Tag-Archiv | Houthi

Jemen: Al-Houthi wirft arabischen Ländern Unterstützung von al-Kaida vor

Sanaa 16. Dezember 2014 – (Press TV/IRIB)

Nach Angaben des Führers der oppositionellen al-Houthie-Bewegung, Andulmalik al-Houthi, wird die Terrorgruppe al-Kaida in Jemen von arabischen Anrainerstaaten des Persischen Golfs, vor allem von Saudi-Arabien, unterstützt.

In einer Rede für eine Delegation von Stammesvertretern in Jemen sagte al-Houthi am Dienstag (heute) , Jemen werde niemals sich den Hegemoniebestrebungen Saudi-Arabiens und anderer arabischen Anrainerstaaten beugen. Er forderte die Führer dieser arabischen Länder auf, sich gegen israelische Übergriffe auf al-Aqsa-Moschee sowie zur Unterstützung der Ideale der Palästinenser zu vereinigen. Al-Houthi erklärte, er verfügt auch über Dokumente, die beweisen, dass al-Kaida-Terroristen auch von den Spitzenpolitikern in Jemen einschließlich des Präsidenten al-Hadi unterstützt wird. In den vergangenen Monaten ist es häufig zu Gefechten zwischen al-Kaida-Terroristen und al-Houthi-Kämpfern gekommen ist.

Saudi Arabien unterstütz Al-Kaida im Jemen

Anschlag auf Pipeline stoppt Ölexport aus dem Jemen

Anschlag auf Pipeline stoppt Ölexport aus dem Jemen

Marib 26. November 2014 (IRNA/IRIB)

Aufständische haben die wichtigste jemenitische Ölpipeline in der Provinz Marib in Brand gesetzt und damit den Ölexport aus diesem Land zum Erliegen gebracht.

Laut Reuters gab heute das jemenitische Verteidigungsministerium auf seiner Webseite bekannt, dass die Ölpipeline in der Region Habab in der Provinz Marib am Mittwoch angegriffen wurde. Dadurch wurde der Öltransport zum Verladeterminal am Roten Meer blockiert. Bislang habe niemand die Verantwortung für diesen Anschlag übernommen.

Die Marib-Pipeline ist die wichtigste Erdölexportroute Jemens. Bisher wurden täglich rund 70.000 Barrel Öl durch diese Pipeline zum Verladeterminal „Ras Isa“ am Roten Meer exportiert. Vor Beginn der Terrorangriffe vor drei Jahren flossen täglich sogar rund 110.000 Barrel Öl aus der unruhigen östlichen Provinz Marib zum Verladeterminal „Ras Isa“.

Der Jemen gehört zu den kleineren Energie exportierenden Staaten der Welt, ist aber auf die Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft stark angewiesen. Etwa 90 Prozent der staatlichen Einkünfte in Devisen kommen aus diesem Bereich.

Al-Kaida stellt im Jemen Raketen her

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Jemen: Huthi-Rebellen wollen gemeinsam mit Russland US-Aggression widerstehen

Jemen: Huthi-Rebellen wollen gemeinsam mit Russland US-Aggression widerstehen

STIMME RUSSLANDS Die Rebellenbewegung Ansar Allah (die Huthis), die weite Teile des Jemen kontrolliert, will laut ihrem Politbürochef Saleh al-Samad gemeinsam mit Russland der aggressiven Politik der USA widerstehen.

„Wir schätzen die Rolle Russlands in der Widerstandsachse gegen das US-amerikanische Projekt, das nach dem Zerfall der Sowjetunion Gesetzlosigkeit mit sich bringt“, sagte as-Sammad in einem Interview für RIA Novosti. Moskau spiele in Syrien, im Libanon und bei der Lösung des palästinensischen Problems eine konstruktive Rolle, lobte as-Sammad, der dem jemenitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi als Berater beisteht. Russlands Handlungen hätten die Situation in der Region stabilisiert. „Wir wollen gemeinsam mit den Russen den USA widerstehen, die die ganze Welt kontrollieren wollen.“

Die schiitische Bewegung Ansar Allah hatte in diesem Jahr Massenproteste gegen die Regierung organisiert und konnte binnen kurzer Zeit fast kampflos die Hauptstadt Sanaa, die Hafenmetropole Hudeida sowie nordwestliche Provinzen des Landes unter ihre Kontrolle bringen. Staatschef Abed Rabbo Mansur Hadi und die Huthi-Rebellen einigten sich unter UN-Vermittlung auf die Bildung einer neuen Regierung und eine Lösung der Krise.

