Tag-Archiv | Gewalt

Kolumbien: kolonialistische Unterdrückung zählt bereits 6,8 Millionen Opfer

Traurige Bürgerkriegsbilanz in Kolumbien: Vertreibungen, Entführungen und Morde: Bewaffneter Konflikt in Kolumbien forderte 6,8 Millionen Opfer. Menschenrechtsaktivisten weiter bedroht

Vertriebene bei einer Demonstration "Für Land, das Leben und den Frieden"

Vertriebene bei einer Demonstration „Für Land, das Leben und den Frieden“ – Quelle: flickr.com – Lizenz: CC by-nc-sa 2.0

Bogotá 1. Januar 2015 – amerika21

6,8 Millionen Menschen sind Opfer des internen bewaffneten Konflikts in Kolumbien geworden. Dies geht aus einem jüngst veröffentlichen Bericht der Regierung hervor. Demnach wurden 86 Prozent der Betroffenen aus ihren Gemeinden vertrieben. Die übrigen 14 Prozent wurden Opfer von Morden, Entführungen, gewaltsamem Verschwindenlassen, Folter und Vergewaltigung.

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israelische Soldaten prügeln friedlich demonstrierenden palästinensischen Minister tot

Ai-Menschenrechtsorganisation wirft Israel Kriegsverbrechen vor

Anwohner vor zerstörten Gebäuden in Gaza-Stadt, Ende August 2014Anwohner vor zerstörten Gebäuden in Gaza-Stadt, Ende August 2014

London 9. Dezember 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (ai) hat dem israelischen Regime erneut Kriegsverbrechen vorgeworfen.

Die Organisation bezog sich in ihrem am Dienstag veröffentlichten Bericht auf die Verbrechen der israelischen Armee während der letzten vier Tage des Gaza-Kriegs im Sommer. Dabei seien vier mehrstöckige Gebäude im Gazastreifen „absichtlich sowie ohne militärische Rechtfertigung“ zerstört worden. Das sei ein Bruch des internationalen Rechts, erklärte Amnesty. Die israelische Militäraggression im Gazastreifen war Ende August nach 7 Wochen abgeschlossen worden. Mehr als Zweithausend Palästinenser wurden bei den Angriffen ermordet, die allermeisten von ihnen waren nach Angaben der UNO Zivilpersonen. Kriegsverbrechen müssten „unabhängig sowie unparteiisch untersucht“ werden, forderte Amnesty in dem Bericht. Die Verantwortlichen müssten vor Gericht gestellt werden sowie „faire Prozesse“ erhalten. Die israelischen Behörden reagierten vorerst gar nicht auf den jüngsten Bericht der Menschenrechtsorganisation.

Palästinensischer Minister stirbt nach Konfrontation mit israelischen Soldaten

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Vergeltung für schiitischen Ungehorsam – Anschlag auf iranischen Botschafter im Jemen

Jemen: Ansarallah und Muslimbrüder unterzeichnen Vertrag zur Einstellung von Kampfhandlungen

Jemen: Ansarallah und Muslimbrüder unterzeichnen Vertrag zur Einstellung von  Kampfhandlungen

Sana 30. November 2014 (Press TV/IRIB)

Unterrichtete Kreise in Jemen haben von einem beispiellosen Treffen und Abkommen zwischen der Islah-Partei (Muslimbrüdern in Jemen) und Ansarallah zur Einstellung der Kämpfe im Land berichtete.

Islah-nahe Kreise berichteten, dass einige ihrer Anführer und der Ansarallah-Anführer, Badredin Al-Houthi, in der Provinz Saade dieses Abkommen unterzeichnet haben. Es besteht aus einigen Punkten, die sich auf ein Ende der Differenzen, Freilassung der Verhafteten, Rückgabe des Eigentums der Islah-Partei und der Wohnhäuser, die in den vergangenen Monaten von der Ansarallah beschlagnahmt wurden, beziehen. Laut einer Internet-Erklärung der Al-Houthi haben sich beide Gruppen wegen der Gefahren, die Jemen bedrohen, entschlossen, ihre Kontakte zur Einstellungen der Spannungen und Wiederholung der Ereignisse vom vergangenen Jahr fortzusetzen. Die zwei Gruppen haben sich am Donnerstag zum ersten Mal getroffen.

