Tag-Archiv | Katar

Syrien: 400 US-Soldaten für Terrorausbildung – Mohamed Karikaturen sollen Muslime aufhetzen

Niger: Vier Tote bei Demonstrationen gegen Schmäh-Karikatur bei Charlie Hebdo

Zinder 17. Januar 2015 – (IRNA/IRIB)

Bei Demonstrationen gegen die Veröffentlichung einer neuen beleidigenden Karikatur vom geehrten Propheten Mohammad (s.a.) wurden in der nigerischen Stadt Zinder vier Menschen getötet und 45 weitere verletzt.

Bei den Todesopfern handele es sich um drei Zivilisten und einen Polizisten, so Innenminister Massaoudou Hassoumi. Zudem seien 22 Polizisten und 23 Demonstranten verletzt worden, fuhr er fort. Wie die Website des Nachrichtensenders France 24 am Freitag meldete, kam es zu gewaltsamen Protesten gegen die neue Charlie-Hebdo-Ausgabe, wobei die Demonstranten ein französisches Kulturzentrum in Brand steckten. Auf Protestplakaten war zu lesen: „Ich bin Mohammed, nicht Charlie“. Auch in Jordanien, Pakistan, im Sudan, im Libanon sowie im Osten von al-Quds (Ost-Jerusalem) kam es am Freitag zu Demonstrationen gegen die Beleidigung des geehrten Propheten des Islam in der französischen Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo.

al-Abadi: Meinungsfreiheit erlaubt nicht die Beleidigung anderer

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USA drohen Palästina mit Sanktionen, Israel gar mit Ausschaltung der Autonomiebehörde

Israelische Polizei: Verbrannte Leichen im besetzten Palästina wurden identifiziert

Tel Aviv 27. Dezember 2014 – (IRIB)

Nach Angaben der israelischen Polizei gehören die im besetzten Palästina gefundenen verbrannten Leichen zwei palästinensischen Brüdern.

Laut World Bulletin gab die israelische Polizeisprecherin Luba Samri am Freitag bekannt, dass durch die Untersuchungen der Gerichtsmedizin die am Mittwoch in al-Ramla gefundenen Leichen als die palästinensischen Brüder Halmi und Morad aus Afula identifiziert werden konnten. Die Nachricht über diesen Fund löste Empörung und Wut bei den Palästinensern aus.

Im Juli hatten drei zionistische Siedler den Palästinenser Mohammed Abu Khader aus dem Osten von Beitolmoqaddas (Ost-Jerusalem) entführt und verbrannten ihn bei lebendigem Leibe. Seitdem verschärften sich die Spannungen im besetzten Palästina.

Israel greift Süden des Gazastreifens an

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Hürriyet: Freie Syrische Armee (Al-CIA-da) gibt Aleppo auf – 14.000 Milizen abgezogen

Seit Juni fast 1500 Menschen vom IS in Syrien exekutiert

Seit Juni fast 1500 Menschen vom IS in Syrien exekutiert

Damaskus/London 18. November 2014 (Press TV/IRIB)

In den letzten fünf Monaten hat die extremistische Terrorgruppe IS in Syrien fast 1500 Menschen hingerichtet.

„Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte hat die Exekution von 1429 Menschen seit Juni dokumentiert“, teilte der Leiter dieser in England ansässigen Gruppe, Rami Abdel Rahman, am Montag mit. Unter denjenigen, die enthauptet oder bei Massentötungen erschossen wurden, seien 879 Zivilisten, von denen etwa 700 dem Shaitat-Stamm angehörten. Abdel Rahman fügte hinzu, dass auch vier IS-Terroristen, 43 Mitglieder der der al-Qaida nahestehenden Terrorgruppe al-Nusra-Front sowie 482 syrische Soldaten zu den Hingerichteten gehörten.

Am 14. November erklärte die UN-Untersuchungskommission für Syrien, dass alle IS-Kommandeure individuell strafrechtlich für die Verbrechen an den Zivilisten verantwortlich sind. Sie forderte Prozessführung gegen die Urheber dieser Verbrechen, unter anderem vor dem Internationalen Strafgerichtshof.Die IS-Terroristen kontrollieren derzeit große Teile des syrischen und irakischen Territoriums.

USA: Finanzielle Unterstützer des „Islamischen Staats“ leben in Katar

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Katar versorgt libysche Milizen mit Waffen im Kampf gegen Armee

36 Tote bei Gefechten in Bengasi

Tote bei Gefechten in LibyenTote bei Gefechten in Libyen

Bengasi 2. November 2014 (IRIB)

Bei Gefechten zwischen Armee, die von Einheiten von General Haftar unterstützt werden, und extremistischen Milizen in Bengasi sind in den letzten zwei Tagen 36 Menschen ums Leben gekommen. Weiterlesen

zionistische Terrorallianz nimmt verstärkt Kinder ins Visier

Nach Impfaktion kamen 20 Kinder ums Leben!