Jemens Präsident stellt neues Kabinett vor

Jemens Präsident stellt neues Kabinett vor

Sanaa 8. November 2014 (Press TV/IRIB)

Jemens Präsident Abd Rabbuh Mansur Hadi hat nach Unterzeichnung eines Abkommens mit der Ansarollah-Bewegung ( Houthi) am Freitag sein neues Kabinett vorgestellt.

Das neue Kabinett mit Khaled Bahah an der Spitze besteht aus 37 Ministern, davon 29 neue Mitglieder und sieben Minister aus der alten Regierung .

Der Oberbefehlshaber der Streitkräfte im Süden des Landes, Zweisternegeneral Mahmoud al-Subaihi, wurde zum Verteidigungsminister ernannt. Außenminister wurde der altgediente Politiker Abdullah al-Saeidi, und Nadia al-Saqqaf wurde zur Nachrichtenministerin ernannt. Mitglieder der schiitischen Bewegung Ansarollah sind auch im neuen Kabinett vertreten.

Ansarollah vertreibt al-Kaida aus einer Stadt im Westen Jemens

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Jemenitische Stämme setzen Präsidenten Ultimatum

Jemenitische Stämme setzen dem Präsidenten ein Ultimatum

Sanaa 1. November 2014 (Press TV/IRIB)

Die jemenitischen Stammesführer haben dem Präsidenten des Landes eine 10-Tage-Frist zur Regierungsbildung gesetzt.

Ca. 30.000 Stammesführer versammelten sich am Freitag in der jemenitischen Hauptstadt, Sanaa und forderten den Präsidenten Abd Rabbuh Mansur Hadi auf, unverzüglich eine neue Regierung zu bilden – ansonsten müsse er mit Konsequenzen rechnen.

Seifollah Rassam, einer der Stammesführer aus der Provinz Sa’da sagte: Gemäß des Friedenabkommens geben wir dem Präsidenten zehn Tage Zeit, um eine neue Regierung zu bilden. Falls er es nicht schaffen sollte, die Forderungen der Protestierenden zu erfüllen, wird der nationale Rettungsrat einberufen.

Die Freitagsversammlung folgte auf einen Aufruf von Abdelmalek al-Houthi, dem Anführer der jemenitischen Ansarallah-Bewegung.

Im Oktober haben die Ansarallah-Kämpfer und die jemenitische Regierung ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet, wonach die Revolutionäre aufgefordert wurden, sich nach der Wahl eines unparteiischen Ministerpräsidenten aus der Hauptstadt zurückzuziehen. Diesem Abkommen sind bisher keine Taten gefolgt.

Saudi Arabiens demokratischer Genozid an Schiiten im In- & Ausland

Amnesty International zur repressiven Politik Saudi-Arabiens

Amnesty International zur repressiven Politik Saudi-Arabiens

London 10. Oktober 2014 (Press TV/IRIB)

In einem am Donnerstag veröffentlichten 20-seitigen Bericht kritisiert die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (A) die Mißachtung von Menschenrechten und insbesondere die Unterdrückung jeglicher Opposition durch die saudischen Machthaber.

Diese Unterdrückung richte sich seit 2011 verstärkt gegen eine schiitische Organisation, die friedlich für politische und Bürgerrechte eintritt. Mit drastischen Maßnahmen werde versucht, diese Organisation zu zerschlagen und ihre Anhänger zum Schweigen zu bringen.

Der AI-Abteilungsleiter für den Mittleren Osten und Nordafrika, Said Bumdouha, sagte: Die saudische Regierung versucht, jede Kritik an der Regierung zu unterdrücken und stärkt ihre Position mit eiserner Faust.

