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Freihandel mit Kanada: EU gibt Europa zur Plünderung frei

Die Souveränität der EU-Staaten auf dem Silbertablett: Kanadas Premier Stephen Harper und EU- Kommissions-Präsindet José Manuel Barroso unmittelbat nach der Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Kanada, am 18. Oktober im Hauptquartier der Kommission in Brüssel. (Foto: dpa)Die Souveränität der EU-Staaten auf dem Silbertablett: Kanadas Premier Stephen Harper und EU- Kommissions-Präsindet José Manuel Barroso unmittelbat nach der Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Kanada, am 18. Oktober im Hauptquartier der Kommission in Brüssel. (Foto: dpa)

Freihandel Barroso verkauft Europa

Das Freihandels-Abkommen der EU mit Kanada wird die deutsche Gerichtsbarkeit für ausländische Investoren abschaffen. Die EU-Kommission setzt, am EU-Parlament vorbei, die europäischen Steuerzahler gigantischen wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken aus. Weil viele US-Unternehmen Tochter-Firmen in Kanada unterhalten, wird mit diesem Abkommen faktisch die Tür für alle US-Unternehmen geöffnet. Im Wind-Schatten der grotesken NSA-Debatte opfert Brüssel die Souveränität Europas auf dem Altar der globalen Industrie-Lobby.

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Krisen-Profite: JP Morgan mit Gewinn-Sprung

 |  12.07.13, 15:08  |  14 Kommentare

JP Morgan hat im zweiten Quartal des Jahres einen Gewinn von 6,5 Milliarden Dollar gemacht. Auch die Einnahmen konnten erneut gesteigert werden. Vor allem die Investmentbanking-Abteilung trug zu dem guten Ergebnis bei.

Freudentränen bei JP Morgan: "Ich bin so stolz auf das Unternehmen".

Freudentränen bei JP Morgan: “Ich bin so stolz auf das Unternehmen”.

Trotz der anhaltenden Krise in der Weltwirtschaft konnte die Großbank JP Morgan am Freitag einen großen Gewinn-Sprung vorweisen. Im zweiten Quartal dieses Jahres lag der Überschuss bei 6,5 Milliarden Dollar – ein Plus von 35 Prozent. Die Konzerneinnahmen steigen von 23 auf 26 Milliarden Dollar.

Damit konnte die Bank den Erfolg des ersten Quartals fortsetzen. „Unser Ergebnis zeigt ein starke Performance all unserer Geschäftsbereiche“, sagte JP Morgan-Chef Jamie Dimon bei der Vorstellung des Berichts. „Ich bin so stolz auf das Unternehmen und das, was unsere Angestellten für unsere Kunden (…) leisten“. Doch vor allem im Investmentbanking lief es sehr gut. Hier wurde ein Nettogewinn von 2,8 Milliarden Dollar erreicht. Die Bank profitierte aber auch davon, dass ein Teil der Risikovorsorge für faule Kredite im Immobiliengeschäft aufgelöst werden konnte.

Aufgrund der Die Fehlspekulationen des Whale of London im Vorjahr hatte JP Morgan Verluste in Höhe von 4,4 Milliarden Dollar hinnehmen müssen (hier). Allerdings ist die Bank grundsätzlich nicht ganz koscher, wenn es um ihre Investmentbanking-Abteilung geht. Vor allem auf dem Derivate-Markt hatte JP Morgan schon vor dem Whale of London die Aufsichtsbehörden und die Öffentlichkeit bewusst in die Irre geführt (mehr hier).