17. Eylül/September 2014 Haber Journal

20 Kinder sind in Syrien nach einer Impfung ums Leben gekommen. Mindestens 20 Kinder kamen nach einer Impfung, die vom UN-Kinderhilfswerk UNICEF und der Weltgesundheitsorganisation WHO unterstützt wurde, ums Leben. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums der von den Oppositionellen gebildeten Übergangsregierung starben nach der Röteln-Impfung , die von UNICEF und WHO unterstützt wurde und mehr als 1,5 Millionen Kinder umfasste, mindestens 20 Kinder zwischen 1 und 5 Jahren direkt 15 Minuten nach der Impfung. Die genauen Todesursachen sollen nach einer Laboruntersuchung festgestellt werden. Das Gesundheitsministerium ordnete den Abbruch der Impf-Kampagne und eine Gesundheitsuntersuchung an.

Zahl der Toten bei Doppelanschlag auf syrische Grundschule steigt auf 45

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erste Zivile Opfer durch US-Luftangriffe in Syrien – neue Welle europäischer Terrorrekruten

US-Armee setzt ihre Angriffe auf syrische Städte fort

Amerikanische F/A-18 vor dem Angriff auf IS-Stellungen. Bild: EPA/US NAVY Amerikanische F/A-18 vor dem Angriff auf IS-Stellungen. Bild: EPA/US NAVY

Washington/London 23. September 2014 (dpa/IRIB)

Im Kampf gegen die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) haben die USA gemeinsam mit arabischen Verbündeten eine neue Front eröffnet: Mit Unterstützung Bahrains, Jordaniens, Katars, Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate flog die US-Armee erstmals Angriffe auf IS-Stellungen in Syrien und griff auch vom Meer aus an, wie das US-Verteidigungsministerium mitteilte.

Dabei wurden mindestens 70 Extremisten getötet. Etwa 300 Terroristen seien verletzt worden, berichtete die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag. Die Attacken erfolgten dem Pentagon zufolge mit Kampfjets, Bombern und Tomahawk-Raketen. Insgesamt habe es 14 Angriffe gegeben. Die Ziele lagen demnach in den nordsyrischen Stadt Al-Rakka (IS-Hochburgen) und entlang der Grenze zum Irak sowie in den Grenzstädten Tel Abiad und al-Bukamal. Zudem wurden Checkpoints der Miliz in der Provinz Deir Essor getroffen. Die vom IS eroberten syrischen Militärbasen in Ain Issa und Tabaka wurden beschossen, um die dort erbeuteten Waffen – Dutzende Panzer, gepanzerte Fahrzeuge, Haubitzen und Panzerabwehrkanonen – zu zerstören. Es habe sich etwa um Ausbildungslager, Kommandozentralen und gepanzerte Fahrzeuge gehandelt. Aus dem Weißen Haus hieß es, US-Präsident Barack Obama werde sich noch am Dienstag zu den Angriffen äußern.

Russland kritisiert US-Luftangriffe in Syrien

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IS greift Tikrit mit Giftgas an / US-Luftwaffe irakische Städte

Syrien beschwert sich bei UNO über die Untersützung des Terrorismus durch Katar

Syrien beschwert sich bei UNO über die Untersützung des Terrorismus durch Katar

Damaskus 15. September 2014 (IRIB)

Das syrische Außenministerium hat den UN-Sicherheitsrat aufgefordert, ernsthafte Schritte zur Einstellung der Unterstützung Katars vom Terrorismus zu unternehmen.

Laut der amtlichen syrischen Nachrichtenagentu „SANA“  teilte ein Verantwortlicher  des syrischen Außenministeriums, der namentlich nicht genannt werden wollte, am Sonntag mit,  Damaskus habe unmittelbar nach der Entführung von UN-Blauhelm-Soldaten auf den Golan-Höhen Ermittlungen eingeleitet, die ergeben hätten, dass    die Entführung  durch die von Katar unterstützte Terrorgruppe Al-Nusra-Front erfolgte, was auch der Weltgemeinschaft und den UN nicht verborgen ist.

Es hieß dazu weiter,  die Entführung der UN-Soldaten wäre  ohne die direkte finanzielle und logistische Unterstützung Katars  nicht möglich.

Syrien  verurteilte die Aktionen Katars und forderte den UN-Sicherheitsrat auf, einzuschreiten,  um die Unterstützung von Terroristen  zu verhindern.

IS-Geheimzellen in Libanon

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verwundete IS-Terroristen in Türkei behandelt – neue Terrorcamps in Saudi-Arabien verabredet

Ban Ki Moon begrüßt Freilassung von UN-Blauhelmen

Foto der von den Dschihadisten mittlerweile freigelassenen UNO-BlauhelmeFoto der von den Dschihadisten mittlerweile freigelassenen UNO-Blauhelme

New York 12. September 2014 (dpa/IRIB)

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Freilassung der 45 UN-Blauhelmsoldaten im Süden Syriens begrüßt.

«Der Generalsekretär betont gegenüber allen Beteiligten, dass UN-Blauhelmsoldaten unparteiisch sind», sagte ein Sprecher am Donnerstag in New York. Alle Gruppen vor Ort sollten das Mandat der UN-Mission auf den Golanhöhen akzeptieren und die Sicherheit der Soldaten garantieren, hieß es weiter. Nach rund zwei Wochen in den Händen militanter Extremisten waren die von den Fidschi-Inseln stammenden Soldaten der UN-Beobachtermission auf den Golanhöhen (Undof) übergeben worden, wie ein Sprecher der Vereinten Nationen mitteilte. Allen Blauhelmen gehe es gut. Katar soll die Freilassung der Soldaten ausgehandelt haben.

IS-Terroristen auf türkische Staatskosten im Spital

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FIFA-WM 2022: Zwei Menschenrechtsaktivisten in Katar verschwunden

Zwei Menschenrechtsaktivisten in Katar verschwunden

Doha/London 5. September 2014 (Press TV/IRIB)

Zwei Mitarbeiter einer norwegischen Menschenrechtsorganisation sind in Katar verschwunden.

Die Organisation „Global Network for Rights and Development“ (GNRD) teilte in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung mit, Krishina Upadhyaya und Ghimire Gundev, zwei britische Staatsangehörige, die für die Organisation arbeiten, sind in Katar spurlos verschwunden, nachdem sie in Schreiben die Kollegen über ihre Situation in Katar informiert haben. Die GNRD bemerkt in der Erklärung weiter, seit vier Tagen habe man keine Informationen über das Wohlbefinden der zwei Mitarbeiter; es sei zu befürchten, dass sie während ihrer Recherchen über die Situation Gastarbeiter, die am Bau der Einrichtungen für Weltmeisterschaften 2022 beschäftigt sind, festgenommen worden sein könnten. Ein Sprecher der britischen Botschaft in Doha teilte dazu mit: „Wir haben Informationen, dass zwei britische Staatsbürger festgenommen worden sind“. Menschenrechtsorganisationen haben mehrere Male über menschenverachtende Situation der Gastarbeitet in Katar berichtet.

Protest gegen militärische Intervention: libysche Demonstranten verbrennen ägyptische Flagge

Libysche Demonstranten verbrennen ägyptische Flagge

Tripolis 30. August 2014 (Tasnim/IRIB)

Tausende Libyer sind am Freitag in der Hauptstadt auf die Straße gegangen, um gegen die militärische Intervention der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Ägyptens in Libyen zu protestieren.

Einem Bericht der französischen Nachrichtenagentur AFP zufolge haben heute Tausende Bürger bei ihrer Kundgebung in den Straßen von Tripolis ihre Unterstützung der Koalition „Fajr Libya“ zum Ausdruck gebracht, sie verurteilten den militärischen Eingriff der VAE und Ägyptens in dieses Landes. Die Protestierenden riefen bei dieser Demonstration, die im al-Thawra Platz (dem ehemaligen al-Khdra Platz) im Zentrum von Tripolis stattfand, Parolen gegen den ägyptischen Präsidenten Abd al-Fattah as-Sisi und Regierungsvertreter der VAE. Die Demonstranten verbrannten die Flaggen dieser beiden Staaten. Ein Redner sagte, dass die VAE und Ägypten gegen die libyschen Revolutionäre vorgehen. Die Koalition „Fajr Libya“, die aus Misrata-Millizen besteht und von der katarischen Regierung unterstütz wird, wirft den Vereinigten Arabischen Emiraten und Ägypten vor, Luftangriffe auf Tripolis geflogen zu haben. Vor rund einer Woche eroberte die „Fajr Libya“ den Flughafen von Tripolis.

ISIS droht mit ballistischer Rakete und Haubitzen

ISIS verkündet Besitz ballistischer Rakete

2. Juli 2014 – © Foto: REUTERS/Stringer

STIMME RUSSLANDS Die Gruppierung „Islamistischer Staat im Irak und der Levante“ (ISIS) hat erklärt, dass sie eine ballistische Rakete besitzt. Dies teilte der Fernsehsender Al-Arabiya mit.

Mitglieder der Gruppierung haben eine Videoaufzeichnung ins Netz gestellt, auf der zu sehen ist, wie über einen Platz in der syrischen Stadt Rakka eine R-17- Rakete auf einem Laster gefahren wird.

Die Rebellen veröffentlichten auch Fotos, auf denen, wie sie behaupten, drei amerikanische Haubitzen M198 abgebildet sind, die sie von der irakischen Armee in Mossul erbeutet hatten.

Die sunnitische Gruppierung hat in den letzten Wochen mehrere Städte im Irak sowie Gebiete an der Grenze zu Syrien und Jordanien erobert. Am 29. Juni verkündete ISIS die Gründung eines Kalifats auf den eingenommenen Territorien.

Al-CIA-da Terror in Syrien

(die Meldungen ohne Quellen- oder Autorenangabe verfasste Kay Hanisch)

UNO: Bewaffnete Extremisten in Syrien attackieren verstärkt die Infrastruktur

Valerie Amos Valerie Amos – New York 27. Juni 2014 (dpa/IRIB)

Nach Angaben der Vereinten Nationen gelten die die Angriffe der bewaffneten Extremisten verstärkt der Infrastruktur in den Städten.

«In den vergangenen Wochen haben die Angriffe der bewaffneten Opposition auf die zivile Infrastruktur zugenommen», sagte die UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos am Donnerstag vor dem UN-Sicherheitsrat in New York. «Das hat zu erheblichen Schäden geführt, etwa zur Unterbrechung der Wasserversorgung, der Abwasserleitungen und der Elektrizität.» Allein in Aleppo hätten eine Million Menschen kein sauberes Wasser.

Trotz einer im Februar einstimmig vom Sicherheitsrat verabschiedeten Resolution, die den Schutz von Zivilisten und freien Zugang für Helfer fordert, habe sich die Lage in dem Land nicht gebessert. «Es gibt zahllose Beispiele für gezielte Attacken auf Zivilisten in dicht besiedelten Gegenden, und das unter Missachtung der grundlegendsten Prinzipien des Völkerrechts.» Der Grad der Zerstörung «ist unmenschlich und fern jeder menschlichen Würde».

241 000 Menschen würden noch immer in belagerten Gebieten leben. Nur ein Prozent habe in den vergangenen Wochen mit dem Nötigsten versorgt werden können. Insgesamt würden 10,8 Millionen Syrer Hilfe von außen brauchen, 1,5 Millionen mehr als vor einem halben Jahr. Bislang seien etwa 60 Helfer getötet worden.

150 syrische Schülerinnen und Schüler durch ISIS-Terroristen entführt

3. Juni 2014 Aleppo (al-Alam/IRIB)

Die terroristischen Elemente des Islamischen Staates im Irak und Syriens(ISIS, auch   ISIL) haben 150 kurdische Schülerinnen und Schüler, die sich zur Teilnahme an der Abschlussprüfung aus der Region Ain al-Arab nach Aleppo begeben hatten, entführt.

Al-Alam zufolge gab Human Rights Watch in Syrien unter Berufung auf zuverlässige kurdische Quellen bekannt, die Elemente der ISIS-Terrorgruppe hätten am Donnerstag diese Schüler verschleppt.

Diese Terrorgruppe  bringt die entführten Schüler in Häusern und Militärstützpunkten in der Stadt Manbaj unter, um sie dann in Militärschulen 10 Tage lang Zwangsausbildungen zu unterziehen. Ain al-Arab steht gegenwärtig unter der Kontrolle der syrischen Kurden und da in dieser Stadt keine Abschlussprüfungen abgehalten werden können, legen 1500 Schülerinnen und Schüler ihre Prüfung in anderen Städten ab.

Bislang liegen keine Nachrichten über die Lage der 150 entführten Schüler und Schülerinnen vor.

Syrische Rebellen beschießen Aleppo – 50 Tote Weiterlesen

ISIS: mit Hilfe von Öl-Diktaturen über 1Milliarde Pfund auf Konten „The Times“

21. Juni 2014 London (IRIB/Farsnews)

Reiche Scheichs  in den  Anrainerstaaten des Persischen Golfes sollen  Medien zufolge ISIS-Terroristen  Millionen Dollar zur Verfügung gestellt haben.

 Laut einem Bericht der der britischen Tageszeitung „The Times“ von heute, samstag,  hat  Terrorgruppe ISIS eine Milliarde und 200 Millionen Pfund auf ihren Bankkoten  und ist fanziell fast unabhängig.  Sie   ist finanziell in der Lage,  lokale Volksstämme und manche  Verantwortliche finanziell zu unterstützen. Diesem Bericht zufolge erhalten  die Terroristen seit 2011 große Geldsummen aus  Anrainerstaaten des Persischen Golfes. Diese Gelder werden in der Regel von  Kuwait und Katar aus   über die Grenzen in die Türkei transportiert.

Libyen im Widerstand gegen die terroristische NATO-Besatzung!

(Die Meldungen ohne Autoren- oder Quellenangabe verfasste Kay Hanisch)

Mehrere Botschaften in Libyen geschlossen

Mehrere  Botschaften in Libyen geschlossen

19. April 2014 – Tripolis (Pars News/Irib)

Mehrere  Botschaften unter anderem die der arabischen Länder haben  diplomatischen Kreisen zufolge ihre Dienste in Tripolis  wegen der mangelnden Sicherheit eingestellt.
 Ausländische Diplomaten in Libyen verließen  wegen des Anstiegs der Gewalt und der mangelnden  Sicherheit die Hauptstadt  Tripolis, hieß es dazu weiter.  Angriff  Bewaffneten auf die portugiesische Botschaft  am  Freitag und Verletzung eines Sicherheitspolizisten sowie Entführung des jordanischen Botschafters waren offenbar Grund für diese Entscheidung. Bewaffnete entführten einen Mitarbeiter der tunesischen Botschaft in Libyen. Bislang liegt kein Bericht über sein Schicksal vor.

Rebellen besetzen Großbritanniens und Kanadas Konsulate in Libyen

Tripolis29. Nov. 2013 – Tripolis – Foto: Flickr.com/Bryn Pinzgauer/cc-by

STIMME RUSSLANDS Die Botschaften von Großbritannien und Kanada in Tripolis haben ihre Arbeit aus Sicherheitsgründen eingestellt.

Das Gebäude in der libyschen Hauptstadt, in dem sich die Konsulatsabteilungen zweier Länder befinden, wird Medien zufolge zurzeit von illegitimen bewaffneten Gruppierungen kontrolliert.

Am Donnerstag forderte die einflussreiche Bewegung „Einsatzzentrale libyscher Revolutionäre“ den Rücktritt der Regierung mit Ali Seidan an der Spitze und die Bildung eines Krisenübergangskabinetts.

Neun Tote bei Gefecht zwischen Armee und Miliz in Bengasi

Ein Armee-Anhänger am Montag in Benghazi. 25. Nov. 2013 – Ein Armee-Anhänger am Montag in Benghazi – Bengasi (dpa/IRIB)

Bei einem mehrstündigen Gefecht zwischen Soldaten und Milizen sind in Libyen neun Menschen getötet worden.

Das berichteten lokale Medien unter Berufung auf das Innenministerium. Die Zahl der Verletzten wurde mit 49 angegeben. Die Sicherheitskräfte forderten die Bewohner der östlichen Hafenstadt Bengasi am Montagmorgen auf, ihre Häuser nicht zu verlassen. Die staatliche Nachrichtenagentur Lana meldete, mehrere «Revolutionäre» aus Bengasi hätten zu den Waffen gegriffen, um die Armee zu unterstützen. Bis zum Mittag hatte sich die Lage wieder beruhigt. In Tripolis hieß es, die Kämpfe zwischen Angehörigen einer Spezialeinheit der Armee und Kämpfern der Miliz Ansar al-Scharia hätten in der Nacht begonnen, nachdem sich die Miliz geweigert habe, ihre Stützpunkte den regulären Truppen zu übergeben. Die Miliz war während des Aufstandes gegen Ex-Diktator Muammar al-Gaddafi als Revolutionsbrigade 2011 gegründet worden. Die Entwaffnung der Milizen ist bislang die größte Hürde für die Übergangsregierung von Ministerpräsident Ali Seidan.

Vier Verletzte bei Explosion in Tripoli Weiterlesen

USA wollen Terror in Syrien weiter vorantreiben

28. März 2014Washington (Reuters/IRIB)

Die USA erwägen einer Zeitung zufolge den Ausbau ihrer verdeckten Militärhilfe für die Rebellen in Syrien.

Es werde unter anderem diskutiert, die Gegner von Präsident Baschar al-Assad mit Flugabwehrraketen auszurüsten, berichtete die „Washington Post“ am Freitag. Die Zahl der pro Monat vom Geheimdienst CIA in Saudi-Arabien, Jordanien und Katar ausgebildeten syrischen Kämpfer solle auf 600 verdoppelt werden. Die Regierung von Präsident Barack Obama denke zudem darüber nach, statt CIA-Agenten Militärs als Ausbilder einzusetzen. Die Rebellen hätten argumentiert, dass dies politisch weniger brisant sei, berichtete das Blatt. Katar sei bereit, die Kosten für das erste Jahr des Programms zu übernehmen. Diese könnten Hunderte Millionen Dollar erreichen.

Obama wurde am Freitag in Riad erwartet. Sein stellvertretender Nationaler Sicherheitsberater Ben Rhodes sagte, die USA und Saudi-Arabien arbeiteten seit einigen Monaten besser zusammen, was die Unterstützung der Rebellen angehe. Der Bürgerkrieg werde ein Thema bei Obamas Besuch sein.

moderne Sklaverei: Über 400 nepalesische Bauarbeiter in Katar gestorben

ausländischen Arbeiter in Katar ausländischen Arbeiter in Katar

16. Feb. 2014Doha (Press TV)

Eine Menschenrechtsorganisation in Nepal meldete, dass über 400 nepalesische Bauarbeiter in Katar ihr Leben verloren haben.

Das Pravasi Nepal Koordinationskomitee-PNCC- verfolgt die Todesfälle der nepalesischen Arbeiter in Katar. Dieses Komitee hat jüngst mit Hilfe offizieller Stellen in Doha eine Liste der Verstorbenen aufgestellt. Dieses Komitee warnte, dass bis 2022 die Opferzahlen auf 4000 steigen können. Damit geraten die FIFA und Katar nochmals unter Druck, um weitere Arbeiterverluste zu den Vorbereitungen der Weltmeisterschaften zu verhindern. Die nepalesischen Arbeiter machen nur 20% der 2 Mio. ausländischen Arbeiter in Katar aus; die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich viel höher. Es besteht die Gefahr, dass auch zahlreiche Arbeiter anderer Nationen ihr Leben in Katar verloren haben, doch darüber sind kein offiziellen Angaben vorhanden.

moderne Sklaverei: Über 450 indische Arbeiter 2012/13 in Katar ums Leben gekommen

Katar geriet aufgrund der Arbeitsbedingungen und zahlreicher Todesopfer erneut in dei KritikKatar geriet aufgrund der Arbeitsbedingungen und zahlreicher Todesopfer erneut in dei Kritik

16. Feb. 2014 – Neudelhi (IRIB News)

Katar ist als Gastgeber der Fußball-WM 2022 aufgrund der Arbeitsbedingungen und zahlreicher Todesopfer auf den Baustellen erneut in die Kritik geraten.

Nach Angaben der indischen Botschaft in Katar sind in den beiden vergangenen Jahren insgesamt über 450 indische Arbeitskräfte in Katar gestorben, berichtet die Nachrichten-Agentur AFP. Im Jahr 2012 wurden 237, in den ersten elf Monaten 2013 218 Todesopfer verzeichnet. Der britische Guardian hatte zuvor bereits über Hunderte nepalesische Gastarbeiter, die im Emirat am Persischen Golf zu Tode gekommen waren, berichtet. Die indische Botschaft gab allerdings keine Details an, unter welchen Umständen die indischen Arbeitskräfte umgekommen waren.

Die Brut des Teufels richtet sich selber

SymbolbildSymbolbild – 10. Jan. 2014 Damaskus(IRIB/RIA Novosti)

Rund 500 Tote bei Kämpfen zwischen rivalisierenden Gruppen in Syrien

Bei den Kämpfen zwischen rivalisierenden Gruppen in Syrien sind Medien zufolge hunderte  Kämpfer auf beiden Seiten getötet worden.

Wie die russische  Nachrichtenagentur „RIA Novosti“ am Freitag  unter Berufung auf AFP berichtete, kamen rund 500 Rebellen  bei den einwöchigen Gefechten zwischen Rebellen  und Kämpfern der Al-Kaida-nahen Extremistengruppe „Islamischer Staat im Irak und in Syrien“(ISIS) ums Leben.

„Wir haben den Tod von 482 Menschen bei den Gefechten festgestellt. Davon 85 Ortseinwohner, 240 Vertreter der bewaffneten Opposition und 157 Mitglieder des Islamischen Staates im Irak und der Levante“, teilte der Leiter der  in London ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (OSDH) Rami Abdel Rahman mit.

Zuvor hatte die OSDH mitgeteilt, die syrische Armee habe 45 bewaffnete Aufständische getötet, welche versucht hätten, aus der syrischen Stadt Homs auszubrechen.

Laut der Staatsagentur Sana wurden bei den Gefechten zwischen Armee und Regimegegnern 37 Mitglieder diverser Brigaden getötet, die gegen die Regierungstruppen kämpfen.

Syrien: Christen verteidige​n Moschee, Muslime beten in Kirche

Feuertaufe für Syrien. Christen und Muslime beten in Kirche für ihre Nation (Foto: Screenshot via Youtube).

 |  19.02.13Feuertaufe für Syrien. Christen und Muslime beten in Kirche für ihre Nation (Screenshot via Youtube).

Christen und Muslime in Syrien kämpfen Seite an Seite gegen radikale Islamisten. Offenbar spielt der arabische Nationalismus eine größere Rolle, als die Religion. Doch Syrien läuft weiterhin Gefahr zu zerfallen.

Syrische Christen und Muslime sind offenbar enger verflochten, als es der europäischen Öffentlichkeit bisher vermittelt wurde. Die Berichterstattung über den Syrien-Konflikt liefert nur ein sehr lückenhaftes Bild von der alltäglichen Realität der Syrer. Die russische Reporterin Anastasia der Online-Zeitung Vesti.ru hat im Jahr 2012 eine Dokumentation über den Syrien-Konflikt erstellt („Die Syrien-Tagebücher“). Es zeigt ein Volk im Befreiungskampf gegen ausländische radikale Islamisten und bewaffneten Rebellen, die damit beschäftigt sind Angst und Terror unter den Syrern zu verbreiten. Doch syrische Christen und Muslime (Sunniten und Alawiten) sind in gleichem Maße von der Gewalt durch Al-Qaida Kämpfer aus dem Ausland und syrischen Rebellen betroffen. Die syrischen Bürger befinden sich im Schockzustand, weil sie eine derartige Gewalt zuvor nicht erlebt haben. Insbesondere Alawiten fürchten die Gewalt radikal-islamistischer Gruppen (mehr – hier). „Wir sind Syrer. Wir lieben das Leben und haben jahrhundertelang zusammen gelebt. Doch diese Menschen lieben den Tod. Egal, wo diese Rebellen eindringen. Das Erste, was sie tun sind öffentliche Hinrichtungen vorzunehmen. Dabei ist die Religion nicht entscheidend. Sie versuchen Angst unter den Zivilisten zu verbreiten“, so ein syrischer Soldat.

Im Zuge der Dokumentation wird erwähnt, dass es in Syrien nur einen gängigen Begriff für Moscheen und Kirchen gebe. Sie werden alle schlichtweg „Tempel“ genannt. Deshalb verwundert es auch nicht, dass man muslimische Soldaten der syrischen Armee sieht, die in der Kirche beten und Marienbilder küssen. Eine christliche Mutter erzählt von dem Schicksal ihres Sohnes, der in der syrischen Armee diente. Ihr Sohn sei an der Verteidigung der Hauptmoschee von Aleppo gewesen, die von syrischen Rebellen angegriffen wurde. Er habe seiner Mutter gesagt, dass die Moschee ein heiliger Ort der syrischen Nation sei und er sie gegen die Rebellen verteidigen werde. Doch die Rebellen erstürmten die Moschee und ihr Sohn wurde bei den Gefechten getötet.

Auch der Großmufti von Syrien, Ahmad Badr al-Din Hassun, kommt zu Wort und sagt, dass all diese Ereignisse in Syrien nur dem Zweck dienen, das Land entlang konfessioneller Grenzen zu zerteilen. Die Opposition sei nicht einig. Einige wollen einen säkularen Staat und andere wiederum wollen einen Religionsstaat. Sie sind untereinander zerstritten und haben keine faktischen Vorschläge zu bieten. Er habe sie alle eingeladen, um Gespräche zu führen. Doch niemand sei seiner Einladung gefolgt. Die bewaffneten unter ihnen seien ohnehin vom Ausland gesteuert und sollen in Syrien nur Verwirrung und Chaos stiften (mehr – hier). Auf die Forderung der Opposition, dass es erst zu Gesprächen kommen könne, wenn das Assad-Regime falle, antwortet der Großmufti: „Ok. Aber die Frage ist nur, mit wem sie dann noch reden wollen?“, so al-Din Hassun.

alle Fakten zum Syrien-Konflikt

Sicherung des Öls – EU bildet Militärs in Libyen aus

Die Staaten der EU geben Milliarden in Libyen aus, um das Land nach dem Bürgerkrieg von 2010 stabil zu halten. Davon profitieren die Rüstungskonzerne. Die Sicherheitslage bleibt angespannt. (Foto: dpa)Die Staaten der EU geben Milliarden in Libyen aus, um das Land nach dem Bürgerkrieg von 2010 stabil zu halten. Davon profitieren die Rüstungskonzerne. Die Sicherheitslage bleibt angespannt. (Foto: dpa)

Aufrüstung – Mit Steuergeldern

Offiziell hilft die EU bei der Ausbildung der zivilen libyschen Sicherheitskräfte. Tatsächlich baut sie in Libyen mit europäischen Steuergeldern eine Armee auf. Das Land muss unter Kontrolle gehalten werden, damit das libysche Öl fließen kann. Mit den Öl-Einnahmen werden internationale Konzerne bezahlt.

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alles Wissenswerte zum Thema finden Sie auf unserem Block unter „Libyen“

Ausbeutung in Katar: Zwangsarbeit für Fußball-Show

Sepp Blatter und Franz Beckenbauer: Die Lichtgestalten der internationalen Fußball-Geschäfts zeigen wenig Interesse an den verheerenden Zuständen auf den Baustellen in Katar. (Foto: dpa)Sepp Blatter und Franz Beckenbauer: Die Lichtgestalten der internationalen Fußball-Geschäfts zeigen wenig Interesse an den verheerenden Zuständen auf den Baustellen in Katar. (Foto: dpa)

Globalisierung – Die Zukunft der Arbeit

Unter menschenunwürdigen Bedingungen müssen Arbeiter in Katar die Voraussetzung für das Spektakel einer Fußball-WM schaffen. Erpressung, Ausbeutung und Betrug gehören zum Alltag. Der internationale Fußballverband Fifa schaut einfach weg.

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Honigmann Nachrichten vom 4. Sept. 2013 – Nr. 171

Themen:

Schon Babys zeigen Mitgefühl für Opfer von Angriffen

Ein sich selbst aufblähendes Schuldensystem

Dem Aktienmarkt droht ein Desaster

Edelgasmotor kurz vor Fertigstellung vom FBI beschlagnahmt!

