Tag-Archiv | Kolonialismus

Jemens kolonialistische Regierung bricht Einheitspakt mit Schiiten – Krieg in der Hauptstadt

Jemen bittet Ägypten um Vermittlung bei der Wiederaufnahme der Finanzhilfe Saudi-Arabiens

Der jemenitische Präsident Abed Rabbo Mansour Hadi Der jemenitische Präsident Abed Rabbo Mansour Hadi

Sanaa 19. Januar 2015 (Press TV/IRIB)

Der jemenitische Präsident Abed Rabbo Mansour Hadi hat um  die Vermittlung Ägyptens zur Wiederaufnahme der Finanzhilfe aus Saudi-Arabien  gebeten. Weiterlesen

Leichenteile auf Gorlowkas Straßen / Artilleriehagel auf abtrünnige ukrainische Städte massiver denn je

Donezk: Neun Tote und Dutzende Verletzte durch Beschuss

Mindestens neun Zivilisten, darunter ein vierjähriges Mädchen, sind laut dem Volkswehr-Stab von Donezk am Sonntag durch den Beschuss der Stadt durch die ukrainische Armee getötet worden. 44 Menschen, darunter vier Kinder, wurden verletzt.

Wie Vizestabschef Eduard Bassurin am Montag mitteilte, liegt ein schwerverletztes Kind auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Am vergangenen Tag seien insgesamt 56 Verstöße gegen den Waffenstillstand registriert worden.Durch den Beschuss wurde laut der Stadtverwaltung Donezk die Strom- und Gasversorgung beschädigt. Von der Wärmeversorgung sind gegenwärtig 488 Wohnhäuser, 14 Krankenhäuser, 27 Kindergärten, 30 Mittelschulen und 143 anderer Abnehmer abgeschnitten, heißt es auf der Internetseite der Behörde.

Quelle: RTWährenddessen schwor der ukrainische Präsident bei einer Gedenkkundgebung, dass er die Kontrolle über den Donbass zurückgewinnen wird. Dabei baut er auf die Unterstützung durch die USA.

19. Januar 2015 RT deutsch

Donezk fordert OSZE auf: Kiew zu Einhaltung von Friedensvereinbarungen zwingen

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Jemen: Die Terroristen stammen aus anderen Ländern

Sanaa 17. Januar 2015 – (IRNA/IRIB)

Der Vorsitzende des Nationalen Sicherheitsbüros im Jemen, Ali Hassan al-Ahmadi, sagte, dass der Jemen keine Terroristen exportiere.

Vielmehr kämen diese aus anderen Ländern der Welt, insbesondere aus Europa und den USA in den Jemen. Ahmadi fügte in einem Gespräch mit der kuwaitischen Zeitung al-Seyassah hinzu, dass Sharif Koashi für einige Jahre in Frankreich inhaftiert wurde, er sich aber nur für 10 Tage im Jemen aufgehalten habe.“ Er weiter: „Die Welt hat wegen des Terrorangriffs in Frankreich keine Ruhe und keinen Frieden mehr. Am selben Tag wurden bei einem terroristischen Angriff auf die Polizei-Universität im Jemen 40 junge Menschen getötet und 70 weitere verletzt. Eine Woche zuvor ermordeten die Terroristen am Jahrestag des geehrten Propheten des Islam -s.a.- dutzende Menschen.“ Ahmadi fuhr ferner fort: „Die ausländischen Terroristen kommen aus elf Ländern, darunter aus arabischen Ländern, aus Asien, aus Afrika sowie Europa und sind in verschiedenen Provinzen im Jemen verstreut und begehen Verbrechen.“

Eskalation: Poroschenko befiehlt Artilleriehagel auf Donezk

Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in Minsk geplatzt
© Sputnik/ Egor Eryomov

Die für Freitag geplanten neuen Friedensgespräche zur Ukraine in Minsk sind im letzten Moment abgesagt worden. Die Vertreter aus den nicht anerkannten „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk, die vergeblich in der weißrussischen Hauptstadt gewartet haben, machten die Regierung Kiew für das Platzen des Treffens verantwortlich.

