Tag-Archiv | Guerilla

Charlie Hedbo-Amok war militärische Komandoaktion mit geheimdienstlicher Wissensgrundlage

1000 US-Militärkräfte sollen syrische Oppositionelle ausbilden

Washington 17. Januar 2015 – (IRNA/IRIB)

Nach Angaben des Pentagons will die US-Armee nahezu 1000 US-Soldaten zur Ausbildung syrischer Oppositioneller in die Region entsenden.

Dieser Ausbildungsauftrag werde in Saudi-Arabien, der Türkei und Katar durchgeführt und es werde erwartet, dass er Anfang des Frühjahrs beginnt, so Admiral John Kirby laut AFP aus Washington. Über 400 Ausbilder werden in 4 bis 6 Wochen in diesen Ländern untergebracht und eine ähnliche Zahl von Kräften sollen zu deren Unterstützung logistische, sowie Kontakt- und Informationshilfen leisten, fügte der Admiral hinzu.

Etwa 5.400 syrische Oppositionelle sollen im ersten Jahr ausgebildet und bewaffnet werden. Unter Umständen werde die erste Gruppe vor Jahresende auf den Kriegsschauplatz vorbereitet, so er weiter. Zwei weitere Länder sollen sich zur Unterstützung der Ausbildung der Oppositionellen bereit erklärt haben, aber diese Länder oder die Zahl der Ausbilder wurden nicht genannt.

Der Untergang von Kongos erfolgreichster Guerilla

11.11.2013. -Bild: DPA

Mit Hilfe ausländischer Interventionstruppen konnte die kongolesische Regierung die M23, eine Guerilla, die vor wenigen Wochen noch nahezu unbesiegbar schien, niederringen. Warum lag dies im Interesse des Westens?

Die Bewegung des 23. März (M23), eine Guerilla-Armee, welche im Osten der Demokratischen Republik Kongo kämpft, ist besiegt. Ihr politischer „Präsident“ Bertrand Bisimwa ist nach Uganda geflohen, ihr militärischer Führer, General Sultani Makenga untergetaucht. Rund 100 Kämpfer haben sich der kongolesischen Regierungsarmee FARDC ergeben, 1.500 – 2.000 Guerilleros sind über die Grenze nach Uganda marschiert, wo sie sich entwaffnen ließen. Damit endet eine vor rund 20 Monaten begonnene Rebellion. Weiterlesen

Demokratische Republik Kongo: Internationale Eingreiftruppe will bombardieren und Journalisten nicht in Kampfgebiet lassen

8.7.2013. Die neue UN-Eingreiftruppe Force Intervention Brigade (FIB), welche aus Truppen aus Südafrika, Tasania und Malawi bestehen soll, plant die Bombariderung des von Rebellenarmee Bewegung des 23. März (M23) gehaltenen Gebietes, sollte sich die Guerilla nicht bedingungslos ergeben und will gleichzeitig Journalisten verbieten in das Kampfgebiet zu reisen, um eine kritische Berichterstattung über die ohnehin schon umstrittenen Aktionen der UNO im Kongo zu verhindern. Die M23 ist die stärkste ostkongolesische Guerilla, hat in ihrem Gebiet quasi-staatliche Strukturen errichtet und kämpft gegen andere marodierende Bürgerkriegsmilizen und die Reste der verlotterten kongolesischen Regierungsarmee FARDC, um die Bevölkerung – und hier besonders die Minderheit der kongolesischen Tutsi – vor Übergriffen dieser Gruppen zu schützen. (Kay Hanisch)