Tag-Archiv | Istanbul

Erdoğan erbaut sich Palast für eine halbe Milliarde Euro trotz Gerichtsverbots

Der neue Amtssitz des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan. (Screenshot via Twitter)Der neue Amtssitz des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan. (Screenshot via Twitter)

Türkei – Bau im Naturschutz-Gebiet

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat sich seinen neuen Palast 493 Millionen Euro kosten lassen. Der Bau wurde aus dem Budget des Premierministers finanziert und es gab keine öffentliche Ausschreibung. Doch noch brisanter ist, dass der Bau illegal ist. Denn zuvor hatte ein türkisches Gericht entschieden, dass Bauvorhaben in Naturschutzgebieten gegen geltendes Recht verstoßen.

Al-CIA-da Terror in Syrien

(die Meldungen ohne Quellen- oder Autorenangabe verfasste Kay Hanisch)

UNO: Bewaffnete Extremisten in Syrien attackieren verstärkt die Infrastruktur

Valerie Amos Valerie Amos – New York 27. Juni 2014 (dpa/IRIB)

Nach Angaben der Vereinten Nationen gelten die die Angriffe der bewaffneten Extremisten verstärkt der Infrastruktur in den Städten.

«In den vergangenen Wochen haben die Angriffe der bewaffneten Opposition auf die zivile Infrastruktur zugenommen», sagte die UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos am Donnerstag vor dem UN-Sicherheitsrat in New York. «Das hat zu erheblichen Schäden geführt, etwa zur Unterbrechung der Wasserversorgung, der Abwasserleitungen und der Elektrizität.» Allein in Aleppo hätten eine Million Menschen kein sauberes Wasser.

Trotz einer im Februar einstimmig vom Sicherheitsrat verabschiedeten Resolution, die den Schutz von Zivilisten und freien Zugang für Helfer fordert, habe sich die Lage in dem Land nicht gebessert. «Es gibt zahllose Beispiele für gezielte Attacken auf Zivilisten in dicht besiedelten Gegenden, und das unter Missachtung der grundlegendsten Prinzipien des Völkerrechts.» Der Grad der Zerstörung «ist unmenschlich und fern jeder menschlichen Würde».

241 000 Menschen würden noch immer in belagerten Gebieten leben. Nur ein Prozent habe in den vergangenen Wochen mit dem Nötigsten versorgt werden können. Insgesamt würden 10,8 Millionen Syrer Hilfe von außen brauchen, 1,5 Millionen mehr als vor einem halben Jahr. Bislang seien etwa 60 Helfer getötet worden.

150 syrische Schülerinnen und Schüler durch ISIS-Terroristen entführt

3. Juni 2014 Aleppo (al-Alam/IRIB)

Die terroristischen Elemente des Islamischen Staates im Irak und Syriens(ISIS, auch   ISIL) haben 150 kurdische Schülerinnen und Schüler, die sich zur Teilnahme an der Abschlussprüfung aus der Region Ain al-Arab nach Aleppo begeben hatten, entführt.

Al-Alam zufolge gab Human Rights Watch in Syrien unter Berufung auf zuverlässige kurdische Quellen bekannt, die Elemente der ISIS-Terrorgruppe hätten am Donnerstag diese Schüler verschleppt.

Diese Terrorgruppe  bringt die entführten Schüler in Häusern und Militärstützpunkten in der Stadt Manbaj unter, um sie dann in Militärschulen 10 Tage lang Zwangsausbildungen zu unterziehen. Ain al-Arab steht gegenwärtig unter der Kontrolle der syrischen Kurden und da in dieser Stadt keine Abschlussprüfungen abgehalten werden können, legen 1500 Schülerinnen und Schüler ihre Prüfung in anderen Städten ab.

Bislang liegen keine Nachrichten über die Lage der 150 entführten Schüler und Schülerinnen vor.

Syrische Rebellen beschießen Aleppo – 50 Tote Weiterlesen

Schweres Gefecht an Syrien-Grenze: Al-Qaida greift die Türkei an

Das Feuer in Syrien springt auf die Türkei über. Al-Qaida-Terroristen greifen die Grenzposten der Türkei an. (Foto: dpa)

Das Feuer in Syrien springt auf die Türkei über. Al-Qaida-Terroristen greifen die Grenzposten der Türkei an. (Foto: dpa)

Al-Qaida-Terroristen haben an der türkisch-syrischen Grenze einen Wachposten des türkischen Militärs angegriffen. Das Militär antwortete mit Panzergeschossen und Raketenwerfern. Ein Al-Qaida-Konvoi wurde zerstört.

