Tag-Archiv | Japan

Russland schießt ukrainische Drohnen ab – Bürgerkriegsverweigerer für Jahre weggesperrt

Ostukraine: Volkswehr meldet sieben Verletzungen der Waffenruhe

Ostukraine: Volkswehr meldet sieben Verletzungen der Waffenruhe

STIMME RUSSLANDS Die Volkswehr der selbsternannten „Volksrepublik Donezk“ hat sieben Verletzungen der Waffenruhe seitens der Militärs innerhalb eines Tages registriert, meldet der stellvertretende Befehlshaber Eduard Bassurin.

Am Dienstag begann unter Vermittlung der OSZE die zwischen Volkswehr und Armee abgestimmte Waffenruhe. Auf die Feuereinstellung sollten neue Verhandlungen der Kontaktgruppe in Minsk folgen, jedoch warfen die Seiten schon am Dienstagmorgen einander Schussangriffe vor.

DVR: Mehr als 800 Milizen und Zivilisten in ukrainischer Gefangenschaft

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Japan setzt umstrittenes Gesetz gegen „Geheimnisverrat“ in Kraft

Japan setzt umstrittenes Gesetz gegen "Geheimnisverrat" in Kraft

STIMME RUSSLANDS In Japan ist ein umstrittenes Gesetz zur verschärften Bestrafung von Geheimnisverrat in Kraft getreten.

Die Weitergabe „bestimmter Geheimnisse“ zum Schutz der nationalen Sicherheit durch Beamte, Abgeordnete oder andere Personen wird mit bis zu zehn Jahren Gefängnis bestraft. Bisher drohte Whistleblowern in Japan höchstens ein Jahr Haft. Kritiker beklagen, dass der Staat nun nach Gutdünken Informationen zu „bestimmten Geheimnissen“ erklären könne. dpa

Ukraine zapft EU wiederholt Gas ab – Massengrab misshandelter Zivilisten entdeckt

Grausames Massengrab bei Donezk: Duma-Abgeordneter fordert internationale Ermittlung

Grausames Massengrab bei Donezk: Duma-Abgeordneter fordert internationale Ermittlung

STIMME RUSSLANDS Nach dem Fund der Leichen misshandelter Zivilisten bei Donezk hat der russische Parlamentsabgeordnete Wjatscheslaw Nikonow eine internationale Ermittlung zu Kriegsverbrechen in der Ukraine gefordert.

„Es gibt einen konkreten Fall und der muss von einer internationalen Kommission untersucht werden“, sagte Nikonow, Vorsitzender des Bildungsausschusses, am Mittwoch in der Duma. Er forderte das Parlament dazu auf, die Bildung einer internationalen Kommission für die Untersuchung der Kriegsverbrechen zu bewirken.

Am Dienstag hatten die Volksmilizen in der Nähe der Siedlung Kommunar, 60 Kilometer östlich von Donezk, in einem Bergwerk ein Massengrab entdeckt. Mehrere Leichen wurden bereits exhumiert.

„Die Exhumierung der ersten Leichen – größtenteils junger Frauen – hat gezeigt, dass diese Frauen vergewaltigt, gefoltert, gefesselt und erschossen wurden. Eine von ihnen war schwanger“, sagte Nikonow. Der Abgeordnete machte die Kiewer Führung und die USA für das grausame Verbrechen verantwortlich. Deshalb sei es sinnlos, an diese Staaten zu appellieren. „Wir müssen internationale Menschenrechtsorganisationen, den Europarat und die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zu einer umfassenden und unvoreingenommenen Ermittlung aufrufen.“

Kiew: 500 Tote in Donbass-Region nicht identifiziert

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Ukraine: Hilfskonvoi angegriffen – Bevölkerung verweigert Generalmobilmachung / landesweite Proteste

UN-Sicherheitsrat über russischen Ukraine-Konvoi zerstritten – Westen fordert Rückzug des Hilfskonvois und spricht von Invasion

UN-Sicherheitsrat über russischen Ukraine-Konvoi zerstritten

STIMME RUSSLANDS Der UN-Sicherheitsrat hat seine Beratungen über den russischen Konvoi in der Ukraine beendet, ohne eine einheitliche Linie zu finden, meldet ndr. Die EU und die USA forderten Russland auf, den Hilfskonvoi zurückzurufen, weil die Lastwagen illegal in das Land gefahren seien.

Russland hingegen beteuerte, dass es sich um Hilfslieferungen handele. Der Konvoi war gestern ohne Erlaubnis der Regierung in Kiew über die Grenze gerollt. Die ukrainische Führung spricht von einer Invasion.

Tschurkin: Sitzung des UN-Sicherheitsrates sei ein „Reich der Zerrspiegel“ gewesen

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UNO: 730.000 ukrainische Flüchtlinge in Russland / zuletzt 438 Soldaten

Uno: 730.000 Ukrainer seit Kriegsbeginn nach Russland geflohen

STIMME RUSSLANDS Aufgrund der Gefechte in der Ost-Ukraine sind aus diesem Land laut Angaben der Flüchtlingsorganisation der Vereinten Nationen (UNHCR) rund 730.000 Menschen nach Russland eingereist.

Rund 730.000 Menschen seien seit Jahresbeginn aus der Ukraine nach Russland eingereist, teilte der Chef des europäischen UNHCR-Büros, Vincent Cochetel, am Dienstag nach Angaben der Agentur Reuters mit. Etwa 168.000 von ihnen hätten sich bei der russischen Migrationsbehörde als Flüchtlinge gemeldet. Innerhalb der Ukraine sind laut UNHCR rund 117.000 Menschen auf der Flucht. Diese Zahl steige täglich um rund 1.200 Menschen.

Die Gefechte zwischen der ukrainischen Armee und bewaffneten Regierungsgegnern in den Industrieregionen Donezk und Lugansk dauern seit April an. Vor diesem Hintergrund nimmt der Flüchtlingsstrom nach Russland zu. Nach den jüngsten Angaben der russischen Migrationsbehörde haben rund 60.000 Ukrainer Asyl in Russland beantragt. RIA Novosti / STIMME RUSSLANDS

Die Hälfte der Einwohner von Lugansk hat die Stadt verlassen

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500.000 Japaner wegen Taifun evakuiert – 14 Meter hohe Wellen

500.000 Japaner wegen Taifun evakuiert

8. Juli 2014 – Foto: REUTERS/Kyodo

STIMME RUSSLANDS 500.000 Menschen sind am Dienstag aus der japanischen Präfektur Okinawa wegen des kommenden Taifuns Neoguri evakuiert worden.

Am Vortag riefen Meteorologen für die Inseln Okinawa und Miyako-jima „besonderen Notstand“ aus. Neoguri bewegt sich in Richtung Norden mit 20 Stundenkilometern und kann den ganzen Südwesten Japans heimsuchen. Die Windstärke im Gebiet des Taifuns erreicht 70 Meter pro Sekunde, die Wellen schlagen in den Küstenbezirken bis zu 14 Metern hoch.

Massen-Proteste in Tokio gegen aktive NATO-Teilhabe

Die neue Milität-Doktrin der japanischen Regierung hat in Tokio Massenproteste ausgelöst. (Foto: dpa)Die neue Milität-Doktrin der japanischen Regierung hat in Tokio Massenproteste ausgelöst. (Foto: dpa)Krieg und Frieden

Japan gibt Friedens-Kurs auf und will an globalen Kriegen teilnehmen

Japan vollzieht eine historische Wende: Wegen der steigenden Zahl an internationalen Militär-Einsätzen gibt die Regierung ihren Friedenskurs auf und will seine Armee auf Auslandseinsätze schicken. Tausende Japaner protestierten am Montag gegen diese Entscheidung von Premier Abe.

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Superfeste Nano-Cellulose soll Bau- und Technologie-Branche revolutionieren

Superfeste Nano-Cellulose in Japan entwickelt

29. Juni 2014 – Foto: samosoboj.ru

STIMME RUSSLANDS Etwa 100 japanische Konzerne haben sich vereint, um mit der Herstellung von Nano-Cellulose zu beginnen, die fünfmal leichter und fester ist als Eisen.

