Tag-Archiv | Gas

Freihandelsabkommen CETA kommt – Fracking im Gepäck

Angela Merkel wirft Nebelkerzen, Fracking-Fan Günther Oettinger freut es: Vor wenigen Wochen hieß es, Deutschland könne das Freihandelsabkommen CETA wegen des Investmentschutzes komplett ablehnen. Doch mittlerweile ist bekannt, dass die Meinungsverschiedenheiten zwischen EU-Kommission und Bundesregierung bereits vor Monaten einvernehmlich beseitigt wurden. (Foto: dpa)Angela Merkel wirft Nebelkerzen, Fracking-Fan Günther Oettinger freut es: Vor wenigen Wochen hieß es, Deutschland könne das Freihandelsabkommen CETA wegen des Investmentschutzes komplett ablehnen. Doch mittlerweile ist bekannt, dass die Meinungsverschiedenheiten zwischen EU-Kommission und Bundesregierung bereits vor Monaten einvernehmlich beseitigt wurden. (Foto: dpa)

Kampf um Ressourcen – Geheim verhandelt: Fracking nimmt Kurs auf Europa

Die Vorbereitungen zur Einführung von Fracking in Europa sind bereits weit gediehen. Die EU will einen Super-Kommissar nach dem Vorbild Sigmar Gabriels: Er soll für Umweltschutz, Energie und Klima zuständig sein und kann versuchen, per Richtlinie auf EU-Ebene den Nationalstaaten Fracking zu erlauben. Mit dem Freihandelsabkommen CETA wurde gerade der rechtliche Rahmen geschaffen, um den US-Konzernen den Weg nach Europa zu ebnen.

Ukraine: erst Putsch dann US-Vetternherrschaft

US-Vizepräsident Joe Biden reist mit Enkeltochter und Sohn Hunter in der „Air Force Two“. (Foto: dpa)US-Vizepräsident Joe Biden reist mit Enkeltochter und Sohn Hunter in der „Air Force Two“. (Foto: dpa)

14. Mai 2014 – Washington/Kiew(dwz/IRIB)

Hunter Biden, der Sohn des US-Vizepräsidenten Joe Biden, wird neues Vorstandsmitglied von Burisma Holding, dem größten privaten Gasproduzenten der Ukraine.

Er wird dort Leiter der Rechtsabteilung.

Biden ist Rechtsanwalt bei der New Yorker Kanzlei Boies, Schiller und Flexner. Zudem habe der Politikersohn Erfahrungen im öffentlichen Dienst und der Außenpolitik gemacht, so Burisma Holding in einer Aussendung.

Biden wird für die Rechtsabteilung verantwortlich sein und soll das Unternehmen bei internationalen Organisationen vertreten.

Ukraine bezahlt seine Gasrechnung wieder nicht – Schulden betragen nun 3,5 Mil. Dollar

Gazprom bekommt von Ukraine kein Geld für April – Schulden betragen 3,5 Mil. Dollar

STIMME RUSSLANDS Gazprom hat von Naftogaz Ukraine keine Zahlung für die Lieferung von russischem Gas im April bekommen, womit die überfälligen Schulden der Ukraine auf 3,5 Milliarden Dollar angestiegen sind. Dies erklärte am Mittwoch Sergej Kuprijanow, ein Vertreter von Gazprom, gegenüber Journalisten.

Das im April an die Ukraine gelieferte Gas sollte spätestens am 7. Mai bezahlt werden, andernfalls werde Gazprom am 16. Mai eine Vorausrechnung für die Gaslieferungen im Juni stellen, hatte der russische Energieminister Alexander Nowak zuvor mitgeteilt.

EU: 11 Milliarden Euro Steuergelder für Ausplünderung der Ukraine bereitgestellt

EU bereit, der Ukraine elf Milliarden Euro bereitzustellen5. März 2014 – Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Der Leiter der Eurokommission, José Manuel Barroso, hat die Bereitschaft Brüssels geäußert, der Ukraine elf Milliarden Euro für die nächsten Jahre bereitzustellen.

„Heute haben wir die Hilfe für die Ukraine festgelegt. Das sind elf Milliarden Euro für die nächsten paar Jahre“, sagte er am Mittwoch auf einer Pressekonferenz zu den Ergebnissen der Sitzung der Eurokommission, die in Brüssel stattfand. Barroso zufolge werden die Geldmittel sowohl aus dem EU-Budget aus auch von europäischen Finanzstrukturen bereitgestellt.

Außerdem ist Brüssel Barroso zufolge bereit, eine Geberkonferenz zur finanziellen Hilfe für die Ukraine durchzuführen.

Ken Jebsen: Die Schlacht der Lügen

Die Schlacht der Lügen
Russische Schwarzmeerflotte in Sewastopol / Bild: Cmapm; CC-BY 3.0

Poker um die Macht in der Ukraine, unter dem Deckmantel der Demokratie. Ex-Profiboxer Vitali Klitschko will Präsident der Ukraine werden. Warum auch nicht? Am 25. Mai soll dort offiziell gewählt werden. Wahlkampf kostet Geld. Viel Geld. Soll heißen, nur wenn sich reiche Sponsoren finden, hat ein „unabhängiger“ Kandidat eine echte Chance, ein Wahlkampfteam aufzubauen, das den „Neuen“ dann maximal als Ass verkauft, während es die Konkurrenz in üble Schlammschlachten verwickelt. Machiavelli lebt!

Wer wie, und über wen, an welchen Strippen zieht, ist ein Spiel, das derart verschachtelt und im Hintergrund abläuft, dass selbst der, der „unterstützt“ wird, gar nicht weiß, wer ihn zum Sieg führen will. Das muss er auch gar nicht wissen. Er muss nur gewinnen. Sein Sieg wird ein Sieg auf Kredit sein. Und im Anschluss kommt die Rechnung. – zum Weiterlesen

Gefahr für Grundwasser: EU erlaubt umstrittenes Fracking

Kraft FrackingNRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft reiste vergangenes Jahr nach Kanada, um eine Fracking-Bohrstelle zu besichtigen. Dabei wird Gas aus tieferen Gesteinsmassen mit Druck und Chemie herausgelöst. Jetzt ist das Verfahren auch in der EU erlaubt. (Foto: dpa)

Die EU-Kommission hat mit der Veröffentlichung der neuen Klimaziele dem Fracking in Europa Tür und Tor geöffnet. Umweltschützer kritisieren, die Regeln zur umstrittenen Schiefergasförderung kämen einem „Kniefall vor der Öl- und Gaslobby“ gleich.

24. Januar 2014 –

Strom aus Abgasen: US-Unternehmen erzeugt Energie aus CO2

CCS-Anlagen speichern CO2 aus Kraftwerken in unterirdischen Lagerstätten. Gelingt es, das Gas geothermisch zu erwärmen, Kann Energie aus den Abgasen gewonnen werden. (Foto: Flickr/DECCgovuk/CC BY-ND 2.0)CCS-Anlagen speichern CO2 aus Kraftwerken in unterirdischen Lagerstätten. Gelingt es, das Gas geothermisch zu erwärmen, Kann Energie aus den Abgasen gewonnen werden. (Foto: Flickr/DECCgovuk/CC BY-ND 2.0)

Ressourcen – Geothermie als Geschäftsmodell

Gas- und Kohlekraftwerke können bald wesentlich effektiver Energie liefern. Eine ergänzende Geothermie-Anlage soll die CO2-Abgase der Kraftwerke in Strom umwandeln. Ein Startup aus den USA entwickelt die Technologie.

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CO2-Recycling mit Nanotech-Gold

gold-nano-co2

Publiziert am 11 November, 2013 bei Gute Nachrichten

Kohlendioxid (CO2) ist von seiner Struktur her ein sehr stabiles Modul. Man kennt es vor allen Dingen wegen seiner negativen Eigenschaft als Treibhausgas. Da dessen Struktur sehr stabil ist, gestaltete sich die Umwandlung in Kohlenmonoxid (CO) als sehr aufwendig.

Partikel mit Kanten führten zum gewünschten Erfolg.
© Sun lab/Brown University

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Ukraine verkauft – Zuschlag an Tempelton – Gasimport aus Russland gestoppt

Ukraine stellt Gaskauf in Russland ein

Ukraine stellt Gaskauf in Russland ein

11.Nov. – Foto: RIA Novosti

STIMME RUSSLANDS Das Unternehmen Naftogaz der Ukraine hat den Gaserwerb beim russischen Konzern Gazprom ausgesetzt. Dies berichtet die Agentur Interfax unter Berufung auf Angaben der Zentralen Dispatcher-Abteilung des ukrainischen Brennstoff- und Energiekomplexes.

Nach Angaben der Behörde erhielt das ukrainische Staatsunternehmen im Oktober 3,2 Milliarden Kubikmeter des russischen Brennstoffes, was durchschnittlich 104 Millionen Kubikmeter pro Tag ausmacht. Am 6.und 7. November sank der Gaskauf auf neun Millionen Kubikmeter pro Tag und seit dem 8. November wurde er ganz eingestellt.

