Tag-Archiv | Haiti

UN hilft in Haiti bei gewaltsamer Unterdrückung der Demokratiebewegung

Soldat der UN-Truppe MINUSTAH in Haiti

Soldat der UN-Truppe MINUSTAH in Haiti – Quelle: en.wikipedia.org – Lizenz: CC

Port-au-Prince 16. Dezember 2014 – amerika21

Politische Krise erschüttert Haiti

In Haiti deutet sich eine neue politische Krise an, nachdem Premierminister Lauret Lamothe nach Protesten von seinem Amt zurückgetreten ist. Oppositionelle Gruppierungen und Parteien haben indes neue Demonstrationen in der Hauptstadt Port-au-Prince angekündigt. Sie fordern Wahlen und den Rücktritt von Präsident Michel Martelly, wie der lateinamerikanische Fernsehsender Telesur berichtet.

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ziviler Unmut über zynische & unrechtmäßige UN-Besatzung Haitis

Scharfe Kritik an Bericht von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon vor dem Sicherheitsrat. Mobilisierung gegen die Verlängerung des Mandates der Minustah

Port-au-Prince 25.09.2014 – adital / Amerika21 /

Die Haitianische Aktionsplattform für eine Alternative Entwicklung (PAPDA) hat ein Manifest verbreitet, in dem sie sich über den Bericht des Generalsekretärs der Vereinigten Nationen, Ban Ki-moon über die politische und institutionelle Lage des Landes empört zeigt. Für die PAPDA, die verschiedene soziale Bewegungen in Haiti vereint, zeigt das offizielle UN-Kommuniqué eine völlige Missachtung der Probleme des Landes und präsentiert ein „idyllisches Bild“ der von der Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Haiti (Minustah) erzielten Ergebnisse. Ihr Scheitern und die Verletzungen der Menschenrechte, die von deren Truppen auf haitianischem Territorium verübt worden seien, würden geleugnet.

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FARC rufen zu Kampagne gegen US-Militärbasen auf

no_basesHavanna. Die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) haben zu einer Kampagne in allen Ländern Lateinamerikas und der Karibik gegen die dortigen US-Militärbasen aufgerufen.

In einem Kommuniqué, das unlängst in der kubanischen Hauptstadt veröffentlicht wurde, heißt es, trotz der Stärkung der Einheit in der Region und der neuen Mechanismen zur Integration wie der Union Südamerikanischer Nationen (Unasur), und der Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten (Celac), „setzt das Imperium ungebrochen die militärische Besatzung fort.“ Derzeit seien 36 Militärbasen der USA über den ganzen Kontinent verstreut und besetzten unter dem Vorwand des Kampfes gegen den Drogenhandel und den Terrorismus strategische Positionen.

Die USA hielten neben der wirtschaftlichen nach wie vor auch eine militärische Vorherrschaft über den Kontinent aufrecht, mit der sie direkte Invasionen, Putsche und manipulierte Präsidentschaftswahlen vorangetrieben hätten, schreibt die Guerilla. Regierungen, die auf diese Weise entstanden, seien der US-Politik bedingungslos ergeben und akzeptierten die Installation von Militärbasen in den Ländern. „Die Oligarchien an der Macht stört weder, noch kritisieren oder verurteilen sie die Errichtung von Basen in El Salvador, Honduras, Costa Rica, Panama, Peru, Paraguay, Chile, Haiti, Puerto Rico, Bolivien, Brasilien und andere“, so die FARC.

weiter leisen: http://amerika21.de/2013/12/95646/farc-gegen-ua-militaerbasen

Krawalle auf Haiti: Tausende Demonstranten fordern Präsidentenrücktritt

Krawalle auf Haiti: Tausende Demonstranten fordern Präsidentenrücktritt

19. Nov. 2013 – Foto: AFP

STIMME RUSSLANDS Die haitische Polizei hat Tränengas gegen die Teilnehmer an einer tausendköpfigen Demonstration nahe Port-au-Prince eingesetzt. Demonstranten forderten den Rücktritt von Präsident Michel Martelly.

Demonstranten errichteten Straßensperren aus brennenden Autoreifen, schlugen Fensterscheiben von Autos ein und warfen Steine auf Polizisten. Das ist die größte Anti-Regierungs-Demonstration seit dem Amtsantritt von Martelly im Mai 2011.

Martelly vertrete die Interessen jener Minderheit, die das Land heruntergebracht hat, als sie an der Macht war, sagte ein haitischer Oppositioneller.

Welthungerkrise naht, aber nicht nur in Afrika!

Auschnitt der Karte aus dem Welthunger-Index

Haiti befindet sich unter den 16 Ländern mit sehr schweren Hungerproblemen. Guatemala und Bolivien sind Teil der Gruppe von weiteren 37 Ländern, die sich einer schweren Hungerkrise gegenübersehen. Paraguay hat als einziges südamerikanisches Land eine negative Entwicklung durchgemacht. Der Ernährungsindex hat sich in den letzten Jahren um 10,1 Prozent verschlechtert. Auch in Guatemala hat sich die Situation seit dem Abschluss der Friedensverträge 1996 signifikant verschlechtert.

Zur Erarbeitung des Berichts stützten sich die Autoren auf den Prozentsatz der unterernährten Bevölkerung, die Anzahl unterernährter Kinder unter fünf Jahren und die Kindersterblichkeit ebenfalls in den ersten fünf Jahren. Gemäß den Daten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) litten im Jahr 2012 rund 870 Millionen Menschen unter chronischer Unterernährung.

Die schlechtesten Daten wurden aber in Südostasien (Osttimor) und im Afrika der Subsahara-Region (Sudan, Tschad, Eritrea, Burundi) erhoben. Der Bericht weist auch darauf hin, dass die Verbesserungen, die zwischen 1990 und 1995 vor allem  in Asien erzielt worden sind, nicht gehalten werden konnten. Verantwortlich dafür seien das unzureichende Bildungsniveau und der Ausschluss von Frauen aus gesellschaftlich relevanten Positionen.

gefunden bei: http://amerika21.de/2013/10/91721/hunger-lateinamerika