Regelung der Krise in der Ukraine

© REUTERS/ Valentyn Ogirenko – UN-Diplomat: Fenster für Möglichkeit der Ukraine-Regelung nicht verpassen

Das Treffen von Vertretern der Ukraine, Russlands, der OSZE und der „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk finde nicht statt, teilte der weißrussische Außenamtssprecher Dmitri Mirontschik am Nachmittag mit. Nach Angaben der ukrainischen Botschaft in Weißrussland ist der ukrainische Vertreter Leonid Kutschma nicht nach Minsk gekommen.„Die ukrainische Seite hat das Treffen platzen lassen“, kommentierte der Unterhändler der „Donezker Volksrepublik“, Denis Puschilin, vor der Abreise aus Minsk. „Wir haben alles getan, damit der Verhandlungsprozess weitergeht.“ Er bezeichnete es als wichtig, die Gespräche fortzusetzen. „Ein Termin für neue Verhandlungen steht noch nicht fest, aber wir sind für weiteren Dialog offen.“

Erneut tote und verletzte Zivilisten bei Artilleriebeschuss in Ostukraine

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Regierungsbildung in Libyen unter Waffengewalt erzwungen

Dutzende Tote und Verletzte in Libyen
Tripolis 10. Januar 2015 – (IRIB)

Gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen libyscher Armee und Milizen haben neun Tote und 15 Verletzte hinterlassen.

Laut Asharq Al-Awsat sagte ein Kommandant der bewaffneten Gruppe Mujahidin-Rat am Samstag in der Stadt Darna: „Bei den Auseinandersetzungen mit den Kämpfern der Chalifa Haftar in einem Gebiet in Darna kamen fünf Soldaten ums Leben.“ Seinen Angaben zufolge starben insgesamt 15 Menschen. Die Uno berichtete heute über die Zustimmung der Konfliktparteien in Libyen zu einer neuen Verhandlungsrunde mit dem Ziel der Krisenlösung in diesem Land. Die schweren Konflikte in Libyen in der Zeit seit dem Sturz von Diktator Muammar al-Gaddafi sind beispiellos.

Libyen fordert internationale Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus

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Peru zwingt junge Arbeitnehmer in die Sklaverei

Proteste gegen neues Jugend-Arbeitsgesetz in Peru

Jugendliche und Gewerkschaften rufen zu Demonstrationen auf. Regierung gibt sich uneinsichtig. Verfassungsbeschwerde wird zugelassen

Demonstrationen gegen das neue Arbeitsgesetz für Jugendliche

Demonstrationen gegen das neue Arbeitsgesetz für Jugendliche – Quelle: portaldelsur.info

Lima 16.01.2015 – amerika21/

Ein neues Arbeitsgesetz für Jugendliche ist in Peru seit vergangenem Dezember Anlass für Kritik und Demonstrationen seitens der Betroffenen und der Opposition. Die protestierenden Jugendlichen fordern die komplette Aufhebung des Gesetzes, da sich die Regierung nicht bereit zeigt, geforderte Änderungen umzusetzen oder überhaupt eine politische Debatte darüber im Kongress zuzulassen.

Mit großen Demonstrationen versuchen die Jugendlichen, die von zahlreichen Gewerkschaften unterstützt werden, seit Wochen ihren Forderungen Ausdruck zu verleihen. Währenddessen hat das Verfassungsgericht verkündet, dass die Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz zugelassen wird, da alle notwenigen Voraussetzungen erfüllt worden seien.

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Paraguay: Drogenhandel unter Polizeischutz

Paraguays Präsident Horacio Cartes (links) und der Chef der Nationalpolizei, General Francisco Alvarenga

Paraguays Präsident Horacio Cartes (links) und der Chef der Nationalpolizei, General Francisco Alvarenga – Quelle: presidencia.gov.py

Asunción 14.01.2015 – amerika21/

Die massive Verstrickung der paraguayischen Polizei mit dem grenzübergreifenden Drogenhandel nach Brasilien ist publik gemacht worden. Nachdem mehrere Leiter von Polizeidienststellen im Nordosten Paraguays ausgewechselt wurden, hat der Senator der Liberalradikalen Partei, Luis Alberto Wagner, in Zusammenarbeit mit der Tageszeitung ABC Color unlängst eine Dokumentation der Verflechtung der örtlichen Polizei mit dem Drogenhandel vorgelegt. Die Auflistung der einzelnen Kommissariate und lokalen Polizeistellen belegen Schmiergeldzahlungen durch die Drogenmafia in Höhe von bis zu 400 Millionen US-Dollar jährlich.

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Afghanistan: IS auf Taliban losgelassen – Briten töten 2014 186 Zivilisten

Neun Polizisten im Osten Afghanistans getötet

Polizist in AfghanistanPolizist in Afghanistan

Kabul 4. Januar 2015 – (IRIB)

Laut einem Provinzsprecher haben Taliban-Milizen fünf Polizisten u. a. deren Kommendeur in der Provinz Lugar getötet.

