Tag-Archiv | Globalisierung

Belgien: Generalstreik gegen EU-auferlegte Sozialkürzungen legt Brüssel lahm

Gesamtnationaler Streik in Belgien

STIMME RUSSLANDS In Belgien beginnt der größte Streik der letzten Jahren. Die Gewerkschaften protestieren gegen das Regierungsprogramm zur Kürzung der Budgetausgaben.

Viele Flüge wurden gestrichen, mehrere Unternehmen und Schulen bleiben laut Meldungen am Montag geschlossen.

Die Gewerkschaften sind gegen die Pläne der neuen rechtszentristischen Koalition, die automatische Inflationszulage abzuschaffen und das Rentenalter zu erhöhen.

AKW-Explosion in Lüttich – knatternde Geigerzähler in Köln

DAS WAR´S WOHL NUN RETTE SICH, WER (NOCH) KANN !

AKW Explosion in Lüttich1. Dezember 2014 – Gerhard Schneider

” Tolle Bescherung ” bereits zum 1. Advent ! Das belgische Atomkraftwerk Lüttich nahe Aachen ist heute in die Luft geflogen !!! Die Behörden spielen wieder mal alles runter und täuschen uns Bürger, daß diese Explosion im AKW Lüttich nicht im Kernkraftreaktor gewesen wäre. Aber wo dann; sagen die Behörden auch nicht. Wo kann schon in einem AKW eine Explosion mit einem Atompilz-Feuerball stattfinden ??? Im AKW-Briefkasten ? In der AKW-Steckdose ? Oder wo ?

Ist also völliger Blödsinn, was da die Behörden dumm rum sabbern von wegen keine Gefahr nach dieser AKW-Explosion in Lüttich. Bereits in Köln knattern die Geigerzähler ! Und mit dem nächsten Westwind: dann gute Nacht Deutschland !

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Mehrheit der Tschechen & Slowaken unzufrieden mit der Entwicklung der letzten 25 Jahre

Tschechien

STIMME RUSSLANDS Rund 54 Prozent der Tschechen und 70 Prozent der Slowaken sind von den Ergebnissen der 25 Jahre, enttäuscht die nach dem Sturz des sozialistischen Regimes in der einstigen Tschechoslowakei vergangen sind.

Das teilt die Agentur Median mit, die im Auftrag der Komitees für Rundfunk und Fernsehen Tschechiens und der Slowakei, der Länder, die nach dem Zerfall des gemeinsamen Staates entstanden sind, eine entsprechende Befragung durchgeführt hat.

Die Enttäuschung ist bei den Menschen vor allen Dingen auf die Empfindung der sozialen Unsicherheit, das Wachstum der Erwerbslosigkeit und der Armut zurückzuführen und hängt auch mit der Qualität der Demokratie und der Politik in Tschechien und der Slowakei zusammen.

Unabhängige Studie: TTIP vernichtet in Europa 583.000 Arbeitsplätze

Jean-Claude Juncker und Angela Merkel treiben das TTIP voran. Die erste unabhängige Studie zeigt: Das Projekt dürfte der EU massiven Schaden zufügen. (Foto: dpa)Jean-Claude Juncker und Angela Merkel treiben das TTIP voran. Die erste unabhängige Studie zeigt: Das Projekt dürfte der EU massiven Schaden zufügen. (Foto: dpa)

Die erste wirklich unabhängige Studie über die Folgen des Freihandelsabkommens TTIP kommt zu einem für Europa verheerenden Ergebnis: 583.000 Arbeitsplätze werden bis 2025 in der EU verlorengehen. Die Exporte werden schrumpfen, ebenso das Bruttoinlandsprodukt. Löhne und Steuereinnahmen werden sinken. In den USA werden all diese Kennzahlen dagegen steigen. Die einzigen, die in der EU profitieren, sind die Kapitalvermögen. Das TTIP erweist sich demnach als gefährlicher Turbo für die Umverteilung von Arm zu Reich.

Massen-Proteste in Tokio gegen aktive NATO-Teilhabe

Die neue Milität-Doktrin der japanischen Regierung hat in Tokio Massenproteste ausgelöst. (Foto: dpa)Die neue Milität-Doktrin der japanischen Regierung hat in Tokio Massenproteste ausgelöst. (Foto: dpa)Krieg und Frieden

Japan gibt Friedens-Kurs auf und will an globalen Kriegen teilnehmen

Japan vollzieht eine historische Wende: Wegen der steigenden Zahl an internationalen Militär-Einsätzen gibt die Regierung ihren Friedenskurs auf und will seine Armee auf Auslandseinsätze schicken. Tausende Japaner protestierten am Montag gegen diese Entscheidung von Premier Abe.

