolumbien: Bauerngewerkschafter verhaftet / Uniprof. zu 8 Jahren verknackt

Aktivisten in Kolumbien beklagen Repression
14 Bauerngewerkschafter wegen „Unterstützung des Terrorismus“ verhaftet. Kritischer Wissenschaftler zu acht Jahren Gefängnis verurteilt
Miguel Angel Beltrán Villegas soll für acht Jahre ins Gefängnis

Miguel Angel Beltrán Villegas soll für acht Jahre ins Gefängnis – Quelle: telesurtv.net

Bogotá 27.12.2014 – amerika21

Mit Empörung haben soziale und politische Organisationen in Kolumbien auf die jüngsten Verhaftungen von Bauernaktivisten und die Verurteilung des Universitätsprofessors Miguel Ángel Beltrán reagiert. Auf Kritik stieß auch die Entscheidung des Staatsrates, die Aufhebung der Immunität des Senators Iván Cepeda von der linksgerichteten Oppositionspartei Polo Democrático Alternativo (PDA) zu prüfen.

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CIA-Handbuch beschreibt gezielte Tötung als ineffizient, aber am Beispiel Mandelas, besser als Gefangennahme

Eine interne Studie der CIA evaluiert die Pro- und Kontra-Argumente für gezielte Tötungen. Das zentrale Pro-Argument beruht auf der Hypothese, dass „Führungspersönlichkeiten“ besser getötet werden sollten, wenn die Gefahr besteht, dass diese im Gefängnis weiter ihren Einfluss ausüben. Als „Negativ-Beispiel“ nennt der CIA keinen anderen als Nelson Mandela.

Quelle: Screenshot Wikileaks

22. Dezember 2014 – RT deutsch – Bild: Screenshot Wikileaks

Die Analyse mit dem noch recht unverdächtig klingenden Titel “Beste CIA-Praktiken in der Aufstandsbekämpfung“ wurde Ende letzte Woche von Wikileaks veröffentlicht.

Allerdings zeigt schon der Untertitel, trotz seines bürokratischen Duktus, die wahre Zielrichtung des Dokumentes an:

“Wie man Operationen mit hochwertiger Zielauswahl zu einem effektiven Instrument der Aufstandsbekämpfung macht.”

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US-Kolonialist gewinnt erste Wahlrunde in Kolumbien bei 40%iger Wahlbeteiligung – Friedensverhandlungen vor aus

Die erste Runde der Präsidentschaftswahlen in Kolumbien hat mit 29,25 Prozent der Stimmen der Kandidat der ultrarechten Partei Demokratisches Zentrum (CD), Óscar Iván Zuluaga, für sich entschieden. Um 458.000 Stimmen überholt er damit den aktuellen Präsidenten Juan Manuel Santos, der  25,69 Prozent der Stimmen erhielt. Die Umfragen hatten ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen beiden Kandidaten vorausgesagt. Santos verlor, verglichen mit dem Wahlergebnis von 2010, deutlich an Stimmen. 2010 konnte er noch 46,57 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen. Da keiner der beiden Kandidaten mehr als 50 Prozent der Stimmen erhielt, werden die beiden Hauptkandidaten am 15. Juni in einer Stichwahl gegeneinander antreten. Weiterlesen

rechter kolumbianischer Präsidentschaftskandidat mit US-Militär und -Drogenbehörde DEA leiert?

Andrés Sepúlveda

CIA half bei Tötung von FARC-Guerilleros

Beteiligt an der gezielten Ermordung von FARC-Kommandanten: Der US-Auslandsgeheimdienst CIABeteiligt an der gezielten Ermordung von FARC-Kommandanten: Der US-Auslandsgeheimdienst CIA (Quelle)

Bogotá/Washington. Der US-amerikanische Auslandsgeheimdienst CIA hat in Kolumbien ein verdecktes Aktionsprogramm durchgeführt, das den kolumbianischen Streitkräften die gezielte Tötung von mindestens zwei Dutzend Führern der FARC-Guerilla ermöglichte. Dies berichtete die US-amerikanische Tageszeitung „The Washington Post“ am Sonntag.

Die geheime Zusammenarbeit, bei der auch Spionageergebnisse der National Security Agency (NSA) eine erhebliche Rolle spielten, sei durch ein verdecktes Budget finanziert worden. Dieses sei nicht Teil der rund neun Milliarden US-Dollar gewesen, die für den seit dem Jahr 2000 durchgeführten sogenannten Plan Colombia eingesetzt wurden, schreibt die Washington Post. Der Plan Colombia beinhaltet umfangreiche militärische Unterstützung für Kolumbien und eine enge Kooperation mit den USA im „Krieg gegen Drogen“. Weiterlesen

FARC rufen zu Kampagne gegen US-Militärbasen auf

no_basesHavanna. Die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) haben zu einer Kampagne in allen Ländern Lateinamerikas und der Karibik gegen die dortigen US-Militärbasen aufgerufen.