Laut Associated Press aus Kabul ereignete sich dieser Vorfall einen Tag nach dem Mord an vier Polizisten in einer weiteren Provinz im Osten dieses Landes. Der Sprecher der Provinzregierung von Logar, Din Mohammed Darwish, fügte hinzu, fünf Beamte seien im Bezirk Baraki Barak in einen Hinterhalt geraten und von Extremisten erschossen worden. Laut Darwish kidnappten die Extremisten am Samstag vier Polizeibeamte in der Provinz Wardak in der Nähe von Lugar. Ihre Leichen wurden einige Stunden danach in der Nähe von Pol-Charkhi in der Provinz Wardak aufgefunden. Trotz des Endes des Nato-Kampfeinsatzes fliegen die USA weiter Luftangriffe in Afghanistan. Dabei wurden in der ostafghanischen Provinz Paktika  mindestens 18 Taliban-Kämpfer getötet. Die Provinz grenzt an Pakistan. Von dort kommen häufig Taliban nach Afghanistan, um dort Anschläge zu verüben.

Tonnenweise Drogen in Afghanistan beschlagnahmt

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mexikanisches Militär für Verschwinden der 42 Studenten verantwortlich?

Rolle der mexikanischen Armee wird immer undurchsichtiger. Angehörige der verschwundenen Studenten versuchen, sie auf Militärgelände zu finden

Eltern der verschwundenen Studenten suchen ihre Kinder in den Kasernen der mexikanischen Armee

Eltern der verschwundenen Studenten suchen ihre Kinder in den Kasernen der mexikanischen Armee – Quelle: tlachinollan.org

Mexiko-Stadt 14.01.2015 – amerika21/

Im Zuge der fortgesetzten Suche nach den verschwundenen Studenten haben Eltern, Kommilitonen und Mitglieder verschiedener politischer Organisationen am Montag erneut vor mehreren mexikanischen Militärstützpunkten protestiert.

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Ägypten: neue Militär-Junta hebt Urteil gegen Ex-Diktator Mubarak auf & schlägt neue Proteste gewaltsam nieder

1Toter und 1 Verletzter bei Demonstrationen gegen Al-Sisi

Demonstranten in Kairo liefern sich schwere Auseinandersetzungen mit der Polizei. (Archivbild)Demonstranten in Kairo liefern sich schwere Auseinandersetzungen mit der Polizei. (Archivbild)

Kairo 10. Januar 2015 – (IRIB)

Die gestrige Demonstration der Gegner des ägyptischen Staatspräsidenten Abd al-Fattah as-Sisis und Anhänger des gestürzten Präsidenten Mohammad Mursi wurde niedergeschlagen.

Informierte Quellen berichteten am Samstag, dass bei der Demonstration ein 17-jähriger junger Mann namens „Mohammad Jome“ durch Schüsse der ägyptischen Polizei getötet und eine weitere Person schwer verletzt wurde. Augenzeugen berichteten, dass die Demonstranten im Bezirk „al-Hiram“ von den Sicherheitskräften umzingelt und mindestens fünf Menschen verhaftet wurden.

Ägypten: Gericht hebt Urteil gegen Mubarak auf

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Kiew beraubt Ostukrainer ihrer Bankvermögen! & inziniert Zivildrama! / Polen fliegt Angehörige aus!

Ost-Ukraine: Rakete trifft Bus – zehn Tote

© Foto: Facebook / Vyacheslav Abroskin

In der Ostukraine sind am Dienstag zehn Menschen, größtenteils Zivilisten, nach Angaben der Kiewer Behörden getötet und 13 weitere verletzt worden. Die Menschen seien in einem Bus unterwegs gewesen, der von einer Rakete getroffen worden sei, teilte der Sprecher des Innenministeriums, Wjatscheslaw Ambroskin, via Facebook mit.

Der Sprecher machte die Donezker Milizen für den Beschuss verantwortlich. Die Aufständischen sollen aus Dokutschajewsk (20 km südwestlich von Donezk) „mit Mehrfachraketenwerfern Grad einen Artillerieangriff“ auf einen ukrainischen Kontrollposten im Raum Wolnowacha (40 km südwestlich von Donezk) verübt haben. Die Volkswehr der selbsterklärten „Donezker Volksrepublik“ (DVR) wies den Vorwurf zurück. „Niemand hat dorthin geschossen“, sagte Volkswehr-Kommandeur Eduard Bassurin. Die Volkswehr suche Kontakt mit Kiew, um die Umstände des Vorfalls zu klären. Der stellvertretende DVR-Volksratschef, Denis Puschilin, sagte seinerseits, dass es in der Region keine Zusammenstöße gegeben habe.