27 Tote und Verletzte im Süden Jemens

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Minderjährige aus Mittelamerika fliehen vor der Gewalt

Neue Studie belegt: Zahl der Minderjährigen aus Mittelamerika, die internationalen Schutz brauchen, hat sich seit 2006 mehr als verdreifacht.

Für die Studie wurden 280 Kinder und Jugendliche aus Mittelamerika befragt

Für die Studie wurden 280 Kinder und Jugendliche aus Mittelamerika befragt – Quelle: acnur.org

Mexiko-Stadt 2. Dezember 2014 – Poonal/amerika21

Die Gewalt und die Verfolgung bedingt durch das organisierte Verbrechen sind die Hauptgründe für die Flucht von Kindern und Jugendlichen aus Guatemala, Honduras und El Salvador in Richtung Nordamerika und folglich nicht nur die prekären wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen oder die Trennung der Kinder von ihren Familien.

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USA: Ausnahmezustand in Ferguson – schwere Unruhen & landesweite Proteste

Polizeigewalt

Von Polizisten in USA verletzter Junge gestorben

Alle 28 Stunden wird in den USA ein Afro-Amerikaner erschossen. Beim letzten Opfer handelt es sich um einen zwölfjährigen Junge der von der Polizei angeschossen wurde. Grund: Er hielt eine Spielzeugpistole in seinen Händen.

Von Polizisten in USA verletzter Junge gestorben

STIMME RUSSLANDS Der zwölfjährige Junge, der von einem Polizisten angeschossen worden war, ist in der Stadt Cleveland (US-Bundesstaat Ohio) trotz der Bemühungen der Ärzte gestorben.

Nach Urteil in Ferguson: Proteste in New York und Los Angeles

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Westen verweigert sich UN-Entschließung gegen Nazismus – UNO bekundet Kiew schwerste Verstöße

UNESCO erhält Schreiben über Verletzungen der Rechte von RT-Journalisten

UNESCO erhält Schreiben über Verletzungen der Rechte von RT-Journalisten

STIMME RUSSLANDS Das Büro der Generaldirektorin der UNESCO, Irina Bokova, hat den Erhalt des Schreibens des russischen Fernsehkanals RT bestätigt, in dem die Bitte enthalten ist, Maßnahmen im Zusammenhang mit Fällen grober Verletzung der Rechte von Journalisten in der Ukraine zu treffen.

In der vergangenen Woche hatte sich die Medienagentur Rossiya Segodnya ebenfalls darum ersucht, Fälle der Verletzung der Rechte von Journalisten in der Ukraine und in der EU zu prüfen.

Zuvor hatte Frau Bokova erklärt, dass die Bedrohung für Journalisten real sei, und die Straflosigkeit, die jene genießen, die sich am Leben von Vertretern der Massenmedien vergreifen, Angst vor Repressalien hervorrufe und zur Selbstzensur führe, die die Gesellschaft um Informationsquellen bringe.

Moskau: UN-Bericht zur Ukraine ignoriert Probleme der Russischsprachigen

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Israel annektiert erneut riesige Ackerflächen & will Bürger bewaffnen

Palästinensischer Minister: Israel hat 10.000 Kinder festgenommen

Palästinensischer Minister: Israel hat 10.000 Kinder festgenommen

Ramallah 19. November 2014 (trt/IRIB)

Israel hat  laut den palästinensischen Quellen 10.000  palästinensische Kinder in den vergangenen 14 Jahren festgenommen.

Der  palästinensische Minister für Gefangenenfragen, Issa Karake veröffentlichte am Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention  eine Erklärung, in der er Israel vorwirft,  minderjährige Palästinenser festzunehmen  und durch Erniedrigung und Folter gegen die UN-Kinderrechtskonvention zu verstoßen. Laut Karake finden auch keine gerechten Gerichtsprozesse statt.

