Tag-Archiv | Gaza

Gaza abgeriegelt – Proteste wegen Vertreibung aus Pufferzone

Zusammenstöße zwischen israelischen Streitkräften und Palästinensern

Zusammenstöße zwischen israelischen Streitkräften und Palästinensern

Ramallah 31. Oktober 2014 (Press TV/IRIB)

Nach den tödlichen Schüssen israelischer Streitkräfte auf einen Palästinenser hat sich die Lage im Westjordanland verschärft.

Israel behauptet, dass der 32-jährige Moataz Hejazi versucht hätte, den Rabbiner Yehuda Glick zu erschießen. Palästinensische Demonstranten sind am Freitag in al-Quds (Jerusalem) auf die Straße gegangen,  um ihre Empörung über die tödlichen Schüsse auf Hejazi zum Ausdruck zu bringen, wonach es dann zu Ausschreitungen mit den israelischen Sicherheitskräften gekommen ist. Sie setzten Tränengas und Gummigeschosse ein,  um die Demonstranten auseinanderzutreiben. Veröffentlichten Berichten zufolge kam es auch im Dorf Kalandia im Westjordanland zu Auseinandersetzungen. Vor zwei Tagen stürmten israelische Streitkräfte das Haus von Moataz Hejazi im Stadtteil „Abu Tor“,  südlich der al-Aqsa-Moschee,  und erschossen ihn.

Al-Quds: Mehr als hundert Palästinenser festgenommen

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750 Palästinenser / 260 Kinder in nur zwei Monaten festgenommen

Haaretz: 260 palästinensische Kinder in nur zwei Monaten festgenommen

Tel Aviv 21. September 2014 (IRIB)

Laut einem  Bericht der israelischen Tageszeitung „Haaretz“ (Sonntagausgabe) haben israelische Militanten in den vergangenen zwei Monaten 750 Palästinenser  in Al-Quds(Jerusalem) festgenommen.

Ein Drittel davon sind Minderjährige. Diesem Bericht zufolge wurden diese Kinder wegen Auseinandersetzungen mit jüdischen Siedlern und Angriff auf israelische Soldaten inhaftiert.

israelische Elitesoldaten lehnen Beteiligung an zionistischen Einsätzen ab

Israelische Elitesoldaten erstürmen das Gebäude einer Palästinenserorganisation (Archivbild) Israelische Elitesoldaten erstürmen das Gebäude einer Palästinenserorganisation (Archivbild)

Al Quds/Gaza 13. September 2014 (IRIB/APA)

43 Elite-Aufklärer aus einer Geheimdiensteinheit prangern Israel als Besatzungsregime an.

Es ist eine harsche Abrechnung und ein mutiger Schritt. Sie lehnen es ab, sich weiter an Einsätzen zu beteiligen, die sich gegen die Palästinenser richten. Die Informationen der Einheit würden benutzt, um unschuldigen Zivilisten zu schaden, schrieben die Soldaten in einem Brief an Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Moshe Yaalon. Sie ermöglichten politische Verfolgung und spalteten die palästinensische Gesellschaft durch das Anwerben von Informanten. Der Brief wurde am Freitag auf der israelischen Nachrichtenseite Ynet veröffentlicht. Er wurde neben anderen von einem Major, zwei Hauptleuten und einem Leutnant unterzeichnet. Seit 47 Jahren besetzt Israel nun das Westjordanland und „das Militärregime verweigert den Palästinensern dort Grundrechte“, wie es in dem Brief heißt. Die dort geschaffene Realität, in der für jüdische Siedler und palästinensische Anwohner zwei unterschiedliche Rechtssysteme gelten, die einem Teil – den Siedlern – Rechte zubilligen, die sie dem anderen Teil – den Palästinensern – verweigern, sei „kein unausweichliches Ergebnis einer notwendigen Selbstverteidigung“. Diese Realität sehe so aus, weil die israelischen Regierungen sie sukzessive so gewählt hätten.