© Sputnik/ Mikhail Parkhomenko – Waffenruhe in Ukraine: Donezk unter heftigem Beschuss

Der militärische Konflikt in der Ost-Ukraine war kurz nach dem Umsturz in Kiew Anfang 2014 ausgebrochen. Nach der Entmachtung von Präsident Viktor Janukowitsch schickte die neue Regierung Truppen gegen die östlichen Kohlebergbau-Gebiete Donezk und Lugansk, weil diese den nationalistisch geprägten Machtwechsel nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Bei den Gefechten zwischen Militär und Volksmilizen sind laut UN-Angaben mehr als 4700 Zivilisten ums Leben gekommen. Ab dem 9. Dezember vereinbarten die Konfliktgegner unter Vermittlung der OSZE eine Waffenruhe. Am 9. Januar eskalierte die Situation wieder.

Donezker Volkswehr hat mit Beschuss von Linienbus nichts zu tun

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mexicanisches Regime schützt Paramilitärs & verfolgt Bürgerrechtler & -Verteidiger

Angehörige in Mexiko organisieren "Bürgersuche" nach vermissten Studenten

Angehörige der verschwundenen Studenten bei der Mahnwache an Weihnachten vor dem Regierungssitz in Mexiko-Stadt

Angehörige der verschwundenen Studenten bei der Mahnwache an Weihnachten vor dem Regierungssitz in Mexiko-Stadt – Quelle: vocesoaxaca.com

Ayotzinapa, Mexiko 09. Januar 2015 – amerika21/

Mehr als drei Monate nach dem Verschwindenlassen von 43 Lehramtsstudenten im südmexikanischen Bundesstaat Guerrero dauert die Suche nach den Vermissten weiter an. Bisher konnte nur die Leiche eines Betroffenen identifiziert werden. Angehörige und Freunde fordern daher weiterhin Aufklärung über das Schicksal der übrigen 42 Studenten, die in der Ortschaft Ayotzinapa verschleppt worden waren.

Sie kritisieren die zähen Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft und bemängeln, dass bisher keine präzisen Informationen veröffentlicht wurden. Die „Mahnwache für die 43“, bei der sich Familien und Freunde der Opfer engagieren, soll bis zur restlosen Aufklärung der Menschenrechtsverletzungen fortgesetzt werden. Außerdem rufen die Angehörigen zur Beteiligung der Bevölkerung an der Suche auf.

Das Solidaritätskomitee für Ayotzinapa, das aus sozialen Organisationen, Lehramtsstudenten und Bürgern besteht, folgte diesem Aufruf bereits und hat gemeinsam mit den Angehörigen begonnen, verschiedene Kasernen und Gefängnisse des Bundesstaates Guerrero auf Spuren der Verschwundenen zu überprüfen. Die Aktion soll zunächst bis zum 16. Januar fortgesetzt werden.

Unterdessen veranlasste die mexikanische Generalstaatsanwaltschaft die Verhaftung von zehn weiteren Polizeiangehörigen, die mutmaßlich an dem Verschwindenlassen der Lehramtsstudenten beteiligt gewesen sind. Laut der Bundesregierung erfolgten die Verhaftungen im Rahmen der staatlichen Ermittlungen und sollen dabei helfen, Klarheit über den Verbleib der 42 noch vermissten Studenten zu schaffen. Damit wurden bis heute insgesamt 58 Angehörige von Sicherheitskräften in der Region verhaftet.

Aktivisten und Menschenrechtsverteidiger sehen darin den Versuch, die bröckelnde Regierungsversion zu den Vorkommnissen in Guerrero zu stützen, um die eigene Verantwortung zu relativieren. Im Gespräch mit der mexikanischen Tageszeitung La Jornada sprach der Menschenrechtsaktivist Abel Barrera Hernández zudem von einem Stopp der Ermittlungen der mexikanischen Bundesregierung in der Region Iguala, in der sich nur noch Gutachter und Mitglieder des argentinischen Forensikerteams befinden sollen. Eine Gruppe von zehn Experten der Interamerikanischen Menschenrechtskommission werde erwartet. Barrera Hernández bemängelte zudem die „sehr begrenzte Teilnahme der Regierung“ an den Ermittlungen. Sie verfüge „über keinen konkreten Plan“. Daher seien die Eltern und Angehörigen weitestgehend auf eigene Nachforschungen angewiesen.

Zuvor vermeldeten kritische Stimmen in der mexikanischen Presse Zweifel bezüglich der bisherigen Berichte der Bundesregierung, denen zufolge ausschließlich lokale Polizeieinheiten aus den Ortschaften Iguala und Cocula für Mord und Verschwindenlassen der Studenten verantwortlich seien. Eine interdisziplinäre Forschergruppe aus Mexiko-Stadt untersucht gegenwärtig die Hypothese, der zufolge die Studenten in Krematorien des mexikanischen Heeres oder den Installationen privater Unternehmen verbrannt worden sein könnten.