Dieser Stoff soll beim Häuser- und Autobau sowie bei der Herstellung von Technik verwendet werden. Hergestellt aus verarbeiteten Holzspänen und Stroh, ist er sehr außerdem sehr umweltfreundlich.

Mit der Zeit wird die Nano-Cellulose auch das Glas bei Tablett-PCs und Handys ersetzen, sodass man die Geräte wie eine Zeitung zusammenfalten und -rollen kann.

Freihandelsabkommen TISA – Willkommen in der unwiderbringlichen Sklaverei

TISA change.orgGeheimverhandlungen: TTIP war gestern, heute ist TISA

Bild: change.org – von  •  

Noch laufen die geheimen Verhandlungen zum Freihandelsabkommen TTIP, dem immer mehr öffentlicher Gegenwind entgegen bläst, da kommt schon der nächste “Hammer” um’s Eck: TISA.

TISA steht für Trades in Services Agreement (Vertrag zum Handel mit Dienstleistungen) und wird parallel zu TTIP bzw. TPP seit 2012 – wie soll es auch anders sein – ebenfalls hinter verschlossenen Türen und außerhalb der Regelungen der WTO, sowie ohne Beteiligung nationaler Parlamente, zwischen 23 WTO-Mitgliedern “verhandelt”.

Neben den USA und der EU sind unter anderem auch Australien, Chile, Kanada, die Schweiz (!) und Japan bei diesen Gesprächen dabei, die insgesamt 2/3 des globalen Handels mit Dienstleistungen ausmachen. Nach Informationen des ORF scheinen diese TISA-Verhandlungen sogar Priorität im Vergleich zu TTIP zu besitzen. Der ORF leitet diese Einschätzung aus einem Schreiben der EU-Kommission ab. Um was geht es bei TISA?

Außer Kontrolle: Tepco flutet Fukushima „irrtümlich“ mit radioaktivem Wasser

In Block 4 konnten bereits einige ungenützte Brennstäbe geborgen werden. Schlimmer ist die Lage in den Blöcken 1 bis 3, wo eine Kernschmelze stattfand. (Foto: dpa)In Block 4 konnten bereits einige ungenützte Brennstäbe geborgen werden. Schlimmer ist die Lage in den Blöcken 1 bis 3, wo eine Kernschmelze stattfand. (Foto: dpa)

In Fukushima überfluten 200 Tonnen radioaktives Wasser den Keller des Kraftwerks. Pumpen, die gar nicht in Gebrauch sein sollten, wurden irrtümlich eingeschaltet. Das Wasser ist hochgradig radioaktiv, so die Betreiberfirma Tepco. Denn es wurde zum Kühlen der Brennstäbe verwendet, aber noch nicht gefiltert.

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revolutunäre Entdeckeckung: japanischer Kirschkern aus dem Weltall entfalltet sich in Rekordzeit zur Blüte

Japanische Kirschblüte aus dem Weltall blüht sechs Jahre früher auf

STIMME RUSSLANDS Die Kirschblüte, die aus einem Kern gezüchtet wurde, der zehn Monate an Bord der ISS verbracht hatte, ist in Japan sechs Jahre früher aufgeblüht als erwartet, berichten Medien.

2010 wurde die Kirschblüte nach der Rückkehr aus dem All in einem Buddha-Tempel in der Präfektur Gifu gepflanzt. In vier Jahren wuchs der Baum vier Meter hoch und blühte unerwartet auf. Normalerweise nimmt dieser Prozess zehn Jahre in Anspruch.

Wissenschaftler nehmen an, dass dies auf die Wirkung der kosmischen Strahlung zurückzuführen sein könnte.

 

China: Exportbeschränkungen für seltene Erden verhängt – WHO läuft Sturm

China hat Exportbeschränkungen für seltene Erden verhängt

STIMME RUSSLANDS China hat Exportbeschränkungen für seltene Erden verhängt und somit laut Welthandelsorganisation (WTO) gegen Regeln des freien Welthandels verstoßen. Die Europäische Union, die USA und Japan haben eine Klage eingereicht. Die WTO stellte fest, dass für solche Exportbeschränkungen jegliche rechtliche Grundlage fehle.

China hatte seine Beschränkungen damit begründet, dass es Natur und Ressourcen schonen wolle. Das Land wolle das Urteil, das innerhalb von 60 Tagen angefochten werden kann, zunächst analysieren. Aus China kommen über 90 Prozent der seltenen Erden, die in Geräten wie Handys, Flachbildschirmen und Windkraftanlagen steckendpa

 

Fukushima: Dramatischer Anstieg von Krebserkrankungen bei Kindern

Ärzte untersuchen ein Kind am 14. März 2011, wenige Tage nach der Katastrophe, auf Radioaktivität. (Foto: dpa)

Ärzte untersuchen ein Kind am 14. März 2011, wenige Tage nach der Katastrophe, auf Radioaktivität. (Foto: dpa)

Drei Jahre nach der Reaktor-Katastrophe steigen die Krebsraten bei Japans Bevölkerung. Ein Kinderarzt fand eine 30-fache Erhöhung bei Anwohnern aus Fukushima. Mindestens 75 Menschen sind an Schilddrüsenkrebs erkrankt. Die Regierung bestreitet jedoch jeden Zusammenhang mit dem Reaktor-Unglück.

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Anwohner sollen in verbotene Zone um Fukushima zurückkehren

Anwohner dürfen in verbotene Zone um Fukushima zurückkehren

STIMME RUSSLANDS Die japanischen Behörden haben Anwohnern der Sperrzone um das durch einen Tsunami beschädigte AKW Fukushima 1 erlaubt, ab April dieses Jahres in ihre Häuser zurückzukehren.

Im vergangenen Jahr hatten sich die Anwohner des Kernkraftwerks bei den Behörden über einen erhöhten Strahlungspegel in dieser Gegend beschwert – trotz regelmäßiger Appelle von Politikern, in ihre Häuser zurückzukehren.

Mehr als 100.000 Menschen können nach dem Erdbeben und Tsunami im März 2011 nicht in ihre Häuser zurückkehren. Damals war es in drei Reaktoren zum Abschmelzen nuklearer Brennelemente gekommen.

 

Fukushima: erneut 100.000 Liter hochradioaktives Wasser ausgetreten

100 Tonnen verseuchtes Wasser fließen am AKW Fukushima 1 aus

STIMME RUSSLANDS 100 Tonnen hochgiftiges Wasser sind aus einem Wassersbehälter im AKW Fukushima 1 ausgeflossen. Das Wasser wurde zur Kühlung der havarierten Reaktoren verwendet.

Der Inhalt von Isotopen mit Beta-Strahlung beträgt darin 230 Millionen Beсquerel pro Liter.

Die Ursache des Vorfalls könnte auf die Überfüllung des Speichers zurückgeführt werden. Der Ausfluss des verseuchten Wassers aus den Speichern erfolgt im havarierten AKW seit August 2013. Das ist eines der akutesten Probleme von Fukushima 1.

Durchbruch: Forscher erschaffen Stammzellen mit Säurebad

MausembryoMaus-Embryo, der aus den säurebehandelten Stammzellen entstand. (Foto: dpa)

Japanischen Forschern ist es gelungen, normale Zellen von Mäusen in Stammzellen umzuwandeln. Dazu tauchten sie Blutzellen in ein Säurebad. Die Untersuchungen mit menschlichen Blutzellen laufen bereits.

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Fukushima gefährdet Alaska-Robben – Matrosen machen Schneeballschlacht mit radioaktivem Fallout

StrahlenkrankeTiereinderArktisBereits 2011 wurden erste Robben und Walrosse mit schweren Erkrankungen gefunden – alles deutet auf Fukushima als Ursache hin. (Bild: North Slope Borough Department of Wildlife Management)

Radioaktiver Schnee soll für die drastische Zunahmen erkrankter Robben, Eisbären und Walrosse verantwortlich sein. In Alaska werden vermehrt kranke Tiere mit offenen Wunden gefunden. Die Folgen der Fukushima-Katastrophe für die Natur werden immer sichtbarer.

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Fukushima: Mysteriöse Erscheinungen an amerikanischer West-Küste

Während der ganze Meeresboden vor der kalifornischen Küste plötzlich massiv so viel toter Materie bedeckt ist wie noch nie, tauchen andererseits ungewöhnlich viele Seelöwen und Wale auf. Das Gleichgewicht scheint gestört. (Foto: dpa)

Während der ganze Meeresboden vor der kalifornischen Küste plötzlich massiv so viel toter Materie bedeckt ist wie noch nie, tauchen andererseits ungewöhnlich viele Seelöwen und Wale auf. Das Gleichgewicht scheint gestört. (Foto: dpa)

Das Öko-System im Pazifik scheint aus unerklärlichen Gründen aus dem Lot geraten zu sein. Vor der Küste in Kalifornien ist die Zahl der toten organischen Materie auf dem Meeresboden massiv gestiegen. Quallen und Plankton verenden in Massen. Ungewöhnlich große Horden von Walen und Delphinen sind vor der Küste aufgetaucht.

20. Januar 2014 –

die NATO ruft: Japans regierende Partei ändert Verfassung um wieder Angriffskriege führen zu können

Japan: Regierende Partei ändert Verfassung

STIMME RUSSLANDS Die Tagung der regierenden Liberaldemokratischen Partei Japans, die am Sonntag in Tokio eröffnet worden war, hat die Veränderungen in der Verfassung sowie die Regierungsthese über aktiven Pazifismus unterstützt. Unter aktivem Pazifismus versteht man intensive Mitwirkung des Landes in internationalen Angelegenheiten.

Die Änderungen wurden ins Grundgesetz auf Initiative des Premierministers Shinzo Abe hin eingetragen, dem zufolge die 1947 zusammengestellte Verfassung der aktuellen Lage im Land nicht entspricht. Es handelt sich um Paragraph 9, der den Verzicht auf Kriege zwecks internationaler Konfliktregelung sowie auf eine eigene Armee verkündet.

 

Hungersnöte durch biologische Waffe in den 60ern von USA in Japan getestet – heute vernichtet sie in 85 Ländern Reis für 60 Millionen Menschen im Jahr

USA haben in Japan in den 1960er Jahren biologische Waffen getestet

STIMME RUSSLANDS Die US-Armee hat in den 1960er Jahren auf der japanischen Insel Okinawa biologische Waffen getestet. Darüber schreibt Kyodo News unter Berufung auf zur Verfügung gekommene Dokumente der US-Regierung.

Zwischen 1961 und 1962 wurden Waffen dieser Art etwa zehnmal getestet. Die Militärs versprühten Sporen eines krankheitserregenden Pilzes über Reisfeldern und beobachteten seine Wirkung auf das Getreide. Der verwendete Pilz ist in 85 Ländern der Welt bekannt. Er vernichtet jährlich eine Menge Reissaaten, die für die Ernährung von 60 Millionen Menschen ausreichen könnte.

Okinawa wurde während des Zweiten Weltkriegs okkupiert und bis 1972 von Washington verwaltet.

 

 

Ufotechnik? Wissenschaftler erlernen Levitation (VIDEO)

Wissenschaftler erlernen Levitation (VIDEO)

STIMME RUSSLANDS Wissenschaftler der Universität Tokio haben eine Anlage hergestellt, die Gegenstände mit Hilfe von Kurzschall festhalten und bewegen kann. Diese Levitationsmethode basiert auf einigen Grundlagen der Physik.

„Wenn man dicht an einer Lautsprechersäule steht, kann man einen Druck von der Musik spüren. Stehen zwei Säulen einander gegenüber, so wird der Ton zwischen ihnen lauter; es entstehen aber auch Leerräume, die einander vernichten. Diese Leerräume können kleine Gegenstände in der Luft dank dem Druck der Schallwelle festhalten“, so die Experten.

 

 

Japanische Wissenschaftler wollen Schweinemenschen herstellen

Japanische Wissenschaftler wollen Schweinemenschen herstellen

STIMME RUSSLANDS Wissenschaftler von der Nationalen Universität Tokio arbeiten an der Herstellung eines so genannten Schweinemenschen. Einem Schwein sollen dabei Menschenorgane transplantiert werden. Forschern zufolge werden dem Tier zurzeit Pankreasdrüse und Leber eingepflanzt.