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Freihandel: Der große Turbo für das globale Lohn-Dumping

Global operierende Unternehmen suchen sich die gewerkschaftsfeindlichsten und unsozialsten Standorte, um ihre Profite zu maximieren, wie etwa in China. (Foto: dpa)Global operierende Unternehmen suchen sich die gewerkschaftsfeindlichsten und unsozialsten Standorte, um ihre Profite zu maximieren, wie etwa in China. (Foto: dpa)

Globalisierung – Auf Kosten von Sozial-Standards

Die Idee des Freihandels lebt von der Illusion, dass immer beide Seiten gewinnen. Doch seit die großen Containerschiffe im Einsatz sind, seit der billige Luftfrachtverkehr aufgekommen ist und seit die Logistik zwischen Lieferanten und Abnehmern global und per Internet funktioniert, sind die Transportgrenzen weggeschoben worden und entscheiden vor allem die niedrigsten Sozialstandards über die Produktionsstandorte und die Verteilung zwischen Überschuss- und Defizitländern.

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Massenproteste in Brüssel – Zehntausende gegen Europas Sparpolitik

Die Mehrheit der Protestierer hat sich friedlich verhalten. Einige Hafenarbeiter warfen jedoch Steine in Richtung Polizei. Die Mehrheit der Protestierer hat sich friedlich verhalten. Einige Hafenarbeiter warfen jedoch Steine in Richtung Polizei.

4. April 2014 Brüssel – (AFP/DPA/IRIB)

Zehntausende Gewerkschafter aus mehreren EU-Ländern haben am Freitag(heute) in Brüssel gegen die europäische Krisenpolitik demonstriert.
Der belgische Rundfunk RTBF sprach von einem „Wald an roten Fahnen“ beim Zug durch das Brüsseler Europaviertel. Die Proteste richteten sich gegen Sparpolitik und Sozialabbau. Am Rande der Demonstration gab es laut RTBF Rangeleien mit der Polizei. Einige Protestierer haben demzufolge Mülleimer auf die Ordnungskräfte geworfen. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein. Bei Auseinandersetzungen mit der Polizei gab es mindestens einen Verletzten aufseiten der Demonstranten.

Spanien: erneute Massenproteste gegen Sparpolitik

Zehntausende Spanier gingen auf die Straße.Zehntausende Spanier gingen auf die Straße.

4. April 2014 Madrid – (ORF/Irib)

In Spanien haben erneut Zehntausende Menschen gegen die Sparpolitik der Regierung protestiert.

Demonstrationen gab es am Donnerstag in der Hauptstadt Madrid und in mehr als 50 anderen Städten. Rund 100 Organisationen und Gewerkschaften hatten zu den Protesten aufgerufen. In der spanischen Hauptstadt zogen mehrere tausend Demonstranten hinter einem großen Transparent durch die Straßen und schwenkten rot-weiße Gewerkschaftsfahnen: „Die Sparpolitik muss enden“, stand auf dem Banner. Grund für die anhaltenden Massenproteste ist die seit Jahren prekäre wirtschaftliche Lage in Spanien, wo mehr als jeder Vierte arbeitslos ist. Ende März wurden bei Ausschreitungen nach einer Großdemonstration unter dem Motto „Marsch der Würde“ in Madrid mehr als hundert Menschen verletzt. Zehntausende Spanier hatten zuvor friedlich demonstriert. Spanien ist die viertgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone. Das Land leidet noch immer unter den Folgen der 2008 geplatzten Immobilienblase und steckt seit Ende 2011 in der Rezession. Das damals von der Regierung auf den Weg gebrachte umfangreiche Sparprogramm, mit dem die Schuldenlast verringert und das Vertrauen in den Bankensektor wiederhergestellt werden sollte, verschärfte die Lage für zahllose Menschen im Land drastisch.

