Tag-Archiv | jüdischen Staat

Lobby fürchtet Wahrheit über Kriegsverbrechen

kenVon kenFM

Kommentar vom Evelyn Hecht-Galinski

Tatsächlich verschlimmern sich die Zustände in Gaza und in den besetzten Gebieten, sowie für die Palästinenser im „jüdischen Staat“ immer mehr. Aber was passiert in der deutschen Berichterstattung in den „eingebetteten “ Medien? Nichts! Durften wir in einer deutschen Zeitung oder in einer deutschen Radio- oder TV-Station etwas lesen über die erneute Zerstörung von 30 palästinensischen Häusern im Jordan-Tal?

41 Palästinenser, davon 24 Kinder, wurden obdachlos, sie wurden zwangsvertrieben und enteignet aus Häusern, die auch mit unseren humanitären Mitteln erneut aufgebaut worden waren, nach einer vorangegangenen israelischen Zerstörung. Dieses menschliche Leid, das von der israelischen Besatzungsmacht angerichtet wird, geschieht unter den Augen der Weltöffentlichkeit, aber ohne deren Beachtung. Nach internationalem Völkerrecht sind Zerstörungen und Vertreibung illegal, aber was schert das die israelischen Besatzer?

Denn wer zieht sie schon zur Rechenschaft? Zwar stellte die UN fest, dass seit Anfang 2013 mehr als 630 palästinensische Häuser in der C-Zone zerstört wurden, die unter israelischer Besatzung steht. Diese C-Zone betrifft übrigens auch das annektierte Ost-Jerusalem.
Was heißt das für diese vertriebenen palästinensischen Menschen? Es bedeutet, dass erneut 1.035 Palästinenser, davon 526 Kinder, jetzt obdachlos und schutzlos der Kälte ausgesetzt sind. Etwa 80% dieser völkerrechtswidrigen Vertreibungen fanden im Jordan-Tal statt! Der „jüdische Staat“ schafft hier immer neue Tatsachen für die schleichende Annexion des gesamten Jordantals.
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