Ziel des Experiments ist, eine erfolgreiche Transplantation der Menschengewebe zu erreichen. Falls dies gelingt, wird man Organe zum Umpflanzen im Tierkörper züchten können. Dadurch soll der Mangel an Spenderorganen beseitigt werden.

 

 

Japanische Forscher stellen Schneefall auf Mars fest

Japanische Forscher stellen Schneefall auf Mars fest

STIMME RUSSLANDS Japanische Wissenschaftler sind anhand der Angaben von Landungskapseln, die die drastischen Schwankungen des Drucks in der Atmosphäre des Mars registriert hatten, zu dem Schluss gekommen, dass es am Südpol des Roten Planeten eine Schneedecke gibt.

Der Mars-Schnee ähnelt eher einem Schneestaub, die Schneewolken werden von Kohlendioxid gebildet. Deswegen unterscheiden sich die Niederschläge auf dem Mars von denen auf der Erde.

Ob ein Mensch die Marsniederschläge direkt sehen kann, wird die Zeit zeigen. Vorerst können jedoch nicht einmal Raumsonden die niedrigen Temperaturen des Roten Planeten aushalten.

 

 

Gundersen warnt vor Erdbeben: Atomkraft-Werke sind weltweit gefährdet

Fukushima, 21. März 2011. Der Atom-Unfall war der schwerste Unfall der Industrie-Geschichte. Bis zum heutigen Tag gibt es keine Lösung für das Problem - und schauen weg. Die Folgen für die Welt sind unabsehbar. (Foto: dpa)Fukushima, 21. März 2011. Der Atom-Unfall war der schwerste Unfall der Industrie-Geschichte. Bis zum heutigen Tag gibt es keine Lösung für das Problem – und schauen weg. Die Folgen für die Welt sind unabsehbar. (Foto: dpa)

Interview – Atom-Experte Arnie Gundersen

Nuklear-Experte Arnold Gundersen hat keinen Zweifel: Die mehrfache Kernschmelze von Fukushima ist der schlimmste Industrie-Unfall, den die Menschheit je gesehen hat. Der Pazifik müsse gerettet werden, um eine Zerstörung des globalen Ökosystems zu verhindern. Doch die größte Gefahr sind Gundersen in der Tatsache, dass weltweit AKW des selben Typs betrieben werden. Diese seien alle gefährdet – doch die Atom-Lobby versucht, die Gefahren zu vertuschen.

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USA und China geraten mit Kriegsschiffen aneinander

US-KriegsschiffEine Kollision zweier Kriegsschiffe im Südchinesischen Meer konnte nur durch ein Ausweichmanöver verhindert werden. Ein chinesisches Kriegsschiff hatte einen US-Lenkwaffenkreuzer zu einem Ausweichmanöver gezwungen. China erhebt Ansprüche auf eine Inselgruppe in der Region.

Ein US-Kriegsschiff wurde vergangene Woche beinahe mit einem chinesischen Kriegsschiff zusammengestoßen. Der Vorfall wurde erst jetzt bekannt. (Foto: dpa)

Im Südchinesischen Meer ist es in der vergangenen Woche beinahe zu einer Kollision eines chinesischen Kriegsschiffes mit einem US-Lenkwaffenkreuzer gekommen. Die “USS Cowpens” habe sich zu einem Ausweichmanöver gezwungen gesehen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden, teilte die US-Pazifikflotte am Freitag mit. Das chinesische Schiff habe ebenfalls seinen Kurs geändert, nachdem eine Kommunikation von Brücke zu Brücke hergestellt werden konnte, erläuterte ein US-Militärvertreter in einer Email auf Reuters-Anfrage. Weshalb es zu dem Zwischenfall am 5. Dezember kommen konnte, blieb zunächst unklar.

In der Region haben sich die Spannungen zuletzt verstärkt, nachdem China eine Luftverteidigungszone um eine umstrittene Inselgruppe im Ostchinesischen Meer ausgerufen hatte. Die Erklärung stieß in Japan und Südkorea auf scharfe Kritik. Die USA warfen der Regierung in Peking eine Provokation vor. Zudem ließen Japan, Südkorea und die USA weiterhin unangemeldet Militärflugzeuge durch das Gebiet fliegen, womit sie die Luftverteidigungszone faktisch ignorierten.