Tag-Archiv | Gewalteskalation

Al-CIA-da in Venezuela: Ex-Geheimdienstchef und Personenschützer Maduros ermordet

Caracas. In Venezuela ist erneut ein Funktionär aus dem Umfeld des linksgerichteten Präsidenten Nicolás Maduro ermordet worden. Der 29-jährige Armeeleutnant Marco Cortez wurde am Sonntag auf einer Autobahn nahe der Hauptstadt Caracas aus einem vorbeifahrenden Auto offenbar gezielt erschossen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, wollte sich aber bislang nicht zu möglichen Hintergründen des Todes von Cortez äußern, der zum Personenschutz des Präsidenten gehörte. Weiterlesen

NATO-Nazis fackeln Gewerkschaftsgebäude mit verschanzten Seperatisten ab – 46 Tote & 200 Verletzte!

Während der Zusammenstöße wurde der Odessaer Miliz Rückzug befohlen

Feuer auf Menschenkette in Slawjansk eröffnet – 10 Tote & 40 Verletzte

„Rechter Sektor“ schießt auf „lebendige Kette“ bei Slawjansk

STIMME RUSSLANDS Bei einem Zusammenstoß mit Kämpfern des „Rechten Sektors“ in der Nähe von Slawjansk sind mehr als zehn Anhänger der Föderalisierung ums Leben gekommen und 40 verletzt worden, teilte der Volksbürgermeister von Slawjansk, Wjatscheslaw Ponomarjow, mit.

In der Nacht auf Samstag hatten die Menschen versucht, eine Kolonne der radikalen Gruppierung „Rechter Sektor“ aufzuhalten, aber auf sie wurde das Feuer eröffnet und sie hatten nicht einmal die Möglichkeit, die Verletzten zu bergen.

Einwohner von Slawjansk bilden lebendigen Schild um die Stadt Weiterlesen

Gewalteskalation in Brasilien – Blackwater/Academi bildet brasilianische Polizisten aus

Eine Gruppe von 22 Polizeibeamten aus Brasilien hat an einer dreiwöchigen Anti-Terror-Ausbildung im US-amerikanischen Moyock im Bundesstaat North Carolina teilgenommen. Dies berichtete die Tageszeitung Folha de São Paulo. Die Polizisten wurden dabei von Academi, dem größten privaten Militärunternehmen des Landes, ausgebildet. Der Kurs ist nach Angaben der US-Regierung Teil eines Austauchprogrammes im Rahmen der militärischen Zusammenarbeit der beiden Länder und soll die Beamten auf mögliche terroristische Anschläge während der Fußballweltmeisterschaft vorbereiten.

Das ausbildende Unternehmen Academi hieß bis 2009 Blackwater und erlangte vor allem als private, paramilitärische Söldnerarmee im Irak- und Afghanistankrieg Bekanntheit. Im Jahr 2009 veröffentlichte die Enthüllungsplattform Wikileaks Dokumente, die belegten, dass Blackwater-Angestellte an schweren Menschenrechtsverletzungen beteiligt waren, unter anderem an der Erschießung von 17 Zivilisten auf dem Nisour-Platz der irakischen Hauptstadt Bagdad.

„Blackwater hat bislang keinen einzigen vermeintlichen Terroristen festgenommen, dafür sind seine Söldner aber dafür bekannt, auf unschuldige Menschen zu schießen“, kritisierte der bekannte brasilianische Journalist Mauro Santayana das Unternehmen in der Zeitung Jornal do Brasil. (folha/jb)

Spekulationen um wahres Ausmaß des Maidan-Massakers – Putschisten dementieren Tod von 780 Menschen

Ukrainisches Gesundheitsministerium dementiert Tod von 780 Maidan-Teilnehmern

STIMME RUSSLANDS Das Gesundheitsministerium wies die am Vortag von freiwilligen Ärzten auf dem Maidan verbreitete Information zurück, laut der im Laufe der Auseinandersetzungen im Februar auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew und bei den damit zusammenhängenden Ereignissen 780 Menschen ums Leben gekommen waren.

