Tag-Archiv | Fracking

Ölkrieg gegen Venezuela & Russland: USA durch massive Fracking-Förderung verantwortlich für Ölpreissturz

Maduro wirft USA “Öl-Krieg” gegen Venezuela und Russland vor

Bild: © REUTERS/ Miraflores Palace/Handout via Reuters –

Venezuelas Präsident Nicolas Maduro beschuldigt die USA, durch ein Drücken der Ölpreise einen Krieg gegen die Wirtschaft seines Landes und die von Russland zu führen.

„Es läuft ein planmäßiger Krieg, um Russland zu zerstören“, sagte Maduro am Montag dem TV-Sender Globovision. „Weder Russland noch Venezuela lassen sich jedoch Daumenschrauben anlegen.“

Der Preis für ein Barrel venezolanischen Erdöls war von 95 US-Dollar im September auf 48 Dollar am gestrigen Montag gefallen. Maduro griff auf Worte von Boliviens Präsident Evo Morales zurück, laut dem dies einen Versuch darstellt, Venezuela zu zerstören. Ziel sei es, so Maduro, sein Land in eine Kolonie zu verwandeln und „unsere Unabhängigkeit und Revolution zu vernichten“, zitiert das Nachrichtenportal Noticias24 Maduro.

© Sputnik/Aleksej Nikolskij – Präsident Maduro: USA führen Wirtschaftskrieg gegen Venezuela

Die Sanktionen gegen Venezuela lassen aber die Stimme der Freiheit in seinem Land  nicht verstummen, betonte der venezolanische Präsident.

Zuvor hatte er den USA vorgeworfen, die Fracking-Methode bei der Ölförderung anzuwenden, was Russland treffe und einen weiteren Ölpreissturz zur Folge habe. Das Internet-Portal Noticias teilte damals mit Hinweis auf Maduro mit, dass die USA 9,5 Millionen Barrel Öl pro Tag im Fracking-Verfahren produzieren und den Markt mit billigem Schieferöl übersättigen.

Freihandelsabkommen CETA kommt – Fracking im Gepäck

Angela Merkel wirft Nebelkerzen, Fracking-Fan Günther Oettinger freut es: Vor wenigen Wochen hieß es, Deutschland könne das Freihandelsabkommen CETA wegen des Investmentschutzes komplett ablehnen. Doch mittlerweile ist bekannt, dass die Meinungsverschiedenheiten zwischen EU-Kommission und Bundesregierung bereits vor Monaten einvernehmlich beseitigt wurden. (Foto: dpa)Angela Merkel wirft Nebelkerzen, Fracking-Fan Günther Oettinger freut es: Vor wenigen Wochen hieß es, Deutschland könne das Freihandelsabkommen CETA wegen des Investmentschutzes komplett ablehnen. Doch mittlerweile ist bekannt, dass die Meinungsverschiedenheiten zwischen EU-Kommission und Bundesregierung bereits vor Monaten einvernehmlich beseitigt wurden. (Foto: dpa)

Kampf um Ressourcen – Geheim verhandelt: Fracking nimmt Kurs auf Europa

Die Vorbereitungen zur Einführung von Fracking in Europa sind bereits weit gediehen. Die EU will einen Super-Kommissar nach dem Vorbild Sigmar Gabriels: Er soll für Umweltschutz, Energie und Klima zuständig sein und kann versuchen, per Richtlinie auf EU-Ebene den Nationalstaaten Fracking zu erlauben. Mit dem Freihandelsabkommen CETA wurde gerade der rechtliche Rahmen geschaffen, um den US-Konzernen den Weg nach Europa zu ebnen.

Gefahr für Grundwasser: EU erlaubt umstrittenes Fracking

Kraft FrackingNRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft reiste vergangenes Jahr nach Kanada, um eine Fracking-Bohrstelle zu besichtigen. Dabei wird Gas aus tieferen Gesteinsmassen mit Druck und Chemie herausgelöst. Jetzt ist das Verfahren auch in der EU erlaubt. (Foto: dpa)

Die EU-Kommission hat mit der Veröffentlichung der neuen Klimaziele dem Fracking in Europa Tür und Tor geöffnet. Umweltschützer kritisieren, die Regeln zur umstrittenen Schiefergasförderung kämen einem „Kniefall vor der Öl- und Gaslobby“ gleich.

24. Januar 2014 –

EU lockert Umwelt-Auflagen für Fracking

David Cameron ist ein großer Befürworter von Fracking. Seine Landsleute sehen das etwas anders, wie hier bei einer Anti-Fracking-Demonstration vor einem britischen Energie-Unternehmen in West Sussex. (Foto: dpa)David Cameron ist ein großer Befürworter von Fracking. Seine Landsleute sehen das etwas anders, wie hier bei einer Anti-Fracking-Demonstration vor einem britischen Energie-Unternehmen in West Sussex. (Foto: dpa)

Gas-Förderung – Keine UVP mehr

Texas in 3 Wochen von 16 Erdbeben erschüttert: Ist Fracking schuld?

