Tag-Archiv | Festnahmen

China: türkischer Geheimdienst an Terror beteiligt? 10 Türken festgenommen

UNICEF: 7 Millionen syrische Kinder hoffen auf Soforthilfe/ Kälte tötet 10 Kinder

New York 14. Januar 2015 – (IRNA/IRIB)

7 Millionen syrische Kinder benötigen dringend sofortige Hilfe, so das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF).

UNICEF-Sprecher, Christoph Boyle Rock, gab am Dienstag bekannt, dass die Kinder unter den  Flüchtlingen in Syrien und Libanon, aufgrund der extremen Kälte vom Tod bedroht sind. Bis zu diesem Zeitpunkt haben 10 Kinder bereits durch die Kälte ihr Leben verloren. Die Dunkelziffer sei weitaus höher, so Boyle Rock weiter.

Viele Kinder halten sich in nicht-fertiggestellten Gebäuden und Bunkern auf, die keinen Schutz vor Kälte und Schnee bieten.

Ein Krankenhaus in der syrischen Stadt Aleppo erklärte,  die Zahl der Kinder, die mit Atembeschwerden und Infektionskrankheiten eingeliefert werden, nehme zu.

Boyle Rock sagte, trotz der Schwierigkeiten und Hindernisse die es  für die UNICEF-Mitarbeiter beim  Erreichen der Krisenregionen gibt, setzte diese Organisation ihre Hilfeleistungen fort. Außerdem erwähnte er, dass  670 tausend Kinder in Syrien wegen der Terroraktivitäten der IS  keine Schule mehr besuchen können.

Baschar Assad: Der Westen ist für die Ausbreitung des Terrorismus verantwortlich

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landesweite Proteste: Polizist aus Ferguson schoss Schwarzen Teenager ohne Grund in den Rücken

Polizist aus Ferguson schoss dem Halbwüchsigen wegen Spaziergangs auf der Fahrbahn in den Rücken

STIMME RUSSLANDS Die Staatsanwaltschaft des Bezirkes St. Luis entschuldigte sich dafür, dass sie nicht alle Unterlagen, die mit der Tötung des Afroamerikaners in Ferguson durch einen Polizisten zusammenhängen, veröffentlicht hatte. Heute wurde die Aussage eines Freundes des Getöteten veröffentlicht, die zuvor aus der Strafsache entfernt worden war.

Laut dieser Aussage hat Darren Wilson Michael Brown in den Rücken geschossen.

Den Worten Browns Freundes zufolge, sei es zu einem Zusammenstoss mit dem Polizisten nur deshalb gekommen, weil die Halbwüchsigen auf der Fahrbahn gelaufen waren. Vom Zigarillo-Diebstahl habe Wilson nichts gewusst. Der Polizist erklärte, dass sein Schießen eine Reaktion auf Weigerung des Halbwüchsigen zurückzuführen war, sich unterzuordnen.

Am 24. November sprach die Jury der Geschworenen Wilson frei. Das hat denn auch Proteste in einer Reihe von Städten der USA provoziert.

Afroamerikaner können in Amerika nicht mehr atmen

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USA: Ausnahmezustand in Ferguson – schwere Unruhen & landesweite Proteste

Polizeigewalt

Von Polizisten in USA verletzter Junge gestorben

Alle 28 Stunden wird in den USA ein Afro-Amerikaner erschossen. Beim letzten Opfer handelt es sich um einen zwölfjährigen Junge der von der Polizei angeschossen wurde. Grund: Er hielt eine Spielzeugpistole in seinen Händen.

Von Polizisten in USA verletzter Junge gestorben

STIMME RUSSLANDS Der zwölfjährige Junge, der von einem Polizisten angeschossen worden war, ist in der Stadt Cleveland (US-Bundesstaat Ohio) trotz der Bemühungen der Ärzte gestorben.

Nach Urteil in Ferguson: Proteste in New York und Los Angeles

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US-Militärs nehmen trotz gegenteiliger Verpflichtung im Sicherheitsabkommen 100 Afghanen fest

US-Militärs nehmen Dutzende Afghanen fest

Kabul 4. November 2014 (IRIB)

Ein Taliban-Sprecher hat erklärt, dass dutzende Afghanen von US-Militärs festgenommen wurden.