Umfrage: Hamas hat den Krieg gewonnen – UNO kritisiert Kztierung

UNCTAD wirft Israel Stolperstein für die Entwicklung in den Palästinensergebieten vor

UNCTAD wirft Israel Stolperstein für die Entwicklung in den Palästinensergebieten vor

Genf 4. September 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

UNO-Experten haben Israel vorgeworfen, die wirtschaftliche Entwicklung Palästinas durch eine Blockadepolitik zu verhindern.

Die zerrüttete palästinensische Volkswirtschaft könne sich nur erholen, wenn Israel ökonomische Restriktionen gegen die palästinensischen Gebiete beenden würde, stellt die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) fest.

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Gaza-Genozid: USA blockt UN-Resolution – Iran hilft – BRD?

Gaza-Krieg: Zahl der Opfer auf 718 angestiegen

Gaza 24. Juli 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

Gaza-Krieg: Zahl der Opfer auf 718 angestiegen

Trotz internationaler Vermittlungsbemühungen um einen Waffenstillstand hält die israelische Aggression im Gazastreifen an.

Einheiten der israelischen Armee  haben in der Nacht auf Donnerstag ihre Angriffe im Gazastreifen fortgesetzt. Dabei sind 23 weitere Palästinenser getötet  worden. Sechs davon seien Kinder, teilten die örtlichen Rettungsbehörden mit. Zehn gehörten zu einer Familie.Wie der Leiter der Rettungskräfte im Gazastreifen, Aschraf al-Kidra, sagte, kletterte die Zahl der Opfer auf 718. Mehr als 4500 Menschen seien verletzt worden.

Augenzeugen zufolge fiel der Strom aus, nachdem das wichtigste Kraftwerk des Gazastreifens getroffen wurde. Menschen gerieten in Panik.

Gaza-Krieg: Mindestens 161 Kinder, 66 Frauen und 35 ältere Menschen sind bei israelischen Angriffen getötet

Gaza/Genf  23. Juli 2014 (Freunde Palästina/dpa/IRIB)

Mindestens 161 Kinder, 66 Frauen und 35 ältere Menschen sind bei israelischen Angriffen getötet

Israelische Soldaten an der Grenze zum Gazastreifen  Israelische Soldaten an der Grenze zum Gazastreifen

Gaza 22. Juli 2014 (Press TV/IRIB)

Mehr als 40 israelische Soldaten in Gaza getötet

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Tödlicher Racheakt an palästinensischem Jugendlichen

Tödlicher Racheakt an palästinensischem Jugendlichen? al Quds (Jerusalem) 2. Juli 2014 (AFP/dpa/IRIB)

In einem Wald in der Nähe von al-Quds (Jerusalem) ist nach israelischen Medienberichten die Leiche eines arabischen Jugendlichen gefunden worden. Es besteht der Verdacht, dass er von rechtsextremen Israelis entführt und ermordet wurde. 

Die Todesursache sei noch unklar, berichtete die Zeitung „Jerusalem Post“. Der junge Mann soll 16 Jahre alt sein und aus Shuafat stammen. Nach anderen Berichten wies die Leiche Brandspuren auf.

Am Dienstag forderten in Israel Tausende Demonstranten Rache für den Mord an drei jüdischen Jugendlichen, deren Leichen in der Nacht zuvor in der Nähe von Hebron (Westjordanland) gefunden worden waren. Israel macht die Hamas für diese Tat verantwortlich. Tatsächlich hat sich dazu bisher niemand bekannt, und von Nahost-Experten wird darauf hingewiesen, dass sie den aktuellen Interessen der Hamas massiv zuwiderlaufen würde.

Zu Racheaktionen bis hin zum Mord wird auch von israelischen Politikern aufgerufen. So forderte der Abgeordnete Ze’ev Elkin aus der Likud-Partei Premierminister Benjamin Netanjahu zur Wiederaufnahme der gezielten Tötung von Hamas-Mitgliedern auf.