Für den 26. Januar haben mexikanische Menschenrechtsaktivisten zum achten internationalen Tag für die 42 verschwundenen Lehramtsstudenten aufgerufen.

Weiter deutsche Ausbildung von Polizisten in Mexiko

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Ermittler des Pariser Terrors begeht angeblich Selbstmord – neue Beweise für US-Terror-Förderung

Washington: Al Qaida und Islamischer Staat planen weitere Anschläge in Europa

© REUTERS/ Khalil Ashawi

Mehrere Terrornetzwerke, darunter der Islamische Staat und Al Qaida, planen weitere Anschläge in Europa. Das teilte das US-Außenministerium am Samstag in Washington mit.

© REUTERS/ Charles Platiau – Al Qaida droht Frankreich weitere Terroranschläge an

„Nach uns vorliegenden Angaben sollen amerikanische und andere westliche Ziele in Europa angegriffen werden. Die Behörden gehen davon aus, dass die Terrorgefahr in Europa höher geworden ist. Das umso mehr, als viele Mitglieder des Islamischen Staates mit europäischen Pässen aus Syrien und dem Irak heimkehren“, hieß es.„Es besteht weiterhin auch die Gefahr seitens Einzeltäter, die ihre Attacken unter dem Einfluss großer Terrornetzwerke planen und individuell verüben wollen.“ In diesem Zusammenhang rief das US-Außenamt alle US-Bürger auf, wachsam zu bleiben.

© AP Photo/ Thibault Camus – „Charlie Hebdo“: Kommt der IS nach Europa?

Am Samstag hatte bereits ein Al-Qaida-Ableger in Jemen mit weiteren Terroranschlägen in Frankreich gedroht.Bei den jüngsten Anschlägen in Frankreich wurden 16 Menschen getötet. Zwölf Mitarbeiter der Wochenschrift „Charlie Hebdo“ in Paris wurden am Mittwoch in der Redaktion kaltblutig erschossen. Am Freitag nahm ein Terrorist mehrere Geiseln in einem Supermarkt in der französischen Hauptstadt. Bei einer Operation der Sicherheitskräfte konnten 15 Gefangene befreit werden. Vier Geiseln kamen ums Leben. Nach Angaben der Behörden wurden sie vom Terroristen noch vor der Erstürmung des Ladens getötet. Der Geiselnehmer selbst wurde erschossen.

Terror in Frankreich: Ermittelnder Kommissar begeht Selbstmord

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türkische IS-Schergen verschleppen syrische Fabriken und erbeuten 30 Milliarden $ / USA hilft mit 100 Spezialausbildern

Irak: Fünf Massengräber in Mossul entdeckt

Mossul 8. Januar 2015 –  (dpa/IRIB)

Laut Angaben irakischer Augenzeugen sind fünf Massengräber in der nordirakischen Stadt Mossul gefunden worden.

Einwohner aus dem Süden und Westen der Stadt berichteten  der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch, in den Massengräbern lägen die Überreste von mehr als 300 Menschen, darunter auch Frauen und Kinder.

Im Juni 2014 eroberten die IS-Terrorgruppe einige Regionen im Nordirak. Seitdem sind mehrfach Massengräber entdeckt worden. Vor rund einer Woche fanden kurdische Peschmerga-Kämpfer nahe dem Sindschar-Gebirge neun Massengräber mit Überresten von Jesiden.

Bericht: 50 Mio. Minen im Irak

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Bahrain: landesfremde Sicherheitskräfte schlagen friedliche Proteste gewaltsam nieder

Manama 7. Januar 2015 – (al-Alam/Press TV/IRIB)

Sicherheitskräfte Bahrains haben am Dienstag die Reihen der  Demonstranten, die  gegen die Verhaftung des Generalsekretärs der al-Wefaq-Bewegung, Scheich Ali Salman, im Bezirk Belad al-Qadim nahe bei der bahrainischen Hauptstadt  Manama protestierten, angegriffen.

Dabei setzten sie Tränengas und Plastikgeschosse ein. Dutzende Protestierende wurden verletzt. Die al-Wefaq-Bewegung bestätigte in einer Mitteilung die Verletzung eines Mitglieds dieser Bewegung und gab bekannt, Handlanger des ale-Khalifah-Regimes, die zumeist Nicht-Bahrainer waren, seien  auf  bestialische Weise gegen die Demonstranten vorgegangen.

Der Generalsekretär der al-Wefaq-Bewegung wurde vor kurzem unter der Anschuldigung, die bahrainische Regierung stürzen zu wollen, verhaftet. Seine Verhaftung wurde am Montag um weitere 15 Tage verlängert.

