Tag-Archiv | Finanzminister

Der brutalste Raubzug aller Zeiten: Wie die Banken den Crash planen

Vor jedem Crash gibt es ein vermeintlich unvorhergesehenes Ereignis. Man spricht dann vom Schwarzen Schwan. Im Welt-Finanzsystem wird er auf Befehl erscheinen. Und einige werden unvorstellbare Profite machen. (Foto: dpa)

Vor jedem Crash gibt es ein vermeintlich unvorhergesehenes Ereignis. Man spricht dann vom Schwarzen Schwan. Im Welt-Finanzsystem wird er auf Befehl erscheinen. Und einige werden unvorstellbare Profite machen. (Foto: dpa)

DIE GROSSE KRISE – Der schwarze Schwan

Am Dienstag werden die EU-Finanzminister die nächsten Schritte für eine Banken-Union beschließen. Damit ist der Weg frei für die große Selbstzerstörung des Welt-Finanzsystems. Die internationalen Großbanken werden in unvorstellbarer Weise vom Crash profitieren. Bezahlt wird alles von den Bank-Kunden und den Steuerzahlern. Das Unglaubliche dabei: Die weitreichende Enteignung wird vollständig legal erfolgen.

Schulden-Drama: Am 17. Oktober ist Obama pleite

Wenn die Republikaner nicht einlenken und einer Anhebung der Schuldenobergrenze zustimmen, ist Obamas Regierung zahlungsunfähig. (Foto: dpa)Wenn die Republikaner nicht einlenken und einer Anhebung der Schuldenobergrenze zustimmen, ist Obamas Regierung zahlungsunfähig. (Foto: dpa)

USA – Zwangsurlaub für Verwaltungen

Der amerikanische Finanzminister fordert eine Anhebung der Schuldenobergrenze. Geschehe dies nicht, können die USA ab dem 17. Oktober ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen. Jack Lew hält diesen Fall für möglich und warnt vor den Folgen.

  | , 02:09 Uhr

Pleite-Gefahr: Frankreich fordert europäische Arbeitslosen-Versicherung

Frankreichs Finanzminister Pierre Moscovici: Die Grande Nation war gestern, es lebe der europäische Superstaat. (Foto: consilium)Frankreichs Finanzminister Pierre Moscovici: Die Grande Nation war gestern, es lebe der europäische Superstaat. (Foto: consilium)

Eurovisionen – Der Traum vom Super-Staat

Der französische Finanzminister Pierre Moscovici will eine gemeinsame europäische Arbeitslosen-Versicherung. Die Franzosen haben Schwierigkeiten, die hohen Kosten für die Arbeitslosigkeit zu decken. Auf diesem Weg könnten deutsche Steuergelder ohne Troika nach Frankreich umgeleitet werden. Moscovici will einen „starken supranationalen Haushalt“.

  | , 23:27 Uhr

Schäuble gibt nach: G20 dürfen mehr Schulden machen

Die Weltwirtschaft ist „zu schwach“. Die Finanzminister der G-20 vereinbarten daher mehr Wachstumsimpulse und mehr Schulden. Damit positionieren sich die größten Volkswirtschaften gegen die deutsche Spardoktrin. Finanzminister Schäuble hat das Nachsehen. Das Gelddrucken geht weiter.

Die Finanzminister und Zentralbanker der G-20 wollen die Finanzmärkte beruhigen. (Foto: G20.org)

Die Finanzminister und Zentralbanker der G-20 wollen die Finanzmärkte beruhigen. (Foto: G20.org)

Auf dem Gipfel der G-20 in Moskau am Samstag rühmten die Finanzminister der größten Volkswirtschaften die Vorteile der expansiven Geldpolitik in den USA und Japan. Die Finanzminister „wollen die Verantwortung zur Reduzierung der Schulden noch nicht übernehmen“, sagte der russische Finanzminister Anton Siluanov einem Bericht von Reuters zufolge. Viele seien der Meinung, man müsse zuerst wirtschaftliches Wachstum sicherstellen, so Siluanov weiter.