Seit dem vergangenen Juni seien circa drei Tausend Palästinenser festgenommen worden.

95 Prozent der inhaftierten palästinensischen Kinder würden gefoltert. Haftanstalten seien immer noch 300 palästinensische Kinder.

Israel gab keine Stellungnahme  zum Thema ab.

Israels Inlandgeheimdienstschef: Abbas hetzt nicht zur Gewalt

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Boko-Haram in Nigeria: seit 2009 mehr als 10.000 Menschen durch Anschläge getötet

Mindestens 40 Tote bei mutmaßlicher Boko-Haram-Attacke in Nigeria

Mindestens 40 Tote bei mutmaßlicher Boko-Haram-Attacke in Nigeria

STIMME RUSSLANDS In Nigeria sind bei einem mutmaßlichen Angriff der Extremistengruppe Boko Haram mehr als 40 Menschen getötet worden.

Nach übereinstimmenden Angaben von Behörden und Augenzeugen geschah die Attacke in einem Dorf im nördlichsten Bundesstaat Borno. Mindestens 50 Einwohner seien verletzt worden, zahlreiche weitere würden vermisst. – Die Islamisten wollen im Norden Nigerias mit Gewalt einen Gottesstaat durchsetzen. Bei Anschlägen auf Sicherheitskräfte, Behörden, Schulen und Kirchen wurden seit 2009 mehr als 10.000 Menschen getötet. Deutschlandfunk

Israelische Siedler hängen palästinensischen Busfahrer

Hassan Yousef RammouniHassan Yousef Rammouni

Al-Quds 17. November 2014 (IRIB)

Israelische Siedler haben einen palästinensischen Mann in Ost-al-Quds (Jerusalem) in Folge der Brutalität gegen Palästinenser in den besetzten Gebieten gehängt, berichten örtliche Quellen.

Hassan Yousef Rammouni, 32, ein palästinensischer Busfahrer wurde auf seinem Weg von der Arbeit am Sonntag von Israelis in der Nähe von Ras al-Amud entführt und dann gehängt. Berichten zufolge waren Zeichen der Strangulation auf Rammounis Hals, sowie Anzeichen von Gewalt an seinem Körper erkennbar. Die Bewohner protestierten gegen die Ermordung, welches zu Auseinandersetzungen zwischen israelischen Streitkräften und palästinensischen Demonstranten führte. Die Spannungen spitzten sich in Ost al-Quds zu, nachdem israelische Truppen einen jungen Palästinenser in der vergangenen Woche erschossen.

OSZE bestätigt Organraub in der Ukraine – USA verschleppt russische Austauschschüler

IKRK-Mitarbeiter bei Beschuss von Donezk getötet – EU besorgt über Eskalation

IKRK-Mitarbeiter bei Beschuss von Donezk getötet – EU besorgt über Eskalation

STIMME RUSSLANDS Ein Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) ist am Donnerstag beim Beschuss des ostukrainischen Donezk ums Leben gekommen. Das teilte das Verteidigungsministerium der selbsternannten „Volksrepublik Donezk“ Journalisten mit.

Es handele sich um den schweizerischen Bürger Laurent Etienn, Jahrgang 1976. Sein Pass und der Dienstausweis seien in seiner Tasche gefunden worden.

Am stärksten betroffen wurde am Donnerstag ein Stadtbezirk mit mehrstöckigen Wohnhäusern. Geschossen wurde allem Anschein nach aus Mehrfachraketenwerfern.

Armee greift Donezk offenbar aus Mehrfachraketenwerfern „Uragan“ an

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kolumbiansche Polizei schießt scharf auf Protest ausgebeuteter Bananenbauern

Bogotá 10. August 2014 – amerika21.de

Kolumbien: 22 Verletzte und ein Toter bei Streik in Urabá

Bei einem Streik von Tausenden Bananenanbauern in der Region Urabá im Nordwesten von Kolumbien sind 22 Streikende zum Teil durch Schüsse verletzt worden. Teilnehmer der Mobilisierung machten die Polizei dafür verantwortlich. Sie gaben an, dass die Beamten die Protestierenden mit Schusswaffen angegriffen haben.