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Türkei: Justiz stärkt die Armee gegen Premier Erdoğan

Viel Feind, viel Ehr: Die Neuansetzung des Ergenekon-Prozesses stärkt die türkische Armee und schwächt Premier Erdoğan. (Foto: dpa)

Viel Feind, viel Ehr: Die Neuansetzung des Ergenekon-Prozesses stärkt die türkische Armee und schwächt Premier Erdoğan. (Foto: dpa)

Ergenekon – Putsch-Prozess wird neu aufgerollt

Die im Zuge des Ergenekon-Verschwörungsprozesses inhaftierten Militärs und Journalisten in der Türkei können auf Neuverhandlungen hoffen. Die Beweisführung soll bewusst Dokumente gefälscht haben, um sie hinter Gitter zu bringen. Die Aktion der Justiz stärkt das Militär und schwächt Premier Erdoğan.

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Korruption in der Türkei: Erdoğans enge Bande mit der Bauwirtschaft

Bau-Unternehmen sagen: Er ist der Ober-Boss. Der türkische Premier Recep Tayyip Erdogan lässt sich von seinen Anhängern interessanter Weise immer am Flughafen feiern. Nun rätseln die Ermittler über Erdogans Rolle bei der Auftragsvergabe für den neuen Flughafen. (Foto: dpa)

Bau-Unternehmen sagen: Er ist der Ober-Boss. Der türkische Premier Recep Tayyip Erdogan lässt sich von seinen Anhängern interessanter Weise immer am Flughafen feiern. Nun rätseln die Ermittler über Erdogans Rolle bei der Auftragsvergabe für den neuen Flughafen. (Foto: dpa)

Türkei – Größenwahn und Bauwut

Der Korruptionsskandal in der Türkei weitet sich auf den Bausektor aus: Premierminister Erdoğan attackiert Staatsanwälte, die Ermittlungen zum Bau des neuen Flughafens in Istanbul eingeleitet haben. Diese vermuten einen Fall von Vorteilsnahme. Sie verfolgen eine Spur, die ein prominenter Baumogul gelegt hat. Der Fall zeigt: Die Kungelei von Bauwirtschaft und Politik wird immer durch Korruption geprägt.

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EU investiert 1,6 Milliarden Euro in Tunnel-Projekt am Bosporus

Eine Milliarde Euro zahlt die EU für den unterirdischen Tunnel am Bosporus. Der Tunnel Marmaray soll den europäischen Teil der Stadt mit dem in Asien liegenden verbinden. (Foto: dpa)Eine Milliarde Euro zahlt die EU für den unterirdischen Tunnel am Bosporus. Der Tunnel Marmaray soll den europäischen Teil der Stadt mit dem in Asien liegenden verbinden. (Foto: dpa)

Steuergelder – Steuergeld für Istanbul

Unter dem Marmara-Meer in Istanbul gibt es seit heute einen Tunnel, der den europäischen mit dem asiatischen Teil der Stadt verbindet. Die EU hat der Türkei für das Projekt Kredite in der Höhe von 1,6 Milliarden Euro gewährt.

  | , 12:16 Uhr

Nach Tod eines Aktivisten: Erneuter Ausbruch von Gewalt in der Türkei

TÜRKEI – Weitere Proteste angekündigt

Türkei: Erdbeben im Marmarameer

INDONESIA EARTHQUAKE SEISMOGRAPHDas Erdbeben mit der Magnitude von 5,3 geschah heute im Marmarameer. Die Erdstöße waren in der größten Stadt von der Türkei Istanbul zu empfinden.
Laut Nationalem Zentrum für Erdbebenbeobachtungen sei solche seismologische Aktivität eine Norm für diese Region. Da das Epizentrum sich unter dem Meeresboden befand, führte der Erdbebenschlag nicht zu Zerstörungen oder Opfern.
Die Erdbeben in der Türkei lassen meist Panik unter der Bevölkerung, die sich die Tragödie von 1999 entsinnen kann, entstehen. Das Erdbeben hatte damals die Stärke von 8 auf der Richterskala. Dabei kamen 20.000 Menschen um. Weiterlesen