Tag-Archiv | Heroin

ISAF-Besatzungstruppen beherbergen Großteil der ausufernden afghanischen Opiumproduktion

Kabul 25. Dezember 2014 – (IRIB)

Der stellvertretende Minister für Drogenbekämpfung in Afghanistan, Mohammad Ibrahim Azhar, gab am Donnerstag bekannt, dass die Drogenproduktion in Afghanistan, trotz Behauptungen der USA und Großbritanniens, außer Kontrolle geraten sei.

Für diese Katastrophe würden neue Strategien benötigt. In diesem Jahr wurden 224.000 Hektar Ackerland für den Anbau von Mohn genutzt. Diese Flächen stünden zum Großteil unter Kontrolle der ISAF-Truppen, so Azhar. Der afghanische Vize-Minister für Drogenbekämpfung gab die Zahl der Drogensüchtigen in diesem Land mit 1.600.000 an.

USA, Deutschland, Italien und Türkei an der neuen NATO-Mission in Afghanistan beteiligt

Weiterlesen

NATO-Besatzung Afghanistans bringt 2014 mehr zivile Opfer & mehr Unzufriedenheit als je zuvor

Fünf Kinder bei Bombenanschlag im Norden Afghanistans getötet

Kabul 22. Dezember 2014 (IRNA/IRIB)

Fünf Kinder und Jugendliche sind bei einem Bombenanschlag in der Stadt Shirin-Tagab, in der Provinz Faryab, ums Leben gekommen, so der Gouverneur dieser Stadt, Seyed Luqman Kharik.

Laut IRNA sagte Kharik am Montag gegenüber  den lokalen Medienvertretern dazu weiter: Gestern Abend detonierte eine Bombe, während 12 bis 14 jährige Kinder am Flussufer, im Shirin-Tagab spielten, dabei wurden fünf dieser Kinder getötet. Dafür machte er die Taliban verantwortlich.

2014 tödlichstes Jahr für afghanische Bevölkerung

Weiterlesen

IS kontrolliert Heroinhandel nach Europa

IS finanziert sich mit Rauschgifttransit nach Europa – russische Drogenkontrolle

IS finanziert sich mit Rauschgifttransit nach Europa – russische Drogenkontrolle

STIMME RUSSLANDS Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) kontrolliert die Hälfte der Heroin-Lieferungen von Afghanistan nach Europa und erzielt dadurch immens hohe Einnahmen, wie die russische Drogenkontrollbehörde am Mittwoch mitteilt.

„Gerade die großzügigen Transitlieferungen von afghanischem Heroin stellen eine erneuerbare Finanzbasis für das Funktionieren des ‚Islamischen Staates‘ dar, der die Hälfte aller Heroin-Lieferungen über den Irak und andere, ebenfalls destabilisierte Länder Afrikas nach Europa absichert und fabelhafte Gewinne dadurch erzielt“, heißt es.

Laut der Behörde finanzieren sich zahlreiche Banden durch den Transit von afghanischem Heroin, das sie mit schnellen Kleinschiffen über den Golf von Aden nach Äthiopien, Eritrea, Somalia, Kenia und Tansania bringen.

„Da dem Piratentum die groß angelegte Drogen-Produktion in Afghanistan zugrunde liegt, haben die durcheinandergebrachten Ursache-Wirkungsbeziehungen bedauerlicherweise die weltweiten Bemühungen zur Bekämpfung dieses Phänomens faktisch auf ein Nichts reduziert. Es liegt klar auf der Hand, dass eine Beilegung der Konflikte in den genannten Regionen ohne Zerstörung der umfassenden Rauschgiftproduktion in Afghanistan undenkbar ist“, so die Drogenkontrollbehörde.

UNO: Mehr als zwölf Millionen Syrer auf Hilfen angewiesen

Weiterlesen

Rekordproduktion von Opium durch US-Besatzung in Afghanistan

Rekordernte von Schlafmohn in Afghanistan

Kabul/Wien 12. November 2014 (RIA Novosti/IRIB)

Immer mehr Bauern bauen in Afghanistan Schlafmohn an: Die Fläche hat in diesem Jahr Rekordmaße erreicht. Aus Schlafmohn wird Rohopium gewonnen – Basisstoff für Heroin.

Die Anbaufläche von Opiummohn sei im Vergleich zu 2013 um sieben Prozent auf 224.000 Hektar gewachsen, meldete die Agentur AFP unter Verweis auf den am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC).

Nach Angaben der russischen Drogenkontrollbehörde hatten sich die Opium-Anbauflächen in Afghanistan von 138.000 Hektar im Jahr 2010 auf 209.000 Hektar im Jahr 2013 vergrößert. Weil die US-Truppen das Problem ignoriert hätten, habe sich Afghanistan in einen Drogenstaat verwandelt, sagte der russische Chef-Drogenfahnder Viktor Iwanow. Nach seinen Angaben werden 150 Milliarden Drogendosen jährlich im Land am Hindukusch produziert.