Seit dem Volksaufstand am 14. Februar 2011 ist Bahrain Schauplatz täglicher Demonstrationen und Proteste gegen das Regime. Die Demonstranten fordern Freiheit, Gerechtigkeit und Wahlen für eine neue Regierung.

Jemen: Opferzahlen nach Auflösung kolonialistischem Diktats verdreifacht

Dutzende Tote bei zwei Bombenanschlägen im Jemen

Sanaa 19. Dezember 2014 (Press TV/IRIB)

Bei zwei Bombenanschlägen in der Nähe der Zentrale der schiitischen Ansarollah-Kämpfer in der jemenitischen Stadt Hadida sind Dutzende Menschen ums Leben gekommen, berichten jemenitische Sicherheitsquellen.

Nachdem sie Anfang Oktober in Hadida einmarschiert waren, übernahmen die Ansarollah-Kämpfer am gestrigen Donnerstag die vollständige Kontrolle über die Stadt.

Zuvor hatten am Dienstag zwei Autobombenanschläge in Rada, in der Provinz al-Baida‘, mindestens 31 Personen, darunter 20 Kinder, in den Tod gerissen. Sicherheitskräfte beschuldigen die al-Kaida, diese Anschläge verübt zu haben.

Kämpfer der al-Kaida haben in den vergangenen Monaten immer wieder jemenitische Sicherheitskräfte angegriffen und waren in blutige Auseinandersetzungen mit den schiitischen Ansarollah-Kämpfern verwickelt.
Viele Tote nach Selbstmordanschlag im Jemen

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Libyen beschießt griechischen Ölschmuggeltanker im Kampf um staatliche Souveränität – 2 Tote

Die UNO warnt vor Eskalation zum Bürgerkrieg in Libyen

Die Lage in Libyen ist chaotisch. Foto: Stringer. (Quelle: dpa)Die Lage in Libyen ist chaotisch. Foto: Stringer. (Quelle: dpa)

New York 29. Dezember 2014 (IRIB News)

Der UN-Beauftragte für Angelegenheiten Libyens hat heute vor einer Eskalation der gewalttätigen Auseinandersetzungen in Libyen zu einem regelrechten Bürgerkrieg gewarnt.

Einige Stellungen der Aufständischen in der Stadt Misrata seien gestern zur Vergeltung von Rebellenangriffen auf die Stadt al-Sidra von Kampfflugzeugen der Armee angegriffen worden. In al-Sidra befindet sich das größte libysche Terminal für den Öl-Export. Die Angriffe hatten einen Brand verursacht, bei dem 850.000 Barrel Öl explodierten.

Die UNO hat alle Kriegsseiten aufgefordert, die Gewalttaten, die das Land ins Chaos treiben, einzustellen.

Libyen war noch 2010 mit einer täglichen Fördermenge von 1,59 Millionen Barrel der größte  Ölproduzent Afrikas. Mittlerweile ist die libysche Ölförderung auf 352.000 Barrel täglich gesunken.

Libyen: Einreiseverbot für Palästinenser, Syrer und Sudanesen

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erste IS-Kämpfer üben Rache an Urhebern – Geheimdienstschärgen wüten indes weiter

IS entführt 80 irakische Jugendliche

Tikrit 5. Januar 2015 – (IRIB/Fars/ al-Alam)

Die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) haben 80 Jugendliche aus einem Dorf, östlich von Tikrit, entführt.

Ein Sicherheitsverantwortlicher  der nordirakischen Provinz Salah ad-Din erklärte  am Sonntag in  einem Interview mit dem irakischen Sender Sumariya News, dass dieserJugendlichen dem Stamm al-Obid  angehörten. Diesen Aussagen zufolge stürmten die IS-Terroristen im Dorf al-Baizah (13 km östlich von Tikrit) die Häuser und entführten 80 Jugendliche. Danach sollen diese Jugendlichen an  einen unbekannten Ort gebracht  worden sein.

Vor ca. drei Monaten haben die Dorfbewohner von al-Obid die IS-Terroristen aus ihrem Dorf vertrieben.

5000 jesidische Frauen im Irak von IS verkauft

Die IS-Milizen haben im Irak Hunderte von jungen Jesidinnen entführt und verkauft.Die IS-Milizen haben im Irak Hunderte von jungen Jesidinnen entführt und verkauft.

Sinjar 6. Januar 2015 – (IRIB)

Nach Angaben des irakischen Ministers für Menschenrechte hat die extremistische Terrorgruppe IS mindestens 5000 jesidische Frauen im Nordirak entführt und verkauft. Weiterlesen

EU will russischspachige Propaganda finanzieren / Westen schmiert ukrainische NATO-Junta

Westen finanziert ukrainische Politiker mit Schwarzgeld-Millionen

© Fotolia/ Irochka

Riesige Bargeldsummen werden aus Europa in die Ukraine geschmuggelt, behauptet Jerry Collins, Ex-Mitarbeiter der US-Denkfabrik RAND Corporation, unter Verweis auf „Insiderinformationen“. Der Analyst mutmaßt, dass das Schwarzgeld an bestimmte ukrainische Politiker direkt fließt.