Zabiollah Modschahed, ein Taliban-Sprecher, behauptete, dass US-Militärs heute (Dienstag) Morgen die Wohnungen von Afghanen im District Chaparhar in der Provinz Nangarhar durchsucht und rund 100 afghanische Zivilisten festgenommen hätten.

Aufgrund der Unterzeichnung des Sicherheitsabkommens zwischen den USA und Afghanistan, hat sich Washington verpflichtet, keine afhanischen Wohnungen zu überfallen oder zu durchsuchen.

US-Verteidigungsminister Chuck Hagel (li.) und Generalstabschef Martin Dempsey wollen den Stellenwert des Pentagons im Bereich der Aufklärung erhöhen. (Foto: dpa)US-Verteidigungsminister Chuck Hagel (li.) und Generalstabschef Martin Dempsey wollen den Stellenwert des Pentagons im Bereich der Aufklärung erhöhen. (Foto: dpa)

Spionage -Konkurrent der CIA

USA: Militär-Geheimdienst entsendet 500 neue Spione in alle Welt

Das US-Außenministerium wird weitere 500 Agenten ins Ausland entsenden. Die Beamten sollen für den Militär-Geheimdienst Defense Intelligence Agency tätig werden. Der Militärgeheimdienst sorgt damit für Wettbewerb unter den Spionen. Bisher hatte die CIA das Privileg für Auslandseinsätze. Wohin die neuen Facharbeiter geschickt werden, bleibt, der Natur der Sache entsprechend, geheim.

Kurden-Proteste & -Hilfe in Türkei unterdrückt, zensiert & gerächt – Reporter getötet bzw. festgenommen

Türkische Luftwaffe griff PKK-Stellungen an

Türkischer F16-Kampfjet während einer Übung  |  © ReutersTürkischer F16-Kampfjet während einer Übung | © Reuters

Ankara/Kobane 14. Oktober 2014 (Spiegel online/IRIB)

Türkische Kampfflugzeuge haben im Südosten des Landes Stellungen der Kurdischen Arbeiterpartei PKK angegriffen.

Die hatte zuvor wegen der zögerlichen Haltung Ankaras gegenüber der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) mit Bürgerkrieg gedroht. Zum ersten Mal seit dem Waffenstillstand zwischen der PKK und dem türkischen Staat Ende 2012 Friedensprozesses haben türkische Kampfflugzeuge der Typen F-16 und F-4 Stellungen der Extremisten im Bezirk Dağlıca (Provinz Diyarbakır) bombardiert; zuvor hatten diese mehrere Militärposten im Südosten der Türkei angegriffen. Die Beziehungen zwischen der PKK und der türkischen Regierung hatten sich in den vergangenen Wochen massiv verschlechtert. Grund ist die Belagerung der von Kurden bewohnten Stadt Kobane im Norden Syriens an der Grenze zur Türkei durch die IS-Terroristen. Die Kurden werfen der Türkei unter anderem vor, trotz eines drohenden Massakers nicht einzugreifen, weil die Kämpfer in Kobane Verbindungen zur PKK haben sollen. Schon am Wochenende hatte der PKK-Vize Cemil Bayik gedroht, die Friedensgespräche abzubrechen und zum bewaffneten Kampf zurückzukehren. Er ist faktisch der Chef der Organisation und hat sein Hauptquartier in den Kandilbergen im irakischen Kurdistan aufgeschlagen.

Erdogan droht mit Schließung des PKK-Büros in Ankara im Falle von kurdischer Unterstützung Kobanes

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erneute Proteste in den USA nach wiederholter Hinrichtung eines Schwarzen durch Polizei

50 Demonstranten in Ferguson festgenommen

Demonstrieren gegen Polizeigewalt in St. Louis, Missouri.  Demonstrieren gegen Polizeigewalt in St. Louis, Missouri.

St.Louis 14. Oktober 2014 (IRIB)

Bei Demonstrationen gegen Polizeigewalt sind in Ferguson, im St. Louis County im US-Bundestaat Missouri, 50 Personen festgenommen worden.