Die Pressestelle der Behörde teilte am Freitag mit, es seien seit dem 30. November 2013 105 Menschen getötet worden.

Es wird betont, dass Gesundheitsminister Oleg Mussij, der in der Vergangenheit den medizinischen Dienst auf dem Maidan geleitet hatte, die offizielle Statistik bestätigt und erklärt, die Meldungen der Medien mit überhöhten Zahlen entsprechen nicht der Wirklichkeit und seien provokativ.

 

Ex-Chef des ukrainischen Sicherheitsrats: Opposition für Morde auf Maidan verantwortlich

Ex-Chef des ukrainischen Sicherheitsrats: Opposition für Morde auf Maidan verantwortlich

STIMME RUSSLANDS Für die Morde auf dem Maidan in Kiew ist die ukrainische Opposition verantwortlich, erklärte der ehemalige Vorsitzende des ukrainischen Sicherheitsrates Alexander Jakimenko bei einer Pressekonferenz am Samstag.

Seine Meinung teilte der Ex-Innenminister des Landes Vitali Sachartschenko, der ebenfalls am Treffen mit Journalisten teilnahm. Ihm zufolge haben die Mitarbeiter des SEK-Kommandos Berkut nicht auf die Menschen geschossen. Sachartschenko behauptet, dass Berkut bei allen Geschehnissen ohne Waffen dabei war.

 

Venezuela & die Menschenrechte

Caracas 2. April 2014amerika21.de

Kritik an Desinformation zu Menschenrechten in Venezuela

Menschenrechtsaktivisten aus Venezuela kritisieren in einer detaillierten Studie die „Instrumentalisierung“ des Menschenrechtsthemas. 42 Venezolanerinnen und Venezolaner, die über langjährige Erfahrung in Fragen der Menschenrechte verfügen, haben das Dokument, das amerika21.de vorliegt, namentlich unterzeichnet.

Einleitend warnen sie vor „der Desinformationskampagne, die zahlreiche nationale und internationale Medien“ in Bezug auf die seit Februar andauernden Proteste und Ausschreitungen in Venezuela betrieben. Dabei sei die manipulative Verwendung des Themas der Menschenrechte eine Konstante. Weiterlesen

Lage in der Ukraine außer Kontrolle – 25 Tote in Kiew

Kiew, mitten im Krieg. (Foto: dpa)

Kiew, mitten im Krieg. (Foto: dpa)

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Innenministerium der Ukraine: Proteste wurden geplant

Innenministerium der Ukraine: Proteste wurden geplant

31.Jan. 2014 – Foto: STIMME RUSSLANDS

STIMME RUSSLANDS Die Massenproteste in der Ukraine seien beizeiten geplant worden, dabei seien gewaltsame Aktionen vorgesehen gewesen, teilte der stellvertretende Leiter der Hauptermittlungsverwaltung des Innenministeriums des Landes, Alexander Gnatiw, mit. Ihm zufolge stellte sich das heraus, nachdem die Polizei im Rahmen einer Untersuchung in einer IT-Struktur Server beschlagnahmt hatte, die der Oppositionspartei Batkiwschtschyna gehörten.

In der Zwischenzeit unterzeichnete der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch das Gesetz über die Amnestie für Teilnehmer von Protestaktionen. Als Reaktion darauf sollen die Demonstranten innerhalb von 15 Tagen die von ihnen besetzten staatlichen Einrichtungen räumen.

 

Ist der Weltpolizist 2010 ein internationaler Paramilitär- & CIA-Drogenboss?

Mexiko-Stadt/Bogotá. Die oppositionelle „Partei der Revolution“ (PRD) in Mexiko hat eine Untersuchung gegen den kolumbianischen Ex-Polizeigeneral Óscar Naranjo wegen möglicher Mitverantwortung bei der Bildung paramilitärischer Strukturen in Michoacán gefordert. Der in Ruhestand versetzte Naranjo ist seit 2012 Sicherheitsberater des mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto gewesen. Weiterlesen

Zweiter Polizist in Kiew getötet

Zweiter Polizist in Kiew getötet

29. Jan. 2014 – Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Ein Mitarbeiter der Polizei ist am Mittwoch in einem Kiewer Krankenhaus an einer Schusswunde gestorben.

Der 42-jährige Oberfähnrich der Polizei wurde am Dienstag in eine medizinische Anstalt mit einer Brustwunde und Herz- und Zwerchfell-Verletzungen eingeliefert. Der Tod des Verletzten wurde einige Stunden später festgestellt.

Es wurde eine vorgerichtliche Ermittlung eingeleitet.

Ein weiterer 27-jähriger Polizist war in Kiew am Abend des 23. Januar getötet worden.

 

Terror: Menschen in Kiew werden aus Jagdwaffen getötet – Asarow

Menschen in Kiew werden aus Jagdwaffen getötet - Asarow

STIMME RUSSLANDS Nach vorläufigen Angaben sind bei Ausschreitungen in Kiew zwei Menschen an Schusswunden gestorben, die bei der Schießerei aus glattrohrigen Jagdwaffen mit selbstgebastelten Patronen zugefügt wurden, erklärte der ukrainische Premierminister Nikolaj Asarow am Donnerstag .

Er fügte hinzu, dass keine derartigen Waffen in der Bewaffnung der ukrainischen Sicherheitskräfte stehen. Asarow schlug die Einrichtung einer bilateralen Kommission vor, die eine umfassende Ermittlung dieses Verbrechens einleiten soll.

Der Premier schloss selbst einen Regierungsrücktritt nicht aus, wenn das Parlament dafür abstimmen sollte.

 

COMPACT Live: Ukraine am Scheideweg – Jürgen Elsässer im Interview mit Viktor Timtschenko

Veröffentlicht am 23.01.2014

In der Januar-Ausgabe von COMPACT schreibt Timtschenko: „Russland sähe die Ukraine gerne in seiner eurasischen Zollunion, zusammen mit Kasachstan, Belarus und künftig Armenien. Die EU dagegen lockt das Land mit einer „Assoziierung“. Das bedeutet keine Vollmitgliedschaft, wie bei der eurasischen Zollunion, kein Stimmrecht, keine Visafreiheit und keine gemeinsame Währung, sondern nur eine Art „vertiefte Freundschaft“, die ein wenig mit Krediten der EU und guten Referenzen beim Internationalen Währungsfonds versüßt wird.

Die Ukraine braucht dringend Geld, regierungsoffiziell wird der Fehlbedarf für die nächsten Jahre auf zehn bis 165 Milliarden Euro beziffert. Zur Bedienung der Schulden fehlen allein 2014 sieben Milliarden Dollar, darunter sind Zahlungsausstände an den russischen Gaslieferanten Gasprom in Höhe von 1,5 Milliarden Euro.
Das Geld könnte der Westen dem Land geben — als Kredit. Die Rede ist von 600 Millionen Euro. Das Geld könnte auch Russland geben — als Erlass der Gas-Schulden, zum Beispiel. Druck auf das Land ist das nicht, durchaus aber Bestechung. Von beiden Seiten. Die Ukraine stand lange zwischen Moskau und Brüssel wie Buridans Esel, der sich zwischen zwei Heuhaufen nicht entscheiden konnte — bis er schließlich verhungerte. Die Ukraine müsste ihre zwanzigjährige Multivektoren-Politik ad acta legen und zwischen zwei Imperien wählen. Zwischen Skylla und Charibdis.
Die EU nannte dies eine „zivilisatorische Wahl“ und wähnte sich anscheinend im Glauben, sie wäre zivilisierter. Ungünstig für die Brüsseler Verhandler war, dass sie die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens an die Bedingung knüpften, die ehemalige Ministerpräsidentin des Landes, Julia Timoschenko, aus der Haft zu entlassen. (…) Warum aber sollte Janukowitsch, der die politische Konkurrentin mit viel Mühe für sieben Jahre eingesperrt hatte, sie jetzt freilassen?“

Mut zur Wahrheit: http://www.mut-zum-abo.de