Konservative wollen alle europäischen Länder zeitnahe in der EU vereinahmen – Eil-Anschluß der Ukraine geplannt

Beim EU-Rat am Donnerstag in Brüssel haben die konservativen Regierungschefs den Ukrainer Arseni Jatseniuk herzlich in ihrem Kreis aufgenommen. Ihn verbindet mit José Barroso, dass er nicht vom Volk gewählt wurde. (Foto: dpa)

Beim EU-Rat am Donnerstag in Brüssel haben die konservativen Regierungschefs den Ukrainer Arseni Jatseniuk herzlich in ihrem Kreis aufgenommen. Ihn verbindet mit José Barroso, dass er nicht vom Volk gewählt wurde. (Foto: dpa)

Auf der Tagung der konservativen Parteien Europas in Dublin soll eine Erklärung verabschiedet werden, der zufolge die Ukraine einen Antrag auf EU-Beitritt stellen soll. Damit kommt auf die europäischen Steuerzahler ein gigantisches Transfer-Volumen zu.

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Studie: Niederlande wäre ohne EU besser dran

Geert Wilders sieht sich darin bestätigt, dass die nationale Souveränität wiederhergestellt werden muss. (Foto: dpa)

Geert Wilders sieht sich darin bestätigt, dass die nationale Souveränität wiederhergestellt werden muss. (Foto: dpa)

Die Niederlande wären deutlich reicher, wenn sie die EU verlassen würden, so eine Studie. Ohne die Forderungen aus Brüssel könnte die Wirtschaft des Landes sich schnell wieder erholen. PVV-Chef Wilders sieht sich darin bestätigt, dass die Niederlande ihre nationale Souveränität wiederherstellen müssen.

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162 Milliarden Dollar Korruptionsschäden für Europa

4. Feb. 2014 – Brüssel (Tasnim)

Die EU-Kommission hat in einem offiziellen Bericht mitgeteilt, die Korruptionsschäden für die europäischen Länder beliefen sich auf 162, 19 Milliarden Dollar.

Diesem Bericht zufolge weisen Griechenland, Italien, Kroatien und Zypern den höchsten Stand an Korruption in Europa auf, hieß es in der österreichischen Zeitung „Standard“. Zu diesen Korruptionsschäden sei es  unter anderem bei  staatlichen Schein -Verträgen, geheimer Finanzierung von politischen Parteien, Bestechung für medizinische Pflege und Bauprojekte gekommen, sagte EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström. Die Brüsseler Behörde veröffentlichte zudem eine von ihr in Auftrag gegebene Umfrage unter EU-Bürgern zum Thema Korruption in ihrem Heimatland. Darin heißt es, durchschnittlich seien 76 Prozent der Europäer der Meinung, dass die Korruption in der EU generell zugenommen habe. Über die Hälfte der europäischen Bürger seien der Auffassung, dass die Korruption in staatlichen Sektoren, Steuerzahlung bzw. in der Handelsbranche seit drei Jahren stark zugenommen habe.

Sozialunterschiede nehmen weltweit ständig zu – UN-Bericht

Sozialunterschiede nehmen weltweit ständig zu – UN-Bericht

30. Jan. 2014 – Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Umfassende Sozielunterschiede sind laut Helen Clark, Leiterin des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP), ein Paradox der Gegenwart.

Dies stellte die UN-Beamtin in einem Vorwort zum UN-Armutsbericht fest. Laut dem Bericht verfügen acht Prozent der Weltbevölkerung über die Hälfte der weltweiten Einkünfte. Nur in Prozent der Weltbevölkerung kontrolliere dabei 40 Prozent der weltweiten Vermögenswerte.

Von 1990 bis 2010 sei das Ausmaß sozialer Unterschiede um elf Prozent in Entwicklungsländern und um neun Prozent in Industrieländern angestiegen.

Weder die Kommunikationstechnologien noch das Wirtschaftswachstum seien imstande, dieses Problem zu bewältigen.

 

85 Reichste besitzen so viel wie arme Hälfte der Welt

20. Jan. 2014Oxford (shortnews.de/orf.at)

Eine aktuelle Studie der Entwicklungshilfeorganisation Oxfam zeigt, wie ungerecht der Reichtum auf der Welt verteilt ist. Die 85 reichsten Menschen der Welt würden die Hälfte des gesamten Reichtums von 110 Billionen US-Dollar besitzen, heißt es in dem am Montag veröffentlichten Bericht. Weiterlesen

UN-Studie: Arbeitslosigkeit steigt auf 206 Millionen

Junge Spanier protestieren in Madrid gegen die hohe Arbeitslosigkeit in ihrem Land. (Foto: dpa)Junge Spanier protestieren in Madrid gegen die hohe Arbeitslosigkeit in ihrem Land. (Foto: dpa)

Dieses Jahr erreicht die Arbeitslosigkeit weltweit 206 Millionen Menschen, so eine UN-Studie. Die Wirtschaft sei zu schwach, um die steigende Zahl der Arbeitslosen zu bremsen. Am meisten betroffen sind Jugendliche.

20. Januar 2014 –

Süd-Sudan – eine neue Kolonie des Imperiums

nach einem Artikel von Glen Ford (Übersetzung politaia.org)

Die USA, sie sich brüsten, dass die Unabhängigkeit des Süd-Sudan Washington zu verdanken sei, scheinen drauf und dran zu sein, die Souveränität der neuen Nation einzusacken. Die uniformierten Warlords des Sudan sind in Kämpfe verstrickt und nun fordern die üblichen amerikanischen “Experten”, dass die USA die Treuhandschaft über das Land übernehmen sollen, vor allem Dingen aber über sein Öl.

Seit Jahrzehnten haben die USA und Israel versucht, den Sudan aufzuteilen, der geographisch die größte Nation Afrikas darstellte. Die Sezession des Süd-Sudan war ein spezielles Projekt Israels, dessen beständigste und fundamentale Außenpolitik darauf beruht, Chaos und Zersetzung in der muslimischen und arabischen Welt zu verbreiten. Der  Sudan, der unter der Kontrolle des vorwiegend muslimischen Nordens steht, trat unmittelbar nach seiner Unabhängigkeit 1956 der Arabischen Liga bei. Seitdem versuchte Israel, den Sudan zu destabilisieren, einmal, um den “arabisierten” Afrikanern einen Schlag zu versetzen, zum anderen, um sich den Christen auf dem Kontinent anzubiedern. – zum Weiterlesen

Frankreich: Goodyear-Arbeiter nehmen Manager als Geiseln

Bereits im Juni 2009 kam es bei den ersten Entlassungen im französischen Goodyear-Werk in Amiens zu gewaltsamen Protesten. (Foto: dpa)

Bereits im Juni 2009 kam es bei den ersten Entlassungen im französischen Goodyear-Werk in Amiens zu gewaltsamen Protesten. (Foto: dpa)

Sozialkampf – Fabrik in Amiens besetzt

Die Arbeiter haben das vor der Schließung stehende Goodyear-Reifenwerk in Amiens besetzt und zwei Manager als Geiseln genommen. Die Arbeiter verlangen eine Fortführung des Betriebes oder hohe Abfindungen.

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Wettbewerb ist ein hochgradiges Charakter-, Beziehungs- und Gesellschaftsgift …

Gemeinsam schaffen wir es besser (Foto: Peter Draschan – pixelio.de)

… so lautet das Fazit von Christian Felber in seinem Buch Kooperation statt Konkurrenz: 10 Schritte aus der Krise. Ich hatte mich einem meiner Lieblingsthema nochmals gewidmet (hier schon einmal). Dabei rausgekommen ist der Artikel Über die Mythen der Konkurrenz, den ich auf dem Blog der Initiative Wirtschaftsdemokratie veröffentlicht habe. Grund dafür, ihn hier zu publizieren, waren drei Artikel, die entsprechende Krisen beleuchteten, die auch hier immer weider Thema waren: Finanz-, Nahrungsmittel- und Gesundheitskrise. Ich sehe, ähnlich wie Herr Felber, dass ein wesentlicher Grund für die Krisen das konkurrierende Verhalten, das uns als seeligmachend eingetrichtert wird, ist.

Was ich in dem Artikel nicht angesprochen hatte, ist die Beobachtung von Herrn Andreas Exner, die er in seinem Artikel Konkurrenz ohne Herrschaft? Mythen der Kapitalismuskritik, Teil 1 formuliert: Weiterlesen

Tabak-Lobbyist tritt als Leiter der EU-Ethik-Kommission zurück

Michel Petite (rechts) bei der Unterzeichnung des EU-Abkommens gegen den Zigaretten-Schmuggel, mit dem damaligen Chef von Philip Morris, Andre Calantzopoulos, im Jahr 2004 (Foto: ec.europa.eu)

