Tag-Archiv | Hamas

Israel droht Autonomiebehörde mit US-Richtstaatlichkeit & behält Steuern ein

UNO: 20% der Verwundeten bei israelischen Angriffen sind Kinder

New York 4. Januar 2015 – (IRNA/IRIB)

Kinder haben  nach Angaben des Koordinierungsbüros für humanitäre Hilfen der UNO  20% der Verwundeten bei den Angriffen Israels 2014 ausgemacht.

Laut der palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA gab die UN-Behörde in ihrem wöchentlichen Bericht „Schutz der Zivilisten“ zum 23. Bis 29. Dezember bekannt, dass in dieser Zeit ein pal’stinensisches  Kind getötet und 40 Palästinenser, davon 24 Kinder und zwei Frauen, im Westjordanland und Ostbeitolmoghaddas verletzt wurden. Im Westjordanland starben 2014 49 Palästinenser, davon 12 Kinder. Im vergangenen Jahr haben israelische Soldaten 1190 Kinder im Westjordanland verletzt, das sind etwa 20% der gesamten Verwundeten. Das UN-Koordinierungsbüro gab ferner bekannt, dass bei 20% der Verletzungsfälle bei Kindern 2014 Kriegsmunition eingesetzt wurde; bei anderen Fällen haben die Israelis Gummigeschosse und Tränengas eigesetzt oder die Kinder einfach verprügelt und misshandelt.

Hamas zum Tod eines Palästinensers durch ägyptische Soldaten

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Israel genehmigt neue völkerrechtswidrige Siedlung – intern. Aufbauhilfe für Gaza verschleppt

Hamas-Kommandant bei israelischen Luftangriffen getötet

Hamas-Kommandant Tayseeral-Samairi Hamas-Kommandant Tayseeral-Samairi

Khan Junis 24. Dezember 2014 – (IRIB)

Bei den israelischen Luftangriffen im Osten von Khan Yunis, südlich von Gaza,  ist am heutigen Mittwoch der  Hamas-Kommandant Tayseeral-Samairi getötet worden.

Al-Jazeera zufolge leitete  al-Samairi  eine Überwachungseinheit der Ezzedin-al-Kassam-Brigaden.

Bei den  Gefechten im Osten von Khan Yunis wurden heute auch ein Palästinenser getötet und ein israelischer Soldat verletzt, beichtete der syrische Fernsehsender Al-Ekhbariya.

Israel bewilligt Hunderte neue Siedlerwohnungen in al-Quds (Jerusalem)

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CIA-Handbuch beschreibt gezielte Tötung als ineffizient, aber am Beispiel Mandelas, besser als Gefangennahme

Eine interne Studie der CIA evaluiert die Pro- und Kontra-Argumente für gezielte Tötungen. Das zentrale Pro-Argument beruht auf der Hypothese, dass „Führungspersönlichkeiten“ besser getötet werden sollten, wenn die Gefahr besteht, dass diese im Gefängnis weiter ihren Einfluss ausüben. Als „Negativ-Beispiel“ nennt der CIA keinen anderen als Nelson Mandela.

Quelle: Screenshot Wikileaks

22. Dezember 2014 – RT deutsch – Bild: Screenshot Wikileaks

Die Analyse mit dem noch recht unverdächtig klingenden Titel “Beste CIA-Praktiken in der Aufstandsbekämpfung“ wurde Ende letzte Woche von Wikileaks veröffentlicht.

Allerdings zeigt schon der Untertitel, trotz seines bürokratischen Duktus, die wahre Zielrichtung des Dokumentes an:

“Wie man Operationen mit hochwertiger Zielauswahl zu einem effektiven Instrument der Aufstandsbekämpfung macht.”

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UN verhängt Schadensersatz gegen Israel für Zerstörungen im Libanon – EU nimmt Hamas von Terrorliste

Palästina: Ein Toter und vier Verletzte

Gaza/Ramallah 18. Dezember 2014 – (IRIB)

Bei der Explosion einer Rakete aus der Zeit der jüngsten israelischen Gaza-Invasion sind ein Palästinenser getötet und drei weitere verletzt worden.

