Tag-Archiv | Hartz IV

Moderner Sklavenhandel nun bald auch in Frankreich – Hartz kommt mit der Peitsche

2002 beauftragte Gerhard Schröder (re.) den damaligen VW-Vorstand Peter Hartz mit den Arbeitsmarkt-Reformen für Deutschland. 2005 wurde die Korruptionsaffäre beim Autobauer bekannt und Hartz trat zurück. (Foto: dpa)

2002 beauftragte Gerhard Schröder (re.) den damaligen VW-Vorstand Peter Hartz mit den Arbeitsmarkt-Reformen für Deutschland. 2005 wurde die Korruptionsaffäre beim Autobauer bekannt und Hartz trat zurück. (Foto: dpa)

Frankreich – Peter Hartz (Ehemaliger VW-Vorstand & Erfinder der Hartz-IV-Gesetze) soll Hollande bei Sozial-Reformen beraten

Francois Hollande will mehr als 30 Milliarden Euro durch Kürzung der Sozialausgaben einsparen. Bei den Reformen auf dem Arbeitsmarkt soll ihn Peter Hartz beraten.

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Das freieste Land der Erde?

vsaIch denke, alles was gut ist, kommt aus dem freiesten Land der Erde, den USA, so wie z. B. der Begriff „Human Ressource“. Bereits seit Jahrzehnten ist die Bezeichnung „Arbeitnehmer“ überholt und wurde durch den englischen Begriff „Human Ressource“ ersetzt. Was ist eine Ressource? Bei mir zuhause sind das die Teile, die ich benötige, um zu kochen, zu schreiben, zu putzen (ungern), kurz alles, was ich in meiner Wohnung benötige, um sie einigermaßen instand zu halten, die Wärme zu regulieren (Zentralheizung), zu baden oder zu duschen usw. und auch die Räumlichkeiten selbst sind Ressourcen.

In einem Unternehmen sind die Maschinen und die mannigfaltigen Werkzeuge zur Erledigung der unterschiedlichen Arbeiten einschließlich der zweckdienlichen Gebäude und evtl. erforderlichen Fahrzeuge ebenfalls Ressourcen. Doch nicht für die Leitungsebenen, die für sich einen anderen Ausdruck bevorzugen, den der „Elite“. Die Menschen, die wir bisher eher unter dem Terminus „Arbeitnehmer“ geführt haben, sind aus Sicht dieser so genannten Eliten ebenfalls nur Ressourcen, eben „Human Ressources“.

Welche Vorstellungen die Elite damit verbindet, kann man in einem Beitrag von Prof. Rügemer in der Jungen Welt nachlesen. Es ist verständlich, dass in Europäischen Landen diese „im freiesten Land dieser Erde“ entwickelten Theorien nicht nur gerne, sondern geradezu begeistert aufgenommen wurden. Dabei muss man sich zunächst fragen, was sind das eigentlich für Menschen, die in Amerika leben? Nun, es sind die Nachfahren vor allem von spät-mittelalterlichen Europäern, die das zum Zeitpunkt der Migration in die „neuen Länder“ übliche Ausbeutungschema durchaus verinnerlicht hatten, es mit dem Völkermord an den Indianern und Indios kombinierten und bis heute nicht nur beibehielten, sondern noch ausweiteten. Seit langer Zeit frage ich mich, wie frei die USA wirklich ist! Es ist den US-Bürgern sicherlich nicht bewusst, aber ich glaube, sie sind eines der am stärksten geknechteten Länder der Welt, denn die Geschicke dieses Landes werden von einer kleinen Minderheit des Kapitals bestimmt und die Regierung ist auch nicht mehr, als eine Ansammlung von Marionetten und die Bevölkerung „Human Ressources“.

Nun funktioniert Ausbeutung nur, wenn es auch Massen gibt, die sich ausbeuten lassen. Aber die gab es immer. Die Ausbeuter kann man dabei in zwei Haupt-Kategorien einteilen, einmal die direkten, die das ohne Rücksicht auf Verluste betreiben und sich dafür zur eigenen Sicherheit mit einem Gürtel von so genannten Bodyguards umgeben und die 2. Kategorie, die es verstehen, mit honigsüßen Beteuerungen der Masse einzuflüstern, das sei alles nur zu ihrem Besten. Und der Masse der Ausgebeuteten reichen schon die Märchen, jeder könne es soweit bringen. Es ist das bekannte Märchen vom Tellerwäscher zum Millionär. Es ist nicht so, dass das völlig ausgeschlossen wäre, schließlich gibt es die Lotterien, bei denen jeder die Chance hat, auf einen Schlag reich zu werden, vielleicht sogar steinreich. Und es gibt das Film- und Musikgeschäft, in dem es auch Einzelne schaffen, zu großen Vermögen zu kommen. Dennoch sind das immer Einzelne, die allerdings dann auch in den meisten Fällen bei denen „da oben“ dennoch nicht ankommen, gleichzeitig aber den Draht zu „denen da unten“ auch verlieren. Es spielt eigentlich auch keine Rolle, denn die Masse der Ausgebeuteten bleibt immer relativ konstant und oftmals voller Bewunderung zu denen aufblicken, denen sie ihr Elend zu verdanken haben.
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Honigmann Nachrichten vom 23. Sept. 2013 – Nr. 184

Themen:

