Tag-Archiv | Katastrofenschutz

NATO-Junta begeht Holocaust in der Ost-Ukraine

Ukraine: Hunger in Kramatorsk

29. Juni 2014 – Foto: RIA Novosti/Maxim Blinow

STIMME RUSSLANDS Ein Vertreter der Volkswehr namens Maxim hat in einem Interview für russische Journalisten erzählt, dass das Hauptproblem des ostukrainischen Kramatorsk nicht so sehr die Bombenanschläge, sondern Hunger geworden sei. Er präzisierte, dass die Menschen die Stadt nicht verlassen können.

„Die Menschen rechneten mit Renten und Gehalt und blieben deshalb in der Stadt. Jetzt haben sie nichts mehr. Es gibt Busse, die sie befördern können, aber alle haben Angst, ohne Geld wegzufahren“, sagte er.

Laut Angaben der Volkswehr gebe es nicht genug Humanitärgüter in der Stadt: Die ukrainische Armee hat alle dafür geeigneten Korridore abgesperrt. Laut einigen Berichten sehe die Lage in Slawjansk noch schlimmer aus.

Am 20. Mai hatte der ukrainische Innenminister Arsen Awakow berichtet, dass die Behörden die Auszahlung von Renten und Gehältern in Kramatorsk und Slawjansk einstellen.

Ukraine: Bus mit Flüchtlingen im Gebiet Donezk beschossen Weiterlesen

Hubschrauberabsturz: russische Politiker verunglücken im Raum Murmansk

Hubschrauber Mi-8 im Gebiet Murmansk verunglückt

STIMME RUSSLANDS Ein Mi-8-Hubschrauber ist im Norden Russlands abgestürzt, an Bord waren 18 Menschen, meldet das russische Katastrophenschutzministerium.

Die Maschine war zum Ort Kanosero unterwegs. Vermutlich fiel sie in einen der Seen herunter.

Nach vorläufigen Angaben konnten russische Abgeordnete an Bord sein: der stellvertretende Gouverneur des Gebiets Murmansk Sergei Skomorochow, der Leiter des Ausschusses für Waldwirtschaft im Nordwestlichen föderalen Bezirk Oleg Werenikin, der Generaldirektor des Unternehmens „Apatit“ Alexei Grigorjew, sein Stellvertreter Konstantin Nikitin, der Minister für Ökologie Alexei Smirnow und der Verwaltungsleiter von Kirowsk Alexei Swonar. Die Sucharbeiten haben begonnen.

Zwei Überlebende bei Hubschraubersturz im Gebiet Murmansk Weiterlesen

Russland und Armenien gründen humanitäres Eingreifzentrum

Russland und Armenien gründen humanitäres Eingreifzentrum

7. Dez. 2013 – Collage: STIMME RUSSLANDS

STIMME RUSSLANDS Russland und Armenien bauen ein gemeinsames Zentrum für humanitäres Eingreifen auf, das den Einwohnern von Transkaukasien bei folgenschweren Notstandsituationen helfen soll.

Dies teilte der russische Zivilschutzminister Wladimir Putschkow nach einem Treffen mit einer Delegation des armenischen Zivilschutzdienstes mit, das anlässlich des 25. Jahrestages des katastrophalen Erdbebens in der armenischen Stadt Spitak stattfand.

Das Erdbeben hatte sich am 7. Dezember 1988 im Nordwesten Armeniens ereignet. Dabei waren die Stadt Spitak und 58 Dörfer dem Erdboden gleich gemacht worden. Mindestens 25.000 Menschen waren ums Leben gekommen.

Russisches Katastrophenschutzministerium bildet Lebensmittelreserve in Jakutien

Siedlung Tiksi in Jakutien

2.Nov, 22:58 – Siedlung Tiksi in Jakutien Foto: RIA Novosti

STIMME RUSSLANDS Das russische Katastrophenschutzministerium hat mit der Bildung einer Lebensmittelreserve in Jakutien (Russisch-Fernost) angefangen. Dadurch soll ein Lebensmitteldefizit verhindert werden, das den fernen nördlichen Dörfern der Republik wegen Seichtwasser und Standfluss droht.

In der Nacht startet nach Jakutien ein Il-76-Flugzeug mit 40,5 Tonnen Lebensmittel an Bord.

Am 3. November findet im Katastrophenschutzministerium eine Sitzung der Arbeitsgruppe der Regierungskommission für Notfälle statt, wo die Maßnahmen zur Lebensversorgung in der Republik erörtert werden.