Tag-Archiv | Juli

UNO: ISIS ermordete im Juli mindestens 1.200 Iraker

UNO: Mehr als 1700 Tote im Juli im Irak/Dutzende IS-Kämpfer getötet oder verletzt

IS-Kämpfer werden bei ihrem Vormarsch im Irak aufgehalten. Foto: afpIS-Kämpfer werden bei ihrem Vormarsch im Irak aufgehalten. Foto: afp

Bagdad 1. August 2014 (dpa/IRIB)

Bei Anschlägen und Kämpfen im Irak sind im vergangenen Monat mehr als 1700 Menschen ums Leben gekommen und fast 2000 verletzt worden.

Beinahe 1200 der Toten seien Zivilisten gewesen, darunter Frauen und Kinder, teilte die UN-Mission im Irak (Unami) am Freitag mit. Die tatsächliche Zahl der Opfer dürfte noch höher liegen, da Unami nicht aus allen Teilen des Landes Zahlen bekommen konnte. In Bagdad wurden am Freitag bei einer neuen Anschlagsserie mindestens 17 Menschen getötet, wie die Nachrichtenseite al-Sumeria berichtete. Eine Autobombe sei vor einem Restaurant im Stadtteil Sadr City explodiert. Dabei starben demnach 13 Menschen, 22 wurden verletzt. Eine neue Gruppe mit dem Namen «Brigade der Revolutionäre von Mossul» tötete und verletzte bei Zusammenstößen Dutzende Kämpfer der IS-Terrorgruppe, wie die irakische Nachrichtenseite al-Sumeria heute meldete. Über Opfer aufseiten der Widerstandsgruppe wurde nichts berichtet. Der Widerstand hatte sich gebildet, nachdem die Extremisten in den vergangenen Wochen mehrere bedeutende Moscheen und Grabmäler zerstört sowie sämtliche Christen aus Mossul vertrieben hatten. Die Terrorgruppe IS(Islamischer Staat) kontrolliert die Stadt rund 400 Kilometer nördlich von Bagdad seit Anfang Juni.

USA: Bayer: Streit um gesundheitliche Folgen der Antibaby-Pillen Yasmin und Yaz- 1,06 Milliarden Euro Vergleichszahlungen!!!

Antibaby-Pillen-Klage kostet Bayer 1,4

Milliarden

anti-baby-pilleDie Thrombose-Gefahr der Antibaby-Pillen Yasmin und Yaz von Bayer ist seit Jahren Thema eines Rechtsstreits. Jetzt hat sich der Konzern mit mehr als 6000 Klägern geeinigt und zahlt.
Der juristische Streit um gesundheitliche Folgen seiner Antibaby-Pillen Yasmin und Yaz kostet Bayer mittlerweile 1,4 Milliarden Dollar (1,06 Milliarden Euro) an Vergleichszahlungen. Bayer habe sich in den USA, ohne eine Haftung anzuerkennen, bis zum 8. Juli mit insgesamt 6760 Klägerinnen verglichen, teilte der Konzern mit.
Der Gerichtsstreit in den USA um Thrombose-Gefahren der Bayer-Pillen hält schon Jahre an. Bayer vergleicht sich nur mit solchen Klägerinnen, bei denen gefährliche Blutgerinnsel, etwa Venenthrombosen oder Lungenembolien, aufgetreten sind. Im Juni wurde dem Konzern auch in Israel eine Sammelklage zugestellt. Weiterlesen