Tag-Archiv | humanitäre Hilfe

Erster UN-Hilfskonvoi seit 2007 über ägyptische Grenze in Gaza eingetroffen

Erstmals seit 2007  ist ein UN-Hilfskonvoi über ägyptische Grenze  in Gaza eingetroffen

Gaza 27. August 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

Nach der Einigung auf eine unbefristete Waffenruhe ist erstmals seit 2007 ein Hilfskonvoi des UN-Welternährungsprogramms (WFP) über die ägyptische Grenze in den Gazastreifen gelangt.

Wie das WFP in Genf mitteilte, transportierten die 18 Lastwagen mehr als 15.000 Lebensmittelpakete. Die am Dienstag verkündete Waffenruhe zwischen Israel und den Palästinensern erwies sich vorerst als stabil.

Die gelieferten Hilfspakete reichen nach WFP-Angaben für 50.000 Menschen für fünf Tage. Ein zweiter Konvoi soll demnach in den kommenden Tagen das seit Jahren abgeriegelte Küstengebiet erreichen, dessen Infrastruktur bei den wochenlangen israelischen Luftangriffen schwer beschädigt wurde.

Laut WFP benötigte der Konvoi von der ägyptischen Hafenstadt Alexandria nach Gaza sieben Stunden. Es sei das erste Mal seit dem Beginn der israelischen Blockade des Gazastreifens im Jahr 2007 gewesen, dass ein WFP-Konvoi über den Grenzübergang Rafah in den Gazastreifen gerollt sei.

Das WFP betonte, es sei wichtig, den Grenzübergang zur besseren Versorgung der Bevölkerung nutzen zu können. Seit dem Beginn des Konflikts am 8. Juni hat das WFP täglich Lebensmittelrationen an 350.000 Menschen im Gazastreifen verteilt.

Türkische Hilfsorganisation will erneut mit Flotte Gaza-Blockade durchbrechen

Italienischer Journalist im Gazastreifen getötet

Ein ausländischer Journalist im Gazastreifen. Ein ausländischer Journalist im Gazastreifen.

Gaza/Rom 14. August 2014 (dpa/IRIB)

Bei der Explosion eines israelischen Blindgängers im Gazastreifen wurden am Mittwoch sechs Menschen getötet, darunter zwei Journalisten.

Das Außenministerium in Rom bestätigte den Tod des 35-jährigen italienischen Journalisten Simone Camilli, der für die Nachrichtenagentur AP arbeitete. Die anderen Opfer waren ein palästinensischer Journalist sowie vier Bombenentschärfer, wie das Gesundheitsministerium in Gaza mitteilte. Sechs weitere Menschen seien verletzt worden. Sprengstoffexperten wollten das Geschoss aus einem dicht bewohnten Viertel in offenes Gelände transportieren, um es dort kontrolliert zu sprengen. Dann explodierte es plötzlich.

30 Rettungskräfte bei israelischen Angriffen auf Gazastreifen getötet

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Aktivisten besetzen israelische Waffenfabrik in Großbritannien – Venezuela hilft

Erneute Luftangriffe Israels auf Gazastreifen nach der Waffenruhe

Gaza 8. August 2014 (IRIB/der Standard)

Im Gazastreifen wird nach Ablauf der vereinbarten Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas wieder geschossen, die israelische Armee hat bereits mehrere Luftangriffe auf den Gazastreifen durchgeführt.

Israel flog am Freitag erneut einen Angriff auf das Küstengebiet der Palästinenser. Palästinensische Behörden sprachen davon, dass ein zehnjähriger Junge getötet worden sei. Ein Sprecher des israelischen Militärs sagte, dass ein angebliches „Terrorziel“ angegriffen worden sei. Auch die Hamas hat verschiedene Ziele in Israel mit 18 Raketen beschossen. Am Freitagmorgen war eine 72-stündige Waffenruhe ausgelaufen, ohne dass sich beide Seiten bei den Gesprächen in Kairo auf eine Verlängerung hätten einigen können. Dort vermittelt die ägyptische Regierung zwischen Israel und Hamas. „Die Diskussionen in Kairo sind nicht beendet, und wir werden unsere Anstrengungen fortsetzen, um die Aggression zu stoppen und die berechtigten Anliegen unser Bevölkerung zu erreichen“, sagte ein Hamas-Sprecher.

