Tag-Archiv | Geopolitik

Kissinger: schiitische Einigkeit gefährlicher als IS

UNO: 1.8 Mio. Flüchtlinge im Irak

UNO: 1.8 Mio. Flüchtlinge im Irak

Bagdad 7. September 2014 (Mehrnews/IRIB)

Die Zahl der Flüchtlinge im Irak liegt nach Angaben der Vereinten Nationen bei  1.8 Millionen. Laut Mehrnews unter Berufung auf Al-Masalah gab eine UN-Delegation im Irak heute bekannt,

dass die Gewalt in diesem Land dazu führte, dass 1.8 Mio. Menschen die Flucht ergriffen haben. Diese Zahl sei seit dem Januar 2014 entstanden, die Hälfte der Flüchtlinge besteht aus Kindern. Diese Menschen haben kein Obdach und sind daher gefährdet. Sie brauchen humanitäre Hilfe. Sie sind auf 1500 Stellen  im Irak verstreut. Ihre Lage sei schlimm. Die UNO gab bekannt, dass die Einheit der irakischen Nation und die Einberufung einer nationalen und umfassenden Regierung, die alle irakischen Gruppen einbezieht, sofortigen Hilfeleistungen sehr dienlich sein kann.

Assad begrüßt Bereitschaft Irans zum Wiederaufbau Syriens

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Holocaust: US-Sanktionsgesetz soll Hisbollah finanziell austrocknen

8. April 2014Beirut (Daily Star/IRIB)

Mit einem Gesetz, das der Hisbollah und ihrem Fernsehsender Al Manar weitere Sanktionen auferlegt, wollen amerikanische Abgeordnete die Organisation von ihren finanziellen Quellen abschneiden. Das Komitee für auswärtige Angelegenheiten des Repräsentantenhauses hat am 3. April eine entsprechende Gesetzesvorlage eingereicht. Weiterlesen

Afghanischer Präsident: „Al Kaida ist ein Mythos, keine Realität”

Hamid Karzai hält Al Kaida für ein Phantom. Der Krieg in Afghanistan werde aus anderen Gründen geführt. (Foto: dpa)

Hamid Karzai hält Al Kaida für ein Phantom. Der Krieg in Afghanistan werde aus anderen Gründen geführt. (Foto: dpa)

Afghanistan – Terrorismus als Vorwand

Afghanistans Präsident Karzai denkt, dass Al Kaida „mehr Mythos als Realität“ sei. Der Krieg in Afghanistan werde vor allem wegen westlicher Interessen und nicht zur Bekämpfung des Terrorismus geführt. Er sei tief enttäuscht von den Amerikanern und vom Westen.

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US-Organisationen finanzierten Sturz von Janukowitsch

US-Diplomatin Viktoria Nuland war eine aktive Unterstützerin der Anti-Janukowitsch-Proteste. (Foto: dpa)

US-Diplomatin Viktoria Nuland war eine aktive Unterstützerin der Anti-Janukowitsch-Proteste. (Foto: dpa)

Ukraine – Regierungs-Gegner ausgebildet

US-Organisationen haben über Jahre hinweg Oppositionelle in der Ukraine ausgebildet. Unter ihnen befanden sich auch Journalisten und Aktivisten, die maßgeblich am Sturz von Janukowitsch beteiligt waren.

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Ukraine: Opposition ruft Kiewer auf, sich Baseballschläger zuzulegen

Juri Luzenko

STIMME RUSSLANDS Der ehemalige Innenminister Juri Luzenko, einer der ukrainischen Oppositionsanführer, hat die Einwohner von Kiew aufgerufen, sich mit Baseballschlägern zu bewaffnen und bereit zu sein, auf den Unabhängigkeitsplatz zu kommen, um den Polizei-SEKs gegenüberzustehen.

Es handle sich um eine Aufstockung der Selbstverteidigungsverbände, die von der Opposition gegründet wurden, so Luzenko.

„Legt einen Schutzhelm und einen Baseballschläger gegen in den Kofferraum und seid bereit, uns auf dem Euromaidan zur Seite zu stehen“, sagte Luzenko.

Die Selbstverteidigungsverbände werden in allen Bezirken von Kiew eingesetzt, sagte der Abgeordnete der nationalistischen Oppositionspartei Swoboda, Igor Miroschnitschenko, in dem von Oppositionellen besetzten Bürgermeisteramt.

 

Globale Aufrüstung: Geschäft mit Waffen boomt

China wird bis 2015 mehr für Rüstung ausgeben als Großbritannien, Frankreich und Deutschland zusammen. (Foto: dpa)

China wird bis 2015 mehr für Rüstung ausgeben als Großbritannien, Frankreich und Deutschland zusammen. (Foto: dpa)

Militär – Schwellenländer rüsten auf

Erstmals seit fünf Jahren geben die Staaten wieder mehr Geld für ihre Armeen aus. Die weltweiten Rüstungs-Ausgaben liegen 2014 bei mehr als 1,5 Billionen Dollar. Vor allem in Russland, Asien und dem Mittleren Osten steigen die Militär-Haushalte.

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Al-CIA-da-Terror: „Protestler“ veranstalten Progromnacht in Kiew – Tötungen und Entführungen

Mysteriöse Menschenentführungen in KiewMysteriöse Menschenentführungen in Kiew

22. Jan. 2014© RIA Novosti. Andrei Stenin

Pro-EU-Proteste in Kiew Mehr als 50 Menschen sind in der Nacht zum Mittwoch laut Augenzeugenberichten entführt worden, teilte die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch auf ihrer Webseite mit. 

„Die Ereignisse der letzten Stunden in Kiew zeugen von einer zunehmenden Aggression von Vertretern extremistisch eingestellter Gruppierungen und anderer Vereinigungen gegenüber den Rechtsschutzorganen und friedlichen Bürgern“, heißt es in der Mitteilung. „Im Laufe der Nacht haben Unbekannte in den Wohnheimen in der Stscherbakow-, der Spasskaja-, der Observatornaja-, der Starowoksalnaja- und der Bogdanowskaja-Straße von Kiew Massenpogrome angestellt. Sie haben Türen und Fenster eingeschlagen und Menschen entführt.“ 

Die mit Schlagstöcken und Metallschlägern bewaffneten Extremisten schlendern durch Straßen der Stadt, greifen friedliche Bürger an und stecken Autos in Brand, so die Generalstaatsanwaltschaft. 

Laut der Mitteilung ist die Polizei um 06.25 Uhr Ortszeit von einem Unbekannten angerufen worden, der mitteilte, in der Bibliothek der Nationalen Wissenschaftsakademie befinde sich eine männliche Leiche. 

Der anonyme Anrufer teilte ferner mit, dass die Leiche zunächst ins Gewerkschaftshaus gebracht worden sei und erst danach in die Bibliothek. 

Rund neun Uhr früh habe die Polizei einen weiteren Mann mit Schusswunde bewusstlos in der Bibliothek entdeckt. „Der Mann erlag seinen Verletzungen“, hieß es.

UNO schätzt die Zahl der Flüchtlinge auf 45 Millionen

UNO schätzt die Zahl der Flüchtlinge auf  45 Millionen

20. Dez. 2013 – New York(dpa/IRIB)

Mehr als 45 Millionen Menschen sind derzeit laut UN-Angaben Flüchtlinge in fremden Staaten oder Vertriebene innerhalb des eigenen Heimatlandes.

Dies sei die höchste Zahl seit Anfang der 90er Jahre, heißt es in einem am Freitag in Genf veröffentlichtem Bericht des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR).

Dabei seien die Flüchtlingsströme im zu Ende gehenden Jahr – vor allem durch die bewaffnete Konflikte in Syrien, Afghanistan und Somalia sowie im Sudan und im Kongo – so groß gewesen wie seit langem nicht mehr.

Allein in den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 hätten sich 5,9 Million Menschen gezwungen gesehen, aus ihren Wohnorten zu fliehen. Im gesamten Jahr 2012 seien dies 7,6 Millionen gewesen. Der Bericht für das erste Halbjahr 2013 stützt sich auf Daten von UNHCR-Büros in 120 Ländern.

Es sei schwer, sich angesichts dieser Zahlen nicht zu fragen, wieso derart viele Menschen zur Flucht getrieben werden, erklärte UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, António Guterres.

Humanitäre Organisationen leisteten zwar lebensrettende Hilfe, aber sie könnten Kriege nicht verhindern und auch nicht beenden. „Das erfordert politische Anstrengungen und politischen Willen und darauf müssten sich international weit größere Anstrengungen richten.“

Afghanen demonstrieren gegen Sicherheitsabkommen mit USA

19. Nov. 2013 – Kabul (Press TV)

Hunderte Afghanen u.a. auch Studenten haben in Kabul und Jalalabad im Westen des Landes gegen das Sicherheitsabkommen mit Amerika demonstriert.

Die Demonstranten riefen Parolen gegen die USA und blockierten aus Protest gegen das so genannte bilaterale Sicherheitsabkommen die Hauptstraße von Kabul nach Jalalabad. Am Donnerstag soll sich der Weisenrat, die Loya Djerga, über dieses Abkommen beraten. Das besagte Abkommen sieht vor, dass US-Truppen auch nach 2014 im kriegsgebeutelten Afghanistan bleiben.

Die Demonstranten warnten den Weisenrat vor eine Annahme des Abkommens, dieser Rat repräsentiere nicht das afghanische Volk.

Am Montag hat es ähnliche Demonstrationen in der Hauptstadt Kabul gegeben. Zurzeit sind bis zu 43.000 US-Soldaten in Afghanistan stationiert.

Ägypten: Muslimbruderschaft rief zu Gesprächen zur Beendigung der Krise auf

16. Nov. 2013 – Istanbul/Kairo (Irna/dpa)

Ein von Anhängern der Muslimbruderschaft geführtes Bündnis hat in Ägypten zur friedlichen Überwindung der Krise in dem nordafrikanischen Land aufgerufen.