Michel Petite (rechts) bei der Unterzeichnung des EU-Abkommens gegen den Zigaretten-Schmuggel, mit dem damaligen Chef von Philip Morris, Andre Calantzopoulos, im Jahr 2004 (Foto: ec.europa.eu)

Lobbyismus  Gravierender Konflikt 

Freihandel: Deutschland muss Verbraucher-Schutz an globale Behörde abgeben

Das geplante Abkommen zwischen den USA und der EU hat oberste Priorität für Obama und Barroso. Geladen sind nur priviligierte Vertreter der Wirtschaft und ausgewählte Politiker. Die Öffentlichkeit wird ausgeschlossen. (Foto: dpa)

Das geplante Abkommen zwischen den USA und der EU hat oberste Priorität für Obama und Barroso. Geladen sind nur priviligierte Vertreter der Wirtschaft und ausgewählte Politiker. Die Öffentlichkeit wird ausgeschlossen. (Foto: dpa)

TTIP – Geheimverhandlungen in Washington

UNO schätzt die Zahl der Flüchtlinge auf 45 Millionen

UNO schätzt die Zahl der Flüchtlinge auf  45 Millionen

20. Dez. 2013 – New York(dpa/IRIB)

Mehr als 45 Millionen Menschen sind derzeit laut UN-Angaben Flüchtlinge in fremden Staaten oder Vertriebene innerhalb des eigenen Heimatlandes.

Dies sei die höchste Zahl seit Anfang der 90er Jahre, heißt es in einem am Freitag in Genf veröffentlichtem Bericht des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR).

Dabei seien die Flüchtlingsströme im zu Ende gehenden Jahr – vor allem durch die bewaffnete Konflikte in Syrien, Afghanistan und Somalia sowie im Sudan und im Kongo – so groß gewesen wie seit langem nicht mehr.

Allein in den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 hätten sich 5,9 Million Menschen gezwungen gesehen, aus ihren Wohnorten zu fliehen. Im gesamten Jahr 2012 seien dies 7,6 Millionen gewesen. Der Bericht für das erste Halbjahr 2013 stützt sich auf Daten von UNHCR-Büros in 120 Ländern.

Es sei schwer, sich angesichts dieser Zahlen nicht zu fragen, wieso derart viele Menschen zur Flucht getrieben werden, erklärte UN-Hochkommissar für Flüchtlinge, António Guterres.

Humanitäre Organisationen leisteten zwar lebensrettende Hilfe, aber sie könnten Kriege nicht verhindern und auch nicht beenden. „Das erfordert politische Anstrengungen und politischen Willen und darauf müssten sich international weit größere Anstrengungen richten.“

Umstrittene Energiereform in Mexiko verabschiedet

Mexiko-Stadt. Die ständige Kommission des mexikanischen Kongresses hat am Mittwoch eine in der Bevölkerung umstrittene Energiereform für verfassungsgemäß erklärt. Zuvor hatten der Senat und die Abgeordnetenkammer die Reform mit deutlichen Mehrheiten verabschiedet. Mit ihrem Inkrafttreten soll die angeschlagene mexikanische Erdöl- und Erdgasindustrie modernisiert werden. Die zuvor staatlich regulierte Produktion von Erdöl und Erdgas wird fortan größtenteils über private transnationale Wirtschaftsakteure verlaufen. Damit erhofft sich die Mehrheit der politischen und wirtschaftlichen Klasse eine bessere Konkurrenzfähigkeit Mexikos. Die nun angestrebten ausländischen Direktinvestitionen sollen das Bruttoinlandsprodukt nach oben schrauben: Bis zum Jahr 2018 wird jährlich ein Prozent Wachstum vorausgesagt, bis 2025 jährliche 1,6 Prozent. Weiterlesen

Ausschreitungen in Mailand: Studenten gegen Schulsystem

Hunderte Mailänder Studenten lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. (Foto: dpa)Hunderte Mailänder Studenten lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. (Foto: dpa)

Studenten der Mailänder Universität lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei. Sie protestieren gegen Kürzungen an den staatlichen Universitäten. Als einige Studenten in den Regierungssitz der Lombardei eindrangen, musste eine Sitzung des Regionalrates unterbrochen werden.