Vor allem die erdölreiche Provinz asch-Scharqiyya ist seit 2011 Schauplatz von Protestaktionen, bei denen die Bürger politische Reformen und ein Ende der weitgreifenden Diskriminierungen fordern.

Iran: Todesurteil gegen den prominnenten saudischen Geistlichen ist irrational

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Jemen nach Friedenspakt: Selbsmordanschlag auf Houthi-Stützpunkt mit 40 Toten

Nach den Gefechten zwischen Huthi-Rebellen und Regierungstruppen sind viele Häuser in Sanaa schwer beschädigt.  Nach den Gefechten zwischen Huthi-Rebellen und Regierungstruppen sind viele Häuser in Sanaa schwer beschädigt.

Sanaa 29. September 2014 (dradio.de/IRIB)

Bei einem Selbstmordanschlag in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind am Sonntag mindestens 40 Menschen getötet  und 50 weitere verletzt worden.

Der Attentäter habe ein mit Sprengstoff beladenes Auto in ein Gebäude in der Provinz Marib östlich der Hauptstadt Sanaa gefahren. Dort sei es explodiert. Das Gebäude wird von  den Huthis als Stützpunkt genutzt.

Zu dem Anschlag bekannte sich die Terrorgruppe Ansar al-Scharia, die dem al-Kaida-Netzwerk nahesteht.

Vor einer Woche hatten sich die Huthis und Vertreter der verschiedenen politischen Fraktionen auf die Bildung einer gemeinsamen Regierung verständigt.

Jemen: Opposition und Regierung unterzeichnen Friedensvertrag nach blutigen Gefechten

Jemen: Opposition und Regierung unterzeichnen Friedensvertrag

Sanaa 22. September 2014 (dpa/IRIB)

Jemens führende Politiker und Anführer der schiitischen Houthi-Rebellen haben nach monatelangen blutigen Auseinandersetzungen in Sanaa einen Friedenspakt unterzeichnet.

Die Einigung sei in Anwesenheit des Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi erfolgt, berichtete die offizielle jemenitische Nachrichtenagentur Saba am Sonntag. Kurz zuvor hatte Regierungschef Mohammed Basindawa seinen Rücktritt erklärt. Houthi-Kämpfer waren seit Donnerstag immer weiter in Richtung Sanaa vorgedrungen und hatten am unter anderem das Armee-Hauptquartier gestürmt. Seit Wochen fordern die Houthis den Rücktritt der Regierung. Die Houthi-Bewegung kämpft vor allem in den nördlich von Sanaa gelegenen Provinzen Marib und Al-Dschauf gegen Regierungstruppen. Vor einer Woche hatte die Armee dann begonnen, Luftschläge gegen Houthi-Stellungen zu fliegen. Hunderte Menschen kamen bislang ums Leben.

Jemen: Erneut mindestens 20 Tote bei Zusammenstößen infolge von Massenprotesten

Erneut mindestens 20 Tote bei Zusammenstößen in Jemen

Sanaa 17. September 2014 (IRIB News)

Bei neuen Kämpfen zwischen  Houthi-Kämpfern und Soldaten der jemenitischen Armee  sind heute(Mittwoch) mindestens 20 Menschen getötet worden.

Bei den Gefechten  in dem Dorf Kabil am Nordrand der Hauptstadt Sanaa seien auch Dutzende Menschen verletzt worden, meldeten Mediziner und Augenzeugen.

 Reuters vom Mittwoch aus Sanaa zufolge haben die schiitischen Kämpfer bei diesen Zusammenstößen die Region „Wadi Dhar“ besetzt. Es gab auch Zusammenstöße in der Provinz Al Jauf. Die Gefechte seien ausgebrochen, nachdem am Morgen vier Explosionen das Gebiet erschüttert hatten. Ob es sich um einen Anschlag handelte, konnte ein Sicherheitsbeamter nicht bestätigen.

Seit fünf Wochen demonstrieren Zehntausende Angehörige des schiitischen Volksstammes der Houthi in Sanaa. Sie fordern den Rücktritt der sunnitisch dominierten Regierung und die Rücknahme von Kürzungen der Öl-Subventionen im Land.

Abdollahian: Jementische Regierung trägt Verantwortung für Schutz des Lebens iranischer Diplomaten

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