Wie die palästinensische Nachrichtenagentur „SAMA“ berichtete, detonierte die Rakete heute Mittag, als vier Kämpfer der Ezeddin-Kassam-Brigaden, militärischer Arm von Hamas, dabei waren, die Rakete vom Westen von Rafah in den Süden von Gaza zu transportieren, um sie dort zu entschärfen. Bei der Explosion wurden der 25-er „Bilal al-Mon-am al-Monirawi getötet und drei weiter verletzt, die ins naheliegende Krankenhaus eingeliefert wurden. Weiter wird aus den palästinensischen Gebieten berichtet, dass die israelische Armee heute ein Flüchtlingslager in Askar Al-Jadid in West-Jordanland stürmte. Die Soldaten schossen auf protestierende Palästinenser und setzten Tränengas ein. Die israelische Führung gab bisher keine Stellung zum Vorfall ab.

al-Quds: 1 Palästinenser von israelischen Militärs erschossen

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Hamas ruft dritte Intifada gegen Israel aus

Hamas fordert dritte Intifada gegen Israel

Doha 16. November 2014 (Press TV/IRIB)

Die Widerstandsbewegung Hamas hat die Palästinenser zur einer dritten Intifada gegen das Besatzerregime Israels aufgerufen.

Khaled Maschaal, Chef des Hamas-Politbüros, sagte im Gespräch mit der Zeitung Al-Scharq aus Doha: Angesichts des Siedlungsbaus und der Bestrebungen zur Judaisierung von El-Kuds bleibt kein Platz für einen Frieden. Er sagte: Wir werden durch Widerstand und Aufruf zum Aufstand gegen die Besatzer diese Verschwörung vereiteln. Er sagte ferner: Die Verteidigung der Al-Aqsa-Moschee ist die Pflicht aller Muslime. Die arabischen Länder, besonders Saudi Arabien, Ägypten und Jordanien sollten diese heilige Stätte der Muslime verteidigen. Die Moschee befinde sich in ernsthafter Gefahr; er warnte Tel Aviv bezüglich jeder Schändung dieser heiligen Stätte. Das Gelände der Al-Aqsa-Moschee in der alten Stadt „al-Quds(Jerusalem)  wird von Israel kontrolliert. Die Moschee ist nach Kaaba und der Propheten-Moschee die dritt-heilige Stätte der Muslime. Sie gilt für die Juden ebenfalls als heiligste Stätte.

Israel setzt Siedlungsbau in al-Quds fort

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Israel erhebt Busverbot – Ägypten Pufferzone & 20m-Graben gegen Palästinenser

Westjordanland: Hamas-Sprecher festgenommen

Sa'id Abul-BahaSa’id Abul-Baha

Ramallah 28. Oktober 2014 (Tasnim/IRIB)

Die Kräfte der israelisch-zionistischen Armee haben heute Morgen einen Sprecher der Hamas-Bewegung in einer Siedlung im Vorort der Stadt Ramallah im Westjordanland festgenommen. Weiterlesen

Einsatz geächteter Waffen bei Gaza-Offensive bestätigt – 1/3 aller israel. Siedler wollen weg

New York Times: Hamas-Führung nicht am Mord israelischer Teenager beteiligt

New York Times: Hamas-Führung nicht am Mord israelischer Teenager beteiligt

Tel Aviv 5. September 2014 (dpa/IRIB)

Im Fall der drei im Juni im Westjordanland ermordeten israelischen Jugendlichen gibt es offenbar keinen Hinweis auf eine Verstrickung der Hamas-Führung.

Die „New York Times“ veröffentlichte am Freitag Dokumente zur Anklage des Drahtziehers Hussam Kawasme, die am Vortag vor einem israelischen Militärgericht erhoben worden war. Demnach gebe es bisher keinen Beweis, dass die Führungsriege der im Gazastreifen herrschenden Hamas die Entführung befohlen oder vorab von ihr gewusst hätte. Die Tat sei zwar mit Geldern aus Gaza finanziert, aber von einer lokalen Zelle der Hamas im Westjordanland geplant und ausgeführt worden. Die Teenager waren Mitte Juni im Westjordanland entführt und später tot aufgefunden worden. Israel hatte unmittelbar nach der Entführung Hamas beschuldigt, hinter der Entführung zu stehen. Zahlreiche Mitglieder der Palästinenserorganisation waren daraufhin verhaftet worden. Gaza wurde aus der Luft, vom Boden und zu Wasser angegriffen, wobei mehr als 2200 Palästinenser getötet, über 11000 weiter verletzt und hunderttausende in die Flucht getrieben wurden. In einem Interview Ende August hatte Hamas-Politbürochef Khaled Maschaal zwar zugegeben, dass Angehörige der Organisation an der Tat beteiligt gewesen seien. Ranghohe Hamas-Mitglieder seien aber nicht involviert gewesen.

UNO: Über 100.000 Palästinenser im Gazastreifen sind obdachlos

Umfrage: Hamas hat den Krieg gewonnen – UNO kritisiert Kztierung

UNCTAD wirft Israel Stolperstein für die Entwicklung in den Palästinensergebieten vor

UNCTAD wirft Israel Stolperstein für die Entwicklung in den Palästinensergebieten vor

Genf 4. September 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

UNO-Experten haben Israel vorgeworfen, die wirtschaftliche Entwicklung Palästinas durch eine Blockadepolitik zu verhindern.

Die zerrüttete palästinensische Volkswirtschaft könne sich nur erholen, wenn Israel ökonomische Restriktionen gegen die palästinensischen Gebiete beenden würde, stellt die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) fest.

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Erster UN-Hilfskonvoi seit 2007 über ägyptische Grenze in Gaza eingetroffen

Erstmals seit 2007  ist ein UN-Hilfskonvoi über ägyptische Grenze  in Gaza eingetroffen

Gaza 27. August 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

Nach der Einigung auf eine unbefristete Waffenruhe ist erstmals seit 2007 ein Hilfskonvoi des UN-Welternährungsprogramms (WFP) über die ägyptische Grenze in den Gazastreifen gelangt.

Wie das WFP in Genf mitteilte, transportierten die 18 Lastwagen mehr als 15.000 Lebensmittelpakete. Die am Dienstag verkündete Waffenruhe zwischen Israel und den Palästinensern erwies sich vorerst als stabil.

Die gelieferten Hilfspakete reichen nach WFP-Angaben für 50.000 Menschen für fünf Tage. Ein zweiter Konvoi soll demnach in den kommenden Tagen das seit Jahren abgeriegelte Küstengebiet erreichen, dessen Infrastruktur bei den wochenlangen israelischen Luftangriffen schwer beschädigt wurde.

Laut WFP benötigte der Konvoi von der ägyptischen Hafenstadt Alexandria nach Gaza sieben Stunden. Es sei das erste Mal seit dem Beginn der israelischen Blockade des Gazastreifens im Jahr 2007 gewesen, dass ein WFP-Konvoi über den Grenzübergang Rafah in den Gazastreifen gerollt sei.

Das WFP betonte, es sei wichtig, den Grenzübergang zur besseren Versorgung der Bevölkerung nutzen zu können. Seit dem Beginn des Konflikts am 8. Juni hat das WFP täglich Lebensmittelrationen an 350.000 Menschen im Gazastreifen verteilt.

Gegenoffensive der Hamas durchsiebt israelischen Irondome – Netanjahu in Chile angeklagt

12- stöckiges Hochhaus in Gaza in Schutt und Asche gebombt

12- stöckiges Hochhaus  in Gaza in Schutt und Asche gebombt

Gaza 24. August 2014 (Press TV/IRIB)

Das Tel Aviv-Regime hat ein 12-stöckiges Hochhaus  im Zentrum vom Gazastreifen bombardiert.

Dabei sind einige Personen verletzt worden. Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht auf Samstag den Zafar-Turm in der Region Tel Alhava im südlichen Gazastreifen in Grund und Boden geschossen. Zwei Raketen haben das Gebäude getroffen. Daraufhin war eine heftige Explosion zu hören und dichter Rauch über dem Gebäude zu sehen. Der Angriff erschütterte anliegende Hochhäuser. Das Hochhaus  mit 48 Wohnungen wurde völlig zerstört. Die Bewohner hatten fünf Minuten Zeit, ihre Wohnungen zu verlassen. 22 Menschen seien verletzt worden, darunter elf Kinder und fünf Frauen, sagte der Leiter der Notaufnahme des Schifa-Krankenhauses, Ajman Sahabani. Augenzeugen und Polizei berichteten, das Hochhaus sei unter der Wucht der Einschläge eingestürzt; ein riesiger Feuerball sei in den Himmel geschossen . Die israelische Armee  gab an, die Attacke habe der Wohnung eines Hamas-Mitgliedes gegolten, das sich im Gebäude befand. Israel startete  am 08.  Juli eine neue  Gaza-Offensive, bei der bisher mehr als 2000 Menschen geötet, mehr als 10.000 weitere verletzt  und viele palästinensische Wohnhäuser zerstört oder beschädigt wurden.