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US-Behörden fordern finanzielen Tribut von internationalen Großbanken für verlustig gegeangene Marktanteile beim Meinungsexport (der Weltherrschaft)

Um an staatliche Aufträge zu gelangen, sollen internationale Großbanken die Kinder von chinesischen Beamten eingestellt haben. (Foto: dpa)Um an staatliche Aufträge zu gelangen, sollen internationale Großbanken die Kinder von chinesischen Beamten eingestellt haben. (Foto: dpa)

Banken – Programm „Söhne und Töchter“

Banken im Verdacht der Korruption in China

Die US-Behörden ermitteln gegen die Deutsche Bank und andere internationale Großbanken wie JPMorgan, Goldman Sachs und Citi. Sie sollen die Kinder von hohen chinesischen Beamten eingestellt haben, um Aufträge von staatlichen Unternehmen zu erhalten.

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Transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP) verhindern!

Hinter verschlossenen Türen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt die Europäische Union seit Juli über das geplante Transatlantische Freihandels- und Investitionsabkommen (TTIP), um „Handelshemmnisse“ dies- und jenseits des Atlantiks abzubauen.

Ergebnisse der Verhandlungen sickern – wenn überhaupt – nur sehr dürftig nach außen. Die Folgen eines solchen Abkommens hätten jedoch fundamentale Auswirkungen auf unsere Verbraucherschutz- und Gesundheitsstandards, unsere Klima- und Umweltschutzauflagen, auf unsere Landwirtschaft sowie auf viele andere Bereiche.

Hintergrundinformationen zum Freihandelsabkommen finden Sie hier.

Wir brauchen keine geheimen Verhandlungen und Abkommen, die zur Folge hätten, dass mit Chlor desinfizierte Hühnchen, Klon- oder Hormonfleisch, Milch von genmanipulierten Turbokühen oder gentechnisch veränderte Tiere und Pflanzen völlig legal per Import aus den USA auf unseren Tellern landen können. Auch eine Kennzeichnungspflicht für genmanipulierte Lebensmittel würde als „Handelshemmnis“ dem Freihandel zum Opfer fallen. Zulassungen von genmanipulierten Pflanzen und Tieren würden nach US-amerikanischem Recht noch schneller und völlig ohne Risikobewertung vonstatten gehen. Dumpingpreise für landwirtschaftliche Produkte aus der industriellen Landwirtschaft in den USA werden die kleinbäuerlichen Strukturen in Europa endgültig ruinieren.

US-Exporteure und Konzerne könnten gegen Umweltgesetze in der EU klagen, wenn sich durch Gesetzesänderungen oder höhere Umweltstandards Profiteinbußen für sie ergäben. Auch ein eventuelles Fracking-Verbot könnte unter diesem Vorwand zu Fall gebracht werden.

Der Koalitionsvertrag der schwarz-roten Regierungskoalition zielt ausdrücklich auf einen „erfolgreichen Abschluss“ der transatlantischen Verhandlungen. Dies darf auf keinen Fall Wirklichkeit werden!

Machen Sie mit, unterstützen Sie unsere Forderungen und unterzeichnen Sie den Appell!

Wir wollen:

  • Die mühsam erkämpften europäische Verbraucherschutz und Gesundheitsstandards erhalten
  • Eine kleinbäuerliche und ökologische Landwirtschaft erhalten und schützen
  • Klima- und Umweltschutzauflagen sowie das Vorsorge- und Verursacherprinzip in Europa und in Deutschland aufrechterhalten
  • Dienstleistungen der Daseinsvorsorge wie Trinkwasserversorgung oder Bildung sollen in demokratisch legitimierter öffentlicher Hand bleiben
  • Unser Grundgesetz und Rechtssystem vor intransparenten Schiedsgerichten ohne Berufung oder Revision und demokratische Kontrolle schützen.

Deshalb wollen wir diese gravierenden Eingriffe für Verbraucher und Konsumenten verhindern und fordern daher einen STOPP der Freihandels-Verhandlungen!

25 Prozent der EU-Einwohner von Armut bedroht

25 Prozent der EU-Einwohner von Armut bedroht

8. Dez. 2013 – Foto: Flickr.com/Alex E. Proimos/cc-by

STIMME RUSSLANDS 23,4 Prozent der Bevölkerung Estlands, 32,5 Prozent der Litauer und 36,6 Prozent der Letten werden von Armut oder sozialer Zurückweisung bedroht. Davon zeugen Angaben von Eurostat für 2012.

Noch schlimmer als im Baltikum ist die Lage nur in Bulgarien und Rumänien, wo je 49,3 und 41,7 Prozent der Bürger von Armut bedroht sind.