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Menschenhandel in Mexico: Minderjährige verkauft & prostituiert

Mexiko-Stadt 11. August 2014 – amerika21.de

Wie aus einem von der mexikanischen Ausländerbehörde veröffentlichten Bericht hervorgeht, wurden allein 2013 mehr als 8.000 minderjährige Migranten aus Mexiko ausgewiesen. Die Mehrzahl der Betroffenen stammt aus mittelamerikanischen Ländern. Die meisten reisen illegal nach Mexiko ein und versuchen, bis in die USA vorzudringen. „Viele von ihnen verschwinden, werden entführt und von Verbrecherbanden aufgegriffen“, sagte Ana García de Hernández, Ehefrau des Präsidenten von Honduras.

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Al-CIA-da Terror in Syrien

(die Meldungen ohne Quellen- oder Autorenangabe verfasste Kay Hanisch)

UNO: Bewaffnete Extremisten in Syrien attackieren verstärkt die Infrastruktur

Valerie Amos Valerie Amos – New York 27. Juni 2014 (dpa/IRIB)

Nach Angaben der Vereinten Nationen gelten die die Angriffe der bewaffneten Extremisten verstärkt der Infrastruktur in den Städten.

«In den vergangenen Wochen haben die Angriffe der bewaffneten Opposition auf die zivile Infrastruktur zugenommen», sagte die UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos am Donnerstag vor dem UN-Sicherheitsrat in New York. «Das hat zu erheblichen Schäden geführt, etwa zur Unterbrechung der Wasserversorgung, der Abwasserleitungen und der Elektrizität.» Allein in Aleppo hätten eine Million Menschen kein sauberes Wasser.

Trotz einer im Februar einstimmig vom Sicherheitsrat verabschiedeten Resolution, die den Schutz von Zivilisten und freien Zugang für Helfer fordert, habe sich die Lage in dem Land nicht gebessert. «Es gibt zahllose Beispiele für gezielte Attacken auf Zivilisten in dicht besiedelten Gegenden, und das unter Missachtung der grundlegendsten Prinzipien des Völkerrechts.» Der Grad der Zerstörung «ist unmenschlich und fern jeder menschlichen Würde».

241 000 Menschen würden noch immer in belagerten Gebieten leben. Nur ein Prozent habe in den vergangenen Wochen mit dem Nötigsten versorgt werden können. Insgesamt würden 10,8 Millionen Syrer Hilfe von außen brauchen, 1,5 Millionen mehr als vor einem halben Jahr. Bislang seien etwa 60 Helfer getötet worden.

150 syrische Schülerinnen und Schüler durch ISIS-Terroristen entführt

3. Juni 2014 Aleppo (al-Alam/IRIB)

Die terroristischen Elemente des Islamischen Staates im Irak und Syriens(ISIS, auch   ISIL) haben 150 kurdische Schülerinnen und Schüler, die sich zur Teilnahme an der Abschlussprüfung aus der Region Ain al-Arab nach Aleppo begeben hatten, entführt.

Al-Alam zufolge gab Human Rights Watch in Syrien unter Berufung auf zuverlässige kurdische Quellen bekannt, die Elemente der ISIS-Terrorgruppe hätten am Donnerstag diese Schüler verschleppt.

Diese Terrorgruppe  bringt die entführten Schüler in Häusern und Militärstützpunkten in der Stadt Manbaj unter, um sie dann in Militärschulen 10 Tage lang Zwangsausbildungen zu unterziehen. Ain al-Arab steht gegenwärtig unter der Kontrolle der syrischen Kurden und da in dieser Stadt keine Abschlussprüfungen abgehalten werden können, legen 1500 Schülerinnen und Schüler ihre Prüfung in anderen Städten ab.

Bislang liegen keine Nachrichten über die Lage der 150 entführten Schüler und Schülerinnen vor.

Syrische Rebellen beschießen Aleppo – 50 Tote Weiterlesen

1700 irakische Studenten von ISIS-Terroristen hingerichtet

15. Juni 2014 Bagdad (IRIB)

Die Terrorgruppe Islamischer Staat im Irak und Syrien, ISIS, hat 1700 irakische Studenten hingerichtet.

Das meldete IRNA unter Berufung auf al-mada Press. Die ISIS verkündete am Sonntag, 1700 Studenten der Luftwaffen-Fakultät in einem Stützpunkt in Tikrit hingerichtet zu haben. Die ISIS veröffentlichte Fotos zu den Massenhinrichtungen. Fünf Personen in Militäruniform schießen mit Maschinengehwehren auf die Studenten. Bevor entsprechende Seiten gesperrt werden, haben irakische Forennutzer Fotos von dutzenden Personen aus Tikrit veröffentlicht, die eingekesselt von bewaffneten Personen an einen unbekannten Ort gebracht worden. Die ISIS-Terroristen haben letzte Woche mit Unterstützung ihrer ausländischen Verbündeten die Stadt Musel angegriffen und sie eingenommen.

Angriff auf Russlands Botschaft in Kiew

Vor der russischen Botschaft in Kiew zerstören Demonstranten Autos. Der Zorn nach dem Abschuss eines Flugzeugs ist großVor der russischen Botschaft in Kiew zerstören Demonstranten Autos. Der Zorn nach dem Abschuss eines Flugzeugs ist groß

15. Juni 2014 Kiew (IRINN/IRIB)

Hunderte regierungsunterstützende Milizen haben am gestrigen Samstag die russische Botschaft in Kiew angegriffen.

Eine Gruppe von Demonstranten versammelte sich vor der russischen Botschaft, sie rissen die russische Flagge nieder und zerstörten anschließend Diplomatenfahrzeuge und bewarfen mehrere Fensterscheiben mit Steinen. Die Demonstranten warfen der Regierung in Moskau vor, die Verantwortung für den Flugzeug-Abschuss in der Ostukraine zu tragen, wobei 49 Menschen ums Leben kamen. Das russische Außenministerium verurteilte die zurückhaltende Reaktion der ukrainischen Sicherheitskräfte gegenüber diesen gewaltsamen Protesten und bezeichnete es als Verstoß gegen die internationale Verpflichtungen. Zudem forderte Russlands Außenministerium die Ukraine auf, für die Sicherheit der Botschaft zu sorgen und weitere rechtswidrige Handlungen der Demonstranten nahe einer diplomatischen Vertretung eines anderen Staates zu verhindern.

Lawrow: Am Angriff auf russische Botschaft in Kiew nahm Bataillon „Asow“ teil Weiterlesen

Palästinenser durch israelischen Luftangriff auf Gazastreifen getötet

12. Juni 2014 Gaza (IRIB/dradio.de)

Israelische Kampfflugzeuge haben am Mittwochabend eine Region im nördlichen Gazastreifen angegriffen, wodurch ein Palästinenser getötet wurde.

Nach Angaben des Sprechers des Gesundheitsministeriums in Gaza schossen die israelischen Kampfflugzeuge Raketen auf die Region Sudaniya ab, wodurch zwei weitere Palästinenser, darunter ein Kind Verletzungen erlitten.

Die Armee des zionistisch-israelischen Regimes behauptete,  der Angriff habe Mitgliedern einer kämpferischen Gruppierung gegolten.

kurdische & türkische Militärs bei gemeinsamen Protest von Polizei erschossen

Auseinandersetzung zwischen kurdischen Protestierenden und türkischen Sicherheitskräften

9. Juni 2014 Istanbul (IRIB)

Dutzende kurdische Demonstranten haben am gestrigen Sonntag gegen die Tötung von zwei kurdischen Soldaten in Istanbul protestiert.