In einem Kommuniqué, das unlängst in der kubanischen Hauptstadt veröffentlicht wurde, heißt es, trotz der Stärkung der Einheit in der Region und der neuen Mechanismen zur Integration wie der Union Südamerikanischer Nationen (Unasur), und der Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten (Celac), „setzt das Imperium ungebrochen die militärische Besatzung fort.“ Derzeit seien 36 Militärbasen der USA über den ganzen Kontinent verstreut und besetzten unter dem Vorwand des Kampfes gegen den Drogenhandel und den Terrorismus strategische Positionen.

Die USA hielten neben der wirtschaftlichen nach wie vor auch eine militärische Vorherrschaft über den Kontinent aufrecht, mit der sie direkte Invasionen, Putsche und manipulierte Präsidentschaftswahlen vorangetrieben hätten, schreibt die Guerilla. Regierungen, die auf diese Weise entstanden, seien der US-Politik bedingungslos ergeben und akzeptierten die Installation von Militärbasen in den Ländern. „Die Oligarchien an der Macht stört weder, noch kritisieren oder verurteilen sie die Errichtung von Basen in El Salvador, Honduras, Costa Rica, Panama, Peru, Paraguay, Chile, Haiti, Puerto Rico, Bolivien, Brasilien und andere“, so die FARC.

weiter leisen: http://amerika21.de/2013/12/95646/farc-gegen-ua-militaerbasen

Honigmann – Nachrichten vom 14. Nov. 2013 – Nr. 221

Themen:

  1. Bessere Spermaqualität durch Obst und Gemüse?
  2. Erfolg bei Dialog zwischen Regierung und FARC
  3. DEMOKRATIE AUF SYRISCHE ART
  4. ASIEN/SYRIEN – Mörserangriff auf Damaskus: Kinder unter den Todesopfern
  5. Frankreich sabotierte Iran-Vertrag wegen Waffengeschäft
  6. Die Saudis, Israel, Frankreich und die Samson-Option – Gordon Duff
  7. Stille Expansion: Vereinigte Wirtschaftliche Emirate
  8. Israel kündigt Plan für 24.000 neue Siedlerwohnungen an und widerruft ihn dann
  9. Ägypten will militärtechnische Zusammenarbeit mit Rußland ausbauen
  10. Russische Abgeordnete schlagen landesweites Verbot für US-Dollar vor
  11. Depression statt Erholung
  12. Wer regiert die EU? Die Macht der Lobbyisten.
  13. Nichts Neues, nur jetzt wird’s offensichtlich
  14. EU will Kritiker im Internet gezielt überwachen!
  15. Barroso: EU-Staaten müssen Jobs für Jugendliche schaffen
  16. Keine Innovationen: Österreichs Akademiker wandern aus
  17. Schweizer Armee probt Krieg gegen Franzosen
  18. Deutschland, Feindstaat der Vereinten Nationen
  19. Gefährden EU-Normen deutsche Qualitätsstandards?
  20. Mangelnde Deutschkenntnisse ausländischer Ärzte
  21. Deutschland Spitzenreiter bei Antibiotika-Einsatz
  22. Sharia in Deutschland
  23. Deutschen Mietern wird wegen Asylbewerbern gekündigt
  24. Hüter von Mutter Erde

…und hier der neue Honigmann-Shop:    http://www.honigmann-shop.de/

Gruß – Der Honigmann

Kolumbien: Guerilla-Armeen FARC und ELN wollen kooperieren

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2.9.2013 – Bildquelle: tumblr.com

Die beiden linken Guerilla-Truppen Revolutionäre Bewaffnete Kräfte Kolumbiens (FARC, ca. 8.000-12.000 Kämpfer) und Nationales Befreiungsheer (ELN, ca. 2.500-4.000 Kämpfer) planen eine gemeinsame strategische Kooperation.

Dies dürfte vor allem dazu dienen, Druck auf die rechtsautoritäre Regierung Kolumbiens auszuüben, denn diese befindet sich zwar einerseits in Friedensverhandlungen mit der FARC, greift aber dennoch FARC-Stellungen massiv an und zeigte sich bei den Verhandlungen wenig kompromißbereit. (Kay Hanisch)