  1. Mobilfunkstrahlung: Mehr als 7000 Krebstote
  2. Wieder Proteste in der Türkei
  3. Türkischer Präsident: Genf-Konferenz wird ohne Iran keinen Erfolg haben
  4. Die Vereinigten Staaten von Amerika ringen mit der Friedensoffensive des Iran
  5. Pakistan: Extremisten verübten Anschlag auf Kirche
  6. Syrien: Terroristen ermorden wieder 130 Christen
  7. Die USA und die Gründer von Al Kaida – Gordon Duff
  8. Rußland: Beweise für Giftgas-Attentat durch Opposition!
  9. Nach 20 Jahren: Rußland wieder in Arktis militärisch präsent
  10. Putin: Rußlands Chance liegt in eurasischer Integration
  11. Nigel Farage: Revolution in Europa steht kurz bevor!
  12. Währungskrieg: Die Schweiz kettet den Franken weiter an den Euro
  13. Niederländischer König verkündet das Ende des Wohlfahrts-Staats
  14. Schuldenschnitt in Griechenland
  15. EURO-CRASH ANTE PORTAS, JJK
  16. Die Stunde der Wahrheit: Nach der Wahl kommt die große Enteignung
  17. Hartz IV: Sich gegen Zwangsverrentung wehren
  18. „Eine Zuwanderungsform, wie sie Gelsenkirchen noch nicht erlebt hat“
  19. „Das Geschäft mit dem Tod muß ausgetrocknet werden“
  20. Konfuzius und der neue chinesische Kaiser

G20-Gipfel beschließt weltweiten Zugriff auf die Vermögen der Bürger

7. September 2013beim Honigmann zu lesen

Im Schatten des Kriegsgetöses hat der G 20-Gipfel eine weitreichende Entscheidung getroffen: In Zukunft werden die Steuer-Daten jedes einzelnen Bürgers weltweit verfügbar gemacht. Vordergründig geht es um Steuerflucht. Tatsächlich geht es darum, dass die Staaten-Gemeinschaft die lückenlose Kontrolle über die finanziellen Verhältnisse jedes einzelnen Bürgers übernehmen wird. Der Gipfel markiert einen Meilenstein auf dem Weg zur umfassenden Enteignung der Bürger.

merkel-G20-1024x743Bei genauem Hinsehen entpuppt sich die weltweite Kriegs-Hysterie um Syrien als ein geschicktes Ablenkungsmanöver. Die öffentliche Meinung bezeichnete den G 20-Gipfel in Sankt Petersburg als Flop.

Die allgemeine Enttäuschung darüber, dass sich Obama und Putin nicht noch massiveren Militärschlag gegen das Assad-Regime geeinigt haben, färbte auch auf das zweite Thema ab, mit dem der Gipfel sind befasste: Der Entwicklung einen neuen Weltwirtschaftsordnung.

Der Deutschlandfunk beklagt: „Auch bei wichtigen Wirtschaftsproblemen – den eigentlichen Themen des Treffens – sind die Ergebnisse eher enttäuschend.“

Die Begründung für dieses angebliche Scheiterns, die der DLF liefert, ist interessant. Sie zeigt, dass die Tragweite der Entscheidungen nicht erfasst wurde.

So heißt es im DLF:

„Wirtschaftspolitisch wird dieser Gipfel also nicht in die Geschichtsbücher eingehen. Da helfen auch die von Bundeskanzlerin Angela Merkel als Erfolg verkauften Fortschritte im Kampf gegen die Steuerhinterziehung wenig. Dass man nun einen internationalen Standard entwickeln will, um Steuerdaten über Ländergrenzen hinweg automatisiert auszutauschen, ist zwar zu begrüßen. Google, Apple und Co. stärker zur Kasse bitten zu wollen, grenzt hingegen mehr an Populismus als an große Weltpolitik. Denn bei G20 sitzen die größten Wirtschaftsnationen der Erde alle im selben Boot: Sie stehen für 90 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung. Hier verdienen die großen multinationalen Konzerne ihr Geld. Dass sie hier auch Steuern zahlen sollen, ist also keine Sensation, sondern eine Selbstverständlichkeit.“

Hier irrt der DLF. Dieser Gipfel wird sehr wohl in die Geschichtsbücher eingehen, jedoch aus einem sehr unerfreulichen Grund.

Es ist erstaunlich: Dieselben Medien, die faktisch rund um die Uhr gegen die nun ins allgemeine Bewusstsein gerückte, flächendeckende Überwachung durch die internationalen Geheimdienste Protest-Sendungen ausstrahlen, erkennen nicht, dass hier erstmals ein praktischer Anwendungsfall eben dieser umfassenden Überwachung beschlossen wurde.

Genau auf diese Naivität und Oberflächlichkeit setzten die Zentralplaner der neuen Weltwirtschaftsordnung.

Es ist nämlich ganz und gar nicht „zu begrüßen“, dass die Finanz-Eliten beschlossen haben, die Steuerdaten der Bürger künftig „über Ländergrenzen hinweg automatisiert auszutauschen“.

Dieser scheinbar harmlose Beschluss ist der Beschluss, den globalen, gläsernen Bürger zu schaffen.

Automatisiert und über Ländergrenzen hinweg.

Ohne Transparenz, ohne demokratische Kontrolle.

Der einzige, der in Zukunft kontrolliert wird, ist der Bürger.

Das Schlussdokument des Gipfels lässt erkennen, dass die Vorbereitungen zum Zugriff auf die Geld-Angelegenheiten offenbar schon weit gediehen sind.

So heißt es unter Punkt 51 des Dokuments: