Tag-Archiv | Kämpfe

Frontbericht 22/7: erneut Tote durch kiewer Terror- viele Blindgänger

Lugansk: Fünf Zivilisten an einem Tag tot

STIMME RUSSLANDS Fünf Zivilbürger sind in den letzten 24 Stunden bei Beschüssen von Lugansk ums Leben gekommen, 16 wurden verletzt, meldet der Stadtrat.

Darüber hinaus wurden 22 Häuser in der Stadt beschädigt. Vor vielen Häusern bleiben blinde Granaten liegen.

Wegen Diversanten sollen Straßen in Lugansk gesperrt werden

STIMME RUSSLANDS Um 00.00 Uhr örtlicher Zeit des 21. Juli wird die Führung der „Volksrepublik Lugansk“ alle Straßen nach Lugansk für die Zivilpersonen sperren. Das Einreiseverbot soll drei Tage dauern. Die hiesigen Behörden hoffen, dass dies dazu verhelfen würde, die in der Stadt operierenden Diversanten dingfest zu machen.

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ukrainische NATO-Junta beklagt erneut schwere Verluste

Lugansk 11. Juli 2014 (dpa/IRIB)

Bei ihrer „Anti-Terror-Operation“ gegen die Aufständischen hat die ukrainische Armee schwere Verluste hinnehmen müssen.

Aufständische beschossen Regierungstruppen bei Selenopolje im Raum Lugansk massiv mit Raketen und töteten mindestens 19 Soldaten. Etwa 93 Armeeangehörige wurden verletzt. Auf Bildern waren völlig zerstörte Panzer und tiefe Bombentrichter zu sehen. Die Führung in Kiew sprach von einem der verlustreichsten Tage für die Armee seit Beginn der Kämpfe Mitte April und kündigte Vergeltung an. „Für jedes Leben eines unserer Soldaten werden die Terroristen mit Dutzenden und Hunderten ihrer Leben bezahlen“, sagte Präsident Petro Poroschenko. Bei einem zweiten Raketenangriff bei Lugansk starben weitere vier Grenzsoldaten. Die Aufständischen attackierten auch erneut Sicherheitskräfte rund um die Flughäfen von Lugansk und Donezk. Dabei setzten sie Artillerie und gepanzerte Fahrzeuge ein. Die Armee beschoss ihrerseits Stellungen der Volkswehr aus der Luft. Bis zu 100 Separatisten seien in den vergangenen 24 Stunden getötet worden, sagte ein Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums in Kiew.

über 400.000 Menschen fliehen vor Armeeoffensive in Pakistan

Mehr als 400 000 Menschen fliehen vor Armeeoffensive in Pakistan 23. Juni 2014 Islamabad (dpa/IRIB)

Gut eine Woche nach Beginn der Armeeoffensive gegen Extremisten im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan sind mehr als 400 000 Menschen vor den Gefechten in Nord-Waziristan geflohen.

Die Streitkräfte gaben die Zahl der registrierten Flüchtlinge mit 414 429 an. Das Militär teilte mit, es erwarte, dass verbliebene Zivilisten noch am Montag während der Lockerung der Ausgangsperre das Kampfgebiet verlassen werden. Die Armee unterstütze die zivilen Behörden bei der Versorgung von Flüchtlingen. In Bannu in der Provinz Khyber-Pakhtunkhwa werde ein Feldlazarett errichtet. Am Montag seien 25 Terroristen und zwei Soldaten getötet worden, teilte das Militär weiter mit. Kampfflugzeuge hätten Verstecke von Extremisten in Nord-Waziristan bombardiert. Die Armee hatte die Offensive in Nord-Waziristan am vorvergangenen Sonntag begonnen. Zuvor hatten Extremisten an Pfingsten den internationalen Flughafen der größten pakistanischen Stadt Karachi angegriffen.

20 Seperatisten bei Kämpfen in Slawjansk getötet

Angehörige einer getöteten Frau trauern am Montag in Slawjansk Angehörige einer getöteten Frau trauern am Montag in Slawjansk

6. Mai 2014 – Kiew/Slawjansk (IRINN/Irib)

Bei heftigen Kämpfen der ukrainischen Armee gegen die prorussischen Separatisten um die ostukrainische Stadt Slawjansk sind nach Angaben aus Kiew mehr als 20 Menschen getötet worden.

Das ukrainische Verteidigungsministerium erklärte zudem, dass ein Kampfhubschrauber der Armee abgeschossen worden sei. Die Besatzung habe bei dem Absturz in einen Fluss überlebt. Die Separatisten hätten die ukrainischen Truppen mit schweren Waffen angegriffen, auch Granatwerfer seien zum Einsatz gekommen, erklärte das Innenministerium. Ein Sprecher der Aufständischen sprach von etwa 20 getöteten Aktivisten.

Im strategisch wichtigen Slawjansk mit seinem bedeutenden Eisenbahnknotenpunkt sind seit Tagen ukrainische Soldaten mit Panzern, Hubschraubern und Gefechtswagen im Einsatz. Dabei gab es bereits vor der jüngsten Eskalation zahlreiche Tote.

Schiiten und Sunniten im Irak bilden Allianz gegen Al-Kaida

Die Rebellen haben in Falludscha Straßensperren errichtet.Die Rebellen haben in Falludscha Straßensperren errichtet.

5. Jan. 2014 – Bagdad (Press TV)

Sunnitische Stammesführer im Irak haben sich mit der Armee auf ein gemeinsames Vorgehen gegen Rebellen in Falludscha und Ramadi geeinigt.

In den letzten Tagen waren diese Städte Schauplatz blutiger Kämpfe zwischen Sicherheitskräften und Al-Kaida-Terroristen. Laut Sicherheitsbehörden haben die Kämpfe Hundert Menschen das Leben gekostet. Am 30. Dezember brachen die Kämpfe aus,  als die Armee ein Protest-Camp von Oppositionellen in Ramadi auflöste. Die Behörden geben an, dass dieses Zelt von der Al-Kaida als Stützpunkt genutzt wurde. Dennoch haben daraufhin 44 Parlamentsabgeordnete ihren Rücktritt eingereicht und den Rückzug der Armee aus der Region gefordert. Die Terroristen vom Islamischen Staat im Irak und der Lavente(ISIL), die auch in Syrien kämpfen, nutzten die Gunst der Stunde. Irakische Sicherheitskräfte töteten nach eigenen Angaben in  Anbar 55 „Al-Kaida-Kämpfer“. Der Kommandeur der irakischen Bodentruppen, General Ali Ghaidan Madscheed, sagte gestern laut AFP, die Aufständischen seien am Abend bei „zwei Operationen“ gegen die ISIL-Terrorgruppe nahe den seit Tagen umkämpften Städten Ramadi und Falludscha getötet worden.

Laut einem hohen Sicherheitsverantwortlichen in Al-Anbar habe die Regierung die Kontrolle über Falludscha verloren; sie  liegt nun in den Händen der Terroristen.

Allein am Vortag wurden bei den Kämpfen zwischen den Al-Kaida-nahen Rebellen sowie irakischen Sicherheitskräften und Stammesmilizen mehr als hundert Menschen getötet. Der staatliche Fernsehsender Irakija zitierte Ministerpräsident Maliki mit den Worten, die Regierung werde „nicht nachgeben“, bis „alle Terrorgruppen“ beseitigt seien.

Beispielhafte Zusammenarbeit von Konfessionen auf den Philippinen

Masjid-Salahuddin-Sta.-Barbara-MosqueIm September wurde die Stadt Zamboanga auf den Philippinen durch einen bewaffneten Konflikt zwischen der Bezirksregierung und der Moro National Liberation Front (MNLF) stark beschädigt. Die MLNF ist eine islamische Rebellenarmee, die für die Errichtung eines unabhängigen moslemischen Staates auf den Philippinen kämpft. Diese Auseinandersetzung rief große Spannungen zwischen den örtlichen Christen und den Moslems hervor. Als jedoch die Kämpfe vorüber waren, näherten sich Mitglieder beider Konfessionen wieder, um sich gegenseitig zu helfen, die Stadt wieder aufzubauen. So berichtete es die philippinische Zeitung Inquirer Mindanao.
Vorher: Das beschädigte Minarett der Moschee Salahuddin (Sta. Barbara Moschee) während der Belagerung Zamboanga.
© asiafoundation.org
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Über 100 Tote bei Zusammenstößen im Sudan

Über 100 Tote bei Zusammenstößen im Sudan

17. Nov. – Foto: EPA

STIMME RUSSLANDS Mindestens 100 Menschen sind in den letzten Tagen bei bewaffneten Zusammenstößen zwischen zwei Stämmen in der südsudanesischen Region Darfur ums Leben gekommen.

Der Konflikt zwischen den Stämmen Misseriya und Salamat im Südwesten Darfurs begann schon Anfang November, berichtet ein lokaler Radiosender. Nach anderen Angaben kamn bei den Zusammenstößen auch Soldaten aus dem Tschad ums Leben, die gemeinsam mit sudanesischen Militärs die Grenze zwischen den beiden Ländern patrouillierten.

Nach UN-Angaben waren Tausende Menschen gezwungen, die Konfliktzone zu verlassen.