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NWO: Ukraine macht sich mit sozialem Kahlschlag schick für EU & IWF

Russische Journalisten zusammengeschlagen und beraubt bei Fackelumzug des Rechten Sektors in Kiew

Anlässlich des 106. Geburtstags des Nazi-Kollaborateurs Stephan Bandera hat der Rechte Sektor am 1. Januar in der ukrainischen Hauptstadt einen Fackelumzug durchgeführt. Dabei wurden russische Journalisten die über den Aufzug berichteten, angegriffen, geschlagen und beraubt. Der Vorfall ereignete sich direkt vor den Augen der die Demonstration begleitenden Polizeikräfte, die aber nicht eingriffen. Das russische Außenministerium verurteilte den Vorfall scharf und rief die Internationale Gemeinschaft auf, nicht mehr zu den neo-nazistischen Tendenzen in der Ukraine zu schweigen.

Quelle: Ruptly

2. Januar 2014 – RT deutsch – Bild-Quelle: Ruptly

“Unbekannte Teilnehmer des Aufzugs griffen unsere Reporterin Zhanna Karpenko an, sie stürzte und schlug mit ihrem Kopf auf. Dann wurde auf sie eingeschlagen. Zudem wurde ihr Mobiltelefon gestohlen”, so der betroffene Kanal LifeNews zu dem Vorfall. In einer Presseerklärung erläuterten der Kanal zudem, dass auch der sie begleitende Kameramann angegriffen und seine Kamera entwendet und zerstört wurde.

Der Vorfall ereignete sich kurz nachdem die Reporterin live auf Sendung gegangen war.

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Amis liefern Waffen an IS! israelische Al-Nusra-Front hungert Menschen in Syrien aus

Bürger der syrischen Stadt Idlib seit zehn Tagen ohne Wasser und Strom

Idlib 1. Januar 2015 – (IRIB)

Die Terrorgruppe al-Nusrah-Front hat seit zehn Tagen die Bürger der syrischen Stadt Idlib im Nordwesten des Landes von der Wasser- und Stromversorgung abgeschnitten.

Nach einem Bericht des libanesischen Senders al-Mayadeen will die al-Nusrah-Front auf diese Weise Druck auf die Stadtverwaltung ausüben. Betroffen sind über 1.500.000 Einwohner der Stadt, was nach internationalen Konventionen als Kriegsverbrechen gilt.

Außerdem verüben die Terroristen immer wieder Angriffe auf die Konvois mit  humanitären Hilfeleistungen für das Palästinensercamp Yarmuk. Damit wird die Situation der Bewohner dieses Camps zunehmend erschwert.

Trotz Unterzeichnung eines Waffenstillstandsabkommens zwischen der syrischen Regierung und den Terrorgruppen m Camp Yarmuk, verhindern diese Nahrungsmittellieferungen an die 7000 palästinenschen Bewohner von Camp Yarmuk im Süden von Damaskus.

Weiteres Massengrab mit 75 Leichen in Syrien entdeckt

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Kolumbien: kolonialistische Unterdrückung zählt bereits 6,8 Millionen Opfer

Traurige Bürgerkriegsbilanz in Kolumbien: Vertreibungen, Entführungen und Morde: Bewaffneter Konflikt in Kolumbien forderte 6,8 Millionen Opfer. Menschenrechtsaktivisten weiter bedroht

Vertriebene bei einer Demonstration "Für Land, das Leben und den Frieden"

Vertriebene bei einer Demonstration „Für Land, das Leben und den Frieden“ – Quelle: flickr.com – Lizenz: CC by-nc-sa 2.0

Bogotá 1. Januar 2015 – amerika21

6,8 Millionen Menschen sind Opfer des internen bewaffneten Konflikts in Kolumbien geworden. Dies geht aus einem jüngst veröffentlichen Bericht der Regierung hervor. Demnach wurden 86 Prozent der Betroffenen aus ihren Gemeinden vertrieben. Die übrigen 14 Prozent wurden Opfer von Morden, Entführungen, gewaltsamem Verschwindenlassen, Folter und Vergewaltigung.

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USA drohen Palästina mit Sanktionen, Israel gar mit Ausschaltung der Autonomiebehörde

Israelische Polizei: Verbrannte Leichen im besetzten Palästina wurden identifiziert

Tel Aviv 27. Dezember 2014 – (IRIB)

Nach Angaben der israelischen Polizei gehören die im besetzten Palästina gefundenen verbrannten Leichen zwei palästinensischen Brüdern.