Die Palästinenser verlangen von Israel ein Ende der Blockade des Gazastreifens mit seinen rund 1,8 Millionen Einwohnern, die Öffnung des Seehafens und die Freilassung palästinensischer Gefangener. Bei den seit dem 8. Juli andauernden Kämpfen sind nach Angaben der Behörden im Gazastreifen 1876 Palästinenser ums Leben gekommen.

Israel wirft Hamas Bruch der Feuerpause vor/USA verurteilen/ Hamas bestreitet

Israel wirft Hamas Bruch der Feuerpause vor/USA verurteilen/ Hamas bestreitet

Gaza/Tel Aviv 9. August 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

Israel hat die in Kairo laufenden indirekten Verhandlungen über eine dauerhafte Waffenruhe im Gaza-Krieg ausgesetzt. Weiterlesen

Gaza-Genozid: USA blockt UN-Resolution – Iran hilft – BRD?

Gaza-Krieg: Zahl der Opfer auf 718 angestiegen

Gaza 24. Juli 2014 (Freunde Palästinas/IRIB)

Gaza-Krieg: Zahl der Opfer auf 718 angestiegen

Trotz internationaler Vermittlungsbemühungen um einen Waffenstillstand hält die israelische Aggression im Gazastreifen an.

Einheiten der israelischen Armee  haben in der Nacht auf Donnerstag ihre Angriffe im Gazastreifen fortgesetzt. Dabei sind 23 weitere Palästinenser getötet  worden. Sechs davon seien Kinder, teilten die örtlichen Rettungsbehörden mit. Zehn gehörten zu einer Familie.Wie der Leiter der Rettungskräfte im Gazastreifen, Aschraf al-Kidra, sagte, kletterte die Zahl der Opfer auf 718. Mehr als 4500 Menschen seien verletzt worden.

Augenzeugen zufolge fiel der Strom aus, nachdem das wichtigste Kraftwerk des Gazastreifens getroffen wurde. Menschen gerieten in Panik.

Gaza-Krieg: Mindestens 161 Kinder, 66 Frauen und 35 ältere Menschen sind bei israelischen Angriffen getötet

Gaza/Genf  23. Juli 2014 (Freunde Palästina/dpa/IRIB)

Mindestens 161 Kinder, 66 Frauen und 35 ältere Menschen sind bei israelischen Angriffen getötet

Israelische Soldaten an der Grenze zum Gazastreifen  Israelische Soldaten an der Grenze zum Gazastreifen

Gaza 22. Juli 2014 (Press TV/IRIB)

Mehr als 40 israelische Soldaten in Gaza getötet

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Kiew verweigert humanitäre Hilfe für Ostukrainer aus Russland

Moskau will Ostukraine humanitäre Hilfe erweisen – Kiew schlägt Bitte ab

STIMME RUSSLANDS Das Außenministerium der Ukraine hat die Bitte Russlands nach einer Genehmigung für die Erweisung humanitärer Hilfe für die östlichen Regionen der Ukraine abgeschlagen. Diese Bitte sei nichts anderes als ein weiteres Propagandaelement, teilte das Außenamt am Donnerstag in Kiew mit.

In seiner Note hatte Moskau Kiew auf Bitten von Bürgern und Organisationen im Osten der Ukraine nach humanitärer Hilfe hingewiesen. Akut mangele es vor allem an Medikamenten. Russland sei bereit, die nötige Hilfe zu erweisen, und schlage Kiew vor, die Lieferung der Hilfsgüter zu organisieren.

„In der Ukraine gibt es keine Probleme mit Medikamenten. Wir haben ein Problem mit terroristischen Gruppen“, sagte Außenamtssprecher Jewgeni Perebijnis zu der russischen Note. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS