Tag-Archiv | Königshaus

Al-Kaida – saudisches Königshaus soll Anschläge vom 11. September finanziert haben

Zacarias MoussaouiZacarias Moussaoui

New York 19. November 2014 (IRIB)

Zacarias Moussaoui,  in den USA inhaftiertes  Al-Qaida-Mitglied, hat im Gefängnis Aussagen hinsichtlich der finanziellen Unterstützung der Terroranschläge vom 11. September 2011 durch Angehörige des saudischen Königshauses  gemacht.

Laut Bericht vom Dienstag der CNN sagte dieses Al-Qaida-Miglied, das saudische Regime habe nicht nur die Anschläge vom 11. September finanziert sondern auch bei dem Plan mitgewirkt, das Flugzeug des Ex-Staatspräsidenten Bill Clinton und seiner Frau zum Absturz zu bringen. Laut Bericht der CNN hat Moussaoui handschriftlich erklärt, sich zur Zeit seiner Flugausbildung  in Oklahoma mit einer Frau und einem Mann getroffen zu haben, die beide Angehörige des saudischen Königshauses (Prinzessin bzw. Prinz) sind. Er hätte von ihnen Gelder zur Weiterleitung an  die Attentäter vom 11. September erhalten.

Al-Qaida-Mitglied Moussaoui  ist französischer Staatsangehöriger.  Aufgrund seines Geständnisses über eine  Zusammenarbeit bei den Angriffen vom 11. September 2001 wurde er zu lebenslänglicher Haft verurteilt.

Die Terrorangriffe vom 11. September 2001 werden den Selbstmordanschlägen der  Al-Qaida auf US-Territorium zugeordnet.

Unterdrückung der Schiiten im Nato-Partnerland Saudi-Arabien

Saudi-Arabien: Anschlag auf Schiiten beim Beten/mindestens fünf Tote

Saudi-Arabien:  Anschlag auf Schiiten beim Beten/mindestens fünf Tote

Riad 4. November 2014 (EuroNews/IRIB)

In Saudi-Arabien sind am Montag(gestern) bei einer Schießerei mindestens fünf Menschen getötet und neun verletzt worden.

Mehrere maskierte Männer eröffneten nach Polizeiangaben in dem Dorf Al Dalwa im Osten des Landes das Feuer und schossen in eine Gruppe Menschen. In diesem Gebiet lebt die schiitische Minderheit Saudi-Arabiens. Den Angaben zufolge waren die Menschen beim Beten, als sie erschossen wurden.

Seit drei Jahren flammt die Gewalt in der ölreichen Ostprovinz immer wieder auf. Als der Arabische Frühling 2011 weite Teile der arabischen Welt erschütterte, kam es auch dort zu Protesten. Die Behörden gingen jedoch massiv dagegen vor. Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen im Jahr 2012 gab es nach inoffiziellen Angaben etwa zwei Dutzend Tote, darunter auch vier Polizisten.

Schiiten in Saudi-Arabien  machen zwischen 15 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Ihre Religionsfreiheit ist in Saudi-Arabien stark eingeschränkt: Sie dürfen weder eigene Moscheen bauen noch die schiitischen Feste wie das Aschurah-Fest und den Geburtstag des Propheten öffentlich feiern.

Schiiten können außerdem keine Berufe im Justiz-, Militär- und Verwaltungsapparat ausüben, ihre Löhne sind selbst bei gleicher Qualifikation niedriger als die von Sunniten in vergleichbaren Stellungen, in mehrheitlich von Schiiten bewohnten Regionen gibt es eine schlechtere Infrastruktur.

Spanische Behörden verbieten Referendum über fortbestehen der Monarchie

Spanische Behörden verbieten Referendum

STIMME RUSSLANDS Die spanischen Behörden haben das Referendum über die Zukunft der Monarchie abgelehnt. Diese Entscheidung wurde vom Unterhaus des Parlaments getroffen.

Gegen das Referendum, bei dem sich die Staatsbürger über die Aufrechterhaltung der Monarchie oder die Gründung einer dritten Republik äußern könnten, stimmten die regierende Volkspartei und die größten Oppositionskräfte.

Die Idee eines Referendums wurde in Spanien seit dem Rücktritt von König Juan Carlos im Juni diskutiert, der die Macht an seinen Sohn Felipe VI. weitergab. Seit Sommerbeginn fanden Proteste statt, bei denen sich 60 Prozent der Spanier für ein Referendum äußerten.

Spaniens Prinzessin Cristina wegen Geldwäsche angeklagt

Die Mehrheit der Spanier lehnt das Königshaus ab: König Juan Carlos, Prinzessin Cristina und ihr Mann. (Foto: dpa)

Die Mehrheit der Spanier lehnt das Königshaus ab: König Juan Carlos, Prinzessin Cristina und ihr Mann. (Foto: dpa)

Steuerbetrug – König soll abdanken

Die jüngste Tochter des spanischen Königs Juan Carlos muss vor Gericht. Sie soll ihren Ehemann bei Betrug, Steuerhinterziehung und Urkundenfälschung unterstützt haben. Erstmals könnte nun einem Mitglied der königlichen Familie der Prozess gemacht werden.

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