Die drei getöteten JugendlichenDie drei getöteten Jugendlichen – Tel Aviv 2. Juli 2014 ((ldc/sda/IRIB)

Netanjahus Koalitionspartner drängen auf Einmarsch in Gaza Weiterlesen

zionistischer Holocaust: palästinänsische Wasserwerke seit 2009 zerbombt

Blockade des Gazastreifens verhindert Zugang zu sauberem Trinkwasser

9. Juni 2014 Ramallah (Press-TV/IRIB)

Rund 90 Prozent des Trinkwassers im Gazastreifen ist verschmutzt, in den letzten Jahren hat die Wasserverschmutzung durch die israelische Blockade massiv zugenommen, sagt Ahmad Yacoubi, Leiter der palästinensischen Wasserbehörde in einem Gespräch mit Press-TV.

Das Wasser in Gaza ist mit hohen Nitrat und Chlorid verunreinigt. Die Schadstoffe sind dreimal höher als ein normales Niveau und sind nicht zum Verzehr geeignet. Das israelische Regime bombardierte Abwasserreinigungsanlagen während des Kriegs in Gaza im Jahr 2009. Trotz einiger unterentwickelter Wasseraufbereitungsanlagen ist das Wasser wegen langer Stunden von Stromausfällen sowie den Mangel an Kraftstoff verschmutzt. Die einzige Meerwasserentsalzungsanlage im Gazastreifen ist nicht in der Lage, den Anforderungen für sauberes Trinkwasser gerecht zu werden.

Zwei Palästinenser in Dschenin getötet

19. Dez. 2013 – Dschenin (IRIB)

Israelische Militärkräfte haben im Westjordanland zwei Palästinenser erschossen.

Bei dem Angriff vom Mittwochabend auf die Stadt Dschenin im nördlichen Westjordanland wurden zwei junge Palästinenser getötet und acht weitere verletzt, berichtete der libanesische Fernsehsender Al Menar. Laut Krankenhausangaben erlitt ein Palästinenser bei dem israelischen Militärangriff auf Dschenin Schussverletzungen und wurde festgenommen; später wurde die Leiche des 24-jährigen seiner Familie übergeben.

Ferner nahm die Armee des zionistisch-israelischen Regimes die Küstengebiete von Gaza unter Beschuss. Die Kriegsboote der israelischen Armee im Mittelmeer schossen gestern Abend vier Raketen auf die nordwestlichen Küstengebiete von Gaza. Der Angriff hinterließ keine Verluste.

Lobby fürchtet Wahrheit über Kriegsverbrechen

kenVon kenFM

Kommentar vom Evelyn Hecht-Galinski

Tatsächlich verschlimmern sich die Zustände in Gaza und in den besetzten Gebieten, sowie für die Palästinenser im „jüdischen Staat“ immer mehr. Aber was passiert in der deutschen Berichterstattung in den „eingebetteten “ Medien? Nichts! Durften wir in einer deutschen Zeitung oder in einer deutschen Radio- oder TV-Station etwas lesen über die erneute Zerstörung von 30 palästinensischen Häusern im Jordan-Tal?

41 Palästinenser, davon 24 Kinder, wurden obdachlos, sie wurden zwangsvertrieben und enteignet aus Häusern, die auch mit unseren humanitären Mitteln erneut aufgebaut worden waren, nach einer vorangegangenen israelischen Zerstörung. Dieses menschliche Leid, das von der israelischen Besatzungsmacht angerichtet wird, geschieht unter den Augen der Weltöffentlichkeit, aber ohne deren Beachtung. Nach internationalem Völkerrecht sind Zerstörungen und Vertreibung illegal, aber was schert das die israelischen Besatzer?

Denn wer zieht sie schon zur Rechenschaft? Zwar stellte die UN fest, dass seit Anfang 2013 mehr als 630 palästinensische Häuser in der C-Zone zerstört wurden, die unter israelischer Besatzung steht. Diese C-Zone betrifft übrigens auch das annektierte Ost-Jerusalem.
Was heißt das für diese vertriebenen palästinensischen Menschen? Es bedeutet, dass erneut 1.035 Palästinenser, davon 526 Kinder, jetzt obdachlos und schutzlos der Kälte ausgesetzt sind. Etwa 80% dieser völkerrechtswidrigen Vertreibungen fanden im Jordan-Tal statt! Der „jüdische Staat“ schafft hier immer neue Tatsachen für die schleichende Annexion des gesamten Jordantals.
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Gaza: Abwasser fließt auf den Straßen

16. Nov. 2013 – Gaza-Stadt (Press TV/IRIB)

Einem Bericht von Press TV zufolge ist die Situation im Gazastreifen, wo das Abwasser auf den Straßen fließt, zu einer humanitären Katastrophe geworden.