Quebec will Bürgern Tragen religiöser Symbole in öffentlichen Einrichtungen verbieten

Noam Chomsky: Ein möglicher Angriff auf Syrien wäre Kriegsverbrechen

Den Krieg verkaufen: Weißes Haus sagt, daß der Angriff ‘Israel schützen’ wird

Sprecher beider Kammern des US-Kongresses befürworten Schläge gegen Syrien

Nicolás Maduro: Friedensbrief an Obama (kl. Ausschnitt)

Rußland entsendet Docklandungsschiff “Nowotscherkassk” in’s Mittelmeer

USA verletzten offenbar Österreichs Luftraum für Vorbereitung der Syrien-Intervention

Syrien-Konflikt – Frankreich: Sozialisten wollen Abstimmung über Syrien unterbinden

Italien – Beppe Grillo: “Unsere Schulden fressen uns auf”

Slowenien – Banken-Misere nimmt kein Ende

Streik gegen Tagelöhnerei

Schäuble zu Griechenland: “Wir haben ein Problem”

Brüderle: “ESM hat Deutschland 22 Milliarden in Cash gekostet”

Konzentrationslagergeld

Duden zum “Sprachpanscher” erklärt

Kinder WEGGENOMMEN in schockierendem Sondereinsatz

Philosophieren mit Kindern ist ein spannendes Abenteuer

 

Die moralisch bankrotte westliche Welt

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Der aktuelle Umgang des Westens mit Syrien zeigt deutlich auf, in welch einer Bigotterie wir »Westler« doch gefangen sind. Wir Westeuropäer und Nordamerikaner, die wir hinter dem Schutzschild der Demokratie und der Menschenrechte als Moral- und Tugendwächter dieser Welt agieren.

Wir geben uns selbst das Recht, über gut und böse, über Moral und Unmoral, ja selbst über richtig und falsch zu urteilen. Und dennoch sind unsere Zeigefinger nur geschickt inszenierte Ablenkungsmanöver, welche den tatsächlichen Interessen unserer Regierungen und den hinter ihnen stehenden multinationalen Konzernen dienen.

Mit der selbsternannten »Weltpolizei« an der Spitze sowie den Hilfssheriffs aus den unterschiedlichsten Ländern im Gefolge führen wir Kriege gegen vermeintliche Terroristen und »Schurkenstaaten«. Gegen Menschen und Staaten, die sich nicht dem Willen der »Good Boys« beugen wollen und zu schwach sind, um sich effektiv wehren zu können. Unsere Regierungen spielen ein doppeltes Spiel, indem sie diese angeblichen Terroristen und Schurken zuerst mit Waffenlieferungen fördern, um sie danach als potentielle oder tatsächliche Bedrohungen ausschalten zu können. Die Rüstungsindustrie freut sich darüber wie auch all jene Unternehmen, die sich beim Wiederaufbau der zerstörten Städte eine goldene Nase verdienen. – Zum Weiterlesen –

Unruhen und ein drohender Militärputsch in Ägypten – Meinungsbildung im Würgegriff des Dollars

Erst vor einem Jahr kam es in Ägypten nach 32 Jahren militärischen Ausnahmezustand unter der Ägide Mubaraks zu freien Wahlen infolge eines Volksaufstandes. Gestern nun stand die Zentrale der gewählten regierenden Partei der Muslimbruderschaft in Flammen. Ein tosender Mob brandschatzte im Namen der Demokratie und das Militär stellt dem amtierenden Ministerpräsidenten Mursi ein Ultimatum: Binnen 48 Stunden sollte Mursi Neuwahlen ankündigen oder das Militär würde diese erzwingen.

Militärputsch in Ägypten droht: General stellt Regierung Ultimatum

Verfassung & Demokratie erkämpft und doch nichts gewonnen?

Zu dieser Einschätzung könnte man gelangen, wenn man die Bilder sieht und den massenmedialen Ergüssen folgt. Doch warum glänzt unsere Scheiße während ägyptische unter der Nase lodert?

Tja, Mursi ist halt ein böser Moslem und kein guter Islamist, so wie wir eben nur aufrechte Christen in unseren Regierungen haben. Das machten uns die Medien schon vor seiner Wahl deutlich. Ihrer Berichterstattung folgend könnte es seiner Zeit keinen schlechteren als Mursi und seine Muslimbruderschaft für die Regierung geben. Wie man sich ehrenwerte internationale Kooperationspartner vorstellt, kann man in Saudi-Arabien, Katar, Bahrain, neuerdings in Libyen und, ginge es nach dem Geschmack „westlicher Werte“, auch bald in Syrien ablesen. Auch Mubarak war ein treuer und anschmiegsamer Weggefährte den vor allem Israel dem Volkswillen der Ägypter lange nicht preisgeben wollte. Die USA erkannten hingegen frühzeitiger die nicht mehr zu kontrollierende Situation und reagierten nebst den stetig verfügbaren Mitteln und Wegen (Stiftungen & NGOs) auch mit einer international angestrengten Initiative auf die Gegebenheiten.

G8: 20 Milliarden Dollar für den arabischen (demokratischen) Frühling

Und so ist nach der Wahl wieder vor der Wahl und am Ende kein Wahl. Damit das auch immer so bleibt finanziert der große Bruder auch weiterhin großspurig das ägyptische Militär. Getreu dem Motto schlage nie die Hand die dich füttert, funktioniert die übliche Seilschaft und wenn irgend wann doch nicht mehr innerhalb des Machtapparates, dann wird eben umgeschichtet.

USA drohen Ägypten mit Stopp der Militärhilfe

viel Erkenntnis wünscht Euer Norman Knuth