«Wir rufen alle revolutionären Kräfte, politischen Parteien und Patrioten auf, in einen Dialog einzutreten, um eine Lösung aus der Krise zu finden und die Herrschaft des Militärs zu beenden», erklärte die «Nationale Allianz zur Unterstützung der Legitimität» am Samstag in Kairo. Die Wiedereinsetzung des im Juli vom Militär gestürzten Präsidenten Mohammed Mursi wurde nicht explizit gefordert. Das Bündnis hat in den vergangenen Monaten zahlreiche Demonstrationen gegen die Entmachtung Mursis organisiert. Dabei war es immer wieder zu Ausschreitungen gekommen. «Friedliche Opposition ist der einzige Weg, um den Putsch zu beenden und zurück auf den demokratischen Weg zu finden», erklärt das Bündnis nun. Seit dem Sturz Mursis sind in Ägypten mehr als 1000 Menschen bei Unruhen getötet worden.

Volker Pispers über Cleverness – bis neulich (Sendung vom 12.11.13)

Foreign Policy: Saudi-Arabien bereitet Angriff auf Syrien vor

saudi_panzer8. November 2013Politaia

Kommentar: Dass der glühende Zionist John Kerry die Syrien- und Iran-Politik der Obama-Administration hintertreibt, bestätigt sich wieder einmal in einem Artikel des US-Magazins Foreign Policy. Auch die Äußerungen von Kerry am letzten Sonntag während seines Besuchs in Kairo, dass Washington und dessen Verbündete unterschiedliche Meinungen zum Syrien-Konflikt haben könnten, ruft in Damaskus und in Moskau den Verdacht hervor, dass die USA die Genf-2-Konferenz sabotieren wollen.

Doch von welchen USA sprechen wir? Die AIPACUSA, die auf Armageddon abzielt oder die USA ihrer Gegner, welche den Dritten Weltkrieg vermeiden wollen?

Der jüngste Besuch Kerrys in Riad bei König Abdullah mag jedenfalls eher der Aufmunterung der Saudis gedient haben, den Krieg voranzutreiben, als sie von ihrer Invasion in Syrien abzuhalten.

Saudi-Arabien ist der zionistische Zwillingsbruder Israels und hat keineswegs vor, den Krieg gegen Syrien verloren zu geben. Beide Staaten sind Produkte der Internationalen Finanzmafia in London und deren Befehlsempfänger.

Auch der Iran steht weiter im Fadenkreuz der Zionisten in Tel Aviv und Riad. Dazu will sich Saudi-Arabien pakistanischer Atomwaffen bedienen, in die es reichlich investiert hat, wie die BBC berichtete. Im letzten Monat erzählte ein ehemaliger Chef des israelischen Militärgeheimdienstes, Amos Yadlin, auf einer Konferenz in Schweden, dass – sollte Iran die Bombe bauen – “die Saudis nicht einen Monat länger warten werden. Sie haben bereits für die Bombe bezahlt, sie werden nach Pakistan gehen und dort holen, was sie brauchen.” Sie geben nie auf. – zum Weiterlesen

“Putin trotzt den USA”. Interview mit Alexander Dugin

CM_Cover_OktoberZur russischen Syrien-Politik. Aus COMPACT 10/2013.

Zur Krise um Syrien, einer veritablen Weltkriegsgefahr, haben wir in COMPACT 10/2013 einen Schwerpunkt. Hier ist die Inhaltsübersicht der Ausgabe. Wir freuen uns, mit Alexander Dugin einen exzellenten Kenner der Kreml-Politiker und den wichtigsten Vertreter der “eurasischen” option für ein Interview gewonnen zu haben.

„Vor Damaskus stehen sich USA und Russlands gegenüber“

_Interview mit Alexander Dugin

Syrien ist das Schlachtfeld, auf dem die Supermächte direkt aufeinandetreffen. Für beide geht es um ihre Existenz. Doch Putin wird durch die pro-westlichen Fraktionen im Moskauer Establishment geschwächt. Gegen den Amerikanismus steht die eurasische Vision.

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?Man hat den Eindruck, Russland versucht im Syrien-Konflikt einer Konfrontation mit den USA auszuweichen. Der Marinestützpunkt Tartus sei aufgelöst worden, wichtige Anti-Raketen-Raketen seien nicht an Assad geliefert worden. Die Nachrichtenlage scheint verwirrend…

Wir müssen die Situation in Syrien außerordentlich vorsichtig beurteilen. Die Lage ist sehr kritisch, vor allem für den Westen – aber auch für Wladimir Putin. Für die USA geht es im Syrien-Krieg nicht etwa nur um einen kleinen Konflikt, sondern um „Alles oder Nichts“. Wenn Washington nicht interveniert, werden die USA ihre Rolle als globale Führungsmacht verlieren. Dies wäre das Ende des Amerikanischen Imperiums. Washington versucht daher, diesen riskanten Schritt so weit wie möglich hinauszuzögern. Natürlich weiß man in Washington, dass ein solcher Schwebezustand nur für einige Zeit aufrechtzuerhalten ist. Die Amerikaner versuchen, mit Putin ein Spiel zu spielen – ein sehr ernstes Spiel! Der russische Präsident muss sehr umsichtig und clever agieren.

?Warum muss er das?