Tag-Archiv | Konsequenzen

Jemenitische Stämme setzen Präsidenten Ultimatum

Jemenitische Stämme setzen dem Präsidenten ein Ultimatum

Sanaa 1. November 2014 (Press TV/IRIB)

Die jemenitischen Stammesführer haben dem Präsidenten des Landes eine 10-Tage-Frist zur Regierungsbildung gesetzt.

Ca. 30.000 Stammesführer versammelten sich am Freitag in der jemenitischen Hauptstadt, Sanaa und forderten den Präsidenten Abd Rabbuh Mansur Hadi auf, unverzüglich eine neue Regierung zu bilden – ansonsten müsse er mit Konsequenzen rechnen.

Seifollah Rassam, einer der Stammesführer aus der Provinz Sa’da sagte: Gemäß des Friedenabkommens geben wir dem Präsidenten zehn Tage Zeit, um eine neue Regierung zu bilden. Falls er es nicht schaffen sollte, die Forderungen der Protestierenden zu erfüllen, wird der nationale Rettungsrat einberufen.

Die Freitagsversammlung folgte auf einen Aufruf von Abdelmalek al-Houthi, dem Anführer der jemenitischen Ansarallah-Bewegung.

Im Oktober haben die Ansarallah-Kämpfer und die jemenitische Regierung ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet, wonach die Revolutionäre aufgefordert wurden, sich nach der Wahl eines unparteiischen Ministerpräsidenten aus der Hauptstadt zurückzuziehen. Diesem Abkommen sind bisher keine Taten gefolgt.

20 Jahre – Agro-Gentechnik – eine Bilanz

GentechBrasilien:
Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in
Lateinamerika — Historie, aktuelle Situation, Konsequenzen
und Alternativen
Prof. Antônio Inácio Andrioli
Seit 20 Jahren werden gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut, und es gibt keinen Grund zu feiern: „Die Versprechen der Gentech-Industrie wurden nicht gehalten. Bis heute gibt es keine kommerziell nutzbaren Pflanzen, die durch Gentechnik höhere Erträge, Salz- und Trockentoleranzen oder sonstige Eigenschaften zeigen würden, die für die globale Ernährungssicherung von Bedeutung wären.

 

Druck auf Journalisten in der Türkei steigt

von Thomas Seibert

2-format1Proteste in der Türkei: Die Berichterstattung hatte für die Journalisten Konsequenzen. – Foto: dpa
Nach den Unruhen in der Türkei hat sich die Lage auf den Straßen etwas beruhigt – nicht aber für die Medienvertreter. Fast 60 Journalisten wurden auf Geheiß Erdogans entlassen – darunter sogar ein Chefredakteur. Einige planen nun möglicherweise eine Gegenbewegung.

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Soziale Netzwerke dauerhaft einschalten
Die Lage auf den Straßen der Türkei mag sich nach den schweren Unruhen vom Juni einigermaßen beruhigt haben – in der Medienlandschaft geht das Beben weiter. Weiterlesen