Tag-Archiv | Kernenergie

Außer Kontrolle: Tepco flutet Fukushima „irrtümlich“ mit radioaktivem Wasser

In Block 4 konnten bereits einige ungenützte Brennstäbe geborgen werden. Schlimmer ist die Lage in den Blöcken 1 bis 3, wo eine Kernschmelze stattfand. (Foto: dpa)In Block 4 konnten bereits einige ungenützte Brennstäbe geborgen werden. Schlimmer ist die Lage in den Blöcken 1 bis 3, wo eine Kernschmelze stattfand. (Foto: dpa)

In Fukushima überfluten 200 Tonnen radioaktives Wasser den Keller des Kraftwerks. Pumpen, die gar nicht in Gebrauch sein sollten, wurden irrtümlich eingeschaltet. Das Wasser ist hochgradig radioaktiv, so die Betreiberfirma Tepco. Denn es wurde zum Kühlen der Brennstäbe verwendet, aber noch nicht gefiltert.

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Tokio: Hoch radioaktiver Fallout verseucht und tötet die Bevölkerung

Der deutsche Physiker und Atomkraft-Experte Sebastian Pflugbeil hat äußert beunruhigende radioaktive Phänomene in der Millionenstadt Tokio beobachtet. (Foto: dpa)

Der deutsche Physiker und Atomkraft-Experte Sebastian Pflugbeil hat äußert beunruhigende radioaktive Phänomene in der Millionenstadt Tokio beobachtet. (Foto: dpa)

Der deutsche Physiker Sebastian Pflugbeil hat in Japan alarmierende Beobachtungen nach der Katastrophe von Fukushima gemacht. So habe er in der Haupstadt Tokio Phänomene beobachtet, die er noch nie gesehen habe: Radioaktiver Staub, der von der Kernschmelze stammen dürfte, sei auf den Straßen der Hauptstadt gefunden worden.

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Fukushima, . Hier ist seine subjektive (!) Einschätzung der Lage?

hintergrund1.jpgLiebe Leute, weil doch zuletzt hier eine Info die Runde machte, nach der es in Fukushima so dramatisch aussehe, dass die Existenz der Menschheit auf dem Spiel stünde, hat sich einer meiner Facebook-Freunde mal kundig gemacht. Hier ist seine subjektive (!) Einschätzung der Lage: „vom wissenschaftlichen Dienst des Bundestages gibt es zu Fukushima noch keine Neuigkeiten, das kann u.U. auch noch seine Zeit dauern, vorab aber noch ’n paar Updates zur Geschichte, basierend u.a. auf Informationen von Johannes Hano (ZDF, ist mit „Die Fukushima-Lüge“ für den internationalen Emmy-Award in der Sparte ‚CURRENT AFFAIRS‘ nominiert) – und die Infos sind nicht nur die, die er jetzt dieser Tage in Interviews von sich gibt… Zum Glück ist der Mann sehr entspannt, was persönlichen Kontakt betrifft: 1. Im Großen und Ganzen hält er den Bericht bei den Netzfrauen für plausibel, aber: – WAHRSCHEINLICH (heißt nicht: auf jeden Fall) werden sich die Brennstäbe in den Abklingbecken nicht mehr entzünden. Über den Abklingbecken lagern aber noch unabgebrannte Brennstäbe, die sich im Falle eines Einsturzes als sehr problematisch (massivster Euphemismus!) erweisen könnten. TEPCO hat Reaktor 4 zwar (wohlgemerkt nachdem die Doku von Herrn Hano sich mit japanischen Untertiteln rasend schnell verbreitete, in der er u.a. das Wort „Armageddon“ für das benutzt, was hätte passieren können, wenn das unter freiem Himmel passiert) mittlerweile überbaut, aber niemand kann sagen, wie stabil das bei einer weiteren Explosion ist… 2. Auf massiven internationalen Druck gibt es aus der letzten Woche zwei durchaus wichtige Neuigkeiten: 2.a) Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (Schwerpunktmäßig Frankreich, Deutschland, USA) sind in der letzten Woche zu den Bergungs-/Rettungsmissionen dazugestoßen. Damit besteht zumindest die Hoffnung, dass Harakiri-Aktionen ausbleiben und man sich z.B. schneller darum kümmert, dass auswärtige (auch technische) Hilfe hinzukommt und die Situation zusehends unter Kontrolle gerät – soweit das bei mindestens 3 geschmolzenen Atomkernen, für deren Kontrolle Technik überhaupt erst noch erfunden werden muss, möglich ist. 2.b)
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Fukushima: „Die Wahrscheinlichkeit, dass die Rettung gelingt, geht gegen Null“

Das Kernkraftwerk von Fukushima: Viele Lügen, und wenig Aussicht auf Erfolg bei der Verhinderung einer Katastrophe. (Foto: TBS News)Das Kernkraftwerk von Fukushima: Viele Lügen, und wenig Aussicht auf Erfolg bei der Verhinderung einer Katastrophe. (Foto: TBS News)

Atom-Katastrophe Folgen für die Menschheit

Der deutsche Physiker Sebastian Pfugbeil ist äußerst pessimistisch, dass eine elementare Katastrophe in Fukushima abgewendet werden kann. Die Folgen würden die gesamte Nordhalbkugel der Erde zu spüren bekommen. Pflugbeil: „Die Menschheit könnte bei Scheitern der Versuche, die gebrauchten Brennelemente des KKW Fukushima zu bergen, in einer bisher nicht gekannten Weise durch Strahlen geschädigt werden.“

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Taifun „Danas“ nähert sich der Atom-Ruine von Fukushima

Der Taifun Danas hat am 7. Oktober den Süden Japans erreicht und zieht in Richtung Fukushima. Das zerstörte Atomkraftwerk von Fukushima wird von Leiharbeitern gesichert. (Foto: NASA)Der Taifun Danas hat am 7. Oktober den Süden Japans erreicht und zieht in Richtung Fukushima. Das zerstörte Atomkraftwerk von Fukushima wird von Leiharbeitern gesichert. (Foto: NASA)

Atom-Katastrophe Leiharbeiter sichern die Anlage

Japanische Meteorologen haben die Ankunft des tropischen Wirbelsturms Danas für das Gelände des Atomkraftwerks von Fukushima für den 10. Oktober vorhergesagt. Die Sicherungsmaßnahmen auf dem Gelände sind dilettantisch. Als Arbeiter sind in Fukushima Billig-Löhner eingesetzt. Die Betreiber-Firma Tepco ist nicht in der Lage, den Reaktor unter Kontrolle zu bringen. Im beschädigten Gebäude lagern 1.300 hochgefährliche Brennstäbe.

  | , 02:11 Uhr