Antirassistische Demonstration gegen US-Polizei

Antirassistische Demonstration gegen US-Polizei

St. Louis 12. Oktober 2014 (IRIB)

Tausende Bürger der Stadt St.Louis im Bundesstaat Missouri haben gegen die Gewalt und das rassistische Vorgehen der Polizei demonstriert. Unter Berufung auf AFP wird berichtet, dass die Demonstranten dem schwarzen Jugendlichen in Ferguson gedachten, der von einem weißen Polizisten im vergangenen August ermordet wurde, und der Polizei Gewalt und Misshandlung von Schwarzen sowie rassistisches Vorgehen vorwarfen. Auf Transparenten standen Parolen wie „Gerechtigkeit für alle“ und „Da Leben der Schwarzen muss auch respektiert werden“. Es nahmen rund 5000 Menschen an der Demonstration teil. Ähnliche Veranstaltungen haben seit Freitag als „Woche des Widerstandes“ und „Oktober in Ferguson“ begonnen und dauern vier Tage. Die Demonstranten marschierten die 19 km lange Strecke von Ferguson nach St. Louis.

Einem Bericht von IRIB zufolge forderten die Demonstranten die Festnahme des Polizisten, der den afroamerikanischen Schüler Michael Brown erschossen hat. Sie versuchten die Öffentlichkeit in den USA und in der Welt auf die brutale Vorgehensweise der US-Polizei gegen Schwarze aufmerksam zu machen. Die Demonstranten, die Gerechtigkeit für Michael Brown forderten, versammelten sich vor der Polizeiwache in St.Louis. Die Polizei griff ein und nahm 50 Menschen fest. Trotz heftigen Regens harrten die Demonstranten vor der Polizeiwache aus und besetzten ein großes Hotel in der Stadt.

Letzte Woche wurde erneut ein schwarzer Teenager in einem Vorort von St. Louis von einem weißen Polizisten erschossen, was noch mehr Empörung in der Region auslöste. Der Vorfall ereignete sich wenige Kilometer unweit von Ferguson. Ein 32-jähriger Polizist schoss 17 mal auf den 18-Jährigen Vonderrick Myers.

750 Palästinenser / 260 Kinder in nur zwei Monaten festgenommen

Haaretz: 260 palästinensische Kinder in nur zwei Monaten festgenommen

Tel Aviv 21. September 2014 (IRIB)

Laut einem  Bericht der israelischen Tageszeitung „Haaretz“ (Sonntagausgabe) haben israelische Militanten in den vergangenen zwei Monaten 750 Palästinenser  in Al-Quds(Jerusalem) festgenommen.

Ein Drittel davon sind Minderjährige. Diesem Bericht zufolge wurden diese Kinder wegen Auseinandersetzungen mit jüdischen Siedlern und Angriff auf israelische Soldaten inhaftiert.

IS ruft zu Terror gegen westliche Zivilgesellschaft auf – Kurden wollen irakischen Geheimdienst

Chemische Angriffe des IS verhindert

Chemische Angriffe des IS  verhindert

Bagdad 21. September 2014 (Press TV/IRIB)

Einem irakischen Parlamentsabgeordneten zufolge hat die Armee einen Angriff der Terrorgruppe „Islamischer Staat“  (IS)  mit Giftgas in Wohngebieten im Osten Iraks verhindert.

Foral al-Tamimi sagte am Samstag: Die Armee hat sieben Raketen mit dem giftigen Gas Chlor in der Provinz Diyala entdeckt und entschärft. Sie sollten auf die Stadt Meghdadiyeh abgefeuert werden. Im Juli hatte Bagdad bezüglich der ehemaligen Fabrik von chemischen Kampfmitteln im Nordwesten Bagdads gewarnt; diese war von den Terroristen eingenommen worden. In einem Schreiben teilte Bagdad am 8. Juli der UNO mit, dass in dieser Fabrik Reste von 2500 Raketen mit dem tödlichen Gift Sarin sowie andere chemische Kampfmittel gelagert waren. Untersuchungen ergaben am 12. Juli, dass ein Teil dieser Mittel entwendet wurden. Die IS-Terroristen kontrollieren zurzeit Teile von Syrien und Irak und setzen dort ihre Verbrechen fort; im Irak sind alle Völkergruppen, Schiiten, Sunniten, Kurden, Christen und kurdische Jesiden den Verbrechen des IS ausgeliefert.

Mutmaßlicher IS-Kämpfer in Berlin nach Terroraufruf der IS gegen westliche Zivilgesellschaft festgenommen

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vernichtende Niederlage der ukrainischen Putschtruppen

Die Schweiz verschärft Sanktionen gegen Russland

Die Schweiz verschärft Sanktionen gegen Russland

STIMME RUSSLANDS Angesichts der Situation in der Ukraine hat die Schweiz Sanktionen gegen Russland verschärft. So heißt es auf der Webseite des Schweizerischen Bundesrates. Nun werden Sanktionen gegen weitere elf Beamte und fünf Banken verhängt.

Den Banken ist nun Zugang zu Kapitalmärkten verweigert und mit den Beamten dürfen keine Finanzgeschäfte abgeschlossen werden.

Außerdem verbietet die Schweiz den Import von Militärmaterialien aus Russland sowie den Export von Ausstattung für Erdölindustrie.

Ukraine: Armee und Volkswehr tauschen Gefangene aus

Ukraine: Armee und Volkswehr tauschen Gefangene aus

STIMME RUSSLANDS Die ukrainischen Militärs haben einen Volkswehr-Angehörigen aus der selbsterklärten Volksrepublik Donezk (VRD) gegen vier gefangene Ukrainer ausgetauscht, wie das Pressezentrum der Kräfte der Sonderoperation am Mittwoch mitteilt.

Am gestrigen Dienstag seien vier Ukrainer, die gegen einen Einwohner der VRD ausgetauscht worden seien, heimgekehrt, heißt es. Es wird nicht präzisiert, ob die Freigelassenen Militärs sind. Zwei von ihnen – Sergej Gakow und Eduard Kulinitsch – sollen Freiwillige gewesen sein. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Journalisten Koroljowa und Wassilenko wurden wegen Fotos vom Gefangenenmarsch festgenommen

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Mindestens 17 Tote bei Muslimbruder-Unruhen in Kairo

Ägypter tragen den Sarg eines Mannes, der bei Protesten von Sicherheitskräften getötet wurde.  Ägypter tragen den Sarg eines Mannes, der bei Protesten von Sicherheitskräften getötet wurde.

Kairo  16. August 2014 (dpa/IRIB)

Bei den schwersten Unruhen in Ägypten seit zwei Monaten sind am Freitag 17 Menschen getötet worden.

Nach Protesten der verbotenen Muslimbruderschaft seien außerdem Dutzende Demonstranten und 17 Polizisten verletzt worden, berichtete die Tageszeitung „Al-Ahram“ am Samstag. 258 Anhänger der Bruderschaft wurden demnach festgenommen.  Die Unruhen dauern seit Donnerstag, dem Jahrestag der gewaltsamen Niederschlagung der Muslimbruder-Protestcamps, an. Damals wurden nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen mehr als 800 Demonstranten von der Polizei getötet.

Nach Berichten des ägyptischen Nachrichtenportals Ahram Online hatte die Polizei am Freitag fünf Anhänger der Bruderschaft in Giza getötet. Die Männer hätten zwei Busse in Brand gesetzt und versucht, Sprengladungen zu zünden. Bei einem anderen Zusammenstoß seien drei Demonstranten getötet worden. Das Portal Al-Masry al-Youm meldete, zwei weitere Demonstranten seien erschossen worden, nachdem sie auf Polizisten gefeuert hätten. Bereits am Donnerstag, dem eigentlichen Jahrestag, hatte es fünf Tote gegeben, darunter ein Polizist.

USA: In der Stadt Ferguson tobt der Bürgerkrieg

In der US-Stadt Ferguson kommen derzeit Materialien aus dem Irak-Krieg zum Einsatz. (Foto: dpa)In der US-Stadt Ferguson kommen derzeit Materialien aus dem Irak-Krieg zum Einsatz. (Foto: dpa)

Bürgerrechte – Zwei Journalisten festgenommen

In der US-Stadt Ferguson kommt es seit fünf Tagen zu schweren Ausschreitungen zwischen Polizisten und Anwohnern. Ursache ist die Tötung eines jungen Afroamerikaners durch einen Polizeibeamten. Die Sicherheitskräfte haben die gesamte Stadt abgeriegelt und setzen Tränengas und Gummigeschosse ein. Ein US-Abgeordneter beklagt sich über die massive Militarisierung der Strafverfolgungsbehörden.

Razzien und neue Festnahmen in der türkischen Polizei

Ministerpräsident Erdoğan auf Wahlkampftour: Kurz vor der Präsidentenwahl wurden in der Türkei erneut Dutzende Polizisten festgenommen.   (Foto:  REUTERS)  Ministerpräsident Erdoğan auf Wahlkampftour: Kurz vor der Präsidentenwahl wurden in der Türkei erneut Dutzende Polizisten festgenommen. (Foto: REUTERS)

Ankara 5. August 2014 (AFP/IRIB)

Kurz vor der Präsidentenwahl in der Türkei am Sonntag sind die Sicherheitsbehörden erneut gegen mutmaßliche Regierungsgegner im Polizeiapparat vorgegangen.

Bei zeitgleichen Razzien in mehreren Landesteilen wurden am Dienstag 33 Beamte festgenommen, wie türkische Medien berichteten. Den Verdächtigen wird die Verwicklung in illegale Abhöraktionen gegen die Regierung vorgeworfen. Bei einer ersten Festnahmewelle waren im Juli mehr als hundert Polizisten in Gewahrsam genommen worden; rund ein Drittel von ihnen kam in Untersuchungshaft. Die neue Festnahmewelle war am Vorabend von einem Nutzer des Kurznachrichtendienstes Twitter angekündigt worden. Nach seinem Hinweis auf die Festnahmen vom Dienstag wurde das Twitter-Konto laut Medienberichten gesperrt. Die Erdogan-Regierung hatte im Frühjahr Twitter und die Videoplattform YouTube wegen der Veröffentlichung von Korruptionsvorwürfe sperren lassen. Die Sperren wurden aber vom türkischen Verfassungsgericht aufgehoben.

ukrainischer Geheimdienst will Krieg mit Russland heraufbeschwören

Turtschinow: Ukrainische Geheimdienste desinformieren über russischen Einmarsch

26. Juni 2014 – © Foto: RIA Novosti/Mikhail Markiv

STIMME RUSSLANDS Alexander Turtschinow, Sprecher der Obersten Rada der Ukraine, hat erklärt, dass die ukrainischen Geheimdienste die Leitung des Landes wiederholt über einen angeblich geplanten russischen Einmarsch desinformiert haben.

„Um die zehn Mal im Monat haben unsere Geheimdienste mitgeteilt, dass der Zeitpunkt des Überfalls seitens Russlands bekannt ist – gewöhnlich war das um drei, vier Uhr morgens. Und wir saßen gefechtsbereit in der Kommandostelle und die restliche Armee bereitete sich auf einen offenen Krieg gegen den östlichen Nachbarn vor“, so der Rada-Sprecher.

Der Parlamentsvorsitzende konstatierte außerdem, dass die ukrainische Armee zum Zeitpunkt des Konflikts wegen der Krim auf eine hypothetische Auseinandersetzung nicht vorbereitet war.

Innenminister der Ukraine informiert über Verhinderung von Terroranschlägen in Odessa Weiterlesen

Militärputsch – thailands ehemalige Ministerpräsidentin Yingluck festgenommen

Thailändische Soldaten im Zentrum von Bangkok  Thailändische Soldaten im Zentrum von Bangkok – 24. Mai 2014 Bangkok (Reuters/IRIB)

Einen Tag nach dem Putsch in Thailand hat die Armeeführung die ehemalige Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra festgenommen.

Neben Yingluck befänden sich auch ihre Schwester und ihr Schwager in Gewahrsam, sagte ein ranghoher Militärvertreter am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Die beiden Verwandten hatten wichtige Posten in der politischen Führung unter Yingluck. Alle drei würden in spätestens einer Woche wieder auf freien Fuß kommen, sagte der Militärvertreter weiter. In der Zwischenzeit müssten aber einige Dinge organisiert werden. Die Militärmachthaber hatten direkt nach dem Putsch am Donnerstag die Verfassung außer Kraft gesetzt, eine nächtliche Ausgangssperre verhängt und Versammlungen verboten. Armeechef Prayuth Chan Ocha kündigte an, vor neuen Wahlen müsse es wirtschaftliche, soziale und politische Reformen geben.