Durch den Strommangel seit 13. November 2013 ist die Abwasserklärung in Gaza mit Schwierigkeiten konfrontiert worden und das Abwasser fließt auf den Straßen. Während das ägyptische Militär die Versorgungstunnel in den Gazastreifen zerstört, ist der Brennstoff- und Elektrizitätsmangel in den letzten Monaten zu einer Gefahr für die Bewohner des Gazastreifens geworden. Die Versorgungstunnel haben eine große Bedeutung für die 1,7 Millionen Einwohner dieses Gebietes. Allein das Kraftwerk von Gaza mit einer Leistung von rund 65 Megawatt, leistet die Stromversorgung für rund ein Drittel der Bewohner dieses blockierten Gebietes. Durch die starke Reduzierung der Kraftstoffzufuhr ist die Stromabschaltung auf täglich 18 Stunden erhöht worden.

Seit Juni 2007 wird der Gazastreifen vom israelischen Regime blockiert, wodurch der Lebensstandard der Bevölkerung erheblich gesunken und die Arbeitslosigkeit und Armut gestiegen sind.

Israel: Kabinettsmitglied Naftali Bennett tötete “problemlos” viele Araber

palaestina wird von der landkarte getilgt Israel: Kabinettsmitglied Naftali Bennett tötete problemlos viele Arabervon: http://www.politaia.org/

Kommentar: Es vergeht kaum ein Tag, an dem keine “irren” Nachrichten aus dem zionistischen Monstrum – geschaffen von der Internationalen Finanzmafia – eintreffen. Es scheint ein allgemeiner Wahnsinn unter den Dieben des palästinensischen Landes ausgebrochen zu sein.
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Araber zu töten ist gar kein Problem in Israel

 Israel: Kabinettsmitglied Naftali Bennett tötete problemlos viele AraberNaftali Bennett

Der rechte israelische Politiker Naftali Bennett hat mit seinen jüngsten Forderungen und Aussagen im Kabinett für Empörung gesorgt.

Die Partei Bennetts, HaBeit HaYehudi, spricht sich gegen ein Existenzrecht eines palästinensischen Staates aus. Dass der Hass unter Israelis tiefe Wurzeln hat, zeigte die Haltung Bennetts, der im Kabinett vorschlug, festgenommene Palästinenser sofort zu töten. Auf Einwand von Vorsitzenden des Nationalen Sicherheitsrates, Yaakov Amidror, dass dies illegal wäre, sagte Bennett: “Ich habe in meinem Leben schon viele Araber getötet, das ist gar kein Problem.”

Wer ist Naftali Bennett? (aus Bertelsmann-pedia)

Bennett wurde als einer von drei Söhnen von Jim und Myrna Bennett in Haifa geboren, wohin sie nach dem Sechstagekrieg aus San Francisco ausgewandert waren. Er besuchte die Jawne Jeschiwa High-School in Haifa und wurde Jugendleiter (Madrich) beim religiös-zionistischen Jugendverband Bne Akiwa.

Zwischen 1990 und 1996 diente er in den Israelischen Streitkräften in den beiden Sajerets (Spezialeinheiten) Matkal und Maglan, zuletzt im Rang eines Hauptmannes. Er verließ das Militär im Rang eines Majors der Reserve und studierte Rechtswissenschaft an der Hebräischen Universität Jerusalem.

Bennett lebt in Raʿanana und ist mit der Feinbäckerin Gilat Bennett verheiratet, mit der er vier Kinder hat.

Berufliche Tätigkeit

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