Laut World Bulletin gab die israelische Polizeisprecherin Luba Samri am Freitag bekannt, dass durch die Untersuchungen der Gerichtsmedizin die am Mittwoch in al-Ramla gefundenen Leichen als die palästinensischen Brüder Halmi und Morad aus Afula identifiziert werden konnten. Die Nachricht über diesen Fund löste Empörung und Wut bei den Palästinensern aus.

Im Juli hatten drei zionistische Siedler den Palästinenser Mohammed Abu Khader aus dem Osten von Beitolmoqaddas (Ost-Jerusalem) entführt und verbrannten ihn bei lebendigem Leibe. Seitdem verschärften sich die Spannungen im besetzten Palästina.

Israel greift Süden des Gazastreifens an

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Ölkrieg gegen Venezuela & Russland: USA durch massive Fracking-Förderung verantwortlich für Ölpreissturz

Maduro wirft USA “Öl-Krieg” gegen Venezuela und Russland vor

Bild: © REUTERS/ Miraflores Palace/Handout via Reuters –

Venezuelas Präsident Nicolas Maduro beschuldigt die USA, durch ein Drücken der Ölpreise einen Krieg gegen die Wirtschaft seines Landes und die von Russland zu führen.

„Es läuft ein planmäßiger Krieg, um Russland zu zerstören“, sagte Maduro am Montag dem TV-Sender Globovision. „Weder Russland noch Venezuela lassen sich jedoch Daumenschrauben anlegen.“

Der Preis für ein Barrel venezolanischen Erdöls war von 95 US-Dollar im September auf 48 Dollar am gestrigen Montag gefallen. Maduro griff auf Worte von Boliviens Präsident Evo Morales zurück, laut dem dies einen Versuch darstellt, Venezuela zu zerstören. Ziel sei es, so Maduro, sein Land in eine Kolonie zu verwandeln und „unsere Unabhängigkeit und Revolution zu vernichten“, zitiert das Nachrichtenportal Noticias24 Maduro.

© Sputnik/Aleksej Nikolskij – Präsident Maduro: USA führen Wirtschaftskrieg gegen Venezuela

Die Sanktionen gegen Venezuela lassen aber die Stimme der Freiheit in seinem Land  nicht verstummen, betonte der venezolanische Präsident.

Zuvor hatte er den USA vorgeworfen, die Fracking-Methode bei der Ölförderung anzuwenden, was Russland treffe und einen weiteren Ölpreissturz zur Folge habe. Das Internet-Portal Noticias teilte damals mit Hinweis auf Maduro mit, dass die USA 9,5 Millionen Barrel Öl pro Tag im Fracking-Verfahren produzieren und den Markt mit billigem Schieferöl übersättigen.

Kiew kündigt Unterdrückung von Russen an / US-Handel mit Russland floriert – EU bezahlt die Zeche

West-Ukraine: Gläubige verjagen „Rechten Sektor“ aus besetzter Kirche
Bild: © REUTERS/Antonio Bronic –

Rund 300 Anhänger der Ukrainischen Kirche des Moskauer Patriarchats haben im Westen der Ukraine eine der beiden Kirchen, die in der vergangenen Woche von Anhängern des Kiewer Patriarchats und Schlägern der Extremistenorganisation „Rechten Sektors“ besetzt worden waren, wieder unter ihre Kontrolle gebracht.

© Verteidigungsministerium – Ostukraine: Artillerieschlag gegen orthodoxe Kirche

Etwa 300 orthodoxe Christen aus den umliegenden Ortschaften haben die Kirche im Dorf Ptitschja am Samstag befreit, teilte Erzpriester Anatoli Bogdanow von der Weißrussisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats mit. Die Angreifer hätten sich mit Tränengas und Feuerlöschern gewehrt, konnten jedoch aus den besetzten Gebäuden verdrängt werden, zitierte ihn das kirchliche Informationsportal Sobor.by. Die Kirchengemeinde bereite eine Gerichtsklage vor.

Anhänger des Kiewer Patriarchats und Extremisten des „Rechten Sektors“ hatten in der Nacht zum 26. Dezember im Gebiet Rowno im Nordwesten der Ukraine zwei Gotteshäuser unter ihre Kontrolle gebracht, die der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats (Teil der Russisch-Orthodoxen Kirche in der Ukraine) gehören. Der Angriff auf eine weitere Kirche konnte von Gemeindemitgliedern abgewehrt werden.

Fitch senkt Ausblick für 20 russische Banken auf „negativ“

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