Rund die Hälfte der Schlafmohn-Anbaufläche liegt in der südlichen Unruheprovinz Helmand, in der die Taliban besonders stark sind.

Zucker wirkt wie Heroin

Zum Kaffee, zum Kochen und ab und zu mal als Süßigkeit zwischendurch - Zucker ist weltweit beliebt. Doch er sollte mit äußerster Vorsicht und Zurückhaltung genossen werden. (Foto: dpa)

Zum Kaffee, zum Kochen und ab und zu mal als Süßigkeit zwischendurch – Zucker ist weltweit beliebt. Doch er sollte mit äußerster Vorsicht und Zurückhaltung genossen werden. (Foto: dpa)

Zucker macht nicht nur dick, sondern auch süchtig und beeinflusst das Gehirn. Ähnlich wie bei Kokain und Heroin zeigen sich Sucht- und Entzugserscheinungen nach dem Konsum von Zucker. Eine Studie gibt Anlass zu Besorgnis.

  |

Afghanischer Präsident: „Al Kaida ist ein Mythos, keine Realität”

Hamid Karzai hält Al Kaida für ein Phantom. Der Krieg in Afghanistan werde aus anderen Gründen geführt. (Foto: dpa)

Hamid Karzai hält Al Kaida für ein Phantom. Der Krieg in Afghanistan werde aus anderen Gründen geführt. (Foto: dpa)

Afghanistan – Terrorismus als Vorwand

Afghanistans Präsident Karzai denkt, dass Al Kaida „mehr Mythos als Realität“ sei. Der Krieg in Afghanistan werde vor allem wegen westlicher Interessen und nicht zur Bekämpfung des Terrorismus geführt. Er sei tief enttäuscht von den Amerikanern und vom Westen.

  |

300.000 afghanische Kinder drogensüchtig

14. Dez. 2013 – Kabul (Fars News)

Aufgrund der neuen Untersuchung der afghanischen Menschenrechtskommission sind 300.000 afghanische Kinder drogensüchtig geworden.

Die neue Untersuchung dieser Kommission zeigt, dass  seit Beginn des Jahres 1391 (März 2013) etwa 300.000 afghanische Kinder drogensüchtig geworden sind. Das sagte die Leiterin der unabhängigen afghanischen Menschenrechtskommission Sima Sahar am heutigen Samstag in einer Pressekonferenz und bezeichnete die Situation der afghanischen Kinder als prekär. Diese Statistik wurde unter 4000 Kinder in 27 afghanischen Provinzen angefertigt, sagte sie. Sima Sahar meinte die Hauptfaktoren dieses Phänomens seien Armut, und fehlende Ausbildung. Sie forderte die afghanischen Regierungsvertreter auf, so bald wie möglich sich mit der Lebenssituation der Kinder in diesem Land zu befassen.

3 Tote bei US-Drohnenangriff im afghanischen Wardak

3 Tote bei US-Drohnenangriff im afghanischen Wardak 25. Nov. 2013 – Kabul (IRIB)

Mindestens 3 Menschen wurden bei einem US-Drohnenangriff in der zentralafghanischen Provinz Wardak getötet, berichtet Press TV.

Der Drohnenangriff fand in den frühen Morgenstunden des heutigen Montag statt. Einigen Berichten zufolge waren die Opfer Mitglieder der Taliban. Allerdings hat sich die Taliban bisher nicht dazu geäußert. Die USA behaupten, ihre Drohnenangriffe seien Teil des sogenannten Kampfes gegen den Terrorismus, aber  wie die Berichte zeigen, sind häufig Zivilisten Opfer der Angriffe. Am 22. November wurden bei einem ähnlichen Drohnenangriff 7 Menschen in der ostafghanischen Provinz Nangarhar getötet. Die Einheimischen sagten, der Anschlag habe eine Moschee vollständig zerstört.

Im Oktober wurden 5 Zivilisten, darunter 3 Kinder, bei einem Drohnenangriff in der Nähe der Stadt Dschalalabad, der Hauptstadt von Nangarhar getötet. Tausende Afghanen haben seit Beginn der US-Invasion in Afghanistan im Jahr 2001 ihr Leben durch die US-geführten Luftangriffe und Operatione in verschiedenen Teilen Afghanistans verloren. Die Afghanen sind zunehmend empört über die scheinbar endlose Zahl der tödlichen Attacken. Der afghanische Präsident Hamid Karzai hat wiederholt Zweifel an der Rechtmäßigkeit der US-Luftangriffe geäußert und bei zahlreichen Gelegenheiten Washington aufgerufen, die Angriffe zu stoppen.