Laut türkischen Medien setzte die Polizei Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Demonstranten auseinanderzutreiben. Die gestrigen Proteste und die darauffolgenden Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizeikräften richteten sich gegen die Tötung von zwei Kurden, die am Samstag bei einer Protestversammlung in der Provinz Diyarbakir gegen den Bau einer neuen Militärbasis in Lice ums Leben kamen. Der 24 jährige Ramazan Baran und der 50 jährige Abdülbaki Akdemir kamen im Krankenhaus ums Leben. Zeugenangaben zufolge eröffneten Polizeikräfte das Feuer gegen Demonstranten. Außerdem erlagen 5 weitere Personen u.a. zwei türkische Soldaten ihren Verletzungen. Diyarbakir war in den vergangenen Tagen Schauplatz von Anti-Regierungsdemonstrationen. Diese Proteste fielen zusammen mit den Friedensverhandlungen zwischen Recep Tayyip Erdoğan und der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) zur Beilegung des 30 jährigen Konfliktes.

türkische Polizei tötet Gast einer Trauergemeinde mit Kopfschuß

Wasserwerfer und Tränengas wurden gegen Demonstranten eingesetzt Foto: AP/dpaWasserwerfer und Tränengas wurden gegen Demonstranten eingesetzt Foto: AP/dpa – 23. Mai 2014 Ankara (ORF/IRIB)

Bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizisten in der Türkei ist ein Mann durch einen Kopfschuss getötet worden.

Der stellvertretende türkische Regierungschef Bülent Arinc teilte mit, der 30-Jährige sei von einer Kugel in den Kopf getroffen worden, als er an einer Beisetzung in Istanbul teilgenommen habe. Die Polizei sei in der Nähe des Begräbnisses mit Tränengas und Wasserwerfern gegen Demonstranten vorgegangen, die Brandsätze und Steine warfen und habe mit scharfer Munition Schüsse in die Luft abgegeben.

Arinc sagte, die von den Polizisten eingesetzten Schusswaffen sowie die auf den Mann abgefeuerte Kugel sollten untersucht werden. Übereinstimmenden Berichten zufolge hatte eine kleine Gruppe von Demonstranten im Stadtteil Okmeydani ihren Unmut über das Grubenunglück von Soma und den Tod eines jugendlichen Demonstranten bei den Gezi-Unruhen im vergangenen Jahr kundgetan, als die Polizei eingriff.

thailändische Armee verhängt Kriegsrecht

In Bangkok patrouillieren Soldaten. Die Armee sichert die Fernsehsender. (Foto: Reuters)In Bangkok patrouillieren Soldaten. Die Armee sichert die Fernsehsender. (Foto: Reuters)

Thailand hat die Armee nach monatelangen Protesten am Dienstag den Ausnahmezustand verhängt. Ein Putsch sei es aber nicht, erklärten Militär und Regierung. Die Gruppe der Rothemden, die die Regierung unterstützt, begrüßen das Kriegsrecht.

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Al-CIA-da in Venezuela: Ex-Geheimdienstchef und Personenschützer Maduros ermordet

Caracas. In Venezuela ist erneut ein Funktionär aus dem Umfeld des linksgerichteten Präsidenten Nicolás Maduro ermordet worden. Der 29-jährige Armeeleutnant Marco Cortez wurde am Sonntag auf einer Autobahn nahe der Hauptstadt Caracas aus einem vorbeifahrenden Auto offenbar gezielt erschossen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, wollte sich aber bislang nicht zu möglichen Hintergründen des Todes von Cortez äußern, der zum Personenschutz des Präsidenten gehörte. Weiterlesen

Feuer auf Menschenkette in Slawjansk eröffnet – 10 Tote & 40 Verletzte

„Rechter Sektor“ schießt auf „lebendige Kette“ bei Slawjansk

STIMME RUSSLANDS Bei einem Zusammenstoß mit Kämpfern des „Rechten Sektors“ in der Nähe von Slawjansk sind mehr als zehn Anhänger der Föderalisierung ums Leben gekommen und 40 verletzt worden, teilte der Volksbürgermeister von Slawjansk, Wjatscheslaw Ponomarjow, mit.

In der Nacht auf Samstag hatten die Menschen versucht, eine Kolonne der radikalen Gruppierung „Rechter Sektor“ aufzuhalten, aber auf sie wurde das Feuer eröffnet und sie hatten nicht einmal die Möglichkeit, die Verletzten zu bergen.

Einwohner von Slawjansk bilden lebendigen Schild um die Stadt Weiterlesen

OSZE kritisiert Entführungen und Überfälle auf Journalisten in Ukraine

OSZE kritisiert Entführungen und Überfälle auf Journalisten in Ukraine

STIMME RUSSLANDS Dunja Mijatovic, Vertreterin der OSZE für die Pressefreiheit, hat Gewalt gegen Journalisten verurteilt, die die Ereignisse in der Ukraine beleuchten. Sie ist empört über „die ausbleibende Reaktion der Sicherheitsorgane auf solche Fälle“.

In den letzten Tagen kam es in der Ukraine zu mehreren Zwischenfällen solcher Art. So wurden in Slawjansk drei Journalisten unterschiedlicher Medien festgehalten, und nur einer von ihnen wurde nach 13 Stunden freigelassen. Der Aufenthaltsort der Restlichen ist unbekannt. Außerdem hatten Protestierende am Montag in Kiew versucht, in die Büros der Fernsehsender „Inter“ und ICTV einzudringen, und gefordert, die Ausstrahlung von russischen Fernsehsendungen einzustellen.

 

Kolonialismus: verbreitete Straflosigkeit bei Gewalt & Mord an Journalisten in Mexiko

Mexiko-Stadt 23. April 2014amerika21.de

Mit 16 ermordeten Journalisten in den vergangenen zehn Jahren und einem Mordfall in diesem Jahr ist Mexiko laut dem Globalen Index der Straflosigkeit 2014 für Pressearbeiter das gefährlichste Land Lateinamerikas. Der Index, der vom Commitee to Protect Journalists (CPJ) mit Niederlassung in New York veröffentlicht wird, erfasst die Fälle von ermordeten Journalisten, in denen die Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen wurden. Mexiko landet im aktuellen Ranking weltweit auf dem siebten Platz. Weiterlesen

Al-CIA-da-Terror: CIA-Chef in Kiew – Rechtssektor nach Jarosch-Aufruf zur Protestniederschlagung in Slowjansk eingetroffen

CIA-Chef führt geheime Treffen in Kiew durch

Rechtssektor zum Einsatz in Slowjansk eingetroffen

13. April 2014 – Foto: RIA Novosti

STIMME RUSSLANDS Etwa 150 Rebellen der radikalen ukrainischen Bewegung „Rechtssektor“ sind in die Stadt Slowjansk zur Teilnahme am Einsatz gegen die Anhänger der Föderalisierung eingetroffen, berichten Medien.

Am Vortag rief der Leiter des Rechtssektor Dmitri Jarosch wegen der Proteste im Südosten der Ukraine totale Mobilmachung aller Strukturen der Organisation aus.

gewaltsame Niederschlagung der wiederaufgeflammten Proteste in Bahrain

12. April 2014Manama (ISNA/Al-Mayadeen/Irib)

Bahrainische Sicherheitskräfte haben erneut Anti-Regierungsproteste in verschiedenen Regionen des Landes gewaltsam niedergeschlagen.

Am gestrigen Freitag gab es in den Regionen Abu Siba, Al Qadam und Al-Moqsha Demonstrationen. Die Demonstranten riefen Parolen gegen das herrschende Ale Khalifa Regime und forderten politische Reformen und ein Ende des autoritären Vorgehens der Regierung. Die Demonstranten in Manama forderten die Freilassung von politischen Gefangenen, insbesondere des Oppositionellen Hassan Al-Mashima, der sich in einer gesundheitlich kritischen Lage befindet. Die bahrainische Oppositionsgruppe Al-Wifaq verurteilte die Niederschlagung der Proteste durch die Regierung.