Palästinensischer Finanzexperte fiel einer gezielten israelischen Tötung zum Opfer

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Hamas richtet israelische Spione hin – Luftangriffe fortgesetzt

Israel fürchtet harten Hamas-Gegenschlag

Trauer herrschte in Rafah bei der Trauerfeier für die drei von Israel getöteten Kommandanten der Hamas.Trauer herrschte in Rafah bei der Trauerfeier für die drei von Israel getöteten Kommandanten der Hamas.

Al-Quds 22. August 2014 (APA/IRIB)

Nach der Tötung dreier Hamas-Kommandanten durch die israelische Armee drohen Israel und die Palästinenser einander mit neuer Gewalt.

Hamas-Chef Ismail Haniyeh kündigte an, Israel werde für „seine Verbrechen einen hohen Preis zahlen“. Die Ezzedin al-Kassam-Brigaden, der militärische Arm der Hamas, seien nun stärker, als der Feind es sich vorstelle, sagte Haniyeh in der Nacht zum Freitag. Eine Sprecherin der israelischen Armee sagte am Freitag, Israel werde den Gazastreifen „entsprechend der Notwendigkeit“ weiter angreifen. Die drei Militärchefs Mohammed Abu Shimala, Raed al-Attar und Mohammed Barhum waren Donnerstagfrüh bei einem Angriff in Rafah getötet worden. Seitdem seien mehr als 130 Raketen auf Israel abgefeuert worden, sagte eine Militärsprecherin am Freitagvormittag. Israel habe in derselben Zeit rund 50 Luftangriffe auf Ziele im Gazastreifen geflogen, zehn davon in der Nacht zum Freitag. Dabei seien am Freitag in der Früh vier Menschen getötet worden, berichtete die Nachrichtenagentur Maan. Unter den Toten sei auch ein 14-jähriger Bub.

Gaza-Konflikt: Israel Luftwaffe griff erneut Gaza an

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Israel: offener Rassismus & Terror gegen Hamas / Waffenstillstand gebrochen

Gaza: Dutzende Tote und Verletzte bei erneuten israelischen Angriffen

Gaza: Dutzende Tote und Verletzte bei erneuten israelischen Angriffen

Gaza 20. August 2014 (IRIB)

Bei erneuten israelischen Luftangriffen auf Gaza sind heute Dutzende Palästinenser getötet und verletzt worden.

Einem Bericht des Nachrichtensenders Press TV zufolge sagte Augenzeugen, dass die israelischen Kampfflugzeuge am heutigen Mittwoch auf ein Geschäft  im Stadtviertel Zeitoun in Gaza gezielt hätten, wobei Dutzende Menschen verletzt wurden.

Diesem Bericht zufolge sind seit  Ablauf der Feuerpause  am gestrigen Abend mindestens 14 Palästinenser bei israelischen Angriffen ums Leben gekommen.

Israelische Luft- und Artillerieangriffe auf den Gazastreifen fortgesetzt

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Aktivisten besetzen israelische Waffenfabrik in Großbritannien – Venezuela hilft

Erneute Luftangriffe Israels auf Gazastreifen nach der Waffenruhe

Gaza 8. August 2014 (IRIB/der Standard)

Im Gazastreifen wird nach Ablauf der vereinbarten Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas wieder geschossen, die israelische Armee hat bereits mehrere Luftangriffe auf den Gazastreifen durchgeführt.

Israel flog am Freitag erneut einen Angriff auf das Küstengebiet der Palästinenser. Palästinensische Behörden sprachen davon, dass ein zehnjähriger Junge getötet worden sei. Ein Sprecher des israelischen Militärs sagte, dass ein angebliches „Terrorziel“ angegriffen worden sei. Auch die Hamas hat verschiedene Ziele in Israel mit 18 Raketen beschossen. Am Freitagmorgen war eine 72-stündige Waffenruhe ausgelaufen, ohne dass sich beide Seiten bei den Gesprächen in Kairo auf eine Verlängerung hätten einigen können. Dort vermittelt die ägyptische Regierung zwischen Israel und Hamas. „Die Diskussionen in Kairo sind nicht beendet, und wir werden unsere Anstrengungen fortsetzen, um die Aggression zu stoppen und die berechtigten Anliegen unser Bevölkerung zu erreichen“, sagte ein Hamas-Sprecher.

Die Palästinenser verlangen von Israel ein Ende der Blockade des Gazastreifens mit seinen rund 1,8 Millionen Einwohnern, die Öffnung des Seehafens und die Freilassung palästinensischer Gefangener. Bei den seit dem 8. Juli andauernden Kämpfen sind nach Angaben der Behörden im Gazastreifen 1876 Palästinenser ums Leben gekommen.

Israel wirft Hamas Bruch der Feuerpause vor/USA verurteilen/ Hamas bestreitet

Israel wirft Hamas Bruch der Feuerpause vor/USA verurteilen/ Hamas bestreitet

Gaza/Tel Aviv 9. August 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

Israel hat die in Kairo laufenden indirekten Verhandlungen über eine dauerhafte Waffenruhe im Gaza-Krieg ausgesetzt. Weiterlesen

Israel kündigt Terroranschläge auf Hamas-Führer an

Oxfam: Gaza kurz vor einer lebensbedrohlichen Gesundheitskrise

Oxfam: Gaza kurz vor einer lebensbedrohlichen Gesundheitskrise

Tel Aviv/Gaza 6. August 2014 (qudsnet/IRIB)

Durch den israelischen Dauerbeschuss auf den Gazastreifen sind Duzende Brunnen und Wasserleitungen zerstört und die Trinkwasserquellen dieser Region verschmutzt worden.

Die Hilfs- und Entwicklungsorganisation Oxfam teilte am heutigen Mittwoch in einer Erklärung mit, dass rund 15 Tonnen Schutt und Abfall auf den Straßen des Gazastreifens liegen. Weil der Kraftstoff ausgegangen ist, mußte die Wasser- und Stromversorgung abgeschaltet werden.Die weitgehende Beschädigung der Infrastruktur in Gaza hat zu massiven Hygieneproblemen unter den Bewohnern geführt. „Die Reparatur der Infrastruktur wird mehrere Monate, sogar Jahre benötigen“, sagte Nishant Pandey, der Oxfam-Landesdirektor in den besetzten palästinensischen Gebieten. Er fügte hinzu, dass zuvor die Blockade des Gazastreifens der wesentlichste Grund für die konjunkturelle Schwäche dieser Region galt. Durch die israelischen Angriffe habe sich die zuvor schon katastrophale Lage noch verschlimmert.

IKRK-Chef Maurer über Gaza: «Ich habe noch nie so massive Zerstörungen gesehen»

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Gazaoffensive – 75 Tote durch 400 Tonnen Sprengstoff auf über 500 Ziele

Gaza/Tel Aviv 10. Juli 2014 (Freunde Palästinenser/IRIB)

Bei einem israelischen Luftangriff sollen 14 Menschen ums Leben gekommen sein, unter ihnen mehrere Kinder.

Die Palästinenser sprechen von einer „Nacht des Horrors“. Nach Angaben der Rettungskräfte griff die Luftwaffe zunächst einen Verkaufsstand im südlichen Khan Yunis an, dabei wurden sechs Menschen getötet. Zudem wurde das Flüchtlingslager Nusseirat im Zentrum des Palästinensergebiets getroffen, ein Mensch starb. Bei beiden Angriffen gab es demnach auch mehrere Verletzte. Seit Beginn der israelischen Aggression sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza 75 Menschen ermordet worden. Mehr als 400 seien verletzt worden, sagte der Ministeriumssprecher. Etwa zwei Drittel davon seien Zivilisten. Palästinenser schossen ihrerseits in der Nacht Raketen auf Israel ab. Israel setzte ebenfalls die Offensive fort. Nach der neuen Gewalteskalation im Nahen Osten hat der UN-Sicherheitsrat für heute eine Sondersitzung einberufen. Die israelische Armee erklärte, es seien bisher in anderthalb Tagen mehr Ziele getroffen worden, als während der achttägigen Offensive gegen den Gazastreifen im November 2012. Bis Mittwochnachmittag seien 400 Tonnen Sprengstoff gegen den Gazastreifen eingesetzt worden. „Es seien mehr als 500 Ziele attackiert worden.“