Fotolia_gift-300x229Es ist noch nicht lange her, da haben sich die USA zur Ölmacht empor gehoben. Mit dem Hydraulik-Fracking wollte man sogar die Saudis alt aussehen lassen, ja es wurde schon das Lied der energetischen Unabhängigkeit angestimmt. Möglicherweise war das etwas voreilig, denn die Risiken sind möglicherweise enorm und schlecht erforscht. Im Bundesstaat Arkansas war Fracking bereits vor Jahren verboten worden, nachdem es täglich zu hunderten von Schwarmbeben gekommen war. Steht nun in Texas möglicherweise ähnliches Unheil an, dort mehren sich die Beben und die Rufe nach einem Frackingverbot mehren sich.
Die weltweiten Schiefergasvorkommen sind gewaltig und somit steht dahinter natürlich auch ein enormer Profit. Unternehmen und Politik vergessen in einem solchen Zusammenhang schon gerne mal die Risiken, welche sich hinter den Verfahren zur Förderung verbergen. Kleinreden ist hier noch einer der geringeren Vergehen, wessen sich diese Horde von Geldbeuteln schuldig machen.

Das Prinzip beim Fracking ist recht simpel. Mit enormem Druck werden so genannte Fracfluide durch Bohrungen in die Gesteinsschichten gepresst. Hier sind die Gefahren für Umwelt und Mensch bereits enorm.

Das Verfahren


Das Auslösen von Mikrobeben ist das Prinzip des Hydraulic Fracturing. Es wird eine Überspannung aufgebaut, die das Gestein lokal aufreißt. Durch das Erzeugen von neuen Wegsamkeiten und kleinen Mikrobeben können bereits seit Jahrmillionen bestehende Spannungen im Gestein gelöst werden, so dass es zu schwachen lokalen Erdbeben kommen kann. Die Gefahr zerstörerischer Erdbeben ist jedoch nicht gegeben, da das Fracken selbst dazu viel zu kleinräumig und zu energiearm ist.[1]

Natürlich wird jeder Zusammenhang mit Erdbeben geleugnet, was sollte da auch der Zusammenhang sein? Nun in Arkansas haben die Beben nach dem Frackingverbot weitestgehend aufgehört, aber das kann natürlich auch ein Zufall sein. ;)

Die Gefahren
Weiterlesen

Polen beginnt mit kommerzieller Schiefergas-Gewinnung

Polen beginnt mit kommerzieller Schiefergas-Gewinnung

27. Nov. 2013 – Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS 2014 werde man in Polen mit der kommerziellen Schiefergas-Gewinnung beginnen, erklärte der Vizeumweltminister der Republik Piotr Wozniak.

Dies mache der erfolgreiche hydraulische Schichtaufbruch in der vertikalen Bohrung Lewino möglich, der vom Unternehmen San Leon durchgeführt wurde. „Das Ergebnis ist sehr gut“, sagte Wozniak.

Wie der Vertreter des Amtes beteuerte, würden andere Unternehmen ihre Aufmerksamkeit auf diesen Erfolg lenken und 2014 in der Republik noch mehr Bohrungen und Schichtaufbrüche erscheinen. „Nächstes Jahr startet in Polen die kommerzielle Gewinnung“, ist der Vizeminister zuversichtlich.

Honigmann Nachrichten vom 26. Sept. 2013 – Nr. 187

Themen:

  1. Astaxanthin
  2. Mordsgeschäfte
  3. Morales vorn
  4. Venezuela tilgt alle Schuldenraten dieses Jahres
  5. Alte Ordnung
  6. USA droht Fracking-Katastrophe
  7. Pro-Scharia-Gruppen spalten sich von Opposition ab
  8. Dirty Tricks – Syrische Extremisten tarnen sich mit UN-Uniform
  9. Ziel der USA ist der Versuch, auf Umwegen die Genehmigung für einen Militärschlag zu erreichen.
  10. Russisches Kriegsschiff läuft in Syriens Hoheitsgewässer ein
  11. Hollande hat eine Idee: Gegen Vetorecht im Fall Syrien
  12. Empörung über Pariser Etatentwurf
  13. Italien und der Ausverkauf der Industrie…
  14. Griechenland: Proteste gegen Sozialabbau und faschistischen Terror
  15. Deutschland-Bilanz: 2,1 Billionen Euro Schulden
  16. Haushalt nach der Bundestagswahl: Schäuble plant umfangreiches Sparprogramm
  17. Goldman Sachs wünscht Große Koalition in Deutschland
  18. 6 Fälle von Wahlbetrug – Bundestagswahl 2013
  19. Bundeswahlleiter: Es wird keine Wahlanfechtung geben
  20. Rußlands Experten über die Wahl in Deutschland
  21. Du sollst an Deutschlands Zukunft glauben!

…und hier der neue Honigmann-Shop:    http://www.honigmann-shop.de/

Gruß Der Honigmann