Die Vereinten Nationen und verschiedene Menschenrechtsorganisationen haben die Vereinigten Staaten als weltweite Nummer 1 bei „gezielten Tötungen“ vor allem wegen seiner Drohnenangriffe in Afghanistan, Pakistan, im Jemen und anderen Ländern bezeichnet. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind die US-Drohnenangriffe eine zunehmende Herausforderung für die internationale Justiz.

Iran erfolgreich im Kampf gegen den Drogenschmuggel

Iran erfolgreich im Kampf gegen den Drogenschmuggel20. Nov. 2013 – Teheran (Iran-Daily)

Iran hat wirkungsvolle Maßnahmen ergriffen, um den Drogentransfer durch das Land zu unterbinden. Das teilte Innenminister Abdolreza Rahmani Fazli am Montag mit. 

Den iranischen Grenzwächtern und Sicherheitskräften ist es gelungen, den organisierten Drogenschmuggel  in der Grenzregion der Provinz Sistan-Belutschistan zu Afghanistan und Pakistan durch verschärfte Kontrollen auf ein Minimum zu reduzieren.

Dabei hat die Islamische Republik mehr als 700 Millionen Dollar aufgewendet, um ihre Grenzen zu sichern und so den Transfer von Drogen für Konsumenten in Europa sowie arabische und zentralasiatische Länder zu verhindern.

Dafür hat Helen Clark, die Verwaltungsleiterin des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP), Teheran bei einem Besuch vorigen Monat ihre Hochachtung ausgesprochen. Trotz hoher finanzieller und menschlicher Kosten habe Iran diesen Kampf in den vergangenen drei Jahrzehnten unermüdlich fortgesetzt.

Während dieses Zeitraums hat der Kampf gegen Drogen aus Afghanistan fast viertausend iranische Polizisten das Leben gekostet.

Trotzdem beschlagnahmt Iran nach Informationen des UN-Büros für die Bekämpfung von Drogen und Kriminalität achtmal mehr Opium und dreimal mehr Heroin als alle anderen Länder der Welt zusammen.

Afghanistan: Opiumproduktion dieses Jahr um 50 Prozent gestiegen

AFPNeuer Rekord beim Mohnanbau

Der Anbau von Mohn in Afghanistan zur Gewinnung von Opium boomt. Nach Angaben von UNODC macht die Opiumproduktion mit einem Gesamtwert von 950 Millionen Dollar (707 Millionen Euro) vier Prozent des afghanischen Bruttoinlandsprodukts aus

AFP – Der Anbau von Mohn in Afghanistan zur Gewinnung von Opium boomt. Nach Angaben von UNODC macht die Opiumproduktion mit einem Gesamtwert von 950 Millionen Dollar (707 Millionen Euro) vier Prozent des afghanischen Bruttoinlandsprodukts aus  Weniger 

Der Anbau von Mohn in Afghanistan zur Gewinung von Opium hat nach Angaben der Vereinten Nationen dieses Jahr einen neuen Rekordstand erreicht. Die Anbaufläche für Mohn sei 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 36 Prozent gestiegen, während die Menge an Opium um sogar 50 Prozent zugenommen habe, schreibt die UN-Drogenbekämpfungsbehörde UNODC in ihrem Jahresbericht.

Die Organisation verweist darauf, dass die Bauern womöglich ihre Produktion erhöht hätten, um sich für künftige Unsicherheit nach dem Abzug der internationalen Kampftruppen Ende 2014 abzusichern. In Afghanistan besteht die Sorge, dass nach dem Abzug der derzeit noch verbleibenden 75.000 Soldaten der USA und anderer NATO-Staaten die Gewalt weiter ansteigen könnte.

Nach Angaben von UNODC macht die Opiumproduktion mit einem Gesamtwert von 950 Millionen Dollar (707 Millionen Euro) vier Prozent des afghanischen Bruttoinlandsprodukts aus. Demnach stieg der Verkaufspreis für Rohopium gegenüber dem Vorjahr um knapp ein Drittel.

Nach Angaben von UNODC betrug die Anbaufläche dieses Jahr 209.000 Hektar. Sie lag damit nicht nur deutlich über der Fläche von 154.000 Hektar 2012, sondern auch über dem bisherigen Spitzenwert von 193.000 Hektar 2007. Mit 5500 Tonnen lag die Opiumproduktion knapp die Hälfte über der hergestellten Menge 2012, doch wurde aufgrund des schlechten Wetters im Süden des Landes nicht der Rekord von 2007 erreicht, als 7400 Tonnen produziert worden waren.