Tag-Archiv | Kongo

2. Ebolastamm im Kongo auf dem Vormarsch

Zahl der Ebola-Fälle im Kongo steigt rasch

Zahl der Ebola-Fälle im Kongo steigt rasch

STIMME RUSSLANDS In der vergangenen Woche hat sich die Zahl der mutmaßlich mit Ebola infizierten Menschen in der Demokratischen Republik Kongo auf 62 verdoppelt, berichtet dpa unter Berufung auf die Weltgesundheitsorganisation.

35 Patienten seien bislang gestorben, wobei bisher nicht in jedem dieser Fälle Ebola eindeutig nachgewiesen wurde. Der Ausbruch im Kongo geht nach Expertenangaben auf einen anderen Ebola-Stamm zurück als jener in Westafrika.

In den westafrikanischen Staaten Guinea, Liberia, Sierra Leone und Nigeria waren bis zum 6. September rund 2.300 Ebola-Todesfälle erfasst worden.

Ebola im Kongo angekommen – Betroffenen-Zahlen wachsen immer schneller

WHO: Zahl der Ebola-Toten deutlich auf 1427 gestiegen

WHO: Zahl der Ebola-Toten deutlich auf 1427 gestiegen

Genf 23. August 2014 (dpa/IRIB)

Die Zahl der registrierten Ebola-Todesfälle in Westafrika ist in den vergangenen Tagen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) deutlich gestiegen.

Am 19. und 20. August seien aus den vier betroffenen Ländern Guinea, Liberia, Nigeria und Sierra Leone 77 neue Todesfälle gemeldet worden, teilte die WHO am Freitag in Genf mit. Damit sind nach offiziellen Angaben bislang 1427 Menschen durch die Epidemie ums Leben gekommen. WHO-Experten gehen allerdings seit längerem davon aus, dass es eine hohe Dunkelziffer bei Ebola-Opfern gibt. Wie viele Menschen in der Region bislang an dem Virus gestorben sind, ist offenbar kaum abzuschätzen.

Erste Fälle von Ebola im Kongo

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Der Untergang von Kongos erfolgreichster Guerilla

11.11.2013. -Bild: DPA

Mit Hilfe ausländischer Interventionstruppen konnte die kongolesische Regierung die M23, eine Guerilla, die vor wenigen Wochen noch nahezu unbesiegbar schien, niederringen. Warum lag dies im Interesse des Westens?

Die Bewegung des 23. März (M23), eine Guerilla-Armee, welche im Osten der Demokratischen Republik Kongo kämpft, ist besiegt. Ihr politischer „Präsident“ Bertrand Bisimwa ist nach Uganda geflohen, ihr militärischer Führer, General Sultani Makenga untergetaucht. Rund 100 Kämpfer haben sich der kongolesischen Regierungsarmee FARDC ergeben, 1.500 – 2.000 Guerilleros sind über die Grenze nach Uganda marschiert, wo sie sich entwaffnen ließen. Damit endet eine vor rund 20 Monaten begonnene Rebellion. Weiterlesen

Honigmann Nachrichten vom 1. November 2013 – Nr. 212

Themen:

  1. Nano-Partikel aus Lebensmittelpartikeln können Eisenaufnahme behindern
  2. Das Blaue Gold – warum Trinkwasser bald teurer als Öl wird
  3. Der Zerfall von Libyen
  4. Einwohner vom Dorf al-Jafra in Deir Ezzor traten Terroristen entgegen
  5. Alle Chemiewaffen-Anlagen in Syrien zerstört
  6. Krieg im Ostkongo: Tutsi-Rebellengruppe verjagt – Schlappe für Ruandas Präsident Paul Kagame
  7. US-Angriff in Somalia
  8. Russische Überschallbomber in Venezuela: War Snowden an Board?
  9. Raketenabwehr-Streit: Putin löst Kooperationsgruppe mit Nato auf
  10. China verlangt Aufklärung von Washington
  11. Federal Reserve läßt die Notenpresse weiter rotieren
  12. Finanz-Crash: VSA & Europa stehen Kapitalverkehrskontrollen und Bankenschließungen bevor
  13. Die Zeit ist reif: Chinesische Investoren erobern Europa
  14. Dramatischer Anstieg der Armut in Griechenland + 2,25 Euro Stundenlohn in Griechenland
  15. Angst vor Aufstand: Hollande stoppt Öko-Steuer
  16. KoG: Dörfer nehmen Sicherheit in eigene Hände
  17. Genf legt Ort von Mahnmal für Massenmord an Armeniern fest – Türken drehen durch
  18. Stationierung des US-Raketenabwehrsystems in Europa für Rußland inakzeptabel
  19. Rußland empfiehlt Berlin, auf Menschenrechte im eigenen Land zu achten
  20. Jetzt ist es raus: Der Staat zahlt seine Schulden nie zurück
  21. Sinkende Benzinpreise drücken Inflationsrate
  22. Frechheit: Zentralrat der Juden wünscht sich NPD-Verbotsantrag der neuen Bundesregierung
  23. Geschlecht von Neugeborenen darf offenbleiben
  24. Edelmetalle und Währungsreform
  25. Zum kategorischen Imperativ von Kant

Nach Lampedusa: Afrika braucht Recht und Gesetz, nicht Mitleid

Videoaufnahmen der maltesischen Marine vom zweiten Desaster mit Flüchtlingen aus Afrika innerhalb einer Woche. Am 11. Oktober sollen mindestens 50 Migranten ertrunken sein, darunter 10 Kinder. Diese Tragödien können nur verhindert werden, wenn die Entwicklungshilfe-Industrie nicht mehr den korrupten Regimes in Afrika die Milliarden zuschiebt, sondern für eine Partnerschaft sorgt, die auf Recht und Gesetz in den afrikanischen Staaten beruht. (Foto: dpa)FLÜCHTLINGS-TRAGÖDIEN

Videoaufnahmen der maltesischen Marine vom zweiten Desaster mit Flüchtlingen aus Afrika innerhalb einer Woche. Am 11. Oktober sollen mindestens 50 Migranten ertrunken sein, darunter 10 Kinder. Diese Tragödien können nur verhindert werden, wenn die Entwicklungshilfe-Industrie nicht mehr den korrupten Regimes in Afrika die Milliarden zuschiebt, sondern für eine Partnerschaft sorgt, die auf Recht und Gesetz in den afrikanischen Staaten beruht. (Foto: dpa)

 

Eine Milliarde Euro an europäischen Steuergeldern im Kongo versickert

EU-Ratspräsident Van Rompuy und der Anti-Korruptionskommissar Algirdas Semeta sind sich einig: Korruption ist schlecht für das Image der EU. (Foto: Consilium)EU-Ratspräsident Van Rompuy und der Anti-Korruptionskommissar Algirdas Semeta sind sich einig: Korruption ist schlecht für das Image der EU. (Foto: Consilium)

Steuerverschwendung – Korruption statt Entwicklungshilfe

Mindestens eine Milliarde Euro sind in der Demokratischen Republik Kongo spurlos verschwunden. Die EU hat das Ausmaß der Korruption „übersehen“. EU-Ratspräsident Van Rompuy versucht den Skandal unter der Decke zu halten. Er spricht von schlechter PR. Die Korruption wird zu einer teuren Angelegenheit für die Steuerzahler.

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Kongo: M23-Rebellen ziehen sich zurück, um Untersuchung des Granatbeschusses zu ermöglichen

(Bildquelle: dw.de)

3.9.2013. Die von einer internationalen Eingreiftruppe und den kongolesischen Regierungstruppen bekämpfte Guerilla-Armee Bewegung des 23. März (M23) hat sich aus den Hügeln um die Millionenstadt Goma nach schweren Gefechten mit südafrikanischen Elitetruppen zurückgezogen. Die M23 begründet ihren Rückzug damit, sie wolle den Beschuß der Stadt Goma, sowie den einer ruandischen Grenzstadt durch internationale Experten untersuchen lassen, da sich Rebellen und die kongolesische Regierung derzeit gegenseitig vorwerfen, für die Angriffe und den Tod mehrerer Zivilisten verantwortlich zu sein. (Kay Hanisch)

Kongo, Südafrika und Angola schließen Militärpakt – einziger Kampfpanzer der kongolesischen Rebellen zerstört

(Staatschef Südafrikas Jacob Zouma / Bildquelle: Wikipädia)

30.8.2013. Die drei bedeutenden afrikanischen Staaten Demokratische Republik Kongo (DRK), Angola und Südafrika haben ein gemeinsames Verteidigungsabkommen unterzeichnet. Derzeit geht die für Übergriffe auf die Zivilbevölkerung berüchtigte kongolesische Regierungsarmee FARDC u.a. mit südafrikanischer Hilfe gegen die rund 2.000 Mann starke Guerilla-Armee M23 vor, die etliche Gebiete der Provinz Nord-Kivu kontrolliert.

Voll fies: Internationale Eingreiftruppe zerstört einzigen Kampfpanzer der kongolesischen Rebellen

30.8.2008. Die internationale, aus südafrikanischen und tansanischen Elitekämpfern bestehende Eingreiftruppe und die UN-Mission MOUNUSCO haben vor einigen Tagen gemeinsam mit der kongolesischen Regierungsarmee Angriffe auf die Stellungen der eigentlich verhandlungsbereiten Guerilla der Bewegung des 23. März (M23) gestartet, was zu großen Verlusten auf beiden Seiten geführt hat. Dabei zerstörten die Angreifer auch den einzigen funktionstüchtigen Kampfpanzer der M23, die aber dennoch über Raketen mit 15 km Reichweite verfügt, mit denen sie zurück in die ostkongolesische Metropole Goma feuerte. (Kay Hanisch)

Krieg im Kongo: Regierungstruppen wegen Mißhandlungen und Vergewaltigungen in der Kritik

24.7.2013. Kurz nach dem die kongolesische Regierungsarmee FARDC einen Angriff mit Rückendeckung der UNO auf die Guerilla-Armee M23 gestartet hat, gerät die FARDC wegen auf Video aufgezeichneten Mißhandlungen von gefangenen M23-Kämpfern und Leichenschändungen getöteter Guerilleros international in die Kritik. Besonders das 391. Armeebataillon, eine von den USA trainierte Eliteeinheit, die in der Vergangenheit schon durch Vergewaltigungen in Minova auffällig geworden ist – der stellvertretende Kommandant wurde bereits verhaftet – zeichnete sich für die Mißhandlungen verantwortlich. (Kay Hanisch)

Kongo: Angriff der Regierungstruppen auf M23-Guerilla – schwere Verluste für Rebellen

23.7.2013. Nach einer massiven militärischen Aufrüstung der Regierungsarmee durch die „internationale Gemeinschaft“ und mit militärischer Unterstützung der im Ostkongo stationierten UNO-Truppen konnten die Kämpfer des Regimes von Präsident Joseph Kabila die Guerilla Bewegung des 23. März (M23) um mehrere Kilometer von der Großstadt Goma zurückdrängen. Dabei erlitt die mindestens 2.500 Mann starke M23 (nicht zuletzt durch die UNO-Bombardements) schwere Verluste und verlor 120 Kämpfer, während auf Seiten der Regierung – die übrigens im Gegensatz zu den Rebellen Verhandlungen ablehnt – 10 Soldaten fielen. (Kay Hanisch)