Gaza-Offensive fordert bereits 24 Tote (unter ihnen Frauen & Kinder) und 170 Verletzte

Gaza-Offensive Tel Avivs hinterlässt 24 Tote und 170 Verletzte Gaza 9. Juli 2014 (IRIB/Afp/wafa)

Die Bomber des  zionistischen Regimes griffen in den vergangenen zwei Tagen verschiedene Teile des Gazastreifens an, wobei 24 Palästinenser ihr Leben verloren und 170 Palästinenser verletzt wurden. Weiterlesen

40 Hamas-Aktivisten im Westjordanland von Israel verschleppt

 Festnahme von 40 Hamas-Aktivisten im Westjordanland Al-Khalil 2. Juli 2014 (IRIB/Anatolia)

Die Militärs des zionistischen Regimes haben am heutigen Mittwochmorgen die Siedlung Dura in der Nähe von Al Khalil (Hebron) im Westjordanland gestürmt und 40 Mitglieder der Hamas festgenommen und in Sicherheitszentren verschleppt.

Bei der Festnahme dieser Hamas-Mitglieder kam es teilweise  zu Auseinandersetzungen zwischen diesen Militärs und den palästinensischen Bürgern, wobei die Kräfte des Besatzerregimes Tränengas und Schusswaffen gegen die Palästinenser einsetzten.
Das zionistische Regime behauptet, die Hamas wäre für die Verschleppung und Ermordung der drei jungen Siedler im Westjordanland veranwortlich und hat mit einer weitgehenden Festnahme der Mitglieder der Hamas begonnen.
Unterdessen hat die amnesty international bekanntgegeben, die Kollektivbestrafung der Palästinenser sei ein Verstoß gegen die internationalen Gesetze und die Menschenrechte und werde nicht zur Herstellung von Gerechtigkeit führen.

Tödlicher Racheakt an palästinensischem Jugendlichen

Tödlicher Racheakt an palästinensischem Jugendlichen? al Quds (Jerusalem) 2. Juli 2014 (AFP/dpa/IRIB)

In einem Wald in der Nähe von al-Quds (Jerusalem) ist nach israelischen Medienberichten die Leiche eines arabischen Jugendlichen gefunden worden. Es besteht der Verdacht, dass er von rechtsextremen Israelis entführt und ermordet wurde. 

Die Todesursache sei noch unklar, berichtete die Zeitung „Jerusalem Post“. Der junge Mann soll 16 Jahre alt sein und aus Shuafat stammen. Nach anderen Berichten wies die Leiche Brandspuren auf.

Am Dienstag forderten in Israel Tausende Demonstranten Rache für den Mord an drei jüdischen Jugendlichen, deren Leichen in der Nacht zuvor in der Nähe von Hebron (Westjordanland) gefunden worden waren. Israel macht die Hamas für diese Tat verantwortlich. Tatsächlich hat sich dazu bisher niemand bekannt, und von Nahost-Experten wird darauf hingewiesen, dass sie den aktuellen Interessen der Hamas massiv zuwiderlaufen würde.

Zu Racheaktionen bis hin zum Mord wird auch von israelischen Politikern aufgerufen. So forderte der Abgeordnete Ze’ev Elkin aus der Likud-Partei Premierminister Benjamin Netanjahu zur Wiederaufnahme der gezielten Tötung von Hamas-Mitgliedern auf.

Die drei getöteten JugendlichenDie drei getöteten Jugendlichen – Tel Aviv 2. Juli 2014 ((ldc/sda/IRIB)

Netanjahus Koalitionspartner drängen auf Einmarsch in Gaza Weiterlesen

Rache für getötete Siedler: Israel zerstört palästinensische Häuser und Einrichtungen

Al-Khalil 1. Juli 2014 (AFP/IRIB News/IRNA)

Nachdem die drei vermissten israelischen Jugendlichen tot im Westjordanland aufgefunden wurden, hat die Armee des Besatzerregimes nun, wie Zeugen berichten, die Häuser von zwei Hamas-Mitgliedern unter der Verdächtigung, dass sie die drei Siedler im Westjordanland  verschleppt und getötet hätten, völlig zerstört.

Das israelische Regime hat zudem seit heute Morgen (Dienstag) seine Angriffe auf den Gazastreifen aus der Luft, zu Land und See begonnen. Laut Webseite Felestin al-Youm haben die Kampfjets des Besatzerregimes bislang über 30 Luftangriffe auf verschiedene Gebiete in Gaza durchgeführt und die Häuser von Zivilisten zum Ziel genommen.

Diesem Bericht zufolge hat man auch Militärzentren der palästinensischen Widerstandgruppen im Süden von Gaza mit Raketen beschossen. Darüber hinaus nahmen die Kampfboote des israelischen Regimes die palästinensischen Widerstandszentren in Gaza unter Beschuss. Dieses Regime hat zudem laut diesem Bericht bei Angriffen auf den Gazastreifen Dutzende Wohnhäuser von Palästinensern zerstört. Es liegen bislang noch keine Krankenhausberichte über die menschlichen Verluste bei diesen Angriffen vor.

Israelische Militärs töten palästinensischen Jugendlichen

1. Juli 2014 – © Collage: STIMME RUSSLANDS

Israelische Militärs töten palästinensischen Jugendlichen

STIMME RUSSLANDS Israelische Militärs haben in der Nacht zum Dienstag einen Jugendlichen in der Stadt Jenin am Westufer vom Jordan erschossen, meldet France Press.

Der 18-jährige Yusuf Abu Zagher kam beim Angriff auf ein palästinensisches Flüchtlingslager ums Leben. Einzelheiten des Vorfalls werden nicht mitgeteilt.

Zuvor versprach Israels Premierminister Benjamin Netanjahu, die Bewegung der palästinensischen Islamisten Hamas werde den Mord an drei Schülern jüdischer Religionsschulen büßen, deren Leichen am Montag nach 18 Tagen Suche am Westufer vom Jordan entdeckt worden waren.

468 Palästinenser binnen zwölf Tagen festgenommen

468 Palästinenser in den vergangenen zwölf Tagen festgenommen 23. Juni 2014 Ramallah (Fars News/IRIB)

Das israelische Militär hat im Westjordanland 42 weitere Palästinenser festgenommen.

Laut Palestine Al-Yaum haben die israelischen Militärs seit der Entführung von drei israelischen Jugendlichen insgesamt 468 Palästinenser festgenommen, vor allem bei Razzien in al-Khalil, Nablus und Betlehem.Seit dem Verschwinden der Jugendlichen in al-Kalil am 12. Juni hat Israel seine Angriffe auf das Westjordanland und den Gazastreifen sowie seine Razzien mit Massenfestnahmen ständig gesteigert. Dabei sind bereits etliche Palästinenser getötet worden, und dutzende weitere haben Verletzungen erlitten. Die meisten Verhafteten sind Mitglieder der Hamas.

Israelische Kampfflugzeuge bombadieren Gazastreifen

Israelische Kampfflugzeuge greifen Gazastreifen an 22. Juni 2014 Gaza (IRIB)

Israelische Kampfflugzeuge haben verschiedene Teile des Gazastreifens bombardiert. Laut der Info-Zentrale Palinfo haben israelische Jets heute früh den Stützpunkt der Ezedin Ghassam-Brigaden,

dem Militärflügel der Hamas, im Süden von Dair al-Balah in Gaza mit Raketen angegriffen.

Schwere Explosionen waren zu hören.

Die Jets griffen einen weiteren Stützpunkt dieser Brigaden in Khan Yunis an. Der Fadschr-Stützpunkt der Kuds-Brigaden des Islamischen Jihads im Westen von Rafah wurde ebenfalls von einigen Raketen getroffen.

Am Samstag wurden der Süden und das Zentrum des Gazastreifens dreimal von israelischen Jets bombardiert.

Israel hat in den vergangenen zehn Tagen und nach dem Verschwinden von drei Siedlern das Westjordanland und den Gazastreifen unter heftigen Angriffen genommen.

Israel entführt 240 Palästinenser innerhalb einer Woche

Seit Donnerstagabend hat Israel rund 240 Palästinenser entführt Ramallah 18. Juni 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

Fast eine Woche nach dem Verschwinden von drei Siedlern hat die israelische Besatzungsarmee im Westjordanland weitere 65 Palästinenser entführt.

Unter den Entführten seien 51 Männer, die 2011 im Austausch für den israelischen Soldaten Gilad Schalit freigekommen waren, teilte die israelische Besatzungsarmee am Mittwoch mit. Insgesamt hatte Israel damals mehr als tausend Palästinenser freigelassen.

Seit dem Verschwinden der Siedler am Donnerstagabend seien nach israelischen Angaben mindestens 240 Palästinenser entführt worden. Bislang hat sich keine Palästinenserorganisation zu der Tat bekannt. Rund 800 Häuser wurden bei Razzien durchsucht. Die Armee geht im Rahmen des Einsatzes „Bruders Hüter“ auch gegen die Infrastruktur der Hamas im Westjordanland vor.

zionistische Luftangriffe auf palästinensische Wohngebiete

17. Juni 2014 Gazastreifen (FARS/IRIB)

Die Kriegsflugzeuge der Armee des Besatzerregimes  haben am Montagabend zum dritten Mal hintereinander  verschiedene Ziele im Gazastreifen angegriffen.

Die Zionisten verüben seit vergangener Woche, nachdem 3 Siedlungsbewohner in al-Khalil (Hebron) verschwunden sind, fast jeden Abend  Angriffe auf Gaza.

Noch liegen keine Berichte über  Schäden und eventuelle menschliche Verluste  vor, doch es heißt,  dass  Wohngebiete Ziel der Angriffe waren und  die Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie Todesopfer unter den palästinensischen Bürgern hinterließen.

Vergangenen Mittwoch kamen im Westjordanland 3 israelische Jugendliche, die  der zionistischen Armee angehören sollen,  abhanden. Der zionistische Ministerpräsident, Benjamin Netanjahu, beschuldigt Hamas, diese Personen entführt zu haben, und lässt, unter diesem Vorwand, enormen Druck auf die im Gazastreifen und im Westjordanland lebenden Palästinenser ausüben.

Nach Entführung Massenverhaftung von Hamas-Mitglieder

Nach Kinderentführung in Israel: Weitere 40 Hamas-Mitglieder festgenommen

STIMME RUSSLANDS Die israelische Armee setzt nach der Entführung dreier Jugendlicher im Westjordanland die Festnahmen von Mitgliedern der radikalislamischen Hamas-Organisation fort.

Rund 40 Hamas-Mitglieder seien in der Nacht festgenommen worden, berichtete der israelische Rundfunk am Montag. Darunter sei auch der Parlamentspräsident Asis Dweik.

Drei Schüler einer jüdischen Religionsschule in der Siedlung Kfar Ezion bei Bethlehem werden seit Donnerstagabend vermisst. Israel macht Hamas für ihre Entführung verantwortlich. Bisher hat keine palästinensische Organisation sich zu der Tat bekannt. dpa

Israel schließt palästinänsischen Verlag gewaltsam

29. Mai 2014 Ramallah (Freunde Palästina/IRIB)

Israelische Besatzungssoldaten sind am Mittwoch in ein palästinensisches Verlagsgebäude in Ramallah eingedrungen, um den Druck von Zeitungen der Hamas zu unterbinden.

„Armeeoffiziere der Besatzungsarmee haben uns mitgeteilt, Israel untersage uns Druck und Vertrieb von Falastin, Al-Resala und Al-Istiklal“, teilte das Verlagsmanagements der Tageszeitung „Al-Ayyam“ mit.

Nachdem die Hamas am 23. April ein Aussöhnungsabkommen mit Fatah geschlossen hatte, erlauben die unterschiedlichen politischen Strömungen seit Anfang Mai wieder die Verbreitung der gegnerischen Pressorgane. So darf die in Ramallah und Ost-Jerusalem publizierte „Al-Quds“ wieder in Gaza erscheinen. „Al-Ayyam“ druckte seit dem 10. Mai die Teilauflage der Hamas-Zeitungen für das Westjordanland. Die Pressestelle der Armee kommentierte auf Anfrage den Bericht aus Ramallah zunächst nicht.