25 Ukrainer wegen geplanter Diversionsakte aus Russland ausgewiesen

25 Ukrainer wegen geplanter Diversionsakte aus Russland ausgewiesen

STIMME RUSSLANDS 25 Ukrainer, die der Vorbereitung von Diversions- bzw. Terrorakten verdächtigt werden, sind aus Russland ausgewiesen worden, teilte eine Quelle in den Sicherheitsorganen mit.

Am 3. April wurde die Festnahme von 25 Ukrainern, darunter drei Rechtssektor-Mitgliedern, wegen Verdacht auf Diversionsakte gegen Russland bekanntgegeben. Nach vorläufigen Angaben sollen alle Festgenommenen gestanden haben, durch die ukrainischen Sicherheitsdienste angewiesen worden zu sein.

 

Türkei: Millionen bei Protesten

Der Tod des 15-jährigen Berkin Elvan hat die Demonstrationen gegen Regierungschef Recep Tayyip Erdogan und seine islamisch-konservative Regierung neu angefacht. (Bild: epa)

15. März 2014Ankara (jW/IRIB)

Bei den Demonstrationen zum Gedenken an einen von der Polizei getöteten Jugendlichen sind in der Türkei laut Presseangaben seit Mittwoch rund zwei Millionen Menschen auf die Straßen gegangen.

Insgesamt habe es Proteste in 53 Städten gegeben, darunter Istanbul, Ankara und Izmir, berichtete Hürriyet Daily News. Der 15jährige Berkin Elvan war während der Gezi-Park-Proteste im vergangenen Juni in Istanbul von einer Tränengasgranate der Polizei getroffen worden und lag seither im Koma. Elvans Tod am Dienstag löste eine neue Protestwelle aus. Laut Hürriyet Daily News wurden dabei mehr als 70 Menschen verletzt, darunter 19 Polizisten. 417 Demonstranten wurden festgenommen. Zudem starb ein Polizist an einem Herzinfarkt nach dem Einatmen von Tränengas, ein mutmaßlicher Rechtsextremist starb nach einem bewaffneten Angriff auf linke Demonstranten.

Spanien: Schwere Ausschreitungen bei Demonstration in Madrid

In Burgos toben seit einigen Tagen Straßenschlachten gegen ein umstrittenes Bauprojekt. (Foto: dpa)

In Burgos toben seit einigen Tagen Straßenschlachten gegen ein umstrittenes Bauprojekt. (Foto: dpa)

In Madrid ist es am Donnerstag zu schweren Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstranten gekommen. Die Proteste richteten sich gegen ein umstrittenes Bauprojekt in Burgos. In 46 Städten kam es zu Solidaritäts-Kundgebungen mit den seit einer Woche demonstrierenden Bürgern von Burgos.

17. Januar 2014 –

Drei Ministersöhne in Türkei wegen Korruption verhaftet

Der Sohn von Innenminister Muammer Guler, Baris Guler, wird von der türkischen Polizei festgenommen. Bei Durchsuchungen in Istanbul wurden noch die Söhne von Wirtschaftsminister Zafer Caglayan und des für Umwelt zuständigen Ressortchefs Erdogan Bayrakta verhaftet.

Der Sohn von Innenminister Muammer Guler, Baris Guler, wird von der türkischen Polizei festgenommen. Bei Durchsuchungen in Istanbul wurden noch die Söhne von Wirtschaftsminister Zafer Caglayan und des für Umwelt zuständigen Ressortchefs Erdogan Bayrakta verhaftet.

18. Dez. 2013 – Istanbul (Reuters/IRIB)

In der Türkei sind Regierungskreisen zufolge drei Söhne von Ministern aus dem Kabinett von Regierungschef Recep Tayyip Erdogan und mehrere bekannte Geschäftsleute unter Korruptionsverdacht festgenommen worden. Weiterlesen