Gazprom und Naftogaz haben diese Meldung der Nachrichtenagentur bisher nicht kommentiert.

US-Unternehmen (Franklin Templeton Investments) kauft ein Fünftel ukrainischer Staatsschulden ab

US-Unternehmen kauft ein Fünftel ukrainischer Staatsschulden ab

11.Nov. – Collage: STIMME RUSSLANDS

STIMME RUSSLANDS Das Investitionsunternehmen Franklin Templeton Investments hat etwa 20 Prozent der ukrainischen Staatsschulden eingelöst. Darüber berichtet die Financial Times. Der Gesamtwert der vom Unternehmen erhaltenen ukrainischen Wertpapiere betrug bis Ende August rund fünf Milliarden US-Dollar. Franklin Templeton Investments kommentiert diese Angaben nicht.

Am 8. November stufte die Agentur Fitch die Kreditwürdigkeit der Ukraine auf „B-“ mit negativem Ausblick herab, was einem extrem tiefen Niveau entspricht. Im September senkte Moody’s das Rating des Landes auf „Caa1“, ebenfalls mit negativer Prognose. Investoren schätzen die Wahrscheinlichkeit eines Verzichts seitens Kiews auf seine Schulden auf zehn Prozent ein.

Boliviens Kampf um Öl und Gas

Von bolivianischem Militär im Mai 2006 besetzte Gas-Anlage

Bisherige Bilanz: Zwei Kriege, drei Nationalisierungen, zwei Staatsstreiche, eine Volksbefragung und 83 Jahre Antikapitalismus

Von  (Übersetzung: Benjamin Beutler)

La Jornada

Der erste internationale Krieg, der um Erdöl geführt wurde, findet zwischen Bolivien und Paraguay statt. Der Chaco-Krieg (1932-1935) kostete 100.000 Menschen das Leben, 61.000 davon Bolivianer. Der Konflikt wurde von den Erdölmultis Standard Oil Company und Gulf Oil Company angezettelt.

Seit 1921 ist die Standard Oil aus New Jersey im Südosten von Bolivien tätig, wobei sie die Regierung 1930 mit einem Kredit gefügig macht und diese im Gegenzug vorteilhafte Konzessionen erteilt. Das Geld dient zur Bekämpfung der Finanzkrise von 1929.

Gulf Oil beutet Erdöl im Nordosten von Argentinien aus und will sich Boliviens Erdölvorkommen nahe der Grenze von Paraguay unter den Nagel reißen. Standard schlägt daraufhin bei der bolivianischen Regierung Alarm, die Paraguay nach Scharmützeln und Missverständnissen auf beiden Seiten 1932 den Krieg erklärt.

weiter unter:

http://amerika21.de/analyse/91376/bolivien-oel-gas-souveraenitaet

Die moralisch bankrotte westliche Welt

westen-moralisch-bankrott

Der aktuelle Umgang des Westens mit Syrien zeigt deutlich auf, in welch einer Bigotterie wir »Westler« doch gefangen sind. Wir Westeuropäer und Nordamerikaner, die wir hinter dem Schutzschild der Demokratie und der Menschenrechte als Moral- und Tugendwächter dieser Welt agieren.

Wir geben uns selbst das Recht, über gut und böse, über Moral und Unmoral, ja selbst über richtig und falsch zu urteilen. Und dennoch sind unsere Zeigefinger nur geschickt inszenierte Ablenkungsmanöver, welche den tatsächlichen Interessen unserer Regierungen und den hinter ihnen stehenden multinationalen Konzernen dienen.

Mit der selbsternannten »Weltpolizei« an der Spitze sowie den Hilfssheriffs aus den unterschiedlichsten Ländern im Gefolge führen wir Kriege gegen vermeintliche Terroristen und »Schurkenstaaten«. Gegen Menschen und Staaten, die sich nicht dem Willen der »Good Boys« beugen wollen und zu schwach sind, um sich effektiv wehren zu können. Unsere Regierungen spielen ein doppeltes Spiel, indem sie diese angeblichen Terroristen und Schurken zuerst mit Waffenlieferungen fördern, um sie danach als potentielle oder tatsächliche Bedrohungen ausschalten zu können. Die Rüstungsindustrie freut sich darüber wie auch all jene Unternehmen, die sich beim Wiederaufbau der zerstörten Städte eine goldene Nase verdienen. – Zum Weiterlesen –