Die Wirtschaft der USA erholt sich aber nur langsam. In China herrscht hingegen Crash-Gefahr. Der Export Chinas gerät ins Stottern, die Wirtschaftsdaten werden manipuliert (mehr hier). In Europa ist eine wirtschaftliche Erholung noch lange nicht in Sicht. Südeuropa steckt tief in der Rezession. Japan will die eigene Währung drücken und riskiert dabei den unkontrollierbaren Anstieg der Schulden, die derzeit bei etwa 200 Prozent des BIP liegen (hier).

Angesichts dieser weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, wurden zunächst keine grundlegenden Veränderungen durch die G-20-Minister beschlossen. Die Marschrichtung ist jedoch klar: Mehr Geld drucken, mehr Schulden machen, mehr Impulse für die Wirtschaft setzen. Die Risiken und unerwarteten Nebenwirkungen der expansiven Geldpolitik würden jedoch „berücksichtigt“.

Veröffentlicht: 21.07.13, 00:36 Zum Weiterlesen:

Teufelskreis: Griechenland braucht weitere zehn Milliarden

Bei Schäubles Griechenland-Besuch scheint es nicht nur um die Hilfe der KfW und eine kleine Visite zu gehen. Vielmehr wird wieder einmal über die Schließung einer Finanzlücke diskutiert werden. Denn Schäuble will vor der Wahl eigentlich keine konkreten Zusagen für das Land machen, aber bis Ende September braucht Griechenland das Geld.

Im Hintergrund tüftelt Schäuble schon wieder an neuen Planspielen. Die Schwierigkeit:  Geld nach Griechenland pumpen, fernab der Öffentlichkeit und ohne sich eigene Fehler eingestehen zu müssen (Foto: Consilium).

Im Hintergrund tüftelt Schäuble schon wieder an neuen Planspielen. Die Schwierigkeit: Geld nach Griechenland pumpen, fernab der Öffentlichkeit und ohne sich eigene Fehler eingestehen zu müssen (Foto: Consilium).

Die gescheiterte Sparpolitik in Griechenland könnte der Bundesregierung nun doch noch auf die Füße fallen. Eigentlich soll bis zur Bundestagswahl nichts aufregendes mehr passieren, damit Merkel wieder ganz unauffällig die Wahl gewinnen kann. Doch neben der Prism-Affäre spitzt sich auch die Situation in der EU weiter zu. Griechenland braucht wieder einmal Geld – da passt es gut, dass Schäuble dem Land gerade einen Besuch abstatten will.

Wenn Finanzminister Schäuble am Donnerstag in Griechenland auftauchen wird, wird er vermutlich wie einst Angela Merkel zu sehen bekommen, was die Sparpolitik in dem Land angerichtet hat. Während stetig Geld in die nationalen Banken gepumpt wurde, wurde das Land zu Tode gespart (hier). Die Gewerkschaften haben aus diesem Grund und der noch geplanten Massenentlassungen im öffentlichen Dienst bereits Demonstrationen für Schäubles Besuch angekündigt (mehr hier).

Veröffentlicht: 17.07.13, 08:12 Zum Weiterlesen:

Abhörskandal: Juncker unmittelbar vor Rücktritt?

Gegen den luxemburgischen Geheimdienst wird wegen illegaler Abhörmaßnahmen ermittelt. Premier Juncker, der die politische Verantwortung für diesen Skandal trägt, hat bereits seinen Rücktritt angedeutet.

Der langjährige Chef der Eurogruppe Juncker habe zu viel Zeit in Brüssel verbracht, sagen seine Kritiker. (Foto: Consilium)

Der langjährige Chef der Eurogruppe Juncker habe zu viel Zeit in Brüssel verbracht, sagen seine Kritiker. (Foto: Consilium)

Der frühere Chef der Eurogruppe und langjährige luxemburgische Premier Jean-Claude Juncker steht vor dem Rücktritt. Grund ist ein Abhörskandal in seinem Heimatland, für den er verantwortlich ist.

Juncker muss am Mittwochnachmittag vor einem Sonderausschuss des luxemburgischen Parlaments erscheinen, berichtet EUobserver. Ihm werden Fehler bei der Führung des Nachrichtendienstes SREL vorgeworfen. Gegen SREL wird derzeit wegen illegaler Abhörmaßnahmen, Korruption und des Handels mit gestohlenen Autos ermittelt.

Veröffentlicht: 10.07